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Kommentar 

17.8.2012, 12:11 Uhr

Velostadt Basel? Von wegen!

17.8.2012, 12:11 Uhr

Um als Velostadt zu gelten, müsste Basel nicht unbedingt viel Geld ausgeben. Die Velofahrer nicht zu vergessen und auf schikanöse Kontrollen zu verzichten, würde schon reichen. Ein Kommentar von

michael rockenbach Michael Rockenbach

Diese Velofahrer! Kaum ein anderes Thema wird so kontrovers diskutiert. Diese Erfahrung machen wir bei unserer Serie «Ab in die Quartiere» immer wieder.

Velofahrer sind alles Verrückte, die sich auf der Strasse so verhalten, als hätte es noch nie irgendein Gesetz, irgendein Verbot gegeben.

Es gibt eben auch viel zu viele unnötige Einschränkungen, halten die Velofahrer dagegen. Und dann noch diese teilweise schikanösen Polizeikontrollen und Bussen!

Nun, ein kurzer Blick auf die Grossbaustelle Schifflände zeigt: beide Seiten haben recht. Die meisten Velofahrer halten sich tatsächlich nur sehr bedingt an die vorgegebene Verkehrsführung, die allerdings ziemlich blöd ist.

Schuld daran sind die Vertreter von Kanton und Verkehrsbetrieben, die bei der Vorbereitung auf die Bauarbeiten an alle und alles gedacht haben, Fussgänger, Touristen, Trams, Busse, Autos, Zulieferdienst zum «Trois Rois» – nur an eine Gruppe nicht: die Velofahrer. Nicht einmal ein anständiges Verbotsschild wurde ihnen organisiert.

Selbstgebasteltes Verbotsschild

Während es für alle anderen neben den aufgerissenen Gleisen irgendwie ein Durchkommen gab, versuchte man sie mit einem selbstgebastelten «Velo schieben»-Plakat zu stoppen. Es war ein Fetzen Papier, der rechtlich kaum verbindlich ist, wie ein TagesWoche-Leser wahrscheinlich zu Recht bemerkte. Ein Fetzen auch, dem verständlicherweise die wenigsten Velofahrer Gehorsam leisteten.

In der übrigen Schweiz wird man mit solch gesundem Widerstandsgeist gegen unsinnige Gebote zum Volkshelden – wie Wilhelm Tell. In Basel wird man dagegen gebüsst: Am Donnerstag hat die Polizei rund um die Baustelle erstmals Verkehrskontrollen durchgeführt und rund 30 Velofahrer auf frischer Tat ertappt.

Zugeschlagen haben die Gesetzeshüter damit kurz nach einer neuerlichen Umstellung der Verkehrsführung, die Velofahren immer noch in eine Richtung verbietet. Und weiterhin verwirrend ist. Das neue Einbahnschild beim Blumenrain (wenigstens ein anständiges jetzt) hängt direkt oberhalb des Hinweises auf das «offene Tramgeleise» und die Baustelle. Ersteres sollte nun aber nur für den Bereich links der Abschrankung gelten, zweiteres für jenen rechts und drittes wahrscheinlich für den gesamte Gebiet. Alles klar? Eben.

Kein Fingerspitzengefühl, dafür ein Kongress

Kurioserweise versteht sich das rotgrüne Basel trotz dieses Chaos auf eine seiner wichtigsten Veloachsen als «Velostadt». Und lässt sich das auch einiges kosten. So hat der Grosse Rat im Frühjahr einen Kredit von 500 000 Franken gesprochen, damit Basel 2015 den «Velo-City»-Kongress der European Cyclists' Federation (ECF)  austragen darf.

Sehr viel günstiger wäre es, bei Verkehrs- und Bauplanungen ganz einfach an die Velofahrer zu denken. Und auf schikanöse Kontrollen zu verzichten. Daneben könnte man sich gerne auch noch in anderen, wirklichen Velostädten umsehen, was Basel in diesem Bereich noch verbessern könnte, verbessern müsste. Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, braucht es nicht einmal einen teuren Kongress mit vielen schlauen Vorträgen.

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Reaktionen

  1. Maya Eldorado

    am 17.08.2012, 13:07

    Dieser Fetzen Papier war, wie schon geschrieben, keine Verbotsschild, sondern eine Bitte zum Schieben, also keine Möglichkeit der Polizei für Kontrolllen. Dieser Bitte kann ein Velofahrer nachgehen oder eben nicht.

    Velofahrer sind im Grunde genommen schnellere Fussgänger, und als das anzusehen. Folglich kann ein Velofahrer eigentlich auch fahren, wo ein Fussgänger durchkommt. Allerdings braucht es da und dort ein angepasstes Tempo.
    In der Stadt ist das Velo das schnellste und wenidigste... ... mehrDieser Fetzen Papier war, wie schon geschrieben, keine Verbotsschild, sondern eine Bitte zum Schieben, also keine Möglichkeit der Polizei für Kontrolllen. Dieser Bitte kann ein Velofahrer nachgehen oder eben nicht.

    Velofahrer sind im Grunde genommen schnellere Fussgänger, und als das anzusehen. Folglich kann ein Velofahrer eigentlich auch fahren, wo ein Fussgänger durchkommt. Allerdings braucht es da und dort ein angepasstes Tempo.
    In der Stadt ist das Velo das schnellste und wenidigste Verkehrsmittel, das auch am wenigstens Platz beansprucht und die Luft in der Stadt rein hält. Folglich ist es das vernünftigste Verkehrsmittel in der Stadt.
    Für Velofahrer gibt es vernünftige Verbote und Verkehrsregeln, es gibt aber ebensoviele, die nicht einsehbar sind.
    Ich frage mich immer wieder, ob die, welche die Verkehrsregeln und Verbote bestimmen, seit der Kindheit jemals wieder mal Velo gefahren sind.
    Am vernünftigsten fährt Velo, wer alle Verkehrsmittel beherrscht - Velo, Auto, Töff und als Fussgänger. So kann er am besten abschätzen, was er mit seiner Fahrweise bewirkt und sich entsprechend verhalten.
    Dalsselbe gilt natürlich auch für Auto-, Töffahrer und die Fussgänger.

  2. Maya Eldorado

    am 17.08.2012, 13:09

    Es ist viel förderlicher, darauf zu achten, was man mit seinem Verhalten bewirkt, als pingelig darauf zu achten, ob die anderen sich wirklich an alle Vorschriften halten.

