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Rotblaulive.ch: Alles zur Saison des FC Basel: Berichte, Tabellen, Tweets, Videos, Statistiken und Spielszenenanalyse.

Sicherheit, Fussballfans 

29.7.2012, 16:54 Uhr

Kandare und Boykott

29.7.2012, 16:54 Uhr

In der Sackgasse: Die Zürcher Polizei zieht die Daumenschrauben an, und die Fans des FC Basel boykottieren das Spiel bei den Grasshoppers. Eine Bestandsaufnahme. Von

Betretene Gesichter wo man hinschaute am Samstagabend in Zürich. Am Bahnhof Altstetten stand sich eine Handvoll Polizisten in Zivil die Beine in den Bauch, ehe der Extrazug der SBB aus Basel eintraf und zwei Handvoll FCB-Fans ausspuckte.

Entlang der Hohlstrasse löste sich eine Stunde vor Anpfiff ein nicht näher zu bezifferndes Aufgebot der Zürcher Polizei auf. Vollbesetzte Mannschaftswagen setzten sich in Bewegung, und Wasserwerfer «Neptun 2» konnte unverrichteter Dinge wieder ins Depot rollen.

Betretene Gesichter beim FC Basel. Drei Tage vor dem Spiel hatte der Club auf seiner Webseite ein Schreiben der Stadtpolizei veröffentlicht. Man ist damit, das lässt FCB-Sprecher Josef Zindel durchblicken, der – je nach Sichtweise – Bitte oder Aufforderung der Zürcher Polizeibehörde nachgekommen. Einer der Kernsätze aus dem Brief: «Des Weiteren erwartet die Polizei, dass der Verkauf von Eintrittskarten für die Gästefan-Kurve an die Benutzung des Extrazuges gebunden wird.»

Der Zürcher Testlauf

Damit wurde erstmals exerziert, was Bestandteil ist des überarbeiteten Konkordats «über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen». In Kantonen wie St. Gallen bereits verabschiedet und in Basel-Stadt erst einmal auf die lange Bank geschoben, kann mit den neuen Grundlagen zum Beispiel angeordnet werden, dass Fans nur noch mit sogenannten Kombitickets zum Beispiel in einen Gästesektor eines Stadions gelangen können.

Gegen solche Auflagen gibt es grundrechtliche Bedenken, und unklar ist, auf welche rechtliche Grundlage die Zürcher Polizei ihren Testlauf vom Samstag stützt. Basler Fans reagierten auf die Bevormundung mit Boykott und erläutern dies ausführlich in einer ihrer seltenen Wortmeldungen auf der Website der Muttenzerkurve.

Das Katz- und Mausspiel

Seit Monaten liefern sich Basler Fans und Zürcher Polizei ein Katz- und Mausspiel. Einmal machten rund 800 FCB-Fans in Altstetten auf dem Absatz kehrt und fuhren wieder nach Hause. Dann führten sie die Polizei in der Zürcher City flashmobartig an der Nase herum, wofür sich die Polizei beim nächsten Rendezvous mit einer sehr unverhältnismässig erscheinenden Einkesselung mehrerer hundert in Privatautos angereister Fans revanchierte. So schaukelt man sich seit geraumer Zeit gegenseitig auf.

Betretene Gesichter bei den Club-Funktionären. FCB-Präsident Bernhard Heusler, eine der wenigen unpopulistischen Stimmen in der Sicherheitsdebatte im Schweizer Fussball, wirkt genervt, als er im Fernsehinterview davon spricht, dass der FC Basel die Massnahmen der Polizei umgesetzt habe, der Grasshopper Club aber nicht, weil er die Kasse zum Gästesektor doch noch öffnete.

GC fühlt sich um Einnahmen geprellt

Adrian Fetscherin, neuer Kommunikationschef bei GC, rechtfertigt die Öffnung, sie sei in Absprache mit Stadionbetreiber und Polizei erfolgt. Rund 100 Menschen sitzen schliesslich im Gästeblock. 7050 Zuschauer sind es insgesamt im Letzigrund, 10‘000 hätten es nach Einschätzung von Fetscherin bei diesem Klassiker am Samstagabend werden können. «Wir sind geprellt worden um Zuschauereinnahmen», sagt Fetscherin, und: «Es kann nicht sein, dass eine solche Massnahme diktiert wird.» Damit meint er die Kombi-Tickets, und man darf gespannt sein, wie der Rekordmeister reagieren wird.

In der «Sonntagszeitung» (online nicht verfügbar) wird Reto Kormann zitiert. «Gar nicht glücklich» sei man über die Entwicklung. Einige hundert FCB-Fans hatten sich am Samstagmittag am Basler Bahnhof SBB getroffen, ein «Sommerausflug vom Rhein an die Limmat» war auf der Webseite der Muttenzerkurve angekündigt worden. Wieviele schliesslich tatsächlich in Regelzügen nach Zürich fuhren, ist nicht bekannt.

Die SBB jedoch sehen dadurch ihre «oberste Maxime» («Sonntagszeitung»), nämlich die Trennung von Fans und normalen Kunden nicht mehr gewährleistet. Den Bahnbetreibern wäre es sowieso am liebsten, wenn die Clubs dazu verpflichtet würden, selbst Züge für Anhänger zu chartern.

