LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sport

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Karte
Alles zur Saison 2014/15 des FCB

Fussball, FC Basel 

11.8.2012, 18:00 Uhr

Heiko Vogel freut sich auf Momo

11.8.2012, 18:00 Uhr

Noch ungeschlagen ist der FC Basel bislang in der Super League – und gleichzeitig seit drei Spielen ohne Sieg. Gegen den FC Thun soll der Ägypter Mohamed Salah von Beginn weg für mehr Wirbel im Basler Angriffsspiel sorgen. Von

War das jetzt Liebe auf den ersten Blick? Könnte gut sein. Auch wenn es manchmal ja so eine Sache ist mit den Schmetterlingen im Bauch. Aber die Chemie scheint schon einmal zu stimmen zwischen dem Publikum des FC Basel und dessen Neuzugang aus Ägypten, Mohamed Salah. Das hat seine Einwechslung im Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Molde gezeigt. Wobei, vielleicht war es auch bloss ein erstes kleines einseitiges Verliebtsein von Seiten der Basler Fans?

Super League, 5. Runde
FC Basel–FC Thun (So, 16.00, SF1)
St.-Jakob-Park. – SR Klossner.

Mögliche Aufstellungen
FCB: Sommer; Steinhöfer, Sauro, Dragovic, Park; Cabral; Salah, F. Frei, Diaz, Zoua; Streller.
Thun: Faivre; Lüthi, Matic, Ghezal, Reinmann; Bättig, Demiri; Ngamukol, Hediger, Ferreira; M. Schneuwly.

Bemerkungen: Basel ohne A. Frei, P. Degen und Ajeti (alle verletzt). – Erste Liveübertragung des SF aus dem St.-Jakob-Park im Rahmen der neuen Super-League-Berichterstattung.

Es war ja vorab schon einiges getuschelt worden über den Neuen. Youtube-Videos seiner Dribblings wurden herumgereicht. Seine Heldentaten mit der ägyptischen Olympia-Auswahl machten die Runde: Ein Tor in jedem Gruppenspiel erzielt, unglaublich schnell, ein starker Dribbler mit Drang zum Abschluss – und dazu noch erst 20 Jahre alt!

Das klang gut, verdammt aufregend und alles in allem verdammt vielversprechend.

Dann also betrat Mohamed Salah in der 74. Minute erstmals das Spielfeld des Joggeli. Und er war unglaublich schnell, sein Spiel aufregend und das alles zusammen verdammt vielversprechend.  In seinen (inklusive Nachspielzeit) 20 Minuten hatte er ungefähr soviele Torchancen wie seine restlichen Kollegen in 94.

Das reichte für erste öffentliche Liebhaber-Bekenntnisse:

Die Chancen stehen gut, dass die Beziehung zwischen Fans und Salah am Sonntag auf eine breitere Basis gestellt wird. Heiko Vogel jedenfalls macht kein Geheimnis daraus, dass er Salah von Beginn weg spielen lassen wird. Ja, der Trainer des FCB kündigt sogar an: «Da freue ich mich drauf.»

Auch Vogel ist natürlich nicht entgangen, was da abgegangen ist am letzten Mittwoch im St.-Jakob-Park: «Der kommt eine Viertelstunde rein. Und ich denke: unglaublich!»

Wenn Vogel über den Ägypter spricht, dann klingt das beinahe zärtlich. Was auch am Kosenamen liegt, den der Deutsche gebraucht, wenn er Salah meint: «Momo.» Mit Momo also unterhält sich Vogel meist auf Englisch: «Er ist sehr beflissen, die Sprache zu lernen.» Und wenn das nicht reicht, hilft ein Anruf bei Salahs Berater, der via Telefon den Dolmetscher gibt.

Momo auf dem Platz ist das Gegenteil von Momo im Buch

Die literarische Momo, das ist jenes Mädchen, das unter anderem unangenehmen Zeit-Räubern enteilt, indem sie besonders langsam geht. Der Momo des FCB ist da praktisch das exakte Gegenteil: Er bringt seine Gegenspieler durch seinen Schmetter-Antritt in unglaubliche Zeitnot.

Er wird das am Sonntag gegen Thun in einer Mannschaft tun, die weiterhin ohne Alex Frei auskommen muss. Der Stürmer wird noch immer durch seine Beckenprellung behindert. Wann er wieder ins Training einsteigen kann, ist offen.

Das wiederum bedeutet, dass Marco Streller die einzige Basler Spitze geben wird. Die einzige Basler Spitze? Nein! Denn für Heiko Vogel ist das derzeitige System ein 4-3-3: «Nur, dass ich das leider noch nirgends gelesen habe.» (Und darum nur für ihn der Hinweis auf unseren Spielbericht aus Sion, Abschnitt acht. Alle anderen: weiterlesen!)

Thun soll sich auf den FCB einstellen – nicht umgekehrt

Vor dem FC Thun und vor allem vor dessen Trainer hat Vogel höchsten Respekt: «Was Bernard Challandes dort aufgebaut hat ist aller Ehren wert.» Das heisst aber nicht, dass sich die Basler zu sehr auf die Berner Oberländer einstellen wollen: «Wir legen den Fokus auf unser eigenes Spiel. Also sollen sich die Thuner Gedanken machen, wie sie sich auf uns einstellen wollen.»