  3. gurnemanz

    am 17.08.2012, 13:37

    Vielen Dank für diesen Artikel.
    Schikanöse Fahrrad-Kontrollen gibt es in dieser Stadt sicherlich genügend.
    Gestern wurde ich bei einer Polizeikontrolle in der St. Johanns-Vorstadt stadteinwärts gebüsst. Diese Kontrolle wurde in den vergangenen Wochen bereits einmal durchgeführt, anscheinend hat es sich gelohnt. Immerhin stehen vier Polizisten im Einsatz, um fehlbare Velofahrer anzuhalten.
    Tatsächlich ist es nicht erlaubt, durch diese Strasse mit dem Fahrrad stadteinwärts Richtung Totentanz... ... mehrVielen Dank für diesen Artikel.
    Schikanöse Fahrrad-Kontrollen gibt es in dieser Stadt sicherlich genügend.
    Gestern wurde ich bei einer Polizeikontrolle in der St. Johanns-Vorstadt stadteinwärts gebüsst. Diese Kontrolle wurde in den vergangenen Wochen bereits einmal durchgeführt, anscheinend hat es sich gelohnt. Immerhin stehen vier Polizisten im Einsatz, um fehlbare Velofahrer anzuhalten.
    Tatsächlich ist es nicht erlaubt, durch diese Strasse mit dem Fahrrad stadteinwärts Richtung Totentanz zu fahren. Nur hält sich niemand daran. Anstatt dass die Durchfahrt für Velofahrer gestattet wird, zieht man es aber vor, die Leute mit Bussen zu verärgern. Daran, dass ich auch in Zukunft dort durchfahren werde, weil die Fahrt über die Kreuzung Spitalstrasse/Schanzenstrasse für Velos mit den vielen Autos durchaus gefährlich ist, ändert dies aber nichts.

  4. Karl Buschweiler

    am 17.08.2012, 13:55

    Vielen Dank Herr Rockenbach; ich stand kurz davor ein Jahresabo der TagesWoche zu bestellen. Ihr Artikel veranlasst mich nun aber dazu darauf zu verzichten. Selten habe ich solch einen Blödsin gelesen. Sie legitimieren mit diesem Artikel die Gesetzesverstösse der Velofahrer. Würden Sie diesen Artikel auch schreiben, wenn Sie die aktuelle Situation in der Rittergasse beonachten würden, so wie gestern Nachmittag zum Beispiel. Wegen der Baustelle ist die Rittergasse für den Auto- und... ... mehrVielen Dank Herr Rockenbach; ich stand kurz davor ein Jahresabo der TagesWoche zu bestellen. Ihr Artikel veranlasst mich nun aber dazu darauf zu verzichten. Selten habe ich solch einen Blödsin gelesen. Sie legitimieren mit diesem Artikel die Gesetzesverstösse der Velofahrer. Würden Sie diesen Artikel auch schreiben, wenn Sie die aktuelle Situation in der Rittergasse beonachten würden, so wie gestern Nachmittag zum Beispiel. Wegen der Baustelle ist die Rittergasse für den Auto- und Veloverkehr gesperrt. Auf beiden Seiten steht für die Fussgänger ein schmales Trottoir zur Verfügung. Dies hindert die Velofahrer aber nicht daran, trotz Verbot auf diesem Trottoir zu fahren und wie gestern in einen Kinderwagen zu fahren...

  5. Henri Lapin

    am 17.08.2012, 13:56

    Die Polizei hat die Aufgabe, die Einhaltung der Verkehrsregeln zu kontrollieren. Da sollte man nie von "schikanös" reden. Wenn schon, dann sind möglicherweise einzelne Verbote schikanös, Diese aber einfach zu misachten kann ja auch nicht die Lösung sein. Denn wenn das Alle machen, haben wir Anarchie.

  6. AutorIn des Artikels

    michael rockenbach

    am 17.08.2012, 14:10

    Lieber Herr Buschweiler. Danke für Ihren kritischen Beitrag. Wir von der Redaktion sind eigentlich eher stolz darauf, dass es in unserer Zeitung und auf unserer Internetseite Platz für unterschiedliche Meinungen hat, selbst wenn diese weit auseinander liegen. Und wir hoffen, dass sich dies auch auf die Lektüre positiv auswirkt. Damit Sie sich auch persönlich davon überzeugen können, stelle ich Ihnen gerne ein Gratisexemplar unserer aktuellen Zeitung zu, wenn Sie mir Ihre Adresse mitteilen (... ... mehrLieber Herr Buschweiler. Danke für Ihren kritischen Beitrag. Wir von der Redaktion sind eigentlich eher stolz darauf, dass es in unserer Zeitung und auf unserer Internetseite Platz für unterschiedliche Meinungen hat, selbst wenn diese weit auseinander liegen. Und wir hoffen, dass sich dies auch auf die Lektüre positiv auswirkt. Damit Sie sich auch persönlich davon überzeugen können, stelle ich Ihnen gerne ein Gratisexemplar unserer aktuellen Zeitung zu, wenn Sie mir Ihre Adresse mitteilen ( michael.rockenbach@tageswoche.ch )

  7. Phil Boesiger

    am 17.08.2012, 14:11

    Basel ist ein Flickwerk ohne klares Verkehrskonzept. Krassestes Beispiel ist wohl der vielfach zitierte Centralbahnplatz. Der Leserlichkeit willen benutze ich die männliche Form, es sind aber beide Geschlechter gleichermassen betroffen.

    Jeder, der diesen Platz passieren will, ob Fussgänger, Velofahrer oder Automobilist, muss um sein Ueberleben kämpfen. Die ausgeschlderten Fahrverbote aus Richtung Markthalle und Post Basel 2 wird von auswärtigen AutomobilistInnen konsequent missachtet oder... ... mehrBasel ist ein Flickwerk ohne klares Verkehrskonzept. Krassestes Beispiel ist wohl der vielfach zitierte Centralbahnplatz. Der Leserlichkeit willen benutze ich die männliche Form, es sind aber beide Geschlechter gleichermassen betroffen.

    Jeder, der diesen Platz passieren will, ob Fussgänger, Velofahrer oder Automobilist, muss um sein Ueberleben kämpfen. Die ausgeschlderten Fahrverbote aus Richtung Markthalle und Post Basel 2 wird von auswärtigen AutomobilistInnen konsequent missachtet oder zumindest missverstanden.

