LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sport

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Olympische Spiele, Triathlon 

3.8.2012, 20:01 Uhr

«Ich kann am Tag X richtig beissen»

3.8.2012, 20:01 Uhr

Mit Daniela Ryf geht die nächste Vertreterin des Team Basel4Olympia in London an den Start. Die Triathletin ist im Wettkampf zwar als Helferin für die Schweizer Medaillenkandidatin Nicola Spirig eingeplant. Aber Ryf träumt trotzdem von einer Medaille (ab 10 Uhr Schweizer Zeit). Von

Es war knapp, verdammt knapp. Dass Daniela Ryf überhaupt an den Olympischen Spielen darf, hat sie nur den taktischen Überlegungen des Schweizer Triathlonverbandes zu verdanken. Nach einer lange Zeit rätselhaften Viruserkrankung hätte ihre Saison den Anforderungen von Swiss Triathlon nicht genügt. Doch weil der Verband die Mitfavoritin Nicola Spirig nicht alleine ins Rennen um die Medaillen schicken wollte, wurde Ryf als Helferin für London 2012 selektioniert.

Die 24-jährige Solothurnerin startet für die Wildcats Basel, wurde vom Kanton Basel-Stadt im Rahmen des Programms «Basel4Olympia» unterstützt – und darf darum auch ein wenig als regionale Vertreterin gelten.

Worin liegt die Essenz Ihrer Sportart – in zwei Sätzen?

Dazu brauche ich nur drei Wörter: Leidenschaft, Kraft, Leistung.

Welches ist Ihr bisher grösster Erfolg?

Der Gewinn der U23-WM und der siebte Platz an den Olympischen Spielen 2008.

Wo liegen Ihre Stärken, wo Ihre Schwächen?

Meine Stärke ist mein Durchhaltewille, meine Schwäche die fehlende Geduld. Das klingt vielleicht, als würden sich die beiden Dinge widersprechen. Aber mit Durchhaltewille meine ich, dass ich am Tag X richtig beissen kann und über mich hinauswachsen. Die Geduld fehlt mir zum Beispiel, wenn es mir gesundheitlich nicht gut geht und ich einfach warten müsste, bis es besser wird. Wobei ich diese Fähigkeit im letzten halben Jahr wegen einer Viruserkrankung trainieren konnte.

Wie motivieren Sie sich, wenn es nicht läuft?

Indem ich ein Ziel vor Augen habe. Keines, das in weiter Ferne liegt – etwa die Olympischen Spiele. Sondern kleine, konkrete und erreichbare Ziele, die ich mir im Training stecke.

Was geben Sie für den Sport auf?

Das Sozialleben leidet sicher. Ich bin viel unterwegs, da sehe ich die Familie und die Freunde nicht so oft, wie ich möchte. Ausserdem bist du ja 24 Stunden am Tag Athletin. Ich kann nicht einfach wie andere aus dem Büro gehen und meinen Job hinter mir lassen. Auch wenn ich in den Ausgang gehe, bin ich noch immer Athletin, die auf ihren Körper achten muss. Das kann schon auch anstrengend sein.

Was haben Sie in dieser olympischen Saison anders gemacht als sonst?

Eigentlich nichts. Die Olympischen Spiele sind ein Rennen wie jedes andere – ausser dass alle durch ihre Motivation schneller sind. Aber gross anders trainieren kannst du nicht. Meistens klappt es sowieso nicht, wenn du unbedingt schneller sein willst. Ich wurde lange durch meine Krankheit zurückgeworfen. Aber seit Mai läuft es wieder – also hoffe ich, dass ich vielleicht genau zum richtigen Zeitpunkt in Höchstform komme.

Was ist Ihr Ziel in London?

Ich werde ja als Helferin für Nicola Spirig mitgenommen. Darum ist mein Ziel, zusammen mit ihr ein super Resultat zu erreichen. Wir sind beide auf dem Velo richtig gut, also wollen wir da Party machen, die anderen auf der Fahrradstrecke zermürben. Wenn alles stimmt kann auch für mich vieles passieren. Aber im Moment bin ich einfach happy, dass ich dabei sein darf.

Was ist Ihr grösster Traum?

Dass Nicole und ich beide eine Medaille holen. Das ist schon etwas unrealistisch. Aber Träume dürfen ja unrealistisch sein, oder?

Welche Sportart würden Sie ausüben, wenn Sie nicht Triathletin wären?

Skifahren. Ich bin jetzt zwar fast zehn Jahre lang nicht mehr auf Skiern gestanden. Aber als Kind war ich richtig gut. Gut möglich, dass ich Skirennfahrerin geworden wäre, wenn ich in den Bergen und nicht im Flachland aufgewachsen wäre. Seit ich Triathlon-Profi bin, bin ich bewusst nicht mehr Skifahren gegangen, weil ich keine schwere Verletzung riskieren wollte. Aber im Winter nach den Olympischen Spielen werde ich wieder mal gehen.

Was machen Sie gerne, wenn Sie nicht mit Sport beschäftigt sind?

Käffele mit Kolleginnen. Oder gemütlich einen Film schauen. Shoppen gehe ich eigentlich auch gerne, aber meistens sind meine Beine zu schwer. Im September sind Rennen in den USA, dort shoppe ich sowieso am liebsten, also werde ich die dann die Gelegenheit nutzen.

