LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Kultur

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Ausstellung 

12.8.2012, 12:47 Uhr

Hinter den Kulissen

12.8.2012, 12:47 Uhr

Die Künstler Pawel Ferus und Piotr Jaros entwerfen im Ausstellungsraum Klingental mögliche Szenarien für Dinge, die man sonst nicht sieht. Von

Jedes Kind kennt Tom und Jerry. Zumindest hierzulande. In Polen kennt jedes Kind den Wolf und den Hasen. Die Trickfilmserie ist die sovjetische Travestie des US-amerikanischen Vorbilds. In jeder Folge versucht der Wolf den Hasen zu erwischen, erfolglos. Und jede Folge endet mit einem wütenden Ausruf des Wolfes. «Warts ab!», ruft er dem Hasen hinterher, oder – im Original – «Nu Pagadi!»

Das westliche Vorbild jedoch wurde der östlichen Kultur angepasst, die Motive verschoben. Diese Anverwandlung wirft einen Blick auf das Verhältnis zweier Länder, Systeme und Kulturen. Die Manipulation gegebener Rollenbilder sowie Verschiebungen von Motiven und Themen interessiert auch Pawel Ferus und Piotr Jaros in ihrer Ausstellung im Ausstellungsraum Klingental (ARK), und so nennen sie diese denn schlicht «Nu Pagadi».

Beide Künstler sind mit dem Wolf und dem Hasen aufgewachsen, Jaros in Polen, Ferus in seiner polnischen Familie in der Schweiz. Sie teilen sich in ihrem Oeuvre zudem das Interesse an Travestie und Paraphrase, und so lag die Zusammenarbeit nahe. Zu nahe am Trickfilmvorbild wollte man allerdings nicht agieren, aber um Film geht es in der Ausstellung augenscheinlich.

Kameras und ein Löwenhintern

Der ARK ist erfüllt von hängenden Kameras. Die Skulpturen von Piotr Jaros sind aus einfachen Materialien wie Karton und Stoff gearbeitet. Jede Kamera steht für ein Vorbild aus der Filmgeschichte, von «Star Trek» über «Gone with the wind» bis hin zu Bollywood. Die sonst so distanzierten Betrachter stehen für einmal selbst im Mittelpunkt.

Auch Ferus lenkt den Blick auf ansonsten Verborgenes: Unzählige Male schon brüllte der Löwe von Metro Goldwyn Mayer den Kinosbesuchern von der Leinwand entgegen. Ferus zeigt uns für einmal sein (mögliches) Hinterteil. Und wer durch ein in Hartschaumplatten gebohrtes und mit Zähnen versehenes Loch blickt, der sieht nicht nur wie durch eine Kameralinse den vor sich liegenden Ausstellungsraum, sondern auch gleich das Innere des vermeintlichen Tieres.

Über eine Spiegelwand macht Ferus ausserdem auch gleich noch in Ausstellungen Unsichtbares sichtbar: Die Besucher selbst nämlich. Wenn auch nur verschwommen. Ein bisschen Geheimnis darf ja noch bleiben.

  • Ausstellungsraum Klingental, bis 31. August.

Gute Arbeit! Teilen und mehr lesen.

Mehr zum Thema

Kunst, Ausstellung

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Sonderausstellung zum Bau der Kaserne Weiterlesen

Kaserne wird seitlich geöffnet Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

12.8.2012, 12:47 Uhr

Hinter den Kulissen

Text

Text:

  • 27.08.2014 um 10:08
    Annette Schönholzer verlässt Art Basel

    Im Führungsteam der Art Basel scheint es zu rumoren: Ende August verlässt mit Annette Schönholzer die letzte Baslerin die Messeleitung. Auch der Chef des Ablegers in Hongkong, Magnus Renfrew, sucht eine neue Herausforderung.

  • 20.08.2014 um 18:39
    Raus aus dem Depot, ab ans Licht!

    Fast hat man sie vergessen, die Sammlung des Kunstvereins Baselland. Ines Goldbach, die Direktorin des Kunsthauses Baselland, will diese nun zugänglicher machen. Eine Ausstellung ist der Anfang dazu.

  • 14.08.2014 um 12:12
    Sommernachtstraum im Muttenzer Zauberwald

    Die Theatergruppe Rattenfänger bringt William Shakespeares «Sommernachtstraum» auf die Freiluft-Bühne.

  • 23.08.2014 um 14:11
    Zum Artikel: Betrunkener transportierte sechs Personen in einem Fiat 500

    Danke für Ihren Hinweis, ich gebe ihn gerne der verantwortlichen Nachrichtenagentur weiter. Freundliche Grüsse, Karen N. Gerig

  • 14.08.2014 um 18:00
    Zum Artikel: Sommernachtstraum im Muttenzer Zauberwald

    Vielen Dank für all Ihre Beiträge! Wir werden nun die Glücksfee entscheiden lassen – falls Sie gewonnen haben, werden wir Sie per E-Mail benachrichtigen. Freundliche Grüsse, Karen N. Gerig

  • 10.08.2014 um 14:13
    Zum Artikel: Der Supermond kommt

    Liebe Maya Eldorado, genau so ist es. Also hoffen, dass der Himmel noch blau (bzw. schwarz) wird! Freundliche Grüsse, Karen N. Gerig

Aktuell

Zoo Basel:

Zoo Basel 

Ein neuer Chef im Gorilla-Gehege

Die Gorilla-Gruppe im Zoo Basel hat einen neuen Silberrücken. Der Gorilla-Mann heisst M'Tongé, ist 15 Jahre alt und kommt aus dem Zoo von Warschau. Er tritt bei den Basler Gorillas an die Stelle des früheren Oberhaupts Kisoro, das im Mai gestorben ist.Von sda. Weiterlesen

Kathrin Schulthess: Findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt: das Open-Air Kino am Meret Oppenheim Platz.

Aus den Quartieren 

Gratis-Kino am Meret Oppenheim-Platz

Es ist wieder Zeit, sich einen Klappstuhl zu schnappen und sich auf den Weg zum Bahnof SBB zu machen. Das «Cinema Oppenheim» am Meret Oppenheim-Platz zeigt am Freitag einen Film.Von Daniela Gschweng Weiterlesen