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Olympische Spiele 

10.8.2012, 17:52 Uhr

Lisa Norden will was vom Spirig-Gold abhaben

10.8.2012, 17:52 Uhr

Die Schweden lassen nicht locker und wollen, dass neben Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spirig nachträglich auch die zweitplatzierte Lisa Norden eine Goldmedaille erhält. Der Internationale Gerichtshof CAS hat für Samstag eine Entscheidung angekündigt. Von

Einen Einspruch gegen die Wertung des olympischen Frauen-Triahtlonwettbewerbs vom vergangenen Samstag hat die Internationale Triathlon Union ITU am Mittwoch abgelehnt. Das Nationale Olympische Komitee (NOC) Schwedens und der nationale Fachverband STF hatten beantragt, dass Lisa Norden eine zweite Goldmedaille zugesprochen wird.

In einem dramatischen Schlussspurt nach 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 km Radfahren und nach 10 km Laufen waren die Schweizerin Nicola Spirig und Lisa Norden gleichauf über die Ziellinie gelaufen; beide Läuferininnen werden mit 1:59,48 Stunden in der Ergebnisliste geführt. Lange dauerte es danach, ehe die Wettkampfjury aufgrund des Zielfotos Spirig zur Gewinnerin erklärte. Damit hatte die Schweiz die erste Medaille überhaupt an diesen Spielen gewonnen.

Wo war der Oberkörper?

Die Schweden wollen sich mit der Silbermedaille nicht abfinden. Sie argumentieren, dass die Kampfrichter der ITU bei ihrer Zielfoto-Beurteilung nicht die Position der Oberkörper beider Athletinnen in Betracht gezogen habe. Nach Ansicht der Beschwerdeführer sei auf dem Bild Spirigs Oberkörper durch Norden verdeckt, so dass eine Positionierung nicht präzise festzustellen sei. Spirigs Torso soll sogar 15 Zentimeter hinter Norden gelegen haben.

Deshalb wollen das NOC Schwedens und die STF, dass Norden und Spirig ex-aequo im ersten Rang platziert werden und Norden eine zweite Goldmedaille erhält. Die in London speziell für die Spiele eingerichtete ad-hoc-Kommission des CAS will noch am Freitag eine Anhörung folgen lassen und am Samstag vor 13.00 Uhr MESZ eine definitive Entscheidung bekanntgeben.

Olympia-Schiedsrichter in der Kritik

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Schiedsrichterentscheidung bei diesen Spielen für Aufregung sorgt. Beim Boxen gab es einen skandalösen turkmenischen Ringrichter, der den Aserbaidschaner Magomed Abdulhamidov zu Sieger erklärte, obwohl der Bantamgewichtler in seinem Fight gegen den Japaner Satoshi Shimizu sechs Niederschläge hatte einstecken müssen. Am Tag darauf korrigierte der Boxweltverband AIBA das Urteil.

Beim Fechten verzweifelte die Südkoreanerin Shin A Lam an einer defekten Uhr und einer überforderten Schiedsrichterin. Die letzte Kampfsekunde dauerte minutenlang, und schliesslich landete die Deutsche Britta Heinemann den entscheidenden Treffer und zog in den Final ein. Im Bahnradfahren wurde den Chinesinnen im Teamsprint Gold nachträglich wieder entzogen.

Im Siebenkampf der Frauen setzten sich die peinlichen Leistungen der Unparteiischen fort. Der Deutschen Lilli Schwarzkopf wurde nachträglich wieder Silber zugesprochen. Erst hiess es, sie habe beim abschliessenden 800-Meter-Lauf die Begrenzung ihrer Bahn übertreten. Dann – als die Athletin selbst die Recherche in die Hand genommen hatte – stellte sich heraus, dass eine Verwechslung von zwei Blondinnen vorgelegen hatte.

Mitteilung des CAS

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