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Rotblaulive.ch: Alles zur Saison des FC Basel: Berichte, Tabellen, Tweets, Videos, Statistiken und Spielszenenanalyse.

Fussball 

12.8.2012, 15:13 Uhr

Keine Probleme gegen zehn Thuner – der FCB gewinnt 3:1

12.8.2012, 15:13 Uhr (aktualisiert: 18:21)

Der FC Basel gewinnt sein Spiel gegen den FC Thun, der bereits nach 22 Minuten nur noch zu zehnt auf dem Platz steht. Die Basler Tore erzielen Marco Streller (2) und Valentin Stocker. Der FCB klettert damit in der Tabelle der Super League auf Rang zwei und liegt vier Punkte hinter Leader Sion. Von und

Genau neun Minuten dauerte der couragierte Auftritt der Thuner im St. Jakob Park. Dann versenkte Marco Streller den Penalty sicher zum 1-0, den Thun-Goalie Faivre mit einer verunglückten Rettungsaktion gegen Salah verschuldet hatte. Es war das erste Mal, dass der FC Basel überhaupt in die Nähe des gegnerischen Tors gekommen war – die Thuner zwangen die Basler in den Anfangsminuten mit aufsässigem Pressing in die eigene Hälfte.

Ein Pressball, ein Missverständnis zwischen Torwart und Verteidiger, das anschliessende Foul und Strellers 100. Tor in Rotblau gaben dem Spiel dann früh seine Richtung. Die Thuner wirkten nach dem Gegentreffer geschockt, der FC Basel bekam das Spiel zunehmend in den Griff.

Vorentscheidung in der 22. Minute

Endgültig geschehen um die Thuner war es in der 22. Minute, als ihr Torwart Faivre mit Gelb-rot des Feldes verwiesen wurde. Einen Steilpass auf Salah hatte er ausserhalb des Strafraums mit der Hand abgefangen. Da er bei der Szene, die zum Penalty geführt hatte, bereits verwarnt worden war, war für ihn das Spiel frühzeitig zu Ende.

Die Überzahl nutzten die Basler in der 32. mit einer schönen Ballstafette über die rechte Seite, die Streller mit einem satten Schuss aus fünf Metern zum 2-0 abschloss. Salah und Degen hatten das zweite Tor der Basler Nummer 9 mustergültig vorbereitet. Salah war während des ganzen Spiels der auffälligste Basler – praktisch an allen gefährlichen Angriffen war der schnelle Ägypter beteiligt.

Ein folgenloser Anschlusstreffer

Eher überraschend kam Thun in der 35. Minute zum Anschlusstreffer. Die FCB-Verteidigung liess sich bei einem Freisstoss übertölpeln, Steinhöfer verlor Gegenspieler Schirinzi aus den Augen, der den quer gespielten Freistoss von der Strafraumgrenze unhaltbar für Sommer ins rechte Eck schlenzte.

Dass trotz des Gegentreffers nicht nochmals Spannung aufkommen sollte, dafür sorgten die Basler mit den 3-1 praktisch im Gegenzug. Wieder waren es Salah und Degen, die sich auf der rechten Seite durchspielten, die Flanke von Degen köpfte Streller zunächst an die Latte, Stocker staubte schliesslich zum 3-1 ab.

Basel nun 2., Thun 6.

Mit wohldosiertem Auftreten in der zweiten Halbzeit sorgte der FC Basel dafür, dass der auf zehn Spieler dezimierte FC Thun nicht mehr ins Spiel fand – aber auch, dass die 27'422 Zuschauer im Stadion nicht noch weitere Tore zu sehen bekamen. Einem vierten Treffer am nähesten kam Streller, der in der 78. Minute alleine vor Thuns Ersatzgoalie Moser scheiterte.

Mit dem zweiten Sieg im fünften Meisterschaftsspiel (nach zuletzt drei Unentschieden) klettert der FC Basel auf den zweiten Tabellenrang. Leader bleibt der FC Sion mit vier Punkten Vorspung auf den FCB. Thun fällt nach der Niederlage auf Rang 6 zurück.

Super League, 5. Runde 
FC Basel–FC Thun 3:1 (3:1)
St.-Jakob-Park. – 27’422 Zuschauer. – SR Stephan Klossner.

