Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

So, 26.05.2013

Regionale KMU 

16.8.2012, 20:39 Uhr

Magnolia: Einmal um die Welt und wieder zurück

16.8.2012, 20:39 Uhr

Pascal Mangold und Boris Kraft haben mit ihrer Firma Magnolia International magere Jahre erlebt. Nach dem internationalen Durchbruch reüssieren sie jetzt auch auf dem Heimmarkt. Von Dani Winter

Haben die mageren Jahre hinter sich: Boris Kraft (links) und Pascal Mangold.

Haben die mageren Jahre hinter sich: Boris Kraft (links) und Pascal Mangold. (Bild: Basile Bornand)

Im Chefbüro.

Im Chefbüro. (Bild: Basile Bornand)

… und zwar erfolgreich.

… und zwar erfolgreich. (Bild: Basile Bornand)

Der Hauptsitz von Magnolia International befindet sich in der St.-Johanns-Vorstadt.

Der Hauptsitz von Magnolia International befindet sich in der St.-Johanns-Vorstadt. (Bild: Basile Bornand)

In der Region Basel gibt es qualifizierte und bezahlbare Arbeitskräfte.

In der Region Basel gibt es qualifizierte und bezahlbare Arbeitskräfte. (Bild: Basile Bornand)

Rund 40 Leute arbeiten bei Magnolia International.

Rund 40 Leute arbeiten bei Magnolia International. (Bild: Basile Bornand)

Fluktuation gibt es bei Magnolia kaum.

Fluktuation gibt es bei Magnolia kaum. (Bild: Basile Bornand)

Sony Playstation, die U.S. Navy, der Airbus-Hersteller EADS, der spanische Staat, die arabischen TV-Sender MBC und Al-Arabiya – sie alle bestücken ihre Websites mit dem Content Management System (CMS) Magnolia. Mit Migros und dem Tessiner Fernsehen RSI finden sich durchaus auch klangvolle Schweizer Namen auf der 150 Firmen zählenden Kundenliste von Magnolia International. Den Durchbruch aber schafften Pascal Mangold und Boris Kraft auf dem internationalen Parkett, bevor sie auf dem Heimmarkt reüssierten.

Ganz wichtig dabei war der EuroAirport. «Ohne EasyJet hätten wir keine europäischen Kunden», bringt es Mangold auf den Punkt. Heute hat die Basler Firma mit Hauptsitz in der St.-Johanns-Vorstadt Niederlassungen in Miami, Madrid und im tschechischen Kroměříž, die Wachstumszahlen liegen bei über 30 Prozent jährlich – sowohl bei den Umsätzen wie auch beim Personal: 40 Leute mit 20 Nationalitäten, so der aktuelle Stand.

Harzige Zeiten

Die Ursprünge von Magnolia gehen zurück bis 1997. Damals waren Kraft und Mangold mit ihrer Bude als Webdienstleister unterwegs. Dieses Daseins und der Abhängigkeit von der Konjunktur im Heimmarkt überdrüssig, schickten sich die beiden an, «etwas Eigenes zu machen». Ende 2003 wurde die erste Version von Magnolia veröffentlicht. Es folgten magere Jahre. «Der Start war harzig, wir mussten Personal entlassen, zwischenzeitlich waren wir nur noch zu viert», erinnert sich Kraft.

Dann stellte die Firma auf das duale Modell um: Für Privatanwender ist ihr CMS nach wie vor als kostenlose Open Source Software verfügbar, für Enterprise-Kunden gibt es diverse Subskriptionsmodelle. Der Schritt erwies sich als goldrichtig. 2006 wurde die Firma in Magnolia International umbenannt. Seither klingelt die Kasse. Heute kann sich die Firma ihre Kunden aussuchen. Den Fokus legt sie dabei auf renommierte Unternehmen mit höchsten Ansprüchen.

«Es gab Zeiten, wo wir froh gewesen wären um einen Investor», erinnert sich Mangold. Aber da kam natürlich keiner. Rückblickend sind die beiden ganz froh darum. Zwar brauchte es einen starken Glauben und noch mehr Geduld, um dahin zu kommen, wo Magnolia heute steht. Aber ein Investor will immer auch mitreden, und wer weiss, wie es dann gekommen wäre. Jetzt, wo der Erfolg da ist, will jede Woche einer ein paar Millionen in Basel lassen. Kraft und Mangold lehnen jeweils dankend ab: «Wir haben genügend eigene Mittel, um die Entwicklung zu finanzieren.»

