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Fusionsinitiative 

3.8.2012, 17:26 Uhr

Wohin des Weges, Rampass?

3.8.2012, 17:26 Uhr

Heute Freitag ist die Fusionsinitiative lanciert worden. Die Frage, ob sich die beiden Basel wieder zu einem Kanton zusammenschliessen sollen, polarisiert. Auch bei uns in der Redaktion. Beide Meinungen können Sie hier in einem «Pro und Contra» lesen. Von und

: Sollen wir wieder zusammen?

Sollen wir wieder zusammen?

Pro: Die Bürde der Vergangenheit

Philipp Loser

Philipp Loser

Wie nah uns das alles geht, das lässt sich bei meinem Chef unten auf dieser Seite nachlesen. Urs Buess, ein Itinger, hat mir, einem Buckter, vor dem Verfassen dieses Kommentars folgende Worte gesagt: «Gerade du!»

Ja, gerade ich. Jahrelang habe ich mit Buess gemeinsam den Spott der Basler über uns Oberbaselbieter ertragen, jahrelang haben wir das Fähnlein des wackeren Baselbieters aufrecht in die Höhe gehalten und uns an unserer so glorreichen Herkunft ergötzt.

Aber wir lagen falsch.

Wir lebten eine Sehnsucht. Wir stellten uns das Baselbiet und die Baselbieter von damals vor: liberal, aufgeklärt, mutig; und wir meinten, immer noch in diesem Kanton zu leben. Wir wären gerne dabei gewesen, damals, beim revolutionären Kampf gegen jene verknorzten Herren in der Stadt, die uns die Mitsprache verweigerten und die später auch bei der Entstehung des Bundesstaats, der grössten Schweizer Leistung überhaupt, abseits standen. Wir waren die Zukunft, wir waren die Speerspitze der Moderne, die endgültige Abkehr vom Feudalismus, die Wiege der Volkssouveränität.

Wenn wir heute nun über die Fusionsinitiative der Grünen reden, tun wir das immer noch im Bewusstsein des Damals – und lassen das Heute aussen vor. Natürlich! Denn wir wissen, dass wir alle nicht mehr die Baselbieter von damals sind.

Inwiefern unterscheidet sich ein Hans Rudolf Gysin, der während seiner Jahrzehnte als Chef der Wirtschaftskammer nichts als undurchsichtige Klientel-Politik betrieben hat, von einem Seidenband-Herren? Wo ist unser Liberalismus geblieben, wenn wir ein paar trinkende Jugendliche mit dem Helikopter überwachen müssen? Wo unsere Eigenständigkeit, wenn unsere einzige Erklärung für die eigene Misere alle anderen sind?

Nein, wir sind wahrlich nicht mehr die Baselbieter, die wir alle gerne gewesen wären. Vielleicht hat uns die Abspaltung nicht gut getan, hat uns Heutigen eine heroische Vergangenheit aufgepfropft, an der wir scheitern müssen. Weil sie zu gross ist. Und weil sie nicht mehr in unsere Welt passt.

Niemand nimmt uns unsere Geschichte, wenn wir in einem selbstbestimmten Akt Ja zu einer Fusion mit den Baslern sagen. Ein Ja würde uns von der Bürde der Vergangenheit erlösen und würde den Weg frei machen, gemeinsam mit den Baslern einen modernen und offenen und mutigen Kanton zu schaffen. Einen Kanton, an dem die Baselbieter von damals ihre Freude hätten.

 

Contra: Abschied in die Bedeutungslosigkeit

Urs Buess

Urs Buess

Okay, dann bin ich halt altmodisch, konservativ, nostalgisch – aber ich bleibe dabei: Eine Fusion der beiden Basel ist Blödsinn.

Schon nur darum: Man nennt die Wiedervereinigung diesmal Fusion. Seit etwa 20 Jahren werden wir wöchentlich Zeuge von Firmenzusammenlegungen. Mittlerweise wissen wir: Bei Fusionen gibt es Gewinner (Aktionäre, mittleres und oberes Kader) und Verlierer (die unteren Chargen). Wenn Firmen fusionieren, Synergien nutzen und Personal abbauen, übernimmt der Staat die Kosten für die Verlierer. Wer soll sie nun übernehmen, wenn zwei Kantone fusionieren? Auch der Staat, die Kantone? Oder soll es bei Kantonsfusionen keine Synergien geben? Sollen die beiden Beamtenapparate unverändert bestehen bleiben und immer mal wieder zwei das Gleiche tun? Warum dann das Ganze?

