LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Was wichtig war im 2012: Dieser Artikel ist Teil unseres Jahresrückblicks. Klicken Sie um den ganzen Jahresrückblick in der Übersicht zu sehen.

Jahresrückblick 2012 

3.8.2012, 00:01 Uhr

Abschied in die Bedeutungslosigkeit

3.8.2012, 00:01 Uhr

Heute wird die Fusionsinitiative lanciert. Die Frage lautete: Sollen sich die beiden Basel wieder zu einem Kanton zusammenschliessen? Ein Kommentar von

: Sollen wir wieder zusammen?

Sollen wir wieder zusammen?

urs buess Urs Buess

Okay, dann bin ich halt altmodisch, konservativ, nostalgisch – aber ich bleibe dabei: Eine Fusion der beiden Basel ist Blödsinn.

Schon nur darum: Man nennt die Wiedervereinigung diesmal Fusion. Seit etwa 20 Jahren werden wir wöchentlich Zeuge von Firmenzusammenlegungen. Mittlerweise wissen wir: Bei Fusionen gibt es Gewinner (Aktionäre, mittleres und oberes Kader) und Verlierer (die unteren Chargen). Wenn Firmen fusionieren, Synergien nutzen und Personal abbauen, übernimmt der Staat die Kosten für die Verlierer. Wer soll sie nun übernehmen, wenn zwei Kantone fusionieren? Auch der Staat, die Kantone? Oder soll es bei Kantonsfusionen keine Synergien geben? Sollen die beiden Beamtenapparate unverändert bestehen bleiben und immer mal wieder zwei das Gleiche tun? Warum dann das Ganze?

Das Problem ist ja nicht, dass die beiden Basler Halbkantone nicht überlebensfähig wären. Das eine Problem ist, dass die bürgerlich dominierte Baselbieter Regierung mit einer hundslausigen Politik (überrissene Steuergeschenke, unüberlegte Ausgaben) das ländliche Basel in den Schlamassel geritten hat. Da muss das Baselbiet wieder raus. Selbstständig. Es darf ja wohl nicht sein, dass hinter der Fusion der Gedanke steckt, Basel-Stadt möge nach einer Vereinigung den Schaden übernehmen. Der Finanzausgleich würde auch ohne rote Baselbieter Kasse mehr Geld aus der Stadt aufs Land spülen als umgekehrt. Beim jetzigen Kontostand in Liestal wäre es massiv mehr.

Das andere, viel wichtigere Problem ist, dass die beiden Basel im Vergleich zur Bevölkerungszahl zu wenig Gewicht in der Schweiz haben. Zu wenig Einfluss, zu wenig Personen, die sich für die Interessen der Region engagieren. Stichwort Wisenbergtunnel, Stichwort Flughafen-Bahnanschluss, Stichwort Hochschulförderung und so weiter. Noch hat die Region zwei Regierungen, die sich einsetzen können. Nach einer Fusion wäre es noch eine. Ein Rückschritt. Dabei bräuchten wir Fortschritt, mehr Gewicht in der Eidgenossenschaft. Nicht nur zwei Regierungen, sondern auch vier Ständeräte. Zwei Standesstimmen statt nur einer. Das heisst: Wir bräuchten zwei Vollkantone. Das zu realisieren, ist schwieriger, als eine Fusion zu bewerkstelligen. Gewiss. Aber mit einer Fusion verabschieden wir uns in der Schweiz endgültig in die Bedeutungslosigkeit und akzeptieren freiwillig, dass ein Urner Stimmbürger zehnmal mehr zu sagen hat als ein Basler oder Baselbieter. Auf ewig.

 

Zum Pro-Kommentar von Philipp Loser

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Kommentar, Jahresrückblick 2012

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Die Hundertprozenter von Hersberg Weiterlesen

Nun wird die Fusions-Initiative lanciert Weiterlesen

Hören Sie auf, mich in diese Ecke zu drängen Weiterlesen

Oder spended Sie
einen eimaligen
Betrag

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

3.8.2012, 00:01 Uhr

Abschied in die Bedeutungslosigkeit

Text

Text:

  • 10.10.2013 um 15:12
    Eine Welt mit anderen Regeln

    Verstreut über ganz Europa leben 300 Menschen die Utopie, dass es weder Hierarchien noch Lohnarbeit braucht. Und zwar in der Kooperative Longo maï. Sie feiert nun ihr 40-jähriges Bestehen mit einer Ausstellung in Basel. Eröffnet werden die Jubiläumsfeierlichkeiten heute Abend. Andreas Schwab stellt sein neues Buch «Longo maï – Pioniere einer gelebten Utopie» vor.

