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Medikamentenpreise 

14.8.2012, 07:00 Uhr

Bittere Pille für die Pharma

14.8.2012, 07:00 Uhr

Die Bevölkerung ist nicht bereit, höhere Medikamentenpreise in Kauf zu nehmen, um den Pharmastandort Schweiz zu fördern. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Internet-Vergleichdienstes Comparis. Von

GAETAN BALLY: Höhere Einkaufspreise und höhere Margen verteuern die Medikamente in der Schweiz.

Höhere Einkaufspreise und höhere Margen verteuern die Medikamente in der Schweiz. (Bild: GAETAN BALLY)

Diese Befragung des Internetvergleichsdienstes Comparis wird der Pharmaindustrie nicht schmecken. Denn die repräsentative Umfrage zeigt, dass ihr zentrales Argument für höhere Medikamentenpreise als im Ausland nicht verfängt. Nur gerade neun Prozent von 1200 vom Marktforschungsinstitut GfK Befragten gaben an, der Pharmastandort rechtfertige höhere Medikamentenpreise in der Schweiz. Hingegen glauben 89 Prozent, die Preise seien hier deswegen deutlich höher, weil die Schweiz generell ein Hochpreis- und Hochlohnland sei.

Danach gefragt, welcher Preisunterschied denn akzeptabel sei, berechneten die Marktforscher eine Durchschnittszahl von 14 Prozent bei den Originalpräparaten und zehn Prozent bei den Nachahmerpräparaten, den Generika. Tatsächlich sind die Unterschiede wesentlich grösser: Schon der Einkaufspreis für den Handel, der sogenannte Fabrikabgabepreis, liegt in der Schweiz bei den Originalpräparaten um 19 Prozent, bei den Generika gar um 45 Prozent höher, rechnet der Internetvergleichsdienst vor. So viel teurer seien Medikamente im Vergleich zu den sechs Referenzländern (Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Niederlande und Österreich), die das Bundesamt für Gesundheit bei der Berechnung der Schweizer Medikamentenpreise berücksichtigt.

Höhere Einkaufspreise und höhere Margen

Auf diesen Fabrikabgabepreise schlagen Apotheken, Spitäler oder Ärzte ihre Handelsmargen. Und diese Handelsmargen sind wesentlich höher als im Ausland, wie ein im letzten Jahr vom Krankenkassenverband Santésuisse durchgeführter Vergleich der Handelsmargen zeigt. Schweizer Händler kaufen Medikamente also nicht nur teurer ein als im Ausland, sondern schlagen auch noch rund 25 Prozent höhere Margen auf die Medikamente.

Und das sorgt für steigende Krankenkassenprämien, wie Felix Schneuwly, Krankenkassenspezialist des Internetvergleichsdienstes vorrechnet: Knapp jeder vierte Prämienfranken werde inzwischen für kassenpflichtige Arzneimittel ausgegeben. Und es sind neben ambulanten Behandlungen primär die Medikamente, die gemäss einer Studie des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums in den letzten Jahren die Gesundheitskosten stark ansteigen liessen.

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14.8.2012, 07:00 Uhr

Bittere Pille für die Pharma

Text

Text:

  • 20.09.2013 um 05:00
    So einfach lassen sich Ventilklausel & Co. umgehen

    Wie einfach es geht, trotz angeblich restriktiver Bestimmungen in der Schweiz zu arbeiten, beweisen bulgarische Gipser oder rumänische Speditionsangestellte mit dem Segen der Behörden.

  • 19.09.2013 um 12:00
    Amtlich bewilligte bulgarische Gipser

    Beim Amt für Wirtschaft und Arbeit vergab ein Abteilungsleiter illegal Arbeitsbewilligungen. Angeblich ein Einzeltäter. Doch solche Gefälligkeitsbewilligungen sind an der Tagesordnung.

  • 19.09.2013 um 12:00
    Mit den Opfern auf unserer Seite

    Im Namen der Opfer fordert die SVP, dass härter gegen Täter vorgegangen wird, kürzte aber gleichzeitig Schmerzensgeld für Opfer von Straftaten.

  • 24.09.2013 um 17:10
    @Karl Buschweiler
    Zum Artikel: Jetzt müssen sich Wessels und Pegoraro einigen

    Besten Dank für Ihren Hinweis. Das Bild ist ein Symbolbild - keine Fotografie - und als solches auch eindeutig erkennbar. Es zeigt, dass die beiden Verkehrsbetriebe nicht wirklich in dieselbe Richtung fahren und nicht für welche neuen Tramtypen sich di...

  • 20.09.2013 um 21:34
    Ein paar Antworten
    Zum Artikel: Asbest-Zivilschützer zur Aussprache aufgeboten

    @Alois Karl Hürlimann 1) Die ausrangierte Militärlagerhalle hat die Gemeinde Göschenen vor Jahren der Armee abgekauft. 2) Der Gemeindepräsident wusste, dass die Eternitplatten asbesthaltig waren. 3) Der Einsatz in Göschenen gilt als Ausbildungs/Weiterb...

  • 20.09.2013 um 21:15
    @B Esser Wysser
    Zum Artikel: Asbest-Zivilschützer zur Aussprache aufgeboten

    Sie finden Artikel, die bereits zum selben Thema erscheinen sind, jeweils in der rechten Spalte unter «verwandte Artikel». Dort stehen auch zwei Artikel weitere Artikel zum Asbest-Einsatz.

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