LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sport

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Olympische Spiele 

12.8.2012, 07:00 Uhr

Einmal Nordkap und zurück

12.8.2012, 07:00 Uhr

Für den Olympia-Marathon hat Viktor Röthlin alles getan und klare Vorstellungen: Der Europameister will am Sonntag (Start 12.00 Uhr MESZ) den «besten Marathon meines Lebens» laufen.   Von Jörg Greb

Amtierender Europameister ist Viktor Röthlin, WM-Dritter von 2007, EM-Zweiter von 2006 und Olympia-Sechster von Peking. Und jetzt steht der 38-jährige Obwaldner vor seinem «sicher letzten Olympia-Marathon». Das absehbare Ende seiner eindrücklichen Karriere ist aber nicht das Thema vor dem Rennen in London. Vielmehr spricht Röthlin von seiner Vorbereitung, seinen taktischen Überlegungen und seinen Zielen.

Spannend sei sie gewesen die Vorbereitung auf dieses grosse Ziel, sagt Viktor Röthlin. Gut 8200 Kilometer habe er zurückgelegt in den letzten zwölf Monaten, jeder Kilometer mit dem Ziel Olympische Spiele London im Hinterkopf. Das entspricht, so verdeutlicht er, «immerhin der Distanz von mir zu Hause ans Nordkap und wieder zurück». Eine immense Strecke, aber keine Strecke, die länger geworden ist im Vergleich zu anderen Jahren.

Am Fernseher vom Olympia-Fieber angesteckt

Die entscheidende Phase waren die 14 letzten Wochen mit der spezifischen Marathon-Vorbereitung. Und die glückte ganz nach Wunsch. «Ich konnte Plan A durchziehen», sagt er. Auf Melchsee Frutt weilte er zusammen mit seinem Trainingspartner Tadesse Abraham (Eri) ab Ende Mai für einen ersten Übungsblock in der Höhe.

Für den zweiten ging es nach drei Wochen im Flachland wie schon so oft ins Engadin. Die letzte Vorbereitung gestaltete er zu Hause in Ennetmoos. «Das war neu für mich», sagte er, «Olympia am Fernseher verfolgen.» Fast noch stärker als sonst jeweils vor Ort sei er vom Fieber angesteckt worden.

Vorbereitet fühlt sich Viktor Röthlin ausgezeichnet. Den standardisierten Abschlusstest auf dem Laufband bei seinem Vertrauensarzt Peter Züst auf Kerenzerberg ergab «die besten, je bei mir ermittelten Werte.» Zuversichtlich wird er also ins Rennen steigen. Utopische Träumereien sind sein Ding allerdings nicht.

«Da laufen drei Kenyaner und drei Äthiopier und sie alle sind wie von einem andern Stern», sagt er. Kommen die weiteren Afrikaner, die Amerikaner, die Asiaten und die Europäer hinzu. Die Konkurrenz scheint riesig, doch durchkommen werden nicht alle.

Ziel: Best of not African vorn

«Ich möchte wie vor vier Jahren schnellster Nichtafrikaner oder «best not African born» sein», sagt er. In Peking belegte er dabei Rang 6. Ob das nochmals möglich wird? Auf der Meldeliste belegt er Rang 10, «alles, was besser als Rang 8 und somit ein Diplom wert ist, sähe ich als absoluten Wahnsinn», sagt Röthlin. Doch er hat schon verschiedentlich bewiesen, dass er Möglichkeiten zu nutzen weiss, wenn sie sich bieten.

Nicht umsonst sagt er Bezug nehmend auf das Frauen-Rennen vom letzten Wochenende: «Die Russin  Tatjana Petrowa ging das Anfangstempo der Spitze nicht mit und wurde mit einem Lauf im eigenen Rhythmus schliesslich mit dem dritten Platz belohnt.»

«Etwas traurig» stimmte ihn anfänglich, dass der Zieleinlauf nicht ins Olympia-Stadion führt, sondern die 42,195 Kilometer nach gut drei Runden in der Innenstadt bei Start und Ziel auf der Mall endet. Mittlerweile aber stehen auch bei ihm die Vorteile dieses Parcours im Vordergrund: die Attraktivität fürs Publikum, die Stimmung am Streckenrand und die vergleichsweise einfache Verpflegung. Und beflügeln kann auch der ständige Kontakt mit den Gegnern, die Überblickbarkeit des Rennens. Viktor Röthlin ist bereits zum «Grenzenverschieben».

Gute Arbeit! Teilen und mehr lesen.

Teilen und weiterleiten

Mehr zum Thema

Sport, Leichtathletik, Olympische Spiele 2012

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Röthlins tolle Zeit beim Tokio-Marathon Weiterlesen

«Gewichtheben? Grossartig!» Weiterlesen

Ein Sklave läuft bei Olympia Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

12.8.2012, 07:00 Uhr

Einmal Nordkap und zurück

Text

Text: Jörg Greb

  • 08.07.2014 um 17:06
    Judith Wyder – in den Fussstapfen der grossen Simone Niggli

    Mit den Titeln in den ersten beiden Entscheidungen der Weltmeisterschaften in Italien hat sich die Bernerin Judith Wyder ins Rampenlicht katapultiert und weckt bereits Erinnerungen an die 23-fache Weltmeisterin Simone Niggli-Luder.

  • 04.07.2014 um 13:39
    Ein Rekordlauf weckt Medaillenhoffnungen

    Die Sprintstaffel der Frauen mit Mujinga Kambundji, Marisa Lavanchy, Ellen und Léa Sprunger ist nach einem weiteren nationalen Rekordlauf ein heisses Eisen im Feuer für die Leichtathletik-Europameisterschaft Mitte August in Zürich. Bei der Athletissima in Lausanne präsentieren sich dagegen die Basler Alex Wilson und Marquis Richards noch nicht in EM-Form.

  • 23.06.2014 um 08:24
    Grosse Gefühle auf der Kleinen Scheidegg

    Eiger, Mönch und Jungfrau bildeten die Kulisse für die Finisher des 1. Swissman Xtreme Triathlons von Ascona auf die Kleine Scheidegg. Die hohen Anforderungen an die Athleten entluden sich Gefühlsausbrüchen.

Aktuell

sda: Die Aare in Bern nach heftigen Regenfällen, Aufnahme vom Dienstag

Hochwasser 

Die Wasserpegel beginnen zu sinken

Im Laufe des Mittwochvormittags hat es in der Schweiz aufgehört zu regnen. Die Pegel der Hochwasser führenden Flüsse, Seen und Bäche beginnen langsam zu sinken. Die Schifffahrt nimmt ihren Betrieb allmählich wieder auf, auf den Strassen herrscht bereits wieder Normalzustand. Von sda. Weiterlesen

sda: Google-Firmenlogo

Datenschutz 

Schweizer wehren sich gegen Google-Links

Hunderte von Schweizerinnen und Schweizer wollen, dass Google Links eliminiert, die sie betreffen. Seit Ende Mai sind bei Google 1645 entsprechende Gesuche zu 7085 Adressen eingegangen. Auf europäischer Ebene sind es mehr als 70'000 Gesuche.Von sda. Weiterlesen