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Fussball, FC Basel 

7.8.2012, 20:36 Uhr

Wenn Molde hält, was es verspricht

7.8.2012, 20:36 Uhr

Der norwegische Meister Molde FK will im Rückspiel der Champions-League-Qualifikation beim FC Basel angreifen und die 0:1-Niederlage vor einer Woche wettmachen. Zu überprüfen wird dies am Mittwoch (20.00 Uhr, SF info live) im St.-Jakob-Park sein. Von

Es sind keine kraftmeierischen Töne, die vor diesem Rückspiel angeschlagen werden, eher die leisen. Mit allem rechnet Heiko Vogel, weil er sich auf ein «sehr starkes und sehr gefährliches Molde» einstellt und seinen Spielern sagen wird, dass es keinen Grund gibt, sich auf den Lorbeeren eines 1:0-Sieges in Norwegen auszuruhen.

Deshalb verbietet sich für den FCB-Trainer auch, auf ein Null zu Null auszugehen, «weil das meistens in die Hose geht. Wir wollen das Spiel kontrollieren und ein Tor mehr erzielen als der Gegner». Und wenn denn stimmt, was Ole Gunnar Solskjaer ankündigt, dann dürfen sich die Zuschauer im St.-Jakob-Park – am Dienstag waren 15‘600 Karten weg – auf eine interessante Partie freuen: «Wir müssen treffen, also müssen wir angreifen.»

Was vom Molde Fotballklubb am Mittwoch zu erwarten ist, machte ihr Trainer schon vor Wochenfrist unmittelbar nach dem Hinspiel deutlich. «Es wird schwer, aber ich werde mit der besten Mannschaft nach Basel kommen», sagte Solskjaer und seine Rechnung lautet: «Wenn wir das erste Tor machen, haben wir die Zügel in der Hand.»

Salah vor Pflichtspieldebüt

Heiko Vogel wird ein weiteres Mal auf seinen Top-Torschützen Alex Frei (Rückenprellung) verzichten müssen, dafür hat er seit Wochenbeginn eine Option mehr in seinem Kader, nachdem Mohamed Salah von den Olympischen Spielen zurück ist. Er hat drei Tore in drei Vorrundenspielen erzielt, ist mit Ägypten zwar am Samstag im Viertelfinal gegen Japan ausgeschieden, steht aber nach auskurierter Schulterverletzung voll im Saft.

Mohamed Salahs Treffer für Ägypten gegen Weissrussland.

«Er ist im Spielrhythmus und bringt Selbstvertrauen mit», sagt Heiko Vogel und kündigt an, dass Salah seine Pflichtspielpremiere für den FCB geben wird, allerdings nicht in der Startelf. Die wird, so steht zu vermuten, keine grosse Veränderungen erfahren im Vergleich zu den letzten beiden Spielen. Fabian Frei wäre eine Option anstelle von Zoua oder Stocker, und auf jeden Fall hält Vogel vorerst an drei zentralen Mittelfeldspielern fest in einem System, in dem er – einschliesslich der beiden Flügelspieler – immer von drei Stürmern reden würde.

Seit 2006 in 23 Spielen ungeschlagen

Seit 23 Spielen ist der FC Basel auf internationaler Ebene nicht mehr bezwungen worden, wenn es darum geht, in K.o.-Runden in der Champions League oder eine Stufe darunter die Gruppenphase zu erreichen. In Vaduz gab es im August 2006 die letzte (peinliche) Niederlage (1:2), die aber folgenlos blieb, weil die Basler im Fürstentum dank des Auswärtstores dennoch weiterkamen.

Letztmals scheiterte der FCB ein Jahr zuvor, als nach einem 2:1-Heimsieg gegen Werder Bremen mit einer 0:3-Niederlage in Norddeutschland der Weg in die Champions League versperrt blieb. 23 Spiele also – bei 20 Siegen und drei Remis – ist der FCB in der frühen Saisonphase ungeschlagen geblieben. Fast schon traditionell begleitet von Anlaufschwierigkeiten in der nationalen Meisterschaft.

Fokussiert auf die Qualifikation

Auf dem Weg nach Molde hatte FCB-Präsident Bernhard Heusler das Gefühl, dass die Mannschaft «sehr fokussiert ist auf diese Qualifikations-Aufgabe». Parallel dazu sind es inzwischen ein Sieg und drei Unentschieden en suite in der Super League, beileibe kein schlechter Start, aber eben doch überschattet vom Ausscheidungsparkour zur Champions League, dem gelobten Land.

Drei glatte Siege ohne Gegentor hat der FCB auf dem Weg dorthin bisher bewerkstelligt. Ein 2:0 und 3:0 gegen das limitierte Flora Tallinn, gefolgt vergangene Woche von einem 1:0 in Molde. In einem Spiel, in dem die Basler weitgehend souverän auftraten, vom frühen Platzverweis gegen Angan, dem besten Stürmer des norwegischen Meisters, profitierten, um dann eiskalt zuzuschlagen: Durch Valentin Stockers Effort und Jacques Zouas Abstauber, dem dritten Treffer des Kameruners in dieser Qualifikationspool.

Reisst die Serie, verliert der FCB im 24. Spiel, dann ist er herausgerissen aus der Champions-League-Träumen. Es wäre ein Rückschlag angesichts der enormen Erwartungshaltung des Basler Publikums, eine Enttäuschung, die zwar aufgefangen würde durch eine zweite Chance in den Playoffspielen zur kleinen Schwester der Königsklasse. Doch die Europa League wäre in der ersten Bestandsaufnahme zunächst ein schwacher Trost.