    Als Velofahrer darf ich eigentlich legal den Platz als Weiterführung der Centralbahnstrasse überqueren, aber bin ich denn lebensmüde? Die meisten Fussgänger scheinen nicht zu wissen, dass ich da fahren darf, und das Zirkeln um offene Türen lautstark diskutierender Taxifahrer ist schlicht lebensgefährlich! Zudem müssen die Fussgänger darauf achten, nicht selbst von Tram oder Bus überfahren zu werden...

    Obwohl ich den Centralbahnplatz fast täglich in der rush hour überqueren muss, ist mir dort noch keine Polizeipatrouille aufgefallen. Das wäre vielleicht mal eine Lebensaufgabe für einen ambitiösen Verkehrsschugger!

    Als Velo-, Motorrad-, Auto und Tramfahrer wird man in unserer Stadt immer wieder Opfer des städtischen Verkehrs-Flickwerks. Dabei brechen alle Verkehrsteilnehmer vom Fussgänger über die Velofahrer bis hin zu den Automobilisten gleichermassen und immer wieder die Vorschriften. Einseitiges Velofahrer-Bashing ist da genau so verkehrt wie die rein autofeindliche Optik.

    Aus praktischen Ueberlegungen sind im Bereich Innenstadt jedoch nur drei Verkehrsarten förderungswürdig: ÖV, Fussgänger und Velofahrer. Der Automobilverkehr ist auf die Innenstadtumfahrungen mit entsprechender Parkhauskapazität (gibts schon) umzuleiten, der Zulieferverkehr soll sich auf wenige Vormittagsstunden konzentrieren.

    Nur durch eine solche Entflechtung kann der Langsamverkehr zusammen mit dem ÖV in der Stadt weiterentwickelt werden. Wäre bei der Baustelle an der Schifflände ein Autofahrverbot, hätten alle anderen Verkehrsteilnehmer genügend Platz in beiden Richtungen. Hinterfragen wir also an diesem Beispiel mal die Priorisierung....

  8. Michael Matteo

    am 17.08.2012, 14:24

    Gestern Abend war ich mit dem Velo unterwegs und wollte vom Bankverein Richtung Aeschenplatz. Bekanntlich ist die Tramstrecke aus unerfindlichen Gründen für Velos gesperrt. Da ich dort schon einmal eine Busse kassierte, versuchte ich über das Brunngässlein auszuweichen. Aufgrund einer Baustelle war dieses für jeglichen Verkehr zu. Also ab Richtung Kirschgarten: Denkste, dort entdeckte ich ein Linksabbiegenverbotsschild. Ich hätte somit über den Bahnhof oder beim Kunstmuseum kehren müssen...... ... mehrGestern Abend war ich mit dem Velo unterwegs und wollte vom Bankverein Richtung Aeschenplatz. Bekanntlich ist die Tramstrecke aus unerfindlichen Gründen für Velos gesperrt. Da ich dort schon einmal eine Busse kassierte, versuchte ich über das Brunngässlein auszuweichen. Aufgrund einer Baustelle war dieses für jeglichen Verkehr zu. Also ab Richtung Kirschgarten: Denkste, dort entdeckte ich ein Linksabbiegenverbotsschild. Ich hätte somit über den Bahnhof oder beim Kunstmuseum kehren müssen...
    Leider ist Basel überhaupt keine Velostadt. Autofahrer, welche den Velostreifen blockieren (z.B. Münchensteinerstrasse) werden praktisch nie gebüsst, obwohl dies eine grosse Gefahr für Velofahrer darstellt und dementsprechend auch ein Bussgeld in der Höhe von CHF 150 fällig wäre.
    Auch unsere Velopolizei, welche sich meiner Ansicht nach, den Gefahren der Velofahrer annehmen sollte, sind nur dazu da, Velofahrer zu büssen und dies meist an Orten, wo keine Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer bestehen wie bei Einbahnstrassen. Dabei sollte diese Einheit für mehr Sicherheit für Velofahrer sorgen.

  9. Alfred Steiner

    am 17.08.2012, 14:46

    Klar gibt es viele Velorowdys. Das kann oder soll man verurteilen - und jetzt? soll man deswegen den Veloverkehr nicht fördern oder gar einschränken. Letztlich stigmatisiert man die Velofahrer nur deshalb zu Rowdys um das Velofahren generell zu verurteilen und sie in eine böse Ecke zu stellen, solche die in Kinderwagen hineinfahren. Mir kommt das so vor als wolle man damit ganz bewusst verhindern, dass den Velofahrern im Verkehr der Raum eingeräumt wird, den sie als Verkehrsteilnehmer... ... mehrKlar gibt es viele Velorowdys. Das kann oder soll man verurteilen - und jetzt? soll man deswegen den Veloverkehr nicht fördern oder gar einschränken. Letztlich stigmatisiert man die Velofahrer nur deshalb zu Rowdys um das Velofahren generell zu verurteilen und sie in eine böse Ecke zu stellen, solche die in Kinderwagen hineinfahren. Mir kommt das so vor als wolle man damit ganz bewusst verhindern, dass den Velofahrern im Verkehr der Raum eingeräumt wird, den sie als Verkehrsteilnehmer benötigen. Velofahren ist in der Stadt viel vernünftiger als Autofahren. Leise, sauber, schnell, braucht wenig Platz, ist gesund, ist billig u.s.w. Lauter Vorteile. Aber man macht nichts. In Kopenhagen werden für die Radfahrer extra Strassen gebaut. In der Schweiz gehören in der Stadt die Strassen immer noch den Autos. Wenn man Leute fragt weshalb sie in der Stadt nicht mit dem Velo fahren, so sagen 90% sie hätten schlicht Angst und das absolut zu Recht, denn es gibt auch ebenso viele Autorowdys die für Fussgänger und Velofahrer eine absolut tödliche Gefahr darstellen. Und was macht die Stadt Basel, sie schafft versetzte Autoparkflächen zur Beruhigung des Autoverkehrs und setzt damit die, noch mehr zum Hindernis gewordenen, Velofahrer bewusst und fahrlässig einer tödlichen Gefahr aus.

