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Fussball, FC Basel 

3.8.2012, 19:10 Uhr

FCB: Zur Abwechslung mal Aussenseiter

3.8.2012, 19:10 Uhr

Am Samstag (19.45 Uhr) wird der FC Sion dem FC Basel auf den Zahn fühlen. Oder umgekehrt der Meister dem Titelaspiranten. Je nach dem. Vor dem Spitzenspiel der beiden ungeschlagenen Teams macht FCB-Trainer Heiko Vogel einen kleinen System-Exkurs und erklärt sich dezidiert zu Paks Zukunft. Von

Blütenweiss ist sie, die Weste des FC Sion: Mit drei Siegen ohne Gegentor sind die Walliser in die Saison gestartet und haben sich dabei nicht anmerken lassen, dass sie mit fünf neuen Spielern und Sébastien Fournier als neuem Trainer auch einen nicht unerheblichen Umbruch durchleben.

Quasi unbefleckt ist auch die Bilanz von Heiko Vogel gegen Sion. Seit er Cheftrainer beim FC Basel ist, gab es zwei Auswärtssiege im Tourbillon (1:0 und 3:0) und dazu ein in den letzten Jahren vom FCB höchst selten gebotenes torloses Remis daheim gegen die Sittener. Ausserdem kam vergangene Saison noch ein 3:3 im ersten Meisterschaftsquartal, jenes Spiel, in dem der unendliche Rechtsstreit von Christian Constantin mit den Verbänden seinen ersten, unrühmlichen Höhepunkt erlebte.

Streller freut sich auf Gattuso

Ein Jahr später gibt es keine Unwägbarkeiten mehr in dieser Hinsicht. Und was der Sion-Präsident an Spielern dazu geholt hat, hat die Liga in Aufregung versetzt. Allen voran Gennaro Gattuso. «Es ist grossartig, dass ein Weltmeister in der Schweiz spielt», sagt FCB-Captain Marco Streller, «er zeigt mit seinem generösen Einsatz, dass er motiviert ist, und ich freue mich sehr, neben ihm im Tourbillon auflaufen zu können.»

Über eines ist sich Streller bewusst: «Mit einer Leistung wie in Zürich gewinnen wir in Sion nicht.» Während der FC Sion aus Luzern mit einem in der Nachspielzeit herausgeschossenen 3:0 nach Hause kam, dürfte dem FCB der 1:0-Sieg am Mittwoch in Molde ein Stück Selbstvertrauen mehr gegeben haben. Obwohl die Zwischenbilanz – vier Siege und zwei Unentschieden in sechs Wettbewerbsspielen – gut ist, wissen sie beim FC Basel, dass es Steigerungsmöglichkeiten gibt.

Alex Frei drückt das so aus: «Wir haben noch keine Top-Leistungen gezeigt, und wir haben noch Luft nach oben. Aber wir sind überall dabei, es ist noch keinem gelungen, uns zu schlagen, und die Frage ist, für wen das nun spricht? Für uns? Und muss das beängstigend für die anderen sein?»

Alex Frei: Meisterschaft wird nicht in der 4. Runde entschieden

Heiko Vogel spielte am Freitag auf Zeit, was seinen angeschlagenen Toptorjäger (Rückenprellung) anbelangt. Aber es würde wundern, wenn ein Einsatz des 33-Jährigen forciert wird. Zwar gemahnt Streller angesichts eines Sieben-Punkte-Rückstands auf Sion bei einer Niederlage: «Wir wissen, dass wir dieses schwere Spiel nicht unbedingt verlieren sollten.» Auf der anderen Seite plädiert Alex Frei für «ruhig Blut»: «Das Etappenziel heisst sicherlich, nicht den Anschluss zu verlieren. Aber die Meisterschaft wird nicht in der vierten Runde entschieden.»

Der Trainer sieht Sion nicht erst in diesen Tagen als einen ernsthaften Konkurrenten bei der Titelverteidigung: «Sie waren schon letzte Saison die Nummer 2 hinter uns.» Die Sittener können sich nach wie vor auf eine stabile Defensive abstützen, haben den Vorteil, dass sie nicht dosieren oder rotieren müssen und konnten dreimal mit fast identischer Startformation spielen.

Vogel: «Sion ist derzeit sogar der Favorit»

«Diese Mannschaft hat sicher das Potenzial, um Titel zu gewinnen», sagt Vogel, «und in der derzeitigen Situation ist Sion gegen Basel sogar der Favorit.» Sie werden es im Wallis, wo eine klare Kampfansage an den FCB formuliert wurde, nicht ungern hören.