Molde glaubt an die kleine Chance

Dass die Skandinavier die Hoffnung keinesfalls haben fahren lassen,  verdeutlicht die jüngste Runde in der Tippeligaen: Das Heimspiel gegen Sogndal IL konnte kurzfristig um einen Tag auf den Samstag vorverlegt werden, und beim 2:1-Erfolg bot Solskjaer im Vergleich zur Partie gegen den FCB sechs neue Spieler auf.

Unter anderem pausierte Nationalkeeper Pettersen, der angeschlagene Linksverteidiger Knut Olav Rinderöy ebenso, und im zentralen Mittelfeld gab Jo Inge Berget nach Verletzungspause sein Comeback. Der beste Vorlagengeber der Moldeaner wird auch am Mittwoch spielen und hat wie Etzaz Hussain eine Vergangenheit bei Junioren und Reserve von Manchester United unter den Fittichen von Solskjaer. Hussain, erst vergangene Woche verpflichtet, ist allerdings in Basel nicht spielberechtigt.

In erster Linie erwartet Solskjaer einen couragierten Auftritt seiner Mannschaft. In seiner verbindlichen, überaus freundlichen Art sagte er gestern in Basel: «Sie soll mit viel Energie und grossem Enthusiasmus in dieses Spiel gehen. Das wird eine wichtige Lektion für die jungen Spieler, ein wichtiger Schritt, um ein besserer Spieler zu werden, und sie haben nichts zu verlieren.»

«Schiessen wir das erste Tor, kann alles passieren»

Natürlich wird Solskjaer diesen Spielern davon erzählen, was er selbst 2002 mit Manchester United im St.-Jakob-Park erlebt hat: Die Basler Führung in der Zwischenrunde der Champions League, kaum war eine Minute gespielt, dann die van-Nistelrooj-Tore und schliesslich die Vorlage des Niederländers zu Solskjaers Treffer. Aber Solskjaer sagt auch: «Man kann als Trainer nicht mehr von der Vergangenheit als Spieler leben.»

Und als Trainer siedelt Solskjaer die Chancen auf ein Weiterkommen als «nicht sehr hoch» ein: «Aber es gibt in jedem Spiel eine Chance. Schiessen wir das erste Tor, kann alles passieren.»

Champions League, Qualifikation, 3. Runde, Rückspiel
FC Basel–Molde FK (Mittwoch, 20.00 Uhr)
St.-Jakob-Park. – Vladislav Bezborodov (RUS).

Mögliche Aufstellungen
FC Basel: Sommer; Steinhöfer, Sauro, Dragovic, Park; Cabral; Zoua, Yapi, Diaz, Stocker; Streller.
Molde FK: Pettersen; Linnes, Hovland, Forren, Rinderöy; Eikrem, Hestad; Simonsen, Berget, Moström; Chukwu.

Alle Spiele der 3. Qualifikationsrunde im Überblick.

Falls der FC Basel die Playoffs erreicht, sind am Freitag (12.00 Uhr) bei der Auslosung die Sieger der folgende fünf Partien die möglichen Gegner:
Helsingborg IF (Schweden)–Slask Wrozlaw (Polen) Hinspiel 3:0
Neftci Baku (Aserbaidschan)–Kiryat Shmona (Israel) 0:4
Slovan Liberec (Tschechien)–CFR Cluj (Rumänien)  0:1
Partizan Belgrad (Serbien)– AEL Limassol (Zypern) 0:1
F91 Dudelange (Luxemburg)–NK Maribor (Slowenien) 1:4

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7.8.2012, 20:36 Uhr

Wenn Molde hält, was es verspricht

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  • 23.04.2017 um 00:46
    Einmal ohne alles

    Eine Mannschaft ohne Spannkraft liefert einen Fussball ab, dem jegliche Dringlichkeit abgeht. Die Spieler des FC Basel scheinen mit dem Kopf irgendwo anders gewesen zu sein – und kommen gegen Vaduz noch mit einem Ausgleichstor unter höchst glückhaften Umständen davon.

  • 22.04.2017 um 16:00
    Urs Fischer hätte lieber verloren, denn dieser FC Basel ist mit dem Kopf schon bei der Party

    So schwach hat man den FC Basel kaum je gesehen in dieser Saison. Der Meister sichert sich in der Nachspielzeit mit einem viel diskutierten Tor durch Seydou Doumbia einen Punkt gegen den FC Vaduz. Die Meisterparty ist vertagt nach einer Leistung, mit der Trainer Urs Fischer ganz und gar nicht zufrieden ist. Mit ein Grund dafür sind für den Trainer die vielen Nebenschauplätze.

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    Raphael Wicky – die konsequente Wahl

    Raphael Wicky passt zum neu ausgerufenen Jugendstil des FC Basel. Der bald 40-Jährige ist der erste Cheftrainer, den sich der FCB selbst grossgezogen hat.

  • 05.04.2017 um 14:09
    Zum Artikel: Der Cup, der FCB und der Nachholbedarf

    Danke, Peter 1893, für den Hinweis. Die Bildunterschrift ist dementsprechend korrigiert bzw. angepasst. Bleiben Sie uns gewogen

  • 10.03.2017 um 15:50
    Zum Artikel: Ein episches Spiel für Übergeschnappte

    Werter Marcel Pfeiffer, nur zum Verständnis: Unser Autor lebt in Barcelona und wohnt quasi im Camp Nou. Nix für ungut - und bleiben sie uns gewogen!

  • 13.01.2017 um 13:15
    Zum Artikel: So trainiert und logiert der FCB unter der Sonne des Südens

    Halb so wild, werte Frau Grossmann, in diesem Fall bin ich, eher als Nachteule veranlagt, ein Schreibtischtäter in Basel gewesen... Und hier ist es doch auch schön, oder? Bleiben Sie uns gewogen

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