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TagesWoche

Tages Woche

Mi, 19.06.2013

Was wichtig war im 2012: Dieser Artikel ist Teil unseres Jahresrückblicks. Klicken Sie um den ganzen Jahresrückblick in der Übersicht zu sehen.

Jahresrückblick 2012 

3.8.2012, 00:01 Uhr

Abschied in die Bedeutungslosigkeit

3.8.2012, 00:01 Uhr

Heute wird die Fusionsinitiative lanciert. Die Frage lautete: Sollen sich die beiden Basel wieder zu einem Kanton zusammenschliessen? Ein Kommentar von Urs Buess

: Sollen wir wieder zusammen?

Sollen wir wieder zusammen?

urs buess Urs Buess

Okay, dann bin ich halt altmodisch, konservativ, nostalgisch – aber ich bleibe dabei: Eine Fusion der beiden Basel ist Blödsinn.

Schon nur darum: Man nennt die Wiedervereinigung diesmal Fusion. Seit etwa 20 Jahren werden wir wöchentlich Zeuge von Firmenzusammenlegungen. Mittlerweise wissen wir: Bei Fusionen gibt es Gewinner (Aktionäre, mittleres und oberes Kader) und Verlierer (die unteren Chargen). Wenn Firmen fusionieren, Synergien nutzen und Personal abbauen, übernimmt der Staat die Kosten für die Verlierer. Wer soll sie nun übernehmen, wenn zwei Kantone fusionieren? Auch der Staat, die Kantone? Oder soll es bei Kantonsfusionen keine Synergien geben? Sollen die beiden Beamtenapparate unverändert bestehen bleiben und immer mal wieder zwei das Gleiche tun? Warum dann das Ganze?

Das Problem ist ja nicht, dass die beiden Basler Halbkantone nicht überlebensfähig wären. Das eine Problem ist, dass die bürgerlich dominierte Baselbieter Regierung mit einer hundslausigen Politik (überrissene Steuergeschenke, unüberlegte Ausgaben) das ländliche Basel in den Schlamassel geritten hat. Da muss das Baselbiet wieder raus. Selbstständig. Es darf ja wohl nicht sein, dass hinter der Fusion der Gedanke steckt, Basel-Stadt möge nach einer Vereinigung den Schaden übernehmen. Der Finanzausgleich würde auch ohne rote Baselbieter Kasse mehr Geld aus der Stadt aufs Land spülen als umgekehrt. Beim jetzigen Kontostand in Liestal wäre es massiv mehr.

Das andere, viel wichtigere Problem ist, dass die beiden Basel im Vergleich zur Bevölkerungszahl zu wenig Gewicht in der Schweiz haben. Zu wenig Einfluss, zu wenig Personen, die sich für die Interessen der Region engagieren. Stichwort Wisenbergtunnel, Stichwort Flughafen-Bahnanschluss, Stichwort Hochschulförderung und so weiter. Noch hat die Region zwei Regierungen, die sich einsetzen können. Nach einer Fusion wäre es noch eine. Ein Rückschritt. Dabei bräuchten wir Fortschritt, mehr Gewicht in der Eidgenossenschaft. Nicht nur zwei Regierungen, sondern auch vier Ständeräte. Zwei Standesstimmen statt nur einer. Das heisst: Wir bräuchten zwei Vollkantone. Das zu realisieren, ist schwieriger, als eine Fusion zu bewerkstelligen. Gewiss. Aber mit einer Fusion verabschieden wir uns in der Schweiz endgültig in die Bedeutungslosigkeit und akzeptieren freiwillig, dass ein Urner Stimmbürger zehnmal mehr zu sagen hat als ein Basler oder Baselbieter. Auf ewig.

 

Zum Pro-Kommentar von Philipp Loser

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Informationen zum Artikel

3.8.2012, 00:01 Uhr

Abschied in die Bedeutungslosigkeit

Text

Text:

  • 23.05.2013 um 16:05
    TagesWoche vom 24. Mai: Die Themen

    Weg mit dem Müll: Bussen für Abfallsünder nützen wenig. Was nun? – Der Basler Kantonalbankpräsident Andreas C. Albrecht spricht über seine neuen Pläne – dies und weitere Themen in der TagesWoche vom 24. Mai, im Abo oder am Kiosk.

  • 23.05.2013 um 12:00
    Duftmarken

    Kommen die warmen Sommerabende, sammelt sich der Müll auf Strassen und Plätzen. Das hat so seine verschiedenen Ursachen, eine davon ist das offenbar menschliche Bedürfnis, Präsenz zu markieren.

  • 16.05.2013 um 15:44
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    Die Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren setzen im Steuerstreit mit der EU auf die Einführung von Lizenzboxen – und handeln damit ganz im Sinne von Basels Finanzdirektorin Eva Herzog.

  • 27.09.2012 um 21:26
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    Zum Artikel: Fonzi trainiert

    Heute Abend ist der Helikopter schon sehr zielgerichtet geflogen.

  • 20.08.2012 um 16:11
    TagesWoche im Gundeli
    Zum Artikel: «Basel ist ein Paradies – eigentlich»

    Lieber Anton, Du bist ja nicht der einzige, der sich beklagt, weil die TagesWoche-Redaktion nicht ins Quartier – in diesem Fall ins Gundeli – kommt. Eigentlich hätten wir uns gern mal auf dem Tellplatz gezeigt, mussten uns aber auf fünf Standorte b...

  • 19.08.2012 um 21:01
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    Zum Artikel: Weder Hügel der Reichen noch Luxus-Probleme

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