Knapp 24 Stunden nach Rückkunft aus Norwegen hat Vogel am Freitag seine Spieler wieder versammelt, um anschliessend die nächste Reise ins Wallis anzutreten. Glücklich ist der FCB-Trainer nicht über den Spielplan und fragt sich, warum die Swiss Football League dem Meister auf dem Weg in der Qualifikation zur Champions League gleichzeitig die beiden weitesten Fahrten innerhalb der Schweiz beschert (Genf und Sion) und nun das doppelte Auswärtsprogramm: «Aber was soll ich machen? Ich kann ja nicht an die SFL schreiben.»

Sein Rezept für die Spieler in solchen Phasen: viel Schlaf, viel Pflege,  gute Ernährung und – Verzicht auf übermässigen Alkoholgenuss. «Wir müssen damit umgehen, und es ist ja nicht neu für die Mannschaft.»

Ein Frei sehr fraglich, der andere zurück von Olympia

Am Freitag begrüsste der FCB-Trainer die beiden Olympiafahrer Fabian Frei und Fabian Schär zurück in Basel. Auch wenn das olympische Abenteuer mit einer gehörigen Desillusionierung in der Vorrunde endete, glaubt Vogel nicht, dass er die beiden Spieler aufbauen muss. Speziell Fabian Frei könnte in Sion für einen Einsatz in Frage kommen in einer Mannschaft, in der die Alternativen von der Bank nicht gross sind.

Voser und Kovac kommen defensiv in Frage, doch das erscheint ähnlich unwahrscheinlich wie der Einsaz der jungen Vuleta oder Grether von Beginn an. So blieben einzige Jacques Zoua oder Stephan Andrist als Option – oder eben Fabian Frei.

Pak spielt bei Vogel keine Rolle

Ein unmissverständliches und in dieser Klarheit bisher noch nicht geäussertes Urteil fällte Vogel am Freitag in der Frage um die Zukunft von Kwang Ryong Pak: «Er spielt derzeit keine Rolle in den Planungen.» Pak, dessen Ausleihe zu Eintracht Braunschweig am Veto des Spielers scheiterte, kommt derzeit nur in der U21 zum Zug, so wie am Dienstag mit einem Tor beim 6:1 im Testmatch gegen den FC Schaffhausen. Offenbar war der FC Aarau interessiert, den Nordkoreaner auszuleihen, doch auch dieses Kapitel ist geschlossen.

Nun ist dem Vernehmen nach noch ein Super-Ligist im Rennen, wobei sich für den FCB die Frage stellt, ob er einem Konkurrenten ein Talent zur Verfügung stellen will, ein Talent freilich, dessen Entwicklung unter Heiko Vogel ins Stocken geraten ist.

Des Trainers System-Exkurs

Paks Schicksal ist insofern von Bedeutung, da es Vogel in der momentanen Situation vorzieht, mit einem nominellen Stürmer agieren zu lassen. Die Umstellung auf drei zentrale Mittelfeldspieler – in Molde waren das der defensiven orientierte Cabral sowie Diaz und Yapi – ist für den Trainer nur bedingt eine eigentliche Systemumstellung. Und Zahlenspiele – ob nun 4-4-2, 4-2-3-1 oder 4-1-4-1 – sind für ihn «Haarspalterei».

«Wir haben im Spiel eine offensiv Phase und eine defensive Phase, und jeder Spieler interpretiert seine Aufgabe ein Stück weit anders, aber die Mechanismen sind im Grossen und Ganzen ähnlich, und die Spieler wissen, was sie zu tun haben», erklärt der Trainer und betrachtet den Gegner von Samstag in einem kleinen Exkurs: «Ist Darragi hängende Spitze? Eine nominelle zweite Spitze, die tiefer spielt? Spielen sie mit zwei Sechsern, oder im Spielaufbau nur mit Gattuso, und geht dafür Marques etwas offensiver? Wie nenne ich diese Formation?» Und gibt die Antworten auf die letzte Frage gleich selbst: «Es ist wurscht. Die Systeme ähneln sich heute so, dass es keine Rolle spielt.»

Unter dem Strich ist für Vogel die Reise zum Leader nach Sion nur eine Zwischenstation. Sorgen macht er sich keine: «Die Saison ist noch verdammt lang, und in Anbetracht der Umstände haben wir nichts zu verlieren, weil wir in diesem Spiel der Aussenseiter sind.»

Super League, 4. Runde
FC Sion–FC Basel, Samstag, 19.45 Uhr
Tourbillon. – SR Hänni.

