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Studie 

10.8.2012, 16:00 Uhr

Ecstasy hilft, positive Gefühle zu erkennen

10.8.2012, 16:00 Uhr

Die Uni Basel hat für eine Studie 48 Probanden MDMA verabreicht. Die Erkenntnis: Wer Ecstasy konsumiert, kann Gefühle in einem Gesicht besser lesen – aber nur positive. Von

: Vermeintliches Glück.

Vermeintliches Glück.

Wenn am Samstag während der Street Parade wieder Tausende durch die Strassen von Zürich tanzen, schmeisst sich der eine oder die andere – das ist so sicher wie die Dröhnen der Lovemobiles und das können Sie sich spätestens seit unserer Titelgeschichte «Ein Volk auf Drogen» vorstellen – Ecstasy ein. Dass sie dann nur noch fröhliche Mensche sehen, hat offenbar nicht nur damit zu tun, dass die eigene Gedanken und Gefühle durch den Wirkstoff MDMA verstärkt werden, sondern auch mit der Wahrnehmung der anderen Menschen.

Unterschiede zwischen positiven und negativen Emotionen

Wie Forscher der Universität Basel in einer Studie festgestellt haben, können wir unter Einfluss von Ecstasy positive Gefühle im Gesicht von anderen Menschen «überdurchschnittlich gut erkennen». Allerdings – und dies dürfte kurz vor der Street Parade besonders wichtig sein – hatten die 48 Probanden (24 Männer und 24 Frauen) in der Studie Mühe, einen «misstrauischen oder herausfordernden Gesichtsausdruck richtig zu deuten», heisst es in der Medienmitteilung zur Studie. Neutrale Mienen konnten die Testpersonen mit oder ohne Einfluss von MDMA «gleich gut einordnen», deutliche Unterschiede zeigten sich nur bei positiven oder negativen Emotionen (zur Methodik der Studie).

Die Erklärung für die Wahrnehmungsunterschiede könnte gemäss den Forschern, der erhöhte Oxytocin-Spiegel im Blut der Probanden unter MDMA-Einfluss sein. Sicher ist: «Wer unter Ecstasy steht, scheint die Welt durch eine rosarote Brille zu sehen», wird Erstautor Cédric Hysek zitiert. Dass die Leute unter dem Einfluss von MDMA weniger gut in der Lage sind, feindselige Blicke zu erkennen, sagt Hysek, «ist mit bestimmten Risiken verbunden». Regelmässige Besucher der Street Parade können sich die Risiken lebhaft vorstellen – auch jene ohne MDMA im Blut.

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10.8.2012, 16:00 Uhr

Ecstasy hilft, positive Gefühle zu erkennen

Text

Text:

  • 20.11.2014 um 18:35
    Zum Artikel: OSZE: Bald kommt die Sperrzone

    @Georg: Ich habe den Artikel nochmals gelesen und frage mich dasselbe: Wo steht denn im Text «Ausgangssperre»? Und wo sind Fakten weggelassen worden? Oder anders: Nein, wir haben keine «kleineren Fakten weggelassen». Aber danke für den Input, wir haben...

  • 14.11.2014 um 17:59
    Zum Artikel: Auf Kaffee und Kultur in Sarajevo

    Eine Frage des zeitlichen Blickwinkels: Tatsächlich sind Spuren noch sichtbar, vor allem wenn man mit dem Blick darauf durch die Strassen zieht. Der Autor war aber bereits 1998 im Land, die Entwicklung seit damals ist schon bemerkbar. Angesichts vor al...

  • 11.11.2014 um 13:53
    Zum Artikel: Abstimmungs-Spickzettel: Alles, was Sie zur Ecopop-Initiative wissen müssen

    @Pubol. Ich weise Sie gerne ein letztes Mal daraufhin. Halten Sie sich an unseren Community-Leitfaden und Sie haben keine Problem. Sie müssen nun auch nicht unter jeden Artikel schreiben, dass ein Kommentar von Ihnen verborgen wurde. Danke.

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