  • 26.09.2013 um 14:56
    Ein politisch frühreifes Mädchen

    Schon als Teenager wollte Maya Graf wissen, wie Politik funktioniert.

  • 12.09.2013 um 12:00
    «Ich musste mir die Schweiz erarbeiten»

    Peer Teuwsen, Leiter des Schweizer Büros der «Zeit», versucht zu ergründen, was das Land in seinem Innersten zusammenhält.

  • 28.07.2013 um 22:55
    Herr Buess
    Zum Artikel: Machts doch selber!

    Lieber Herr Holzapfel, Reden wir doch einfach bei einem Kaffee über Ihre Probleme. Es bleibz absolut anonym und meine Adresse ist: urs.buess@tageswoche.ch Mit freundlichem Gruss Urs Buess

  • 28.07.2013 um 21:11
    Souverän ist anders …
    Zum Artikel: Machts doch selber!

    @Holzapfel Ich würde Sie gerne zu einem persönlichen Gespräch treffen. Melden Sie sich bitte unter urs.buess@tageswoche.ch Mit freundlichem Gruss Urs Buess Pubizistischer Leiter, TagesWoche

  • 27.09.2012 um 21:26
    Fonzi trainiert
    Zum Artikel: Fonzi trainiert

    Heute Abend ist der Helikopter schon sehr zielgerichtet geflogen.

Aktuell

Michel Matthey de l'Etang: Vom 10. bis 15. März finden zum 25. Mal die Badminton Swiss Open in Basel statt. Die TagesWoche verlost Eintrittskarten für den 12. und 13. März.

Badminton 

Mit der TagesWoche zu den Swiss Open

Freitag, 6. März, ist der Stichtag und 12.00 Uhr der Teilnahmeschluss an unserer Verlosung von Eintrittskarten für den Donnerstag und den Freitag an den Badminton Swiss Open, die kommende Woche (10. bis 15. März) in der St. Jakobshalle über die Bühne gehen.Von Christoph Kieslich. Weiterlesen

Keystone/MARCEL BIERI: Drei Tore erzielt, nachdem er seit Ende November 2014 nicht mehr gespielt hatte: Yoichiro Kakitani (links) mit Gratulant Matias Delgado.

Fussball, FC Basel 

Japanische Genugtuung in Münsingen

Die Aufbauer machen eine Tugend aus der Not, die wegen des tiefen Terrains in Münsingen bestand, ein Ägypter erzielt ein richtungsweisendes Tor und ein Japaner macht mehrere Wochen auf Bank und Tribüne zwischenzeitlich vergessen – die Einzelkritik zum 6:1-Sieg des FCB im Cupviertelfinal gegen Münsingen.Von Samuel Waldis und Florian Raz. Weiterlesen

Keystone/Marcel Bieri: Basels Matias Delgado schiesst einen Eckball waehrend dem Schweizer Cup Viertel Final Fussball Spiel zwischen dem FC Muensingen und dem FC Basel am Mittwoch, 4. Maerz 2015 auf dem Sportplatz Sandreutenen in Muensingen. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Fussball, Schweizer Cup 

Keine Lust auf Sensation – FCB im Halbfinal

Das Wetter, der tiefe Platz, ein motivierter Underdog – alles kein Thema beim Viertelfinal im Schweizer Cup. Nach Toren von Yoichiro Kakitani, der einen Dreierpack schnürt, Ahmed Hamoudi, Breel Embolo und Matias Delgado per Penalty zieht der FC Basel beim überforderten, viertklassigen FC Münsingen souverän in die Halbfinals ein.Von Florian Raz und Samuel Waldis. Weiterlesen