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TagesWoche

Tages Woche

So, 19.05.2013

Aufruf 

3.8.2012, 00:01 Uhr

Sagen Sie, was läuft schief in der Innenstadt!

3.8.2012, 00:01 Uhr

In Begegnungen mit Baslerinnen und Baslern will die TagesWoche knapp drei Monate vor den Wahlen herausfinden, wo der Schuh drückt – um danach die Politiker mit den wahren Problemen der Menschen konfrontieren zu können. Von Martina Rutschmann

Nils Fisch: Mit dem Kaffeemobil unterwegs: Das TagesWoche-Team besucht auch an den nächsten Samstagen die Quartiere und deren Bewohner.

Mit dem Kaffeemobil unterwegs: Das TagesWoche-Team besucht auch an den nächsten Samstagen die Quartiere und deren Bewohner. (Bild: Nils Fisch)

Für alle statt für wenige» setzen sich die Sozialdemokraten laut Eigenwerbung ein. Die Freisinnigen kämpfen auf Plakaten unermüdlich für «Vereinbarkeit von Familie und Beruf», während die noch jungen Grünliberalen von einer grossen Parteizukunft überzeugt sind und versprechen, «Jetzt, aber auch morgen» da zu sein. Man ist versucht, zu fragen: Ist das alles? Was bedeutet das für mich, den Wähler, die Wählerin? Und: Was will ich eigentlich? Wo drückt mich der Schuh?

Genau das will die TagesWoche-Redaktion herausfinden. Was beschäftigt die Wählerinnen und Wähler? Was stört sie in ihrem Alltag, was finden sie toll? Warum leben sie im Quartier, in dem sie leben? Oder warum wollen sie allenfalls dort weg? Wohin? Ist es der Lärm, der Schmutz, der Verkehr, die Kriminalität, der Mietzins, zu wenig Grünflächen? Oder nur der Nachbar?

Zuerst reden die Wähler …

Am Samstag, 4. August, beginnt die etwas aussergewöhnliche Wahl-Aktion der TagesWoche am Barfüsserplatz. Aussergewöhnlich darum, weil die sonst im Wahlkampf omnipräsenten Politiker bei der TagesWoche keine Plattform erhalten – zunächst jedenfalls nicht. Die TagesWoche dreht den Spiess um und geht zuerst auf die Menschen zu, die mit den Politikern und deren Entscheidungen leben müssen.

Und das geht so: Vom 4. August an sucht ein TagesWoche-Team jeweils am Samstag (siehe unten) mit dem Kaffeemobil des Unternehmens Mitte ein Quartier auf und ist offen für alles, was bewegt. Die Menschen, die im jeweiligen Quartier leben oder arbeiten, sind herzlich eingeladen, zu einem Kaffee und auf einen Schwatz vorbeizukommen. Ziel dieser Begegnungen ist es, herauszufiltern, was die Menschen wirklich beschäftigt. Ob es tatsächlich die Themen sind, die in den Programmen und auf den Plakaten der Parteien breitgeschlagen werden – oder ob sich Politiker irren und fernab von den Sorgen ihrer Wähler politisieren.

… und erst danach die Politiker

Die Kaffeemobil-Aktion bildet jeweils den Startschuss zu einer Woche, in der auf der TagesWoche-Website Artikel zum entsprechenden Quartier erscheinen werden. Schlusspunkt wird ein Text in der Zeitung der jeweiligen Woche sein mit den Themen, die für die Bewohner wichtig sind. Nach den fünf Aktionen setzt sich die Redaktion zusammen und filtert aus all den Gesprächen und Artikeln heraus, was die Stadt aus Sicht der Baslerinnen und Basler bewegt. Was in der Innenstadt bewegt, was im St. Johann, auf dem Bruderholz, im Kleinbasel und in Riehen. Erst in einer zweiten Runde der Aktion sind dann die Kandidatinnen und Kandidaten gefordert, die am 28. Oktober zum Regierungsrat oder zur Grossrätin gewählt werden wollen.

Sie werden sich den Problemen ihrer Wähler stellen müssen. Das Resultat der Stellungnahmen und Interviews soll den Leserinnen und Lesern die Wahl erleichtern – und allenfalls die eine oder andere Überraschung rund um unsere Politiker zu Tage bringen.

Kommen Sie uns besuchen und sagen Sie uns, was Sie stört oder freut an Ihrem Quartier.

Wir sind mit dem Kaffeemobil jeweils zwischen 10 Uhr und 13 Uhr anzutreffen:
Samstag, 4.8.: Barfüsserplatz
Samstag, 11.8.: Claraplatz
Samstag, 18.8.: Bruderholz, Tram-Endstation an der Bruderholzallee
Samstag, 25.8.: St.-Johanns-Park/Tor
Samstag, 1.9.: Riehen, Schmiedgasse

  1. Eine gute Idee

    von rejeanne am 3.08.2012 um 14:29Uhr

    Die Idee, die Bevölkerung zu fragen, wo der Schuh denn am meisten drückt, finde ich grossartig. Denn auch wenn die Parteien lauthals schreien, sie seien in erster Linie für das Volk da, denken sie doch in erster Linie in Sitzen und Ämtern, die sie besetzen wollen - so sieht es jedenfalls aus.

