LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Fusionsinitiative 

3.8.2012, 00:01 Uhr

Die Bürde der Vergangenheit

3.8.2012, 00:01 Uhr

Heute wird die Fusionsinitiative lanciert. Die Frage lautet: Sollen sich die beiden Basel wieder zu einem Kanton zusammenschliessen? Ein Kommentar von

: Sollen wir wieder zusammen?

Sollen wir wieder zusammen?

Philipp Loser Philipp Loser

Wie nah uns das alles geht, das lässt sich bei meinem Chef auf dieser Seite nachlesen. Urs Buess, ein Itinger, hat mir, einem Buckter, vor dem Verfassen dieses Kommentars folgende Worte gesagt: «Gerade du!»

Ja, gerade ich. Jahrelang habe ich mit Buess gemeinsam den Spott der Basler über uns Oberbaselbieter ertragen, jahrelang haben wir das Fähnlein des wackeren Baselbieters aufrecht in die Höhe gehalten und uns an unserer so glorreichen Herkunft ergötzt.

Aber wir lagen falsch.

Wir lebten eine Sehnsucht. Wir stellten uns das Baselbiet und die Baselbieter von damals vor: liberal, aufgeklärt, mutig; und wir meinten, immer noch in diesem Kanton zu leben. Wir wären gerne dabei gewesen, damals, beim revolutionären Kampf gegen jene verknorzten Herren in der Stadt, die uns die Mitsprache verweigerten und die später auch bei der Entstehung des Bundesstaats, der grössten Schweizer Leistung überhaupt, abseits standen. Wir waren die Zukunft, wir waren die Speerspitze der Moderne, die endgül-tige Abkehr vom Feudalismus, die Wiege der Volkssouveränität.
Wenn wir heute nun über die Fusionsinitiative der Grünen reden, tun wir das immer noch im Bewusstsein des Damals – und lassen das Heute aussen vor. Natürlich! Denn wir wissen, dass wir alle nicht mehr die Baselbieter von damals sind.

Inwiefern unterscheidet sich ein Hans Rudolf Gysin, der während seiner Jahrzehnte als Chef der Wirtschaftskammer nichts als undurchsichtige Klientel-Politik betrieben hat, von einem Seidenband-Herren? Wo ist unser Liberalismus geblieben, wenn wir ein paar trinkende Jugendliche mit dem Heli-kopter überwachen müssen? Wo unsere Eigenständigkeit, wenn unsere einzige Erklärung für die eigene Misere alle anderen sind?

Nein, wir sind wahrlich nicht mehr die Baselbieter, die wir alle gerne gewesen wären. Vielleicht hat uns die Abspaltung nicht gut getan, hat uns Heutigen eine heroische Vergangenheit aufgepfropft, an der wir scheitern müssen. Weil sie zu gross ist. Und weil sie nicht mehr in unsere Welt passt.

Niemand nimmt uns unsere Geschichte, wenn wir in einem selbstbestimmten Akt Ja zu einer Fusion mit den Baslern sagen. Ein Ja würde uns von der Bürde der Vergangenheit erlösen und würde den Weg frei machen, gemeinsam mit den Baslern einen modernen und offenen und mutigen Kanton zu schaffen. Einen Kanton, an dem die Baselbieter von damals ihre Freude hätten.

 

Der Contra-Kommentar von Urs Buess

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Kommentar

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Hören Sie auf, mich in diese Ecke zu drängen Weiterlesen

Nun wird die Fusions-Initiative lanciert Weiterlesen

Die Hundertprozenter von Hersberg Weiterlesen

Oder spended Sie
einen eimaligen
Betrag

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

3.8.2012, 00:01 Uhr

Die Bürde der Vergangenheit

Text

Text:

  • 20.08.2013 um 12:04
    Zu schön
    Zum Artikel: Im Reservat der Lokalchauvinisten

    Soeben erreicht mich eine Mail von Matthias Müller, dem Gründer des «Club de Bâle». Er schreibt, dass seinen Informationen zufolge niemand der Involvierten des Club de Bâle hinter dem gleichnamigen Pseudonym in unseren Kommentaren steht. Wir sind im...

  • 19.08.2013 um 21:08
    Vorurteile
    Zum Artikel: Im Reservat der Lokalchauvinisten

    Sehr geehrte Damen und Herren des Club de Bâle, Ich kann mich nur wiederholen: Es ist Ihr gutes Recht, einen exklusiven Club zu gründen. Sie dürfen auch gerne Spässe über meinen Nachnamen machen – da wären Sie nicht die Ersten. Wo ich hingegen Mühe hab...

  • 12.08.2013 um 22:10
    Wägen, wägen
    Zum Artikel: Die BVB schaffen Raum für Spekulationen

    Liebe Herren, die «Dienstwägen» gehen auf das Konto des Dienstchefs (was ja noch passend ist), meine Kollegin Yen hatte damit nichts zu tun. Und: Aus den Wägen sind nun wieder Wagen geworden. Die von den BVB-Kaderleuten privat gefahren werden oder auch...

Aktuell

Daniela Gschweng: Diese gemütliche Leseecke wird sich vielleicht bald im Gundeldinger Casino befinden. Die Stadtteilbibliothek Gundeldingen zieht im nächsten Jahr um.

Aus den Quartieren 

Gundeli-Bibliothek zieht um

Die Stadtteilbibliothek Gundeldingen verlässt 2015 ihren Standort im Gundeldinger Feld. Ab Mitte August wird sie im ersten Stock des Gundeldinger Casinos zu finden sein.Von Daniela Gschweng Weiterlesen

Hans-Jörg Walter: Auf der Flughafenlinie setzen die BVB mit acht neuen Bussen auf Taktverdichtung.
2

Öffentlicher Verkehr 

Acht neue Busse für die Flughafenlinie

Die BVB geben zu den 46 bereits bestellten neuen Diesel-Gelenkbussen neun weitere in Auftrag. Acht davon sind für die Flughafenlinie vorgesehen. Dort wird eine Angebotsverbesserung nicht mit längeren Bussen, dafür aber mit einer Taktverdichtung angestrebt. Von sda. Weiterlesen2 Kommentare