LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Regionale KMU 

16.8.2012, 20:39 Uhr

Magnolia: Einmal um die Welt und wieder zurück

16.8.2012, 20:39 Uhr

Pascal Mangold und Boris Kraft haben mit ihrer Firma Magnolia International magere Jahre erlebt. Nach dem internationalen Durchbruch reüssieren sie jetzt auch auf dem Heimmarkt. Von

Sony Playstation, die U.S. Navy, der Airbus-Hersteller EADS, der spanische Staat, die arabischen TV-Sender MBC und Al-Arabiya – sie alle bestücken ihre Websites mit dem Content Management System (CMS) Magnolia. Mit Migros und dem Tessiner Fernsehen RSI finden sich durchaus auch klangvolle Schweizer Namen auf der 150 Firmen zählenden Kundenliste von Magnolia International. Den Durchbruch aber schafften Pascal Mangold und Boris Kraft auf dem internationalen Parkett, bevor sie auf dem Heimmarkt reüssierten.

Ganz wichtig dabei war der EuroAirport. «Ohne EasyJet hätten wir keine europäischen Kunden», bringt es Mangold auf den Punkt. Heute hat die Basler Firma mit Hauptsitz in der St.-Johanns-Vorstadt Niederlassungen in Miami, Madrid und im tschechischen Kroměříž, die Wachstumszahlen liegen bei über 30 Prozent jährlich – sowohl bei den Umsätzen wie auch beim Personal: 40 Leute mit 20 Nationalitäten, so der aktuelle Stand.

Harzige Zeiten

Die Ursprünge von Magnolia gehen zurück bis 1997. Damals waren Kraft und Mangold mit ihrer Bude als Webdienstleister unterwegs. Dieses Daseins und der Abhängigkeit von der Konjunktur im Heimmarkt überdrüssig, schickten sich die beiden an, «etwas Eigenes zu machen». Ende 2003 wurde die erste Version von Magnolia veröffentlicht. Es folgten magere Jahre. «Der Start war harzig, wir mussten Personal entlassen, zwischenzeitlich waren wir nur noch zu viert», erinnert sich Kraft.

Dann stellte die Firma auf das duale Modell um: Für Privatanwender ist ihr CMS nach wie vor als kostenlose Open Source Software verfügbar, für Enterprise-Kunden gibt es diverse Subskriptionsmodelle. Der Schritt erwies sich als goldrichtig. 2006 wurde die Firma in Magnolia International umbenannt. Seither klingelt die Kasse. Heute kann sich die Firma ihre Kunden aussuchen. Den Fokus legt sie dabei auf renommierte Unternehmen mit höchsten Ansprüchen.

«Es gab Zeiten, wo wir froh gewesen wären um einen Investor», erinnert sich Mangold. Aber da kam natürlich keiner. Rückblickend sind die beiden ganz froh darum. Zwar brauchte es einen starken Glauben und noch mehr Geduld, um dahin zu kommen, wo Magnolia heute steht. Aber ein Investor will immer auch mitreden, und wer weiss, wie es dann gekommen wäre. Jetzt, wo der Erfolg da ist, will jede Woche einer ein paar Millionen in Basel lassen. Kraft und Mangold lehnen jeweils dankend ab: «Wir haben genügend eigene Mittel, um die Entwicklung zu finanzieren.»

Das Ziel: Die Welt verändern

Das schnelle Geld stand für die beiden ohnehin nie im Vordergrund. Ihr Ziel war es von Anfang an, die Welt zu verändern. «Wir wollten ein Produkt schaffen, das besser ist, als das, was wir bisher gesehen hatten», erklärt Kraft. Dass es gelungen sei, habe viel mit Nachhaltigkeit zu tun, dem Willen, «eine Sache richtig zu machen». Und mit der Mentalität der Leute, die bei Magnolia arbeiten.

«Im Dreiländereck wissen die Leute, dass Grenzen etwas Künstliches sind», erklärt Mangold. Ausserdem sei es bei ihrem Portfolio ein Wettbewerbsvorteil, Leute aus Deutschland und Frankreich zu haben. Nicht zuletzt sind die Leute treuer als in Zürich, wo sich Player wie Google um die besten Kräfte reissen. «Fluktuation kennen wir praktisch nicht», sagt Mangold. Was sicher auch damit zu tun hat, dass die Chefs, beide Väter, Verständnis für familiäre Unpässlichkeiten ihrer Mitarbeiter haben. Und damit, dass es auf der spektakulären Terrasse über dem Rhein regelmässig Barbecue zu Mittag gibt.