Das Problem ist ja nicht, dass die beiden Basler Halbkantone nicht überlebensfähig wären. Das eine Problem ist, dass die bürgerlich dominierte Baselbieter Regierung mit einer hundslausigen Politik (überrissene Steuergeschenke, unüberlegte Ausgaben) das ländliche Basel in den Schlamassel geritten hat. Da muss das Baselbiet wieder raus. Selbstständig. Es darf ja wohl nicht sein, dass hinter der Fusion der Gedanke steckt, Basel-Stadt möge nach einer Vereinigung den Schaden übernehmen. Der Finanzausgleich würde auch ohne rote Baselbieter Kasse mehr Geld aus der Stadt aufs Land spülen als umgekehrt. Beim jetzigen Kontostand in Liestal wäre es massiv mehr.

Das andere, viel wichtigere Problem ist, dass die beiden Basel im Vergleich zur Bevölkerungszahl zu wenig Gewicht in der Schweiz haben. Zu wenig Einfluss, zu wenig Personen, die sich für die Interessen der Region engagieren. Stichwort Wisenbergtunnel, Stichwort Flughafen-Bahnanschluss, Stichwort Hochschulförderung und so weiter. Noch hat die Region zwei Regierungen, die sich einsetzen können. Nach einer Fusion wäre es noch eine. Ein Rückschritt. Dabei bräuchten wir Fortschritt, mehr Gewicht in der Eidgenossenschaft. Nicht nur zwei Regierungen, sondern auch vier Ständeräte. Zwei Standesstimmen statt nur einer. Das heisst: Wir bräuchten zwei Vollkantone. Das zu realisieren, ist schwieriger, als eine Fusion zu bewerkstelligen. Gewiss. Aber mit einer Fusion verabschieden wir uns in der Schweiz endgültig in die Bedeutungslosigkeit und akzeptieren freiwillig, dass ein Urner Stimmbürger zehnmal mehr zu sagen hat als ein Basler oder Baselbieter. Auf ewig.

 

 

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Reaktionen

  1. Inaktiver Nutzer

    am 3.08.2012, 18:57

    ... finde es aber trotzdem gut, dass wieder mal darüber abgestimmt werden sollte, denn jede Generation sollte mindestens einmal in ihrem Leben über die Wiedervereinigung/Fusion BL/BS an der Urne entscheiden dürfen.

  2. Walter Buess

    am 3.08.2012, 19:22

    ach Philipp Loser Buckten und Urs Buess Itingen, ihr macht es Euch ja sehr leicht. Diese beiden Halbkantone haben ihre Geschichte und Entwicklung. Die reichen Ausbeuter schickten einst den Landvogt, die hungernde Landbevölkerung musste auswandern unter dramatischen Umständen........... oder gab sich dem von den Pfarrherren ausgeschenkten Alkohol hin. Und nach den Entbehrungen, die bis in die 50iger Jahre reichten, kam der wirtschaftliche Aufschwung. Aber im Kanton Baselland verstanden es die... ... mehrach Philipp Loser Buckten und Urs Buess Itingen, ihr macht es Euch ja sehr leicht. Diese beiden Halbkantone haben ihre Geschichte und Entwicklung. Die reichen Ausbeuter schickten einst den Landvogt, die hungernde Landbevölkerung musste auswandern unter dramatischen Umständen........... oder gab sich dem von den Pfarrherren ausgeschenkten Alkohol hin. Und nach den Entbehrungen, die bis in die 50iger Jahre reichten, kam der wirtschaftliche Aufschwung. Aber im Kanton Baselland verstanden es die Profiteure wirtschaftlich schlechter Zeiten das Stimmvolk mit volkloristischer Agitation gegen die Basler abzugernzen. Sonntag für Sonntag versammelten sich hunderte, tausende im Baselbiet gegen die bösen Feinde aus der Stadt. Sie hörten ihren politischen Führern zu, standen stramm beim Absingen der Hymne ect. ect. Nur waren es die selben politischen Führer, die aus diesem Ritual persönlich und politisch Kapital schlugen. Sie bauten und schufen Bauzonen, Autobahnzubringer. Sie versprachen Veränderung, Wohlstand und Freiheit. Und ihre Nachkommen sitzen im selben Boot. Was sich aber verändert hat, sind die Einkommen, Wohn- und Besitzverhältnisse der damals Vernachlässigten, sozial Schwachen. Bauern wurden Kapitalisten dabnk Zonenplanung. Sozialisten kamen mit Fleiss und Gehorsam zu Ämtern, Chefposten und Wohlstand.
    Lieber Urs Buess, es geht gar nicht darum, wieviele Beamte durch Einsparungen arbeitslos werden könnten.
    Lieber Philipp Loser es geht auch nicht um Liberalismus, (den haben die globalen Märkte längst gefressen).
    Es geht um eine Kultur der Zukunft. Eine Zukunft von tausenden von Kindern, die von all dem Gezänk nichts verstehen. Es geht um den Sinn der eigenen Existenz in einer verrückten Welt.
    Also erklärt doch bitte mal einem, einer 16-jährigen, was das alles soll!