  10. Maya Eldorado

    am 17.08.2012, 15:43

    Velofahren ist so schön!
    Freut Euch darüber wo's gut geht! Und nehmt in Kauf und hofft, dass es besser wird, wo noch Verbesserungen möglich sind. In Basel sind nun halt viele Menschen unterwegs.
    Aerger vergiftet dfie Stimmung und macht alles noch schlimmer, als es ist.

    @Phil Bösiger
    Ich kenne den Centralbahnplatz auch, als Velofahrerin und Fussgängerin, allerdings nicht vom Morgen früh, aber während des Tages und abends. Ich komme da eigentlich mit dem nötigen Respekt und Rücksichtsnahme... ... mehrVelofahren ist so schön!
    Freut Euch darüber wo's gut geht! Und nehmt in Kauf und hofft, dass es besser wird, wo noch Verbesserungen möglich sind. In Basel sind nun halt viele Menschen unterwegs.
    Aerger vergiftet dfie Stimmung und macht alles noch schlimmer, als es ist.

    @Phil Bösiger
    Ich kenne den Centralbahnplatz auch, als Velofahrerin und Fussgängerin, allerdings nicht vom Morgen früh, aber während des Tages und abends. Ich komme da eigentlich mit dem nötigen Respekt und Rücksichtsnahme gut durch. Es geht einfach ein wenig langsamer als an anderen Orten, eigentlich lotisch, weil an solchen Orten halt viele Menschen unterwegs sind.

  11. Hanne

    am 17.08.2012, 17:00

    Heute...

    Telefonierend mit Vollgas durchs Rotlicht und dann ca. 100 Metern weiter, ohne zurück zu schauen mir den Weg abgeschnitten so dass es fast zum Unfall kam.

    Wohlgemerkt, ich spreche von einem Fahrradfahrer.

    Ohne jegliche Rücksicht auf alle anderen Verkehrsteilnehmer.

    Ganz in im Stile von gurnemanz?

  12. Thomas Meyer

    am 17.08.2012, 17:41

    Auch ich finde, dass es viele Stellen in Basel gibt, an welchen die Begegnung zwischen verschiedenen Verkehrsteilnehmerarten problematisch ist. Ich nutze regelmässig das Tram oder das Velo um an den Bahnhof zu gelangen und dann mit dem Zug nach Zürich zu pendeln, wo ich dann wieder Velo oder Tram nutze um an meinen Arbeitsplatz zu gelangen.

    Ganz so brutal gefährlich, wie dies hier in den Kommentaren geschildert ist (um Leben und Tod kämpfen...) ist es dann doch nicht. Auch als ich zeitweise... ... mehrAuch ich finde, dass es viele Stellen in Basel gibt, an welchen die Begegnung zwischen verschiedenen Verkehrsteilnehmerarten problematisch ist. Ich nutze regelmässig das Tram oder das Velo um an den Bahnhof zu gelangen und dann mit dem Zug nach Zürich zu pendeln, wo ich dann wieder Velo oder Tram nutze um an meinen Arbeitsplatz zu gelangen.

    Ganz so brutal gefährlich, wie dies hier in den Kommentaren geschildert ist (um Leben und Tod kämpfen...) ist es dann doch nicht. Auch als ich zeitweise verletzungsbedingt nicht gar so schnell zu Fuss war, passierte mir persönlich nichts. Aber ich beobachte sehr häufig, dass FAST etwas passiert, oder dass Velofahrer oder Fussgänger von einander erschreckt werden. Schon das ist ja eigentlich nicht nötig. Der Centralbahnplatz ist ein kreuz und quer genutzter Platz, und es ist nicht nur angebracht, sondern notwendig, dass man sich dort aufmerksam verhält. Ein deutlicher Streifen auf dem Boden würde wohl die Fussgänger, welche noch nicht ganz wach über den Platz strömen (da nehme ich mich manchmal auch nicht aus), auf die Veloroute hinweisen, und andererseits auch etwas begrenzen, dass viele Velofahrer einfach wie's gerade kommt über den Platz brettern. Was ich wirklich vollkommen idiotisch finde, ist wenn Velofahrer mit völlig ungebremster Fahrt auf die verschreckten Fussgänger zurasen, um sie dann mit ein paar Verwünschungen auf den Lippen oder in Gedanken schnittig zu umkurven. Denjenigen würde ich manchmal gerne einen Reissnagel in der Fahrbahn wünschen...

    Es scheint mir generell ein Zeichen der Zeit zu sein, dass man einfach mal so richtig breit und schnell drauflosbraust oder rennt/marschiert/schreitet, der Weg gehört mir, und die die da stehen, die schnetzelt's dann schon rechtzeitig weg... Schade, und ärgerlich, denn unter dem Bild, das diese auffälligen Egoisten und Egoistinnen zementieren leiden alle Velofahrer und Velofahrerinnen, die sind dann nämlich in Foren und Blogs regelmässig Freiwild. Es stinkt mir, wegen anderer Leute Fehlleistungen angepflaumt zu werden.

    Wie eingangs erwähnt, bin ich auch in Zürich unterwegs. Im Vergleich zu Zürich befinden wir uns in Basel schlicht im Paradies. In Zürich wurde die letzten zwanzig Jahre Veloroutenmässig hauptsächlich geschlafen, zumindest was die Verkehrsführung in der Innenstadt angeht. Im Veloparking gibt's ein nettes Kärtchen mit den Verhaltensregeln für Schweizerverkehrs-fremde, unter anderem steht da, dass man nicht auf dem Trottoir fahren soll, nun hat's aber Velowege, die auf dem Trottoir ausgezeichnet sind, um dann an einer schwierigen Stelle ohne irgendwelche Hinweise einfach zu enden. Fährt man dann weiter, fährt man illegal auf dem Trottoir. Nur dass dies in Zürich nicht im geringstenauffällt, weil es alle machen, und man bei Baustellen, wenn Velos Fussgängern an engen Stellen entgegenfahren, auch mal angeflucht wird, wenn man nicht auf's seitliche Mäuerchen springt...

    Es ist immer sehr dumm, wenn sich die zweitschwächsten Verkehrsteilnehmer auf Kosten der schwächsten Platz verschaffen, und als Begründung dazu anführen, dass sie auf der Strasse Angst haben. Leider ist dies ob der stets zunehmenden Verkehrsdichte immer mehr der Fall. Es bleibt immer noch sehr viel zu tun, in der Stadt, wie auch in den umliegenden Gemeinden, und sei es nur mit dem Velo unterwegs zu sein, damit wahrgenommen wird, dass wir viele sind. Dann merken vielleicht auch die sehr häufig nicht an die Velofahrer denkenden Baustellen-Verantwortlichen, dass etwas getan werden muss.

