LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Kultur

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

The Beatsteaks im Interview 

17.8.2012, 11:56 Uhr

«Wir haben einen guten Sportarzt»

17.8.2012, 11:56 Uhr

Die Berliner Rockband The Beatsteaks hat den Headliner-Reigen am Open Air Gampel eröffnet. Die TagesWoche traf den Gitarristen Bernd Kurtzke am Walliser Festival und sprach mit ihm über Tourstress, das Älterwerden und über den Druck, dem Ruf als wilde Live-Band gerecht zu werden. Von

: «Wir verstellen uns nicht, wir sind eine wilde Liveband»: Torsten Scholz, Bernd Kurtzke, Arnim Teutoburg-Weiss, Peter Baumann und Thomas Götz (v.l.) rocken als The Beatsteaks die Bühnen.

«Wir verstellen uns nicht, wir sind eine wilde Liveband»: Torsten Scholz, Bernd Kurtzke, Arnim Teutoburg-Weiss, Peter Baumann und Thomas Götz (v.l.) rocken als The Beatsteaks die Bühnen.

The Beatsteaks sind bekannt dafür, eine wilde Live-Band zu sein. Wie geht man mit diesem Druck um, immer wieder eine gute Live-Show zu bieten?

Im Grunde gar nicht, weil wir einfach so sind. Wir müssen uns da nicht verstellen. Ich bin zwar nicht gerade derjenige, der über die Bühne hechtet, aber Arnim, unser Sänger, ist ein Zirkuskind. Es ist ihm ein Herzensbedürfnis, eine Riesenparty zu machen.
Wir haben angefangen, mit zwei Schlagzeugern auf der Bühne zu spielen, weil wir mit demselben Album schon im dritten Jahr auf Tour sind. Wir fanden, wir müssen den Leuten mal was Neues bieten.

Macht sich auf Tour das Alter langsam bemerkbar?

Ja, ja, ja. Das merkt man am ehesten an der Stimme des Sängers. Wenn du zwei Stunden auf der Bühne stehst, dann kannst du nicht mehr als drei Tage hintereinander Konzerte geben. Wir sind alle nicht mehr 18 Jahre alt. Das spürt man schon in den Knochen. Aber dafür haben wir einen guten Sportarzt.

Haben Sie ein Rezept gegen den Tourstress?

Wir gehen zeitig ins Bett. Ich trinke sonst gerne mal einen über den Durst, aber im Touralltag geht das nicht.

Spielen Sie noch immer gerne an Festivals?

Definitv. Aber ich mag es nicht, erst um Mitternacht zu spielen. Dadurch kriegt man die Funktion des Rausschmeissers. Und als Musiker wartet man den ganzen Tag, bis man endlich mal spielen kann. Das ist anstrengend.

Die Beatsteaks sind auch als lustige Band bekannt. Beeinträchtigt Humor die musikalische Glaubwürdigkeit?

Überhaupt nicht. Es gibt nichts schlimmeres als eine Band mit einer absolut ernsthaften Bühnenshow. Am Ende kochen doch alle nur mit Wasser. Musik soll Spass machen. Jeder, der was anderes behauptet, lügt. Wer auf die Bühne geht, will Spass haben. Ich mag keine Konzeptbands, die beim Konzert auf ihre Schuhe gucken und alles todernst meinen, was sie da machen.

Bei den Beatsteaks spielen drei Gitarristen. Gibt es da manchmal Zank, wer welchen Part übernehmen darf?

Mittlerweile eher selten. Klar, es ist immer ein Wettstreit zwischen Peter, den anderen Gitarristen und mir, wer die besten Parts spielen darf. Aber diese Streitigkeiten sind dem Song eher zuträglich, als dass es ihn kaputt machen würde, weil dabei immer die besten Sachen rauskommen.

Ihr Sound bewegt sich seit dem neuesten Album «Boombox» weg vom Punkrock hin zur Popmusik.

Ja, das hat aber viel mit den Songs zu tun. Über den Sound des Albums bin ich extrem glücklich. Unsere Platte gefällt mir der Lesbarkeit wegen. Sie klingt überhaupt nicht matschig, sondern man hört jedes Detail.

Vertragen Sie sich eigentlich wieder mit Tocotronic?

