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Mi, 19.06.2013

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Rotblaulive.ch: Alles zur Saison des FC Basel: Berichte, Tabellen, Tweets, Videos, Statistiken und Spielszenenanalyse.

Fussball 

12.8.2012, 15:13 Uhr

Keine Probleme gegen zehn Thuner – der FCB gewinnt 3:1

12.8.2012, 15:13 Uhr (aktualisiert: 18:21)

Der FC Basel gewinnt sein Spiel gegen den FC Thun, der bereits nach 22 Minuten nur noch zu zehnt auf dem Platz steht. Die Basler Tore erzielen Marco Streller (2) und Valentin Stocker. Der FCB klettert damit in der Tabelle der Super League auf Rang zwei und liegt vier Punkte hinter Leader Sion. Von David Bauer und Florian Raz

Zwei Mal Streller, einmal Stocker: drei Tore reichten für einen ungefährdeten Sieg gegen den FC Thun.

Zwei Mal Streller, einmal Stocker: drei Tore reichten für einen ungefährdeten Sieg gegen den FC Thun. (Bild: ARND WIEGMANN)

Diskussion überflüssig: Der Thuner Goalie Guillaume Faivre foult den Basler Mohamed Salah. Marco Streller verwandelt den fälligen Elfmeter in der 9. Minute zum 1:0.

Diskussion überflüssig: Der Thuner Goalie Guillaume Faivre foult den Basler Mohamed Salah. Marco Streller verwandelt den fälligen Elfmeter in der 9. Minute zum 1:0. (Bild: Keystone/SIGI TISCHLER)

Penalty sicher versenkt: Marco Streller schiesst den FCB mit seinem 100. Tor in Rotblau 1-0 in Front.

Penalty sicher versenkt: Marco Streller schiesst den FCB mit seinem 100. Tor in Rotblau 1-0 in Front. (Bild: SIGI TISCHLER)

Torjubel nach dem 1-0: Marco Streller mit David Degen, der dann an den Toren 2 und 3 des FCB aktiv beteiligt war.

Torjubel nach dem 1-0: Marco Streller mit David Degen, der dann an den Toren 2 und 3 des FCB aktiv beteiligt war. (Bild: SIGI TISCHLER)

An jedem Tor in Hälfte eins beteiligt: Marco Streller. Zwei Treffer erzielte der FCB-Captain selbst, vor dem 3:1 trifft er die Latte. Hier ist er im Zweikampf mit Thuns Thomas Reinmann.

An jedem Tor in Hälfte eins beteiligt: Marco Streller. Zwei Treffer erzielte der FCB-Captain selbst, vor dem 3:1 trifft er die Latte. Hier ist er im Zweikampf mit Thuns Thomas Reinmann. (Bild: Reuters/ARND WIEGMANN)

Auffälligster Spieler beim FCB im Spiel gegen Thun: Mohamed Salah.

Auffälligster Spieler beim FCB im Spiel gegen Thun: Mohamed Salah. (Bild: Keystone/SIGI TISCHLER)

Grund sich zu ärgern: Thun-Trainer Challanges war vor allem mit dem Schiedsrichter unzufrieden.

Grund sich zu ärgern: Thun-Trainer Challanges war vor allem mit dem Schiedsrichter unzufrieden. (Bild: ARND WIEGMANN)

Genau neun Minuten dauerte der couragierte Auftritt der Thuner im St. Jakob Park. Dann versenkte Marco Streller den Penalty sicher zum 1-0, den Thun-Goalie Faivre mit einer verunglückten Rettungsaktion gegen Salah verschuldet hatte. Es war das erste Mal, dass der FC Basel überhaupt in die Nähe des gegnerischen Tors gekommen war – die Thuner zwangen die Basler in den Anfangsminuten mit aufsässigem Pressing in die eigene Hälfte.

Ein Pressball, ein Missverständnis zwischen Torwart und Verteidiger, das anschliessende Foul und Strellers 100. Tor in Rotblau gaben dem Spiel dann früh seine Richtung. Die Thuner wirkten nach dem Gegentreffer geschockt, der FC Basel bekam das Spiel zunehmend in den Griff.

Vorentscheidung in der 22. Minute

Endgültig geschehen um die Thuner war es in der 22. Minute, als ihr Torwart Faivre mit Gelb-rot des Feldes verwiesen wurde. Einen Steilpass auf Salah hatte er ausserhalb des Strafraums mit der Hand abgefangen. Da er bei der Szene, die zum Penalty geführt hatte, bereits verwarnt worden war, war für ihn das Spiel frühzeitig zu Ende.

Die Überzahl nutzten die Basler in der 32. mit einer schönen Ballstafette über die rechte Seite, die Streller mit einem satten Schuss aus fünf Metern zum 2-0 abschloss. Salah und Degen hatten das zweite Tor der Basler Nummer 9 mustergültig vorbereitet. Salah war während des ganzen Spiels der auffälligste Basler – praktisch an allen gefährlichen Angriffen war der schnelle Ägypter beteiligt.

Ein folgenloser Anschlusstreffer

Eher überraschend kam Thun in der 35. Minute zum Anschlusstreffer. Die FCB-Verteidigung liess sich bei einem Freisstoss übertölpeln, Steinhöfer verlor Gegenspieler Schirinzi aus den Augen, der den quer gespielten Freistoss von der Strafraumgrenze unhaltbar für Sommer ins rechte Eck schlenzte.

Dass trotz des Gegentreffers nicht nochmals Spannung aufkommen sollte, dafür sorgten die Basler mit den 3-1 praktisch im Gegenzug. Wieder waren es Salah und Degen, die sich auf der rechten Seite durchspielten, die Flanke von Degen köpfte Streller zunächst an die Latte, Stocker staubte schliesslich zum 3-1 ab.