  13. Phil Boesiger

    am 17.08.2012, 19:03

    Naja, tagsüber mags gehen, aber in der morgendlichen rush hour, wo die Leute morgenblind aus dem Bahnhof direkt aufs nächste Tram hasten, siehts böse aus. Ich steige da konsequent ab, ist einfach zu gefährlich. Ich wurde sogar schon veloschiebend umgerannt.... Der ganze Platz ist so was von fehlkonstruiert.

  14. René Reinhard

    am 17.08.2012, 20:02

    Ich komme mit meinem Sauerstofftank auf dem Rücken aus der Rümelins-Passage, sehe nach links, kein Tram in Sicht und gehe los, überquere die Gerbergasse. Ohne nach rechts zu schauen. "He, chansch nit luege, wo de ane laufsch?" Und vorbei war er, der rasende Velokurier, der mit einem "Schlenker" gekonnt um mich herum gefahren war. "Hesch rächt", rief ich ihm laut nach. Wäre er daraufhin vom Rad gefallen, hätte mich das nicht gewundert. Doch stattdessen hob er einen Arm, drehte seinen Kopf für... ... mehrIch komme mit meinem Sauerstofftank auf dem Rücken aus der Rümelins-Passage, sehe nach links, kein Tram in Sicht und gehe los, überquere die Gerbergasse. Ohne nach rechts zu schauen. "He, chansch nit luege, wo de ane laufsch?" Und vorbei war er, der rasende Velokurier, der mit einem "Schlenker" gekonnt um mich herum gefahren war. "Hesch rächt", rief ich ihm laut nach. Wäre er daraufhin vom Rad gefallen, hätte mich das nicht gewundert. Doch stattdessen hob er einen Arm, drehte seinen Kopf für einen kurzen Augenblick mir zu und lachte mich an. Tschüss! Tschüss!

  15. Maya Eldorado

    am 17.08.2012, 21:01

    Sie sind in guter Gesellschaft. Da läuft mir beinahe jedes zweite Mal jemand vor's Velo ohne zu schauen. Vor allem, wenn man Richtung Marktplatz fährt, sieht man die Menschen erst unmittelbar wenn Sie auf die Strasse kommen, weil sie auf dem Trottoir durch die Pflanzenkübel verdeckt sind.
    Ich fragte mich schon oft woran das liegen kann. Verwechseln die wohl die Freie Strasse mit der Gerbergasse.
    Ehrlich die Freie Strasse wäre weit weniger gefährlich während des Tages runter zu fahren, weil... ... mehrSie sind in guter Gesellschaft. Da läuft mir beinahe jedes zweite Mal jemand vor's Velo ohne zu schauen. Vor allem, wenn man Richtung Marktplatz fährt, sieht man die Menschen erst unmittelbar wenn Sie auf die Strasse kommen, weil sie auf dem Trottoir durch die Pflanzenkübel verdeckt sind.
    Ich fragte mich schon oft woran das liegen kann. Verwechseln die wohl die Freie Strasse mit der Gerbergasse.
    Ehrlich die Freie Strasse wäre weit weniger gefährlich während des Tages runter zu fahren, weil sie übersichtlich ist und vor allem im oberen Teil hat es sowieso meist gar keine oder praktisch keine Fussgänger.

    Vieles ist nicht logisch nachvollziehbar in dieser Stadt. Aber Verkehrsregeln sind Verkehrsregeln. So fahre ich halt weiter die Gerbergasse runter.

  16. Inaktiver Nutzer

    am 18.08.2012, 13:46

    Das berühmte Sommerloch reduziert zwar den Verkehr, aber auf der anderen Seite werden überall Löcher gegraben, welche als mehr oder weniger gut beschilderte Baustellen den Verkehr behindern. Das müssen wir wohl auf uns nehmen, und da sehe ich es wirklich sommerlich locker, dass nicht alles perfekt ist. Wenn dann bald wieder die Normalität Einzug gehalten hat, zeigt sich aber, wo die für uns Velofahrer unsinnigen Verkehrsführungen und unnötigen Verbotstafeln stehen. Ganz wie zahlreiche... ... mehrDas berühmte Sommerloch reduziert zwar den Verkehr, aber auf der anderen Seite werden überall Löcher gegraben, welche als mehr oder weniger gut beschilderte Baustellen den Verkehr behindern. Das müssen wir wohl auf uns nehmen, und da sehe ich es wirklich sommerlich locker, dass nicht alles perfekt ist. Wenn dann bald wieder die Normalität Einzug gehalten hat, zeigt sich aber, wo die für uns Velofahrer unsinnigen Verkehrsführungen und unnötigen Verbotstafeln stehen. Ganz wie zahlreiche Kommentare es schon kritisieren, gibt es ein paar ganz grobe planerische Fehler. Es ist aber jedem normalen Velofahrer überlassen, ein bisschen Risiko einzugehen, und eben seine eigenen Routen zu improvisieren. Dafür darf man auch einmal im Jahr mal 20.00 Franken hinblättern. Der Centralbahnplatz ist das absolute Highlight im Leben eines Basler City Velofahrers. Dort kann man entweder absteigen, langsam fahren, oder mit Vollgas durch, je nach Laune und Muse. Ich gebe zu, manchmal packt es mich und ich gebe mit meinen kraftlosen Beinen Gas, und fahre um die Leute wie um Slalomstangen. Ich bin aber immer wieder erstaunt, wie sich dann plötzlich ein Graben aufmacht, und wie ich mit Caracho durchbrettere, ohne dass etwas passiert. In diesem Sinne, geniesst den schönen Sommer!