    Nur: die Auswahl der "befragten" Quartiere ist ein bisschen klein. Wo bleiben das Gundeli, wo das Gellert? Auch die Einwohner dieser Quartiere sollten die Möglichkeit haben zur "Chropfleerete". Schade für die im Grundsatz gute Idee.
    Direktlink zum Kommentar

  2. TagesWoche Redaktion

    Niemand wird ausgeschlossen

    von Amir Mustedanagic am 3.08.2012 um 17:13Uhr

    Liebe Réjeanne,

    herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Die Auswahl der Standorte des Kaffeemobils orientiert sich an den Wahlkreisen. Wir möchten damit aber niemanden ausschliessen - im Gegentil. Die Bewohner jener Quartiere, die wir nicht direkt besuchen, dürfen uns selbstverständlich auch ihre Anliegen mitteilen - sei es als Kommentar auf der Website oder per Mail (community@tageswoche.ch). Wir freuen uns auf Ihre - und jegliche andere Hinweise, Anregungen, Meinungen und Anliegen.

    Beste Grüsse,
    Amir Mustedanagic
    Direktlink zum Kommentar

  1. Eine gute Idee

    von rejeanne um 3.08.2012 um 14:29Uhr

    Die Idee, die Bevölkerung zu fragen, wo der Schuh denn am meisten drückt, finde ich grossartig. Denn auch wenn die Parteien lauthals schreien, sie seien in erster Linie für das Volk da, denken sie doch in erster Linie in Sitzen und Ämtern, die sie besetzen wollen - so sieht es jedenfalls aus.

    Nur: die Auswahl der "befragten" Quartiere ist ein bisschen klein. Wo bleiben das Gundeli, wo das Gellert? Auch die Einwohner dieser Quartiere sollten die Möglichkeit haben zur "Chropfleerete". Schade für die im Grundsatz gute Idee.
    Direktlink zum Kommentar

  2. TagesWoche Redaktion

    Niemand wird ausgeschlossen

    von Amir Mustedanagic um 3.08.2012 um 17:13Uhr

    Liebe Réjeanne,

    herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Die Auswahl der Standorte des Kaffeemobils orientiert sich an den Wahlkreisen. Wir möchten damit aber niemanden ausschliessen - im Gegentil. Die Bewohner jener Quartiere, die wir nicht direkt besuchen, dürfen uns selbstverständlich auch ihre Anliegen mitteilen - sei es als Kommentar auf der Website oder per Mail (community@tageswoche.ch). Wir freuen uns auf Ihre - und jegliche andere Hinweise, Anregungen, Meinungen und Anliegen.

    Beste Grüsse,
    Amir Mustedanagic
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Informationen zum Artikel

3.8.2012, 00:01 Uhr

Sagen Sie, was läuft schief in der Innenstadt!

Text

Text:

  • 11.05.2013 um 12:32
    Blut an unseren Kleidern

    Gewissheit gibt es nie, dass die Kleider, die man kauft, fair hergestellt wurden. Manchmal wissen nicht einmal die Modeläden, dass sie die Ausbeutung unterstützen – oder sie wollen es nicht wissen. Ein Problem, offensichtlicher denn je.

  • 08.05.2013 um 16:57
    «Die Liberalen müssen pointierter werden»

    Die Präsidentin der Basler LDP, Patricia von Falkenstein, will ihrer Partei in der Öffentlichkeit wieder mehr Gehör verschaffen. Allenfalls auch mit «Polteri»-Methoden – solange es anständig zugeht.

  • 08.05.2013 um 16:15
    Einfamilienhäuser für die Erlenmatt

    Zuerst waren es Mietwohnungen, dann Eigentumswohnungen – nun sollen auf der Erlenmatt Einfamilienhäuser dazu kommen.

  • 10.10.2012 um 22:13
    Bilder
    Zum Artikel: Kein Schiff wird kommen

    Guten Abend Zugegeben, die Bilder sind nicht besonders gut – und das ist mein Verschulden. Mit Sparen hatte es allerdings nichts zu tun, dass ich ohne Fotograf (bei uns arbeiten sehr gute Fotografen, wie man sonst sehen kann) unterwegs war. Sondern mi...

  • 15.08.2012 um 09:01
    Nun ist es Schokolade
    Zum Artikel: «Beschle» verärgert «Frey»-Stammgäste

    Lieber Herr Schmidt Ich danke Ihnen herzlich, dass Sie mich auf diesen peinlichen Flüchtigkeitsfehler aufmerksam gemacht haben. Selbstverständlich habe ich den Fehler umgehend behoben und aus der Schoggi eine Schokolade gemacht. Gruss, Martina Rutsch...

  • 29.02.2012 um 13:37
    Gundeli-Clique-Vertreter
    Zum Artikel: «E Schwob» im Trommel-Taumel

    Flip567 hat natürlich recht, wenn er darauf hinweist, dass es sich bei der Gundeli-Clique um eine grosse Clique mit Tambouren UND Pfeifern handelt (was tatsächlich jeder Basler wissen sollte). Die Formulierung im Text war daher vielleicht nicht präzise...

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