Mögliche Aufstellungen
FC Sion: Vanins; Vanczak, Aislan, Dingsdag, Bühler; Gattuso, Marques; Margairaz, Darragi, Crettenand; Itaperuna.
FC Basel: Sommer; Steinhöfer, Sauro, Dragovic, Park; Cabral; D. Degen, Yapi, Diaz, Stocker; Streller.

Bemerkungen: Sion ohne Mrdja, Wüthrich (verletzt), fraglich: Aislan. FCB ohne P. Degen, Ajeti (verletzt), Salah (Olympia, Viertelfinal mit Ägypten gegen Japan am Samstag, 13.00 Uhr in Manchester), Pak (nicht im Aufgebot). – Vergangene Saison: 3:3, 1:0, 0:0, 3:0.

Zu- und Abgänge des FC Sion

Zu: Sébastien Fournier (Trainer), Ousama Darragi (Espérance Tunis/TUN), Gennaro Gattuso (AC Milan/ITA), Léo Itaperuna (Arapongas/BRA), Kyle Lafferty (Glasgow Rangers/SCHO), Mathieu Manset (Shanghai Shenhua/CHI), André Marques (Beira-Mar/POR), Yannick N’Djeng (Espérance Tunis/TUN / ab 1. Januar 2013)

Ab: Vladimir Petkovic (Trainer), José Adailton (Henan/CHI), Gabriel Garcia de la Torre «Gabri» (Lausanne), Cristian Florin Ianu (Wohlen), Mario Mutsch (St. Gallen), Goran Obradovic (?), Rodrigo (Lausanne), Geoffrey Tréand (Servette), Danick Yerly (Chiasso), Abdoul Karim Yoda (?).

 
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3.8.2012, 19:10 Uhr

FCB: Zur Abwechslung mal Aussenseiter

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    Der FC Zürich gewinnt den 89. Cupfinal gegen einen FC Basel in doppelter Überzahl mit 2:0 in der Verlängerung. Dem entscheidenden Treffer zum 1:0 von Doppeltorschütze Mario Gavranovic in der 100. Minute geht unmittelbar davor eine krasse Fehlentscheidung des Schiedsrichters voraus, der Giovanni Sio für eine angebliche Schwalbe vom Platz stellt, statt Penalty für den FCB zu geben.

  • 20.04.2014 um 10:15
    Helmut Benthaus und der Makel im Schönschreibheft

    41 Jahre ist es her, seit der FC Basel und der FC Zürich letztmals in einem Final des Schweizer Cup aufeinandergetroffen sind. Helmut Benthaus, der Trainer der grossen FCB-Ära, schaut auf die drei verlorenen Endspiele 1970, ’72 und ’73 zurück und sagt, das sei nur das eine Ärgernis. Und: «Ich hoffe, dass die Finalserie am Ostermontag ad acta gelegt wird.»

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    Eine Stadt, ein Trainer und der Drang nach einem weiteren Pokal

    Im 89. Endspiel um den Schweizer Cup kann der FC Basel am Ostermontag in Bern (Stade de Suisse, 14 Uhr) das Dutzend vollmachen. Für Murat Yakin wäre es nach zwei Finalniederlagen hintereinander der erste Cupsieg als Trainer, ein Aspekt, der der Affiche gegen den grossen Rivalen FC Zürich eine zusätzliche Note verleiht.

  • 27.03.2014 um 09:31
    Der doppelte Schär...
    Zum Artikel: Calla schiesst den FCB in Cupfinal gegen Zürich

    ...war einmal Stocker. Danke für den Hinweis, Peter Epstein. Es ist korrigiert.

  • 02.03.2014 um 23:07
    Sommer | Lächerlich
    Zum Artikel: Der untröstliche Ajeti – die Einzelkritiken zum FCB

    Nö, eine 2 für Sommer finde ich ungemessen. Für ihn gilt wie für den grossen Teil seiner Mitspieler: Ein paar kleinere Unsauberkeiten, wie das richtig angemerkt wird, und die Gesamtleistung der Mannschaft war ohne Frage alles andere als spielerisch bef...

  • 26.02.2014 um 20:36
    Sechs lange Jahre waren es, werter Georg,
    Zum Artikel: Der EHC schafft den Durchbruch

    danke für den Hinweis. Man müsste eben nicht nur Eishockey spielen können, sondern auch Rechnen oder Schreiben – oder am besten beides. Also: 2006 ist ein schlichter (Tipp-)Fehler. Sechs Jahre dagegen stimmen schon: Letzter Sieg des EHC am 1.3.2008 ...

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