Wer ist für Sie der beste Sportler, respektive die beste Sportlerin der Geschichte?

Jetzt muss ich fast Roger Federer sagen. Früher war ich grosser Fan von Lance Armstrong. Aber bei ihm weiss man inzwischen nicht mehr, was man über seine Leistungen denken soll.

Wer ist es in Ihrer eigenen Sportart?

Schwierig. Bei den Frauen gibt es drei, die mich geprägt haben. Lisa Nordén, sie hat mir gezeigt, wie weit man mit Arbeit kommt. Laura Bennett hat mir den Spass am Triathlon beigebracht. Und bei Emma Moffatt habe ich gesehen, dass man trotz einer grossen Leichtigkeit im Training weit kommen kann.

Welchen Film haben Sie zuletzt gesehen?

«In Time» mit Justin Timberlake. Er spielt in einer Welt, in der man nicht mit Geld sondern mit Lebenszeit bezahlt wird. Den habe ich richtig gut gefunden.

Welches ist Ihr Lieblingslied?

Um zu trainieren: «Good Feelings» von Flo Rida. Sonst finde ich es schwierig, mich hier zu beschränken. Ich mag soviele Lieder.

Kochen Sie selber?

Ja.

Was am liebsten?

Um ehrlich zu sein, backe ich fast lieber. Brownies zum Beispiel oder Rüeblitorte – so ungesundes Zeug halt (lacht). Wenn ich koche, ist es häufig Hühnchen mit Gemüse im Wok.

Was würden Sie am liebsten gefragt werden?

Ich glaube, mein Mitteilungsbedürfnis ist befriedigt (lacht).

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Olympische Spiele 2012

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Die grosse Ernte soll noch folgen Weiterlesen

Oder spenden Sie
einen einmaligen
Betrag

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

3.8.2012, 20:01 Uhr

«Ich kann am Tag X richtig beissen»

Text

Text:

  • 16.04.2015 um 13:57
    Warum der FC Basel mit Spannung Europa League guckt

    Der Schweizer Meister 2015 könnte in der kommenden Saison direkt für die Gruppenphase der Champions League qualifiziert sein. Doch das hängt auch davon ab, wer im Mai die Champions und wer die Europa League gewinnt. Am Donnerstagabend finden die Hinspiele der Viertelfinals in der Europa League statt.

  • 23.03.2015 um 16:31
    Xherdan Shaqiri über das Karriereende in Basel, Mamas Küche und Pyro in der Kurve

    Zwischen einer Niederlage mit Inter Mailand und dem Zusammenzug des Schweizer Nationalteams schaut Xherdan Shaqiri kurz in der Heimat vorbei, um an der «Baselworld» seinen Verpflichtungen als Werbeträger nachzukommen. Dabei springen für uns nach ein paar Umwegen immerhin neun Minuten und dreissig Sekunden Interview heraus.

  • 15.03.2015 um 21:27
    Clevere Psychologen und geliebte Feindbilder – die Einzelkritiken aus St. Gallen

    Goalie Tomas Vaclik versetzt sich so lange in Gegenspieler Roberto Rodriguez, bis er dessen Elfmeter abwehrt und sich damit die Bestnote abholt. Davide Calla und Marco Streller dagegen wissen, dass die St. Galler für sie in jedem Moment noch einen Pfiff bereit halten.

Aktuell

Keystone/GEORGIOS KEFALAS: Paulo Sousa wird mit Sampdoria Genua in Verbindung gebracht. So richtig kommentieren mag er diese Gerüchte nicht, ein Versprechen abgeben, nach dem Sommer immer noch in Basel zu sein, allerdings auch nicht.

Fussball, FC Basel 

Die Nebenschauplätze beim FC Basel

Am Samstag trifft der FC Basel auswärts auf den FC Sion (17.45 Uhr). Er hat eine Woche hinter sich, die sich zumindest von Aussen betrachtet weniger um Fussball als um andere Fragen drehte. Zu den einen sagt Paulo Sousa mehr, zu den anderen weniger.Von Samuel Waldis. Weiterlesen

TV Birsfelden, Christoph Wesp: Der TV Birsfelden feiert den Ligaerhalt und spielt auch in der Saison 2015/2016 in der Nationalliga B.

Handball, TV Birsfelden 

Der TV Birsfelden sichert den Ligaerhalt

Am Donnerstagabend schafft der TV Birsfelden, was wahrscheinlich, aber eben nicht sicher war: Die Baselbieter werden nach dem 26:22-Sieg gegen den STV Baden auch in der kommenden Saison in der Nationalliga B vertreten sein – das Derby am Samstag zählt somit nur noch für den RTV Basel, der den Aufstieg in die Nationalliga A sichern will.Von Samuel Waldis. Weiterlesen

Reuters/INA FASSBENDER: VfL Wolfsburg's goalkeeper Diego Benaglio reacts during their Europa League quarter-final first leg soccer match against Napoli in Wolfsburg April 16, 2015. REUTERS/Ina Fassbender

Fussball, Europa League 

Ein ernüchternder Abend für Benaglio & Co.

Beim 1:4 gegen Napoli zahlt der Champions-League-Kandidat VfL Wolfsburg Lehrgeld für seine fehlende internationale Erfahrung. Für die Bundesliga war es ein zweiter Paukenschlag nach der Niederlage der Bayern.Von Roland Zorn. Weiterlesen