  3. Alex Schneider

    am 4.08.2012, 09:44

    Die grossspurige Art der Städter, ihr stimmenmässiges Übergewicht und die vielfältigen urbanen Probleme der Agglomeration verhindern die Zustimmung der Landbevölkerung zur Kantonsfusion. Es könnte zu ähnlichen, wenn nicht sogar grösseren Interessenkonflikten Stadt-Land kommen wie im Kanton Zürich.

  4. Christian Vontobel

    am 4.08.2012, 09:55

    Es gibt mehr Gründe für ein Pro: 1. Endlich erhalten die Bürgerinnen und Bürger eine konkrete Möglichkeit, für die schon lange erkannten Probleme der Zusammenarbeit eine neue Perspektive zu eröffnen. 2. In beiden Halbkantonen braucht es eine neue Chance für zeitgemässe und zukunftsfähige Lösungen. 3. Faszinierend dabei ist, dass ein gemeinsamer Verfassungsrat für alle sichtbar macht, dass "mir zämme wei luege" und "doo möchte mir zämme sii". Es gibt zwar viele Contras, aber alle schreiben... ... mehrEs gibt mehr Gründe für ein Pro: 1. Endlich erhalten die Bürgerinnen und Bürger eine konkrete Möglichkeit, für die schon lange erkannten Probleme der Zusammenarbeit eine neue Perspektive zu eröffnen. 2. In beiden Halbkantonen braucht es eine neue Chance für zeitgemässe und zukunftsfähige Lösungen. 3. Faszinierend dabei ist, dass ein gemeinsamer Verfassungsrat für alle sichtbar macht, dass "mir zämme wei luege" und "doo möchte mir zämme sii". Es gibt zwar viele Contras, aber alle schreiben die unselige bisherige Geschichte fort oder warten auf illusionäre Entwicklungen. Sicher ist doch nur, dass in einem modernen Kanton Basel alle Karten neu gemischt werden und neue und vielleicht überraschende Beziehungen zwischen den sogenannten Stadt und Land entstehen können.

  5. Christian Baer

    am 4.08.2012, 11:30

    Der Beitrag von Philipp Loser ist hauptsächlich darauf angelegt, die Baselbieter zu beeinflussen. Haben Sie etwa das Gefühl, dass Basel-Stadt nach wie vor für eine Fusion ist? Das war einmal.

  6. W Zumbrunn

    am 4.08.2012, 17:51

    Urs Buess hat mit seltener Klarheit erkannt, dass nach einer Fusion mehr Geld von der Stadt aufs Land fliessen wird. Aber einen anderen wichtigen Grund, der die Städter vielleicht von einer Fusion abhalten wird, hat er übersehen: Heute, 179 Jahre nach der Kantonstrennung, kann es nämlich nicht mehr geschehen, dass sich die Stadt trotz bedeutend kleinerer Bevölkerungszahl in undemokratischer Manier im gemeinsamen Parlament die absolute Mehrheit sichert. Aufgrund der Anzahl der... ... mehrUrs Buess hat mit seltener Klarheit erkannt, dass nach einer Fusion mehr Geld von der Stadt aufs Land fliessen wird. Aber einen anderen wichtigen Grund, der die Städter vielleicht von einer Fusion abhalten wird, hat er übersehen: Heute, 179 Jahre nach der Kantonstrennung, kann es nämlich nicht mehr geschehen, dass sich die Stadt trotz bedeutend kleinerer Bevölkerungszahl in undemokratischer Manier im gemeinsamen Parlament die absolute Mehrheit sichert. Aufgrund der Anzahl der Stimmberechtigten würden in einem heutigen Parlament 62 % der Sitze der Landbevölkerung zustehen, während sich die Stadtbevölkerung mit 38 % zufrieden geben müsste. Ist diese von den Fusionsinitianten wohlweislich verschwiegene Tatsache der heutigen Stadtbevölkerung bewusst? Ich denke nein, aber sie wird es noch herausfinden, und deshalb werden sich meines Erachtens die Verhältnisse von 1969 bei einer allfälligen Abstimmung umkehren: Zustimmung auf dem Land, Ablehnung in der Stadt.