Challandes wird da so seine Ideen haben. Immerhin hat er die Basler beim 2:2 gegen Luzern und beim 1:1 in Sion live im Stadion beobachtet. Natürlich hat der Thuner Trainer mitbekommen, dass beim FCB bei weitem nicht alles rund läuft. Er warnt seine Spieler aber auch: «Selbst wenn es so ist, bleibt Basel Basel.»

Thun reiste nach Sizilien

Die Thuner haben die vergangene Woche für einen Trip nach Sizilien genutzt. Catania lud das Team für ein Testspiel ein, nachdem die Berner letztes Jahr mit einem 2:2 in Palermo in der Europa League offensichtlich die Sympathien des zweiten Serie-A-Clubs der Insel gewonnen hatten.

Thun gewann die Partie vom Dienstag in Catania 1:0, wobei Challandes in den zwei Halbzeiten praktisch zwei verschiedene Teams antreten liess. Für den Thuner Trainer war es jedenfalls eine gelungene Reise. Und er erinnert daran, dass Thun im letzten Sommer der Europacup-Rhythmus ganz gut bekommen sei.

Damals, erinnert Challandes mit einem Schmunzeln, seien die Thuner als Leader nach Basel gereist: «Aber nach dem Spiel waren wir nicht mehr Leader.»

Der FCB siegte durch Tore von Alex und Fabian Frei mit 2:1. Auf rechts wirbelte bei den Baslern noch ein gewisser Xherdan Shaqiri. Der Publikumsliebling ist zu den Bayern weitergezogen. Aber es flirrt ja bereits eine neue Liebschaft durch den St.-Jakob-Park.

 
Der Torverteiler - präsentiert von weltfussball.de
Alles über Fußball oder direkt zur Super League (CH)
Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

FC Basel, Fussball, Swiss Football League SFL, FC Thun

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

11.8.2012, 18:00 Uhr

Heiko Vogel freut sich auf Momo

Text

Text:

  • 26.10.2014 um 02:05
    Admir Smajic: «Das mit dem FC Basel muss ewige Liebe sein»

    Von 1993 bis 1997 trug er selbst das Trikot des FC Basel, war heiss geliebter Spielmacher jener Mannschaft, die 1994 endlich in die Nationalliga A aufstieg. Beim 1:1 des FCB gegen Sion machte Admir Smajic offiziell als Teammanager der Walliser seine Aufwartung im St.-Jakob-Park.

  • 25.10.2014 um 23:54
    Aufmüpfige Grasbüschel, ein müder Tiger im Tank und der sterbende Schwan – die Einzelkritiken

    Die einen scheinen doch etwas müde zu sein, die anderen üben sich in irrwitzigen Fall-Studien. Die Spieler des FC Basel nach dem 1:1 gegen den FC Sion in der Bewertung.

  • 25.10.2014 um 19:00
    Magerkost im Joggeli beim 1:1 des FCB gegen Sion

    Der eingewechselte Giovanni Sio sichert mit seinem Ausgleichstor zum 1:1 dem FC Basel wenigstens einen Punkt gegen den FC Sion. Den 26'722 Zuschauern im St.-Jakob-Park wurde drei Tage nach der Basler Niederlage in der Champions League herzlich wenig fussballerische Klasse geboten. Und Marco Strellers Bandscheibenvorfall verdüstert die Stimmung zusätzlich.

  • 20.10.2014 um 21:38
    Zum Artikel: 48'000 Franken Busse für den FCB und ein weiteres Verfahren

    @Imac und Thierry: Ich denke, dass die Busse deswegen so hoch ausfällt, weil der FCB für die Sache in Salzburg ja mit einem Geisterspiel plus einem Geisterspiel auf Bewährung bestraft worden war. Da hätte also durchaus ein Geisterspiel ausgesprochen we...

  • 20.10.2014 um 21:35
    Zum Artikel: 48'000 Franken Busse für den FCB und ein weiteres Verfahren

    Hmm, ich frage mich auch, wieso ich auf die Muttenzerkurve komme. Weil ich während des Spiels, das ich von den Presseplätzen aus verfolgt habe, sofort davon ausgegangen bin. Zudem war es doch der Assistent hinter dem Tor, der den Gegenstand dem Schieds...

  • 03.10.2014 um 18:47
    Zum Artikel: Auswärts essen in Basel – Teil 2

    Könnte es sich bei der «schlecht gelaunten Mitarbeiterin» im Casanova vielleicht gar um die Chefin handeln? Sie scheint einen Hang zu überraschend öffentlichen Mitarbeitergesprächen im Restaurant zu haben …

Aktuell

sda: Eine Schülerin der Marysville-Schule wird getröstet

Schiesserei 

Zwei Tote nach Amoklauf an US-Schule

Ein junger Amokläufer an einer High School in den USA hat einen Mitschüler erschossen und vier weitere schwer verletzt. Dann brachte er sich nach Angaben der Polizei selbst um. Die Hintergründe der Tat sowie die Motive des Täters liegen noch völlig im Dunklen.Von sda. Weiterlesen

:
2

Deutschland 

Hooligan-Demo: Alarmstimmung in Köln

Am Sonntag ruft die Initiative «Hooligans gegen Salafisten» zu einer Grossdemonstration auf. Zu gerne würde man in bürgerliche Kreise vorstossen – doch dazu stammen zu viele Fussball-Gewalttäter aus dem rechtsextremen Spektrum.Von Christoph Ruf. Weiterlesen2 Kommentare