LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Schweiz

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Pharma 

9.8.2012, 18:17 Uhr

Streit um den Sozialplan bei Merck Serono beendet

9.8.2012, 18:17 Uhr

Die Personalversammlung des Pharmakonzerns Merck Serono hat der Abschlussvereinbarung über Verbesserungen im Sozialplan mit grosser Mehrheit zugestimmt. Damit ist der Streit und der Kampf der Belegschaft vorerst beendet. Von sda

sda: Angestellte von Merck-Serono bei einer Kundgebung in Genf (Archiv)

Angestellte von Merck-Serono bei einer Kundgebung in Genf (Archiv) (Bild: sda)

Die Schliessung des Standorts Genf habe aber nicht verhindert werden können, teilte Unia am Donnerstag mit. Die Vereinbarung wurde von den Vertretern der Angestellten, der Gewerkschaft Unia und der Direktion des Konzerns unter der Leitung des Genfer Regierungsrates ausgehandelt.

Das Resultat der Verhandlungen weise erhebliche Verbesserungen im Vergleich zum ursprünglichen Sozialplan von Merck Serono auf, heisst es weiter. Unter anderem wird das Alter der Frühpensionierung von 58 auf 56 gesenkt, die Minimalentschädigung auf 25'000 Franken erhöht. Zudem werden alle Angestellten einen Monat von der Arbeit freigestellt, um die Stellensuche zu erleichtern.

Ausserdem konnten die streikenden Angestellten erzwingen, dass sich Merck Serono unter gewissen Bedingungen für die Schaffung eines Instituts für Biotechnologie einsetzt, mit welchem gemäss Unia-Angaben mehrere hundert Arbeitsplätze erhalten werden könnten. Die Belegschaft habe deshalb entschieden, ihre Kräfte auf die Schaffung dieses Instituts zu lenken und beschlossen zur Arbeit zurück zu kehren.

Auch Merck Serono zeigte sich erleichtert über die Beendigung des Streits. "Wir sind glücklich, dass wir nach einem manchmal schwierigen, doch immer konstruktiven Dialog ein Vereinbarungsprotokoll erreicht haben, das den Konflikt beendet", wird François Naef, Verwaltungsratspräsident von Merck Serono, in einem Communiqué des Pharmakonzerns zitiert. Die Angestellten könnten ihre Energie von nun an für ihre berufliche Zukunft einsetzen.

Revision des Obligationenrechts gefordert

Für die Unia ist damit aber noch nicht Schluss. Der rechtliche Rahmen biete den Angestellten im Fall von Massenentlassungen nur mageren Schutz, betonte die Gewerkschaft in ihrem Communiqué. Deshalb habe die Personalversammlung einen Aufruf lanciert, den Kampf zur Rettung von schweizerischen Industriearbeitsplätzen fortzusetzen. Ein nationales Komitee zur Revision des Obligationenrechts soll dazu geschaffen werden.

Die Verhandlungen wurden nach dem Scheitern des Schlichtungsverfahrens der Genfer Kammer für kollektive Arbeitsbeziehungen (CRCT) aufgenommen. Das Schlichtungsverfahren drehte sich um den Sozialplan, nicht aber um die angekündigte Entlassung von 500 Angestellten und die Verlagerung von 750 weiteren Stellen ins Ausland. Den Stellenabbau und die Schliessung des Standort Genfs hatte Merck Serono im April angekündigt.

Werbung

Mehr zum Thema

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

9.8.2012, 18:17 Uhr

Streit um den Sozialplan bei Merck Serono beendet

Text

Text: sda

Aktuell

Andy Mueller/freshfocus: Eunice Beckmann erzielte ihre Tore vor Kurzem noch beim FC Bayern München – am Sonntag trifft die Deutsche mit dem FC Basel auf den FC Zürich.
2

FC Basel Frauen 

Premiere der Frauen im St.-Jakob-Park

FC Basel gegen den FC Zürich ist nicht nur der Klassiker des Schweizer Fussballs. Bei den Frauen ist es auch eine Partie in der höchsten Liga und am Sonntag der Spitzenkampf. Grund genug, das Spiel um 15 Uhr bei einem Ticketpreis von fünf Franken im St.-Jakob-Park anzusetzen – zum ersten Mal überhaupt.Von Samuel Waldis. Weiterlesen2 Kommentare

Keystone/CYRIL ZINGARO: Josip Drmic steht eine Minute auf dem Platz und erzielt mit seinem ersten Ballkontakt das einzige Tor des Partie.

WM-Qualifikation 

Fünfter Sieg dank Joker Drmic

Die Schweiz bleibt in der WM-Qualifikation makellos. In Genf gewinnt sie gegen Lettland auch das fünfte Spiel. Das entscheidende 1:0 erzielt Rückkehrer und Joker Josip Drmic nach 66 Minuten. Von sda. Weiterlesen

Keystone/SALVATORE DI NOLFI: Marians Pahars ist einer der vielen russischsprachigen Trainer, die Lettlands Nationalteam in den letzten Jahren hatte – der letzte Versuch mit einem lettischsprachigen Coach scheiterte.

Fussball in Lettland 

Kampf um Aufmerksamkeit in russischer Sprache

In Lettlands Fussball ist Russisch Trumpf. Die Verflechtungen zwischen dem baltischen Staat und Russland sind eng, auch im Sport. Am Samstag (18 Uhr) trifft Lettland in der WM-Qualifikation auf die Schweiz.Von Manuel Veth. Weiterlesen