  17. Christian Baer

    am 18.08.2012, 14:02

    Basel soll eine Velostadt sein?
    Fragen Sie die Leute, deren Velos gestern vom Veloparkplatz am Marktplatz abgeschleppt wurden, nachdem sie von einer unklaren Signalisation und Absperrung getäuscht worden waren. Nachher konnten sie sich auf eine kafkaeske Suche nach ihren Fahrrädern durch die Basler Verwaltung machen.
    Oder wissen Sie, warum an verschiedenen Kreuzungen aufwendig konstruierte Fahrradspuren geschaffen worden sind, deren Ampeln aber leider rot bleiben, während die der parallel... ... mehrBasel soll eine Velostadt sein?
    Fragen Sie die Leute, deren Velos gestern vom Veloparkplatz am Marktplatz abgeschleppt wurden, nachdem sie von einer unklaren Signalisation und Absperrung getäuscht worden waren. Nachher konnten sie sich auf eine kafkaeske Suche nach ihren Fahrrädern durch die Basler Verwaltung machen.
    Oder wissen Sie, warum an verschiedenen Kreuzungen aufwendig konstruierte Fahrradspuren geschaffen worden sind, deren Ampeln aber leider rot bleiben, während die der parallel verlaufenden Fussgängerstreifen schon längst auf Grün geschaltet sind?
    An manchen anderen Kreuzungen entsteht schlicht der Eindruck, dass das Rotlicht auf herannahende Autos, aber nicht auf Velos reagiert.
    Gewisse Einbahnstrassen sind zwar für Velos freigegeben (wohl um den Autoverkehr zu verlangsamen), aber nur Narren oder Lebensmüde benutzen die zu engen und unübersichtlichen Gegenfahrbahnen wirklich (z.B. obere Landskronstrasse).
    Warum gibt es beim Bahnhof St. Jonann ein überdimensioniertes Veloparking, während bei der Neugestaltung der Entenweidstrasse keinen Moment an die Velofahrenden gedacht wurde?
    Warum haben eigentlich die Velos auf dem Vorzeigefahrradweg zwischen Bahnhof SBB und Münchensteinerbrücke bei den Strassenüberquerungen keinen Vortritt?
    Man muss gar nicht bis nach Holland reisen, um einen faireren und baulich wohl erst noch billigeren Umgang mit dem Verkehrsmittel Velo zu erleben. Schon in der badischen Umgebung ist es um einiges besser als hier, wie übrigens bei den Fussgängerzonen auch.
    Danke für Ihren Kommentar!

  18. Martin Brändle

    am 18.08.2012, 16:07

    Vor dem neuen Coop an der Elsässerstrasse wurde kein Platz geschaffen, um Velos abzustellen. Man solle diese in der Tiefgarage parkieren.
    Natürlich wird sich kaum jemand an dieses Verbot halten, natürlich wird deshalb wieder über die frechen Velofahrer geschimpft werden.
    Es ist unverständlich, dass dieser Neubau so bewilligt wurde; dafür passt es zur velofeindlichen Einstellung des Baudepartementes.

  1. Maya Eldorado

    am 17.08.2012, 13:07

    Dieser Fetzen Papier war, wie schon geschrieben, keine Verbotsschild, sondern eine Bitte zum Schieben, also keine Möglichkeit der Polizei für Kontrolllen. Dieser Bitte kann ein Velofahrer nachgehen oder eben nicht.

    Velofahrer sind im Grunde genommen schnellere Fussgänger, und als das anzusehen. Folglich kann ein Velofahrer eigentlich auch fahren, wo ein Fussgänger durchkommt. Allerdings braucht es da und dort ein angepasstes Tempo.
    In der Stadt ist das Velo das schnellste und wenidigste... mehrDieser Fetzen Papier war, wie schon geschrieben, keine Verbotsschild, sondern eine Bitte zum Schieben, also keine Möglichkeit der Polizei für Kontrolllen. Dieser Bitte kann ein Velofahrer nachgehen oder eben nicht.

    Velofahrer sind im Grunde genommen schnellere Fussgänger, und als das anzusehen. Folglich kann ein Velofahrer eigentlich auch fahren, wo ein Fussgänger durchkommt. Allerdings braucht es da und dort ein angepasstes Tempo.
    In der Stadt ist das Velo das schnellste und wenidigste Verkehrsmittel, das auch am wenigstens Platz beansprucht und die Luft in der Stadt rein hält. Folglich ist es das vernünftigste Verkehrsmittel in der Stadt.
    Für Velofahrer gibt es vernünftige Verbote und Verkehrsregeln, es gibt aber ebensoviele, die nicht einsehbar sind.
    Ich frage mich immer wieder, ob die, welche die Verkehrsregeln und Verbote bestimmen, seit der Kindheit jemals wieder mal Velo gefahren sind.
    Am vernünftigsten fährt Velo, wer alle Verkehrsmittel beherrscht - Velo, Auto, Töff und als Fussgänger. So kann er am besten abschätzen, was er mit seiner Fahrweise bewirkt und sich entsprechend verhalten.
    Dalsselbe gilt natürlich auch für Auto-, Töffahrer und die Fussgänger.

  2. Maya Eldorado

    am 17.08.2012, 13:09

    Es ist viel förderlicher, darauf zu achten, was man mit seinem Verhalten bewirkt, als pingelig darauf zu achten, ob die anderen sich wirklich an alle Vorschriften halten.

  3. gurnemanz

    am 17.08.2012, 13:37

    Vielen Dank für diesen Artikel.
    Schikanöse Fahrrad-Kontrollen gibt es in dieser Stadt sicherlich genügend.
    Gestern wurde ich bei einer Polizeikontrolle in der St. Johanns-Vorstadt stadteinwärts gebüsst. Diese Kontrolle wurde in den vergangenen Wochen bereits einmal durchgeführt, anscheinend hat es sich gelohnt. Immerhin stehen vier Polizisten im Einsatz, um fehlbare Velofahrer anzuhalten.
    Tatsächlich ist es nicht erlaubt, durch diese Strasse mit dem Fahrrad stadteinwärts Richtung Totentanz... mehrVielen Dank für diesen Artikel.
    Schikanöse Fahrrad-Kontrollen gibt es in dieser Stadt sicherlich genügend.
    Gestern wurde ich bei einer Polizeikontrolle in der St. Johanns-Vorstadt stadteinwärts gebüsst. Diese Kontrolle wurde in den vergangenen Wochen bereits einmal durchgeführt, anscheinend hat es sich gelohnt. Immerhin stehen vier Polizisten im Einsatz, um fehlbare Velofahrer anzuhalten.
    Tatsächlich ist es nicht erlaubt, durch diese Strasse mit dem Fahrrad stadteinwärts Richtung Totentanz zu fahren. Nur hält sich niemand daran. Anstatt dass die Durchfahrt für Velofahrer gestattet wird, zieht man es aber vor, die Leute mit Bussen zu verärgern. Daran, dass ich auch in Zukunft dort durchfahren werde, weil die Fahrt über die Kreuzung Spitalstrasse/Schanzenstrasse für Velos mit den vielen Autos durchaus gefährlich ist, ändert dies aber nichts.