  1. Inaktiver Nutzer

    am 3.08.2012, 18:57

    ... finde es aber trotzdem gut, dass wieder mal darüber abgestimmt werden sollte, denn jede Generation sollte mindestens einmal in ihrem Leben über die Wiedervereinigung/Fusion BL/BS an der Urne entscheiden dürfen.

  2. Walter Buess

    am 3.08.2012, 19:22

    ach Philipp Loser Buckten und Urs Buess Itingen, ihr macht es Euch ja sehr leicht. Diese beiden Halbkantone haben ihre Geschichte und Entwicklung. Die reichen Ausbeuter schickten einst den Landvogt, die hungernde Landbevölkerung musste auswandern unter dramatischen Umständen........... oder gab sich dem von den Pfarrherren ausgeschenkten Alkohol hin. Und nach den Entbehrungen, die bis in die 50iger Jahre reichten, kam der wirtschaftliche Aufschwung. Aber im Kanton Baselland verstanden es die... mehrach Philipp Loser Buckten und Urs Buess Itingen, ihr macht es Euch ja sehr leicht. Diese beiden Halbkantone haben ihre Geschichte und Entwicklung. Die reichen Ausbeuter schickten einst den Landvogt, die hungernde Landbevölkerung musste auswandern unter dramatischen Umständen........... oder gab sich dem von den Pfarrherren ausgeschenkten Alkohol hin. Und nach den Entbehrungen, die bis in die 50iger Jahre reichten, kam der wirtschaftliche Aufschwung. Aber im Kanton Baselland verstanden es die Profiteure wirtschaftlich schlechter Zeiten das Stimmvolk mit volkloristischer Agitation gegen die Basler abzugernzen. Sonntag für Sonntag versammelten sich hunderte, tausende im Baselbiet gegen die bösen Feinde aus der Stadt. Sie hörten ihren politischen Führern zu, standen stramm beim Absingen der Hymne ect. ect. Nur waren es die selben politischen Führer, die aus diesem Ritual persönlich und politisch Kapital schlugen. Sie bauten und schufen Bauzonen, Autobahnzubringer. Sie versprachen Veränderung, Wohlstand und Freiheit. Und ihre Nachkommen sitzen im selben Boot. Was sich aber verändert hat, sind die Einkommen, Wohn- und Besitzverhältnisse der damals Vernachlässigten, sozial Schwachen. Bauern wurden Kapitalisten dabnk Zonenplanung. Sozialisten kamen mit Fleiss und Gehorsam zu Ämtern, Chefposten und Wohlstand.
    Lieber Urs Buess, es geht gar nicht darum, wieviele Beamte durch Einsparungen arbeitslos werden könnten.
    Lieber Philipp Loser es geht auch nicht um Liberalismus, (den haben die globalen Märkte längst gefressen).
    Es geht um eine Kultur der Zukunft. Eine Zukunft von tausenden von Kindern, die von all dem Gezänk nichts verstehen. Es geht um den Sinn der eigenen Existenz in einer verrückten Welt.
    Also erklärt doch bitte mal einem, einer 16-jährigen, was das alles soll!

  3. Hanne

    am 3.08.2012, 20:21

    Herr Buess,

    Reduziert sich die Argumentation gegen eine Fusion, auf den von ihnen aufgeführten Blödsinn, so ist das Baselbiet definitiv zur Bedeutungslosigkeit verdammt. Mit oder ohne Fusion.

    Was des Baselbiet braucht ist Visionen mit oder ohne Baselstadt!

  4. Inaktiver Nutzer

    am 3.08.2012, 20:41

    Ich finde, es können auch 200 Verträge werden, wenn es gute Verträge sind, die beiden HK nützen. Auch hier ist der billaterale Weg wohl der beste, und ist ehrlicher, denn seine wir ehrlich. Das Mittel- bis Oberbaselbiet hat rien gar nichts am Hut mit Basel. Und das auch ok so, menschlich und normal.

  5. Fabienne Moerik

    am 4.08.2012, 01:11
  6. Alex Schneider

    am 4.08.2012, 09:44

    Die grossspurige Art der Städter, ihr stimmenmässiges Übergewicht und die vielfältigen urbanen Probleme der Agglomeration verhindern die Zustimmung der Landbevölkerung zur Kantonsfusion. Es könnte zu ähnlichen, wenn nicht sogar grösseren Interessenkonflikten Stadt-Land kommen wie im Kanton Zürich.