Tore: 9. Streller 1:0. (Er verwandelt einen Elfmeter nachdem Faivre Salah gefoult hat.)
31. Streller 2:0. (Legt sich den Ball sieben Meter vor dem Tor zurecht und trifft hoch. Vorarbeit David Degen nach einem Doppelpass mit Salah.)
35. Schirinzi 2:1. (Schuss aus 16 Metern nach einer klugen Freistossvariante. Gegenspieler Steinhöfer lässt ihn einfach ziehen.)
42. Stocker 3:1. (Ein Abstauber nach Strellers Kopfball an die Latte. Die Flanke kam von Steinhöfer nach Hackentrick Salah).
Platzverweis: 22. Faivre (Handspiel).
Verwarnungen:
8. Faivre (Foul), 28. Ghezal (Reklamieren), 82. F. Frei (Foul), 82. Streller (Reklamieren).

Basel: Sommer; Steinhöfer, Sauro, Dragovic, Voser; D. Degen (74. Zoua), Diaz (81. F. Frei), Cabral, Stocker (68. Andrist); Salah; Streller.
Thun: Faivre; Wittwer, Matic (82. Cassio), Ghezal, Reinmann; Zuffi (46. M. Schneuwly), Demiri; Schirinzi, Hediger, Ferreira (25. Moser); Ngamukol.

Bemerkungen: FCB ohne Alex Frei , P. Degen, Ajeti, Vailati (alle verletzt) und Yapi (kein Aufgebot). Thun ohne Bättig, Kristic, Steffen, Schneider und Bigler (alle verletzt). – Ab 25. (Platzverweis Faivre) Moser im Thuner Tor, Thun im 4-4-1. – Thun ab 46. mit M. Schneuwly im Angriff, Nagumokol im rechten Mittelfeld. – 54. Lattenstreifschuss Hediger. 76. Freistoss Schirinzi an die Latte.

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12.8.2012, 15:13 Uhr

Keine Probleme gegen zehn Thuner – der FCB gewinnt 3:1

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Text:

  • 15.04.2014 um 14:07
    Aesch
    Zum Artikel: Zürich, Kairo, Bagdad: Wo auf der Welt eine Million FCB-Fans leben

    Ein ärgerlicher Fehler, danke Maya Eldorado für den Hinweis. Wir werden das korrigieren. Damit sind die Aescher ihre Rekordmarke natürlich los. Die höchste Fandichte hat Breitenbach/SO, ganz knapp vor Basel.

  • 18.03.2014 um 15:57
    Die Auswahl macht's.
    Zum Artikel: Wir bringen Sie prominenter in die Zeitung

    Margot, Sie bezahlen uns dafür, dass wir ein Thema so recherchieren, dass möglichst alle relevanten Fakten und Perspektiven berücksichtigt werden, richtig? Genau das ist weiterhin unser Anspruch. Aber warum sollte etwas, das wir bei einer ersten Geschi...

  • 18.03.2014 um 15:28
    Gute Geschichten
    Zum Artikel: Wir bringen Sie prominenter in die Zeitung

    Bajass d'Amour, bezüglich Lesermeinungen siehe auch meine Antwort auf Margots Kommentar. Wir sind uns ja einig: Wir wollen gute Geschichten bringen, das ist unser Job, nicht der unserer Leserinnen. Wir glauben aber, dass unsere Geschichten besser...

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Text:

  • 17.04.2014 um 00:37
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    Mohamed Elneny kann also tatsächlich Tore schiessen, Giovanni Sio hat Knipserqualitäten und ein Valentin Stocker erlebt beim 4:2 des FC Basel über den FC Zürich in drei Minuten mehr als sein Vorgänger in über einer Stunde.

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  • 16.04.2014 um 16:28
    Gekaufte Facebook-Likes?
    Zum Artikel: Zürich, Kairo, Bagdad: Wo auf der Welt eine Million FCB-Fans leben

    @nowhere: Ja, man kann sich Facebook-Likes kaufen. Bloss frage ich mich in diesem Fall: Was kann sich der FC Basel von seinen Likes in Ägypten kaufen? Nichts. Im Gegenteil, der FCB hat sich sogar überlegt, wie er die arabischen Posts auf seiner Seite...

  • 02.04.2014 um 08:20
    Neues Foto?
    Zum Artikel: Heute schon den Körper ertüchtigt?

    Seit wann hat denn der werte Herr Kieslich ein neues Autorenfoto? Seit er im Morgentau diese Übungen nachturnt?

  • 26.03.2014 um 18:26
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    Zum Artikel: Die Uefa ist knallhart: Ein Geisterspiel für den FC Basel – kein Rekurs

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