  4. Karl Buschweiler

    am 17.08.2012, 13:55

    Vielen Dank Herr Rockenbach; ich stand kurz davor ein Jahresabo der TagesWoche zu bestellen. Ihr Artikel veranlasst mich nun aber dazu darauf zu verzichten. Selten habe ich solch einen Blödsin gelesen. Sie legitimieren mit diesem Artikel die Gesetzesverstösse der Velofahrer. Würden Sie diesen Artikel auch schreiben, wenn Sie die aktuelle Situation in der Rittergasse beonachten würden, so wie gestern Nachmittag zum Beispiel. Wegen der Baustelle ist die Rittergasse für den Auto- und... mehrVielen Dank Herr Rockenbach; ich stand kurz davor ein Jahresabo der TagesWoche zu bestellen. Ihr Artikel veranlasst mich nun aber dazu darauf zu verzichten. Selten habe ich solch einen Blödsin gelesen. Sie legitimieren mit diesem Artikel die Gesetzesverstösse der Velofahrer. Würden Sie diesen Artikel auch schreiben, wenn Sie die aktuelle Situation in der Rittergasse beonachten würden, so wie gestern Nachmittag zum Beispiel. Wegen der Baustelle ist die Rittergasse für den Auto- und Veloverkehr gesperrt. Auf beiden Seiten steht für die Fussgänger ein schmales Trottoir zur Verfügung. Dies hindert die Velofahrer aber nicht daran, trotz Verbot auf diesem Trottoir zu fahren und wie gestern in einen Kinderwagen zu fahren...

    1. AutorIn des Artikels

      michael rockenbach

      am 17.08.2012, 14:10

      Lieber Herr Buschweiler. Danke für Ihren kritischen Beitrag. Wir von der Redaktion sind eigentlich eher stolz darauf, dass es in unserer Zeitung und auf unserer Internetseite Platz für unterschiedliche Meinungen hat, selbst wenn diese weit auseinander liegen. Und wir hoffen, dass sich dies auch auf die Lektüre positiv auswirkt. Damit Sie sich auch persönlich davon überzeugen können, stelle ich Ihnen gerne ein Gratisexemplar unserer aktuellen Zeitung zu, wenn Sie mir Ihre Adresse mitteilen (... mehrLieber Herr Buschweiler. Danke für Ihren kritischen Beitrag. Wir von der Redaktion sind eigentlich eher stolz darauf, dass es in unserer Zeitung und auf unserer Internetseite Platz für unterschiedliche Meinungen hat, selbst wenn diese weit auseinander liegen. Und wir hoffen, dass sich dies auch auf die Lektüre positiv auswirkt. Damit Sie sich auch persönlich davon überzeugen können, stelle ich Ihnen gerne ein Gratisexemplar unserer aktuellen Zeitung zu, wenn Sie mir Ihre Adresse mitteilen ( michael.rockenbach@tageswoche.ch )

  5. Henri Lapin

    am 17.08.2012, 13:56

    Die Polizei hat die Aufgabe, die Einhaltung der Verkehrsregeln zu kontrollieren. Da sollte man nie von "schikanös" reden. Wenn schon, dann sind möglicherweise einzelne Verbote schikanös, Diese aber einfach zu misachten kann ja auch nicht die Lösung sein. Denn wenn das Alle machen, haben wir Anarchie.

  6. Phil Boesiger

    am 17.08.2012, 14:11

    Basel ist ein Flickwerk ohne klares Verkehrskonzept. Krassestes Beispiel ist wohl der vielfach zitierte Centralbahnplatz. Der Leserlichkeit willen benutze ich die männliche Form, es sind aber beide Geschlechter gleichermassen betroffen.

    Jeder, der diesen Platz passieren will, ob Fussgänger, Velofahrer oder Automobilist, muss um sein Ueberleben kämpfen. Die ausgeschlderten Fahrverbote aus Richtung Markthalle und Post Basel 2 wird von auswärtigen AutomobilistInnen konsequent missachtet oder... mehrBasel ist ein Flickwerk ohne klares Verkehrskonzept. Krassestes Beispiel ist wohl der vielfach zitierte Centralbahnplatz. Der Leserlichkeit willen benutze ich die männliche Form, es sind aber beide Geschlechter gleichermassen betroffen.

    Jeder, der diesen Platz passieren will, ob Fussgänger, Velofahrer oder Automobilist, muss um sein Ueberleben kämpfen. Die ausgeschlderten Fahrverbote aus Richtung Markthalle und Post Basel 2 wird von auswärtigen AutomobilistInnen konsequent missachtet oder zumindest missverstanden.

    Als Velofahrer darf ich eigentlich legal den Platz als Weiterführung der Centralbahnstrasse überqueren, aber bin ich denn lebensmüde? Die meisten Fussgänger scheinen nicht zu wissen, dass ich da fahren darf, und das Zirkeln um offene Türen lautstark diskutierender Taxifahrer ist schlicht lebensgefährlich! Zudem müssen die Fussgänger darauf achten, nicht selbst von Tram oder Bus überfahren zu werden...

    Obwohl ich den Centralbahnplatz fast täglich in der rush hour überqueren muss, ist mir dort noch keine Polizeipatrouille aufgefallen. Das wäre vielleicht mal eine Lebensaufgabe für einen ambitiösen Verkehrsschugger!

    Als Velo-, Motorrad-, Auto und Tramfahrer wird man in unserer Stadt immer wieder Opfer des städtischen Verkehrs-Flickwerks. Dabei brechen alle Verkehrsteilnehmer vom Fussgänger über die Velofahrer bis hin zu den Automobilisten gleichermassen und immer wieder die Vorschriften. Einseitiges Velofahrer-Bashing ist da genau so verkehrt wie die rein autofeindliche Optik.