Das Ziel: Die Welt verändern

Das schnelle Geld stand für die beiden ohnehin nie im Vordergrund. Ihr Ziel war es von Anfang an, die Welt zu verändern. «Wir wollten ein Produkt schaffen, das besser ist, als das, was wir bisher gesehen hatten», erklärt Kraft. Dass es gelungen sei, habe viel mit Nachhaltigkeit zu tun, dem Willen, «eine Sache richtig zu machen». Und mit der Mentalität der Leute, die bei Magnolia arbeiten.

«Im Dreiländereck wissen die Leute, dass Grenzen etwas Künstliches sind», erklärt Mangold. Ausserdem sei es bei ihrem Portfolio ein Wettbewerbsvorteil, Leute aus Deutschland und Frankreich zu haben. Nicht zuletzt sind die Leute treuer als in Zürich, wo sich Player wie Google um die besten Kräfte reissen. «Fluktuation kennen wir praktisch nicht», sagt Mangold. Was sicher auch damit zu tun hat, dass die Chefs, beide Väter, Verständnis für familiäre Unpässlichkeiten ihrer Mitarbeiter haben. Und damit, dass es auf der spektakulären Terrasse über dem Rhein regelmässig Barbecue zu Mittag gibt.

Mangold lässt den Blick von Hüningen über Weil nach Basel schweifen: «Klar sind hier die Löhne doppelt so hoch wie in Berlin», sagt Mangold. «Aber was Steuern und Bürokratie angeht, leben wir im Paradies.» Nachdem sie mit Magnolia die Welt erobert haben, sind Mangold und Kraft jetzt endlich auch in Basel angekommen. Soeben haben sie den Auftrag bekommen, alle Websites des Kantons Basel-Stadt mit Magnolia zu bestücken. Mangold: «Es fühlt sich an, als käme man nach einer langen Reise nach Hause.»

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

Kommentieren

Informationen zum Artikel

16.8.2012, 20:39 Uhr

Magnolia: Einmal um die Welt und wieder zurück

Text

Text:

  • 26.04.2013 um 21:29
    Seitenblicke zur Baselworld

    High Heels, enge Jupes, feinster Zwirn und mondäne Frisuren: Die Baselworld versprüht für einige Tage im Jahr das Parfüm der Edlen und Reichen in der sonst so bescheidenen Bebbistadt. Oberhofknipser Hans-Jörg Walter hat sich auf Fotosafari begeben. 

  • 08.03.2013 um 14:23
    Polizei nimmt elf Zenit-Fans fest

    Nach dem Europa-League-Spiel FC Basel gegen Zenit St. Petersburg waren gemäss Kantonspolizei Fans der beiden Clubs unterwegs zur Mittleren Brücke. Die Polizei verhinderte das Aufeinandertreffen der Gruppierungen und nahm elf Personen fest.

  • 28.02.2013 um 15:57
    Schluss mit lustig

    Ein Drämmli-Chauffeur kündete die Haltestelle St. Jakob mit einem träfen Novartis-Spruch an. Jetzt drohen ihm Konsequenzen.

  • 20.05.2013 um 15:40
    Vielen Dank ...
    Zum Artikel: Die TagesWoche baut ihr digitales Angebot aus

    ... für Ihr Lob und Ihre Anregungen. Der bevorstehende Umbau und die geplanten Neuerungen sollen so transparent wie möglich erfolgen. Geben Sie uns bitte ein bisschen Zeit, um das alles sorgfältig aufzugleisen, wer regelmässig vorbeischaut, kriegt alle...

  • 14.04.2013 um 09:09
    Na schön!
    Zum Artikel: Gewonnen!

    Sie haben es so gewollt. Vielen Dank an dieser Stelle für die lieben Worte. Da wird der Sonntagsdienst am ersten Sommertag gleich viel erträglicher.

  • 28.03.2013 um 15:45
    Mit Verlaub …
    Zum Artikel: Mal nicht im Stau stehen

    … und bei aller Liebe zu meiner alten Heimat: Für ein Osterwochenende ist Büsingen eine denkbar schlechte Wahl. Erstens trifft man kaum jemanden an, denn die Büsinger sind es recht eigentlich, die den Stau vor dem Gotthard jeweils verursachen. Zweitens...

Aktuell

: Iyampillai Chandrakumarer und seine Frau Kalpana eröffneten den Kiosk im Tramhäuschen Kannenfeldplatz 2004.
8

Kannenfeldplatz 

BVB kündigen Kioskbetreiber

In jahrelanger Arbeit verwandelte ein Ehepaar eine Bruchbude in einen florierendes Geschäft. Jetzt haben sie von den BVB die Kündigung für ihren Kiosk am Kannenfeldplatz bekommen. Was mit dem denkmalgeschützten Tramhäuschen geschehen soll, ist unklar.Von Yen Duong. Weiterlesen8 Kommentare

1