Basel nun 2., Thun 6.

Mit wohldosiertem Auftreten in der zweiten Halbzeit sorgte der FC Basel dafür, dass der auf zehn Spieler dezimierte FC Thun nicht mehr ins Spiel fand – aber auch, dass die 27'422 Zuschauer im Stadion nicht noch weitere Tore zu sehen bekamen. Einem vierten Treffer am nähesten kam Streller, der in der 78. Minute alleine vor Thuns Ersatzgoalie Moser scheiterte.

Mit dem zweiten Sieg im fünften Meisterschaftsspiel (nach zuletzt drei Unentschieden) klettert der FC Basel auf den zweiten Tabellenrang. Leader bleibt der FC Sion mit vier Punkten Vorspung auf den FCB. Thun fällt nach der Niederlage auf Rang 6 zurück.

Super League, 5. Runde 
FC Basel–FC Thun 3:1 (3:1)
St.-Jakob-Park. – 27’422 Zuschauer. – SR Stephan Klossner.

Tore: 9. Streller 1:0. (Er verwandelt einen Elfmeter nachdem Faivre Salah gefoult hat.)
31. Streller 2:0. (Legt sich den Ball sieben Meter vor dem Tor zurecht und trifft hoch. Vorarbeit David Degen nach einem Doppelpass mit Salah.)
35. Schirinzi 2:1. (Schuss aus 16 Metern nach einer klugen Freistossvariante. Gegenspieler Steinhöfer lässt ihn einfach ziehen.)
42. Stocker 3:1. (Ein Abstauber nach Strellers Kopfball an die Latte. Die Flanke kam von Steinhöfer nach Hackentrick Salah).
Platzverweis: 22. Faivre (Handspiel).
Verwarnungen:
8. Faivre (Foul), 28. Ghezal (Reklamieren), 82. F. Frei (Foul), 82. Streller (Reklamieren).

Basel: Sommer; Steinhöfer, Sauro, Dragovic, Voser; D. Degen (74. Zoua), Diaz (81. F. Frei), Cabral, Stocker (68. Andrist); Salah; Streller.
Thun: Faivre; Wittwer, Matic (82. Cassio), Ghezal, Reinmann; Zuffi (46. M. Schneuwly), Demiri; Schirinzi, Hediger, Ferreira (25. Moser); Ngamukol.

Bemerkungen: FCB ohne Alex Frei , P. Degen, Ajeti, Vailati (alle verletzt) und Yapi (kein Aufgebot). Thun ohne Bättig, Kristic, Steffen, Schneider und Bigler (alle verletzt). – Ab 25. (Platzverweis Faivre) Moser im Thuner Tor, Thun im 4-4-1. – Thun ab 46. mit M. Schneuwly im Angriff, Nagumokol im rechten Mittelfeld. – 54. Lattenstreifschuss Hediger. 76. Freistoss Schirinzi an die Latte.

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Informationen zum Artikel

12.8.2012, 15:13 Uhr

Keine Probleme gegen zehn Thuner – der FCB gewinnt 3:1

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Text:

  • 06.06.2013 um 15:42
    Ex-Hasardeure, neu Erfundene und ein Ferrari

    Die einen enden als König im Exil, andere spielen so gut, dass man sie kaum sieht. Die Spieler des FC Basel in der Saison-Einzelkritik.

  • 09.05.2013 um 21:42
    The incredible rise of migrants' remittances

    Migrants send more than 500 billion dollars to their home countries. After 2000, those remittances have rapidly overtaken official development aid. For the first time, a visualisation shows the evolution of migrants' remittances since 1970. Explore TagesWoche's interactive map.

  • 09.05.2013 um 17:46
    Der FCB und seine Finanzen: Rekord, Rekord, Rekord

    80 Millionen Franken Umsatz, über 27 Millionen Franken Transfereinnahmen – bisher unerreichte Werte hat der FC Basel im Geschäftsjahr 2012 erreicht. Fast 15 Millionen weist er als Gewinn aus, von denen 14 Millionen an die FC Basel Holding AG fliessen.

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Text:

  • 14.06.2013 um 14:44
    Der FCB startet gegen Aarau

    Der FC Basel beginnt die Saison 2013/14 zuhause und er wird sie auch im Joggeli beenden. Zum Saisonstart am 13. Juli kommt der Aufsteiger Aarau nach Basel. Das Saisonende ist am 18. Mai 2014 mit einem Heimspiel gegen Lausanne.

  • 13.06.2013 um 16:59
    «Wilson, du musst etwas ändern»

    Als Leichtathlet kostete ihn der Umzug nach Dänemark Olympiagold. Nach seiner Karriere kämpft Wilson Kipketer für den Weltfrieden.

  • 07.06.2013 um 16:50
    «Ich zeige nicht mit dem Finger auf andere»

    Noch ist der FC Basel nicht sicher, wie er mit der Fifa-Sperre gegen seinen Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die umgehen soll. Präsident und Wirtschaftsanwalt Bernhard Heusler ist dabei, eine Auslegeordnung zu erstellen und kann noch nicht sagen, ob der FCB juristische Schritte einleitet.

  • 07.06.2013 um 13:55
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    Zum Artikel: Fähre hat sich bei starker Strömung losgerissen

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  • 06.06.2013 um 09:57
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    Zum Artikel: Herzog: «Ein neuer Turm ist völlig unverständlich»

    Nach einem kurzen Blick auf die Visualisierung des Inneren von «Arcadia», könnte ich mir vorstellen, dass das Projekt auch bei Gefängnisneubauten in die Ränge kommen würde.

  • 01.06.2013 um 14:09
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