    Aus praktischen Ueberlegungen sind im Bereich Innenstadt jedoch nur drei Verkehrsarten förderungswürdig: ÖV, Fussgänger und Velofahrer. Der Automobilverkehr ist auf die Innenstadtumfahrungen mit entsprechender Parkhauskapazität (gibts schon) umzuleiten, der Zulieferverkehr soll sich auf wenige Vormittagsstunden konzentrieren.

    Nur durch eine solche Entflechtung kann der Langsamverkehr zusammen mit dem ÖV in der Stadt weiterentwickelt werden. Wäre bei der Baustelle an der Schifflände ein Autofahrverbot, hätten alle anderen Verkehrsteilnehmer genügend Platz in beiden Richtungen. Hinterfragen wir also an diesem Beispiel mal die Priorisierung....

  7. Michael Matteo

    am 17.08.2012, 14:24

    Gestern Abend war ich mit dem Velo unterwegs und wollte vom Bankverein Richtung Aeschenplatz. Bekanntlich ist die Tramstrecke aus unerfindlichen Gründen für Velos gesperrt. Da ich dort schon einmal eine Busse kassierte, versuchte ich über das Brunngässlein auszuweichen. Aufgrund einer Baustelle war dieses für jeglichen Verkehr zu. Also ab Richtung Kirschgarten: Denkste, dort entdeckte ich ein Linksabbiegenverbotsschild. Ich hätte somit über den Bahnhof oder beim Kunstmuseum kehren müssen...... mehrGestern Abend war ich mit dem Velo unterwegs und wollte vom Bankverein Richtung Aeschenplatz. Bekanntlich ist die Tramstrecke aus unerfindlichen Gründen für Velos gesperrt. Da ich dort schon einmal eine Busse kassierte, versuchte ich über das Brunngässlein auszuweichen. Aufgrund einer Baustelle war dieses für jeglichen Verkehr zu. Also ab Richtung Kirschgarten: Denkste, dort entdeckte ich ein Linksabbiegenverbotsschild. Ich hätte somit über den Bahnhof oder beim Kunstmuseum kehren müssen...
    Leider ist Basel überhaupt keine Velostadt. Autofahrer, welche den Velostreifen blockieren (z.B. Münchensteinerstrasse) werden praktisch nie gebüsst, obwohl dies eine grosse Gefahr für Velofahrer darstellt und dementsprechend auch ein Bussgeld in der Höhe von CHF 150 fällig wäre.
    Auch unsere Velopolizei, welche sich meiner Ansicht nach, den Gefahren der Velofahrer annehmen sollte, sind nur dazu da, Velofahrer zu büssen und dies meist an Orten, wo keine Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer bestehen wie bei Einbahnstrassen. Dabei sollte diese Einheit für mehr Sicherheit für Velofahrer sorgen.

  8. Alfred Steiner

    am 17.08.2012, 14:46

    Klar gibt es viele Velorowdys. Das kann oder soll man verurteilen - und jetzt? soll man deswegen den Veloverkehr nicht fördern oder gar einschränken. Letztlich stigmatisiert man die Velofahrer nur deshalb zu Rowdys um das Velofahren generell zu verurteilen und sie in eine böse Ecke zu stellen, solche die in Kinderwagen hineinfahren. Mir kommt das so vor als wolle man damit ganz bewusst verhindern, dass den Velofahrern im Verkehr der Raum eingeräumt wird, den sie als Verkehrsteilnehmer... mehrKlar gibt es viele Velorowdys. Das kann oder soll man verurteilen - und jetzt? soll man deswegen den Veloverkehr nicht fördern oder gar einschränken. Letztlich stigmatisiert man die Velofahrer nur deshalb zu Rowdys um das Velofahren generell zu verurteilen und sie in eine böse Ecke zu stellen, solche die in Kinderwagen hineinfahren. Mir kommt das so vor als wolle man damit ganz bewusst verhindern, dass den Velofahrern im Verkehr der Raum eingeräumt wird, den sie als Verkehrsteilnehmer benötigen. Velofahren ist in der Stadt viel vernünftiger als Autofahren. Leise, sauber, schnell, braucht wenig Platz, ist gesund, ist billig u.s.w. Lauter Vorteile. Aber man macht nichts. In Kopenhagen werden für die Radfahrer extra Strassen gebaut. In der Schweiz gehören in der Stadt die Strassen immer noch den Autos. Wenn man Leute fragt weshalb sie in der Stadt nicht mit dem Velo fahren, so sagen 90% sie hätten schlicht Angst und das absolut zu Recht, denn es gibt auch ebenso viele Autorowdys die für Fussgänger und Velofahrer eine absolut tödliche Gefahr darstellen. Und was macht die Stadt Basel, sie schafft versetzte Autoparkflächen zur Beruhigung des Autoverkehrs und setzt damit die, noch mehr zum Hindernis gewordenen, Velofahrer bewusst und fahrlässig einer tödlichen Gefahr aus.

  9. Maya Eldorado

    am 17.08.2012, 15:43

    Velofahren ist so schön!
    Freut Euch darüber wo's gut geht! Und nehmt in Kauf und hofft, dass es besser wird, wo noch Verbesserungen möglich sind. In Basel sind nun halt viele Menschen unterwegs.
    Aerger vergiftet dfie Stimmung und macht alles noch schlimmer, als es ist.

    @Phil Bösiger
    Ich kenne den Centralbahnplatz auch, als Velofahrerin und Fussgängerin, allerdings nicht vom Morgen früh, aber während des Tages und abends. Ich komme da eigentlich mit dem nötigen Respekt und Rücksichtsnahme... mehrVelofahren ist so schön!
    Freut Euch darüber wo's gut geht! Und nehmt in Kauf und hofft, dass es besser wird, wo noch Verbesserungen möglich sind. In Basel sind nun halt viele Menschen unterwegs.
    Aerger vergiftet dfie Stimmung und macht alles noch schlimmer, als es ist.

    @Phil Bösiger
    Ich kenne den Centralbahnplatz auch, als Velofahrerin und Fussgängerin, allerdings nicht vom Morgen früh, aber während des Tages und abends. Ich komme da eigentlich mit dem nötigen Respekt und Rücksichtsnahme gut durch. Es geht einfach ein wenig langsamer als an anderen Orten, eigentlich lotisch, weil an solchen Orten halt viele Menschen unterwegs sind.

Informationen zum Artikel

17.8.2012, 12:11 Uhr

Velostadt Basel? Von wegen!

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