  7. Christian Vontobel

    am 4.08.2012, 09:55

    Es gibt mehr Gründe für ein Pro: 1. Endlich erhalten die Bürgerinnen und Bürger eine konkrete Möglichkeit, für die schon lange erkannten Probleme der Zusammenarbeit eine neue Perspektive zu eröffnen. 2. In beiden Halbkantonen braucht es eine neue Chance für zeitgemässe und zukunftsfähige Lösungen. 3. Faszinierend dabei ist, dass ein gemeinsamer Verfassungsrat für alle sichtbar macht, dass "mir zämme wei luege" und "doo möchte mir zämme sii". Es gibt zwar viele Contras, aber alle schreiben... mehrEs gibt mehr Gründe für ein Pro: 1. Endlich erhalten die Bürgerinnen und Bürger eine konkrete Möglichkeit, für die schon lange erkannten Probleme der Zusammenarbeit eine neue Perspektive zu eröffnen. 2. In beiden Halbkantonen braucht es eine neue Chance für zeitgemässe und zukunftsfähige Lösungen. 3. Faszinierend dabei ist, dass ein gemeinsamer Verfassungsrat für alle sichtbar macht, dass "mir zämme wei luege" und "doo möchte mir zämme sii". Es gibt zwar viele Contras, aber alle schreiben die unselige bisherige Geschichte fort oder warten auf illusionäre Entwicklungen. Sicher ist doch nur, dass in einem modernen Kanton Basel alle Karten neu gemischt werden und neue und vielleicht überraschende Beziehungen zwischen den sogenannten Stadt und Land entstehen können.

  8. Christian Baer

    am 4.08.2012, 11:30

    Der Beitrag von Philipp Loser ist hauptsächlich darauf angelegt, die Baselbieter zu beeinflussen. Haben Sie etwa das Gefühl, dass Basel-Stadt nach wie vor für eine Fusion ist? Das war einmal.

  9. W Zumbrunn

    am 4.08.2012, 17:51

    Urs Buess hat mit seltener Klarheit erkannt, dass nach einer Fusion mehr Geld von der Stadt aufs Land fliessen wird. Aber einen anderen wichtigen Grund, der die Städter vielleicht von einer Fusion abhalten wird, hat er übersehen: Heute, 179 Jahre nach der Kantonstrennung, kann es nämlich nicht mehr geschehen, dass sich die Stadt trotz bedeutend kleinerer Bevölkerungszahl in undemokratischer Manier im gemeinsamen Parlament die absolute Mehrheit sichert. Aufgrund der Anzahl der... mehrUrs Buess hat mit seltener Klarheit erkannt, dass nach einer Fusion mehr Geld von der Stadt aufs Land fliessen wird. Aber einen anderen wichtigen Grund, der die Städter vielleicht von einer Fusion abhalten wird, hat er übersehen: Heute, 179 Jahre nach der Kantonstrennung, kann es nämlich nicht mehr geschehen, dass sich die Stadt trotz bedeutend kleinerer Bevölkerungszahl in undemokratischer Manier im gemeinsamen Parlament die absolute Mehrheit sichert. Aufgrund der Anzahl der Stimmberechtigten würden in einem heutigen Parlament 62 % der Sitze der Landbevölkerung zustehen, während sich die Stadtbevölkerung mit 38 % zufrieden geben müsste. Ist diese von den Fusionsinitianten wohlweislich verschwiegene Tatsache der heutigen Stadtbevölkerung bewusst? Ich denke nein, aber sie wird es noch herausfinden, und deshalb werden sich meines Erachtens die Verhältnisse von 1969 bei einer allfälligen Abstimmung umkehren: Zustimmung auf dem Land, Ablehnung in der Stadt.