Wir haben uns nie nicht vertragen. Wir wissen nicht, woher dieses Gerücht kommt, aber es ist totaler Quatsch. Im Gegenteil, Dirk von Lowtzow war sogar der Namensgeber für unser Album «Limbo Messiah».

Was war Ihr grösstes musikalisches Erlebnis?

Vor zwei Jahren habe ich Kraftwerk auf dem Hurricane-Festival gesehen und war sehr beeindruckt. Du hast von der Bühne dieses Lichtbrett und den Hammersound, davon können sich noch einige DJ-Acts eine Scheibe abschneiden.

Was planen Sie als nächstes?

Wir beenden im September die aktuelle Tour. Danach sichten wir unser vorhandenes Musikmaterial und fangen an, eine neue Platte zu machen.

Können Sie inzwischen gut von der Musik leben?

Von uns muss keiner mehr arbeiten gehen. Zwar sind wir nicht steinreich, das wollen wir auch gar nicht sein, weil sonst der Druck zur Produktivität fehlen würde, aber wir können unsere Renten bezahlen.

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Kultur, Musik

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Arf taufen «Black Brainbow Machine» Weiterlesen

Mötley Crüe und Slash im Joggeli Weiterlesen

«Kritik lässt mich nie kalt» Weiterlesen

«Das Studio 54 war wie Sodom und Gomorrha» Weiterlesen

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

17.8.2012, 11:56 Uhr

«Wir haben einen guten Sportarzt»

Text

Text:

  • 05.11.2012 um 16:49
    Der alte Schockrocker und das Soulmädchen

    Eine seltsame Kombination: Am Sonntag sangen Alice Cooper und Stefanie Heinzmann an der AVO Session Basel. Während das Walliser Stimmwunder auf gute Laune setzte, bot der Prinz des Horrors eine theatralische Geisterbahnfahrt.

  • 12.10.2012 um 00:01
    Basels Unterwelt

    Versorgungstunnels, Schutzräume, ein unterirdisches Spital: Direkt unter unseren Füssen versteckt sich eine geheimnisvolle, dunkle Welt, die nur wenige je zu Gesicht bekommen.

  • 27.09.2012 um 15:07
    Affen dürfen an die frische Luft

    Der Zolli Basel eröffnet am Freitag das neue Freiluftgehege der Affen. Die Geigy-Anlage bietet für unseren nächsten Verwandten Spannung, Spiel, und vielerlei Überraschungen.

Aktuell

AP Photo/Bippa: Drin oder doch nicht? Vor 50 Jahren schrieb das umstrittene Wembley-Tor beim Spiel England gegen West-Deutschland Fussballgeschichte.

Fussball-Geschichte 

Das Wembley-Tor jährt sich zum 50. Mal

Über kein anderes Tor wurde so ausgiebig diskutiert wie über das «Wembley-Tor» im WM-Final 1966 durch den Engländer Geoff Hurst gegen Deutschland. An diesem Samstag jährt es sich zum 50. Mal. Von sda. Weiterlesen

Keystone/LAURENT GILLIERON: Spezielles Spiel: Der Basler Adrien Jaccottet – hier im April 2015 bei Sion gegen GC im Einsatz – ist am Sonntag für die Partie des FC Basel in Vaduz angesetzt worden.

Super League 

Der Basler Jaccottet pfeift den FCB in Vaduz

Die Schweizer Schiedsrichterzunft weicht von einem ehernen Prinzip ab, was am Sonntag in Vaduz zu einer Premiere führt: Der gebürtige Basler Adrien Jaccottet leitet in seinem 89. Super-League-Einsatz erstmals eine Partie mit Beteiligung des FC Basel.Von Christoph Kieslich. Weiterlesen

Christoph Kieslich: FC Aesch, U19-Juniorenturnier, 2015, FC Basel, Captian Eray Cümart (Zweiter von links), Torhüter Gion Fadri Chande (grünes Trikot), Martin Liechti (rechts)

Juniorenfussball 

Die nächste Generation misst sich in Aesch

Zum dritten Mal veranstaltet der FC Aesch sein U19-Turnier, und die Namen der acht teilnehmenden Teams könnten klangvoller nicht sein. Von diesem Samstag bis zum 1.-August-Feiertag bereichern der Fluminense FC aus Rio de Janeiro und Sporting Lissabon das Kräftemessen der nachdrängenden Generation.Von Christoph Kieslich. Weiterlesen