Mangold lässt den Blick von Hüningen über Weil nach Basel schweifen: «Klar sind hier die Löhne doppelt so hoch wie in Berlin», sagt Mangold. «Aber was Steuern und Bürokratie angeht, leben wir im Paradies.» Nachdem sie mit Magnolia die Welt erobert haben, sind Mangold und Kraft jetzt endlich auch in Basel angekommen. Soeben haben sie den Auftrag bekommen, alle Websites des Kantons Basel-Stadt mit Magnolia zu bestücken. Mangold: «Es fühlt sich an, als käme man nach einer langen Reise nach Hause.»

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Digital, Wirtschaft, Lokales

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Erfolgreich im Schatten der Grossen Weiterlesen

Wie die Nordwestschweiz Start-ups fördert Weiterlesen

Keiner steht ihm vor der Sonne Weiterlesen

«Basel ist weltoffener als Zürich» Weiterlesen

Immer mehr, immer mutig, immer anders Weiterlesen

Von Basel nach New York und Schanghai Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

16.8.2012, 20:39 Uhr

Magnolia: Einmal um die Welt und wieder zurück

Text

Text:

  • 29.08.2014 um 16:30
    Es ist nicht einfach, kein Rassist zu sein

    Die Kampagne «Basel zeigt Haltung» will ein Zeichen setzen gegen Hetze und jede Form von Diskriminierung. Das ist leicht gesagt. Aber Rassismus und Diskriminierung sind überall. Und schöne Worte allein helfen nicht dagegen.

  • 21.08.2014 um 15:33
    Selfies: Knipsen und teilen

    Die Bundeshaussekretärin und Geri Müller sind nur die bekanntesten Opfer. Aber natürlich ist nicht jedes Selfie ein Nacktfoto. Und natürlich geht nicht jeder Schuss dermassen nach hinten los. Fakt ist: Selfies sind zum Massenphänomen geworden. Doch was bringt uns dazu, uns immer und überall selbst abzuknipsen?

  • 14.08.2014 um 13:27
    Kavaliersdelikt Korruption

    Bundesrätin Simonetta Sommaruga will Korruption zum Offizialdelikt erklären. Wirtschaft und bürgerliche Politiker sind dagegen. Aber auch wenn das Gesetz durchkommt, wird sich wenig ändern.

  • 15.08.2014 um 13:40
    Zum Artikel: 7 Songs über den Regen

    Ich halte dagegen – mit: Zwei Stunden Regen, auf ein Blechdach fallend. http://www.youtube.com/watch?v=RCyqj1mxLQs

  • 07.08.2014 um 10:33
    Zum Artikel: «Den Mund habe ich mir nie verbieten lassen»

    Lieber Christoph, ich belächle Hürlimanns Beiträge nicht, auch nicht deren Länge. Im Gegenteil, ich schätze sie sehr.

  • 26.06.2014 um 13:58
    Zum Artikel: «Das Feldberg ist einfach mein Ort»

    Lieber "Fabio Montale" Da meine Antwort auf Ihr Feedback ("Solche Artikel interessieren niemanden.") als unzustellbar zurückkam, antworte ich Ihnen auf diesem Weg: Das Porträt über Elias Buess wurde bis heute von 1542 Leuten geles...

Aktuell

Keystone/GEORGIOS KEFALAS: Der Basler Derlis Gonzalez jubelt ueber sein 1:0 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem BSC Young Boys, im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Sonntag, 31. August 2014. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Fussball, FC Basel 

Zwei sind quitt und einer kopiert sein Tor

Derlis Gonzales trifft zum ersten Mal im FCB-Dress, ist hungrig auf mehr – und klaut Yoichiro Kakitani einen Treffer. Marco Streller macht es sich leichter und kopiert ein Tor, das er erst kürzlich schon mal erzielte – die Einzelkritik zum 3:1-Sieg gegen YB.Von Samuel Waldis. Weiterlesen

Keystone/Georgios Kefalas: «Haben wieder den Kopf abgeschaltet.» Fabian Frei (l.), im Zweikampf mit Sékou Sanogo, bemängelt das Spiel seines FC Basel.

Fussball, FC Basel 

Der Captain geniesst, der Vize kritisiert

Marco Streller wird für sein 300. Pflichtspiel für den FC Basel geehrt, trifft und gibt den stillen Geniesser. Sein Vize-Captain Fabian Frei kritisiert das kopflose Spiel der Mannschaft. Und Walter Samuel freut sich, 94 Minuten lang durchgehalten zu haben.Von Daniel Faulhaber. Weiterlesen

SI: Sensationell im Viertelfinal: Belinda Bencic

Tennis, US Open 

Bencic gelingt die Sensation

Belinda Bencic erreicht beim US Open sensationell die Viertelfinals. Die 17-jährige Ostschweizerin bezwingt nach Angelique Kerber mit der Weltnummer 10 Jelena Jankovic eine zweite Top-Ten-Spielerin. Von SI. Weiterlesen