  10. Daniel Hage

    am 3.11.2012, 18:24

    ... Diese Ihre Sorge verstehe ich- doch hab ich dazu - als Markgräfler mit Deutschem Pass- vulgo Aussenstehender, der dennoch Basel aufs engste Verbunden und dem UNSERE REGIO Herzenssache ist,-
    eine ECHTE Frage !
    IST es denn wirklich So, dass nach einer allfälligen Kantonsfusion Alle Allschwiler, Binninger, Bottminger, Münchensteiner, Reinacher etc. etc.
    vulgo ALLE ,deren Wohngemeinde von Aussen im Weichbild als "Stadtdteil von Basel" angesehen werden - sich für immer und ewig als... mehr... Diese Ihre Sorge verstehe ich- doch hab ich dazu - als Markgräfler mit Deutschem Pass- vulgo Aussenstehender, der dennoch Basel aufs engste Verbunden und dem UNSERE REGIO Herzenssache ist,-
    eine ECHTE Frage !
    IST es denn wirklich So, dass nach einer allfälligen Kantonsfusion Alle Allschwiler, Binninger, Bottminger, Münchensteiner, Reinacher etc. etc.
    vulgo ALLE ,deren Wohngemeinde von Aussen im Weichbild als "Stadtdteil von Basel" angesehen werden - sich für immer und ewig als "Landschäftler" begreifen würden , sich also auf ewig näher an Liestal wähnend denn "am Märtplatz" ? Und selbst wenn das bei der heutigen Generation(en) NOCH so wäre- würden nicht die Jungen in 20 oder 30 Jahren sich mehrheitlich weit eher als "Basler" denn als "Baselbieter" begreifen ?? Verstehen sie mich richtig- ich beabsichtige nicht, mich hier Einzumischen- aber Interessieren würden mich die Antworten auf meine Frage schon !

Informationen zum Artikel

3.8.2012, 17:26 Uhr

Wohin des Weges, Rampass?

Text

Text:

  • 20.08.2013 um 12:04
    Zu schön
    Zum Artikel: Im Reservat der Lokalchauvinisten

    Soeben erreicht mich eine Mail von Matthias Müller, dem Gründer des «Club de Bâle». Er schreibt, dass seinen Informationen zufolge niemand der Involvierten des Club de Bâle hinter dem gleichnamigen Pseudonym in unseren Kommentaren steht. Wir sind im...

  • 19.08.2013 um 21:08
    Vorurteile
    Zum Artikel: Im Reservat der Lokalchauvinisten

    Sehr geehrte Damen und Herren des Club de Bâle, Ich kann mich nur wiederholen: Es ist Ihr gutes Recht, einen exklusiven Club zu gründen. Sie dürfen auch gerne Spässe über meinen Nachnamen machen – da wären Sie nicht die Ersten. Wo ich hingegen Mühe hab...

  • 12.08.2013 um 22:10
    Wägen, wägen
    Zum Artikel: Die BVB schaffen Raum für Spekulationen

    Liebe Herren, die «Dienstwägen» gehen auf das Konto des Dienstchefs (was ja noch passend ist), meine Kollegin Yen hatte damit nichts zu tun. Und: Aus den Wägen sind nun wieder Wagen geworden. Die von den BVB-Kaderleuten privat gefahren werden oder auch...

Text

Text:

  • 10.10.2013 um 15:12
    Eine Welt mit anderen Regeln

    Verstreut über ganz Europa leben 300 Menschen die Utopie, dass es weder Hierarchien noch Lohnarbeit braucht. Und zwar in der Kooperative Longo maï. Sie feiert nun ihr 40-jähriges Bestehen mit einer Ausstellung in Basel. Eröffnet werden die Jubiläumsfeierlichkeiten heute Abend. Andreas Schwab stellt sein neues Buch «Longo maï – Pioniere einer gelebten Utopie» vor.

  • 26.09.2013 um 14:56
    Ein politisch frühreifes Mädchen

    Schon als Teenager wollte Maya Graf wissen, wie Politik funktioniert.

  • 12.09.2013 um 12:00
    «Ich musste mir die Schweiz erarbeiten»

    Peer Teuwsen, Leiter des Schweizer Büros der «Zeit», versucht zu ergründen, was das Land in seinem Innersten zusammenhält.

  • 28.07.2013 um 22:55
    Herr Buess
    Zum Artikel: Machts doch selber!

    Lieber Herr Holzapfel, Reden wir doch einfach bei einem Kaffee über Ihre Probleme. Es bleibz absolut anonym und meine Adresse ist: urs.buess@tageswoche.ch Mit freundlichem Gruss Urs Buess

  • 28.07.2013 um 21:11
    Souverän ist anders …
    Zum Artikel: Machts doch selber!

    @Holzapfel Ich würde Sie gerne zu einem persönlichen Gespräch treffen. Melden Sie sich bitte unter urs.buess@tageswoche.ch Mit freundlichem Gruss Urs Buess Pubizistischer Leiter, TagesWoche

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    Heute Abend ist der Helikopter schon sehr zielgerichtet geflogen.

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