Die Zukunft des Schweizer Fussballs

Die Argumente in der Diskussion um das Konkordat, sagt Heusler, sind ausgetauscht. Die Swiss Football League hat vor den Problemen einer verschärften Bewilligungspolitik hingewiesen und erachtet zum Beispiel das Kombi-Ticket als nicht tauglich.

Betretene Gesichter in der Medienkonferenz nach dem Spiel. GC-Trainer Uli Forte hätte gerne gewonnen, muss aber froh sein, dass sein Team wenigstens ein 2:2-Unentschieden herausgeholt hat. Heiko Vogel muss einen mediokeren Auftritt seiner Mannschaft moderieren und soll dann auch noch etwas zur leeren Kurve sagen. «Wenn man das so will, müssen ich und die Mannschaft das so akzeptieren. Aber das kann nicht die Zukunft des Schweizer Fussballs sein.» Vogel ist not amused.

Seit Vogel Cheftrainer beim FCB ist, hat er noch kein Gastspiel in Zürich unter normalen Umständen erlebt. Im Mai, nach dem Duttweiler-Kessel, solidarisierten sich sogar die FCZ-Fans mit den Rivalen aus Basel auf ungeheuerliche Weise und verliessen aus Protest ihre Südkurve. Am Samstag schmetterten die GC-Fans ihre ritualisierten Hassgesänge hinüber gegen einen quasi leeren Gästeblock. In der gespenstischen Atmosphäre des Letzigrund flatterte aber auch ein Transparent in der GC-Kurve: «Kombiticket: inakzeptabel, unsinng». Die GC-Fans wissen: Sie können, irgendwo in der Schweiz, die nächsten sein, die an die Kandare genommen werden.

Für wen war das nun ein Erfolg?

Wenn das Ziel lautet, den Teil der Fankultur, der in den Kurven ge- und zuweilen auch jenseits der Grenzen ausgelebt wird, aus den Stadien fern zu halten, dann war der Samstag ein durchschlagender Erfolg für die Hardliner unter den Sicherheitspolitikern und den Erfüllungsgehilfen. Den ganzen Samstag über, warf sich die Zürcher Polizei noch in die Brust, sei man mit einem Grossaufgebot in der Stadt präsent gewesen. So wird René Ruf in der «Sonntagszeitung» wiedergegeben. Ein Grossaufgebot für was, ist man geneigt zu hinterfragen.

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Sport, FC Basel, Fussball, Hooliganismus, GC, Fanverhalten

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  1. Auch für Heimwehbasler?

    von Stefan Heimers am 29.07.2012 um 23:22Uhr

    Wäre dieses Zwangs-Kombiticket auch für einen in Zürich wohnenden Heimwehbasler obligatorisch? Und müsste der dann tatsächlich einen Umweg über Basel machen um den Sonderzug zu erwischen? Und dürfte er dafür zumindest Zürich-Basel in einem normalen Zug fahren?
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  2. TagesWoche Redaktion

    Ja, genau das

    von Florian RazVon der TagesWoche verifiziertes Profil am 30.07.2012 um 09:58Uhr

    Ja, genau das bedeutet das Kombi-Ticket: Dass ein in Zürich wohnenender FCB-Fan (oder in St. Gallen, Wollerau oder wo auch immer) erst nach Basel reisen muss, um dort den Extrazug zu besteigen und danach ans Auswärtsspiel zu reisen.

    P.S. Für in St. Gallen wohnende FCZ- und GC-Fans wird bei Matches in der AFG-Arena natürlich dasselbe gelten, wenn auch dort auf das Kombi-Ticket gesetzt wird.
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  3. @Florian Raz

    von Maya Eldorado am 30.07.2012 um 11:02Uhr

    Fragen eines Nicht-Fussballfans.
    Komme ich als Zuschauer nur noch an ein Ticket, wenn ich Farbe bekenne? Gibt's keine Billete mehr an der Kasse, für Nichtfans?
    Müssen die auch über Basel mit dem Fanzug nach Zürich reisen, um zu einem Billet zu kommen?
    Sollte man als Nicht-Fan noch ein Billet an der Kasse bekommen, würde ich den Baseler Fan raten, das nächste mal farblos mit einem normalen Ticket nach Zürich zu reisen und das Billet an der Kasse kaufen.Die Kleider mit den FCB-Farben getarnt unter normaler Kleidung.
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  4. @Florian Raz und @Stefan Heimers

    von Thomas GanderVon der TagesWoche verifiziertes Profil am 30.07.2012 um 13:55Uhr

    noch interessanter wird es, wenn die vom Bundesrat in die Vernehmlassung geschickte Abänderung des Personenbeförderungsgesetz in Kraft tritt. Diese sieht vor, dass die SBB von der Transportflicht explizit von Anhängern eines Sportclubs befreit werden, damit diese nur noch auf die Extrazüge gehen (http://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/2213/Fanzuege_PBG_Entwurf_de.pdf). Das könnte also nach neuem Recht bedeutet, dass ein in Luzern wohnhafter FCB-Fan in seinen Fanutensilien nicht mal mit der SBB nach Basel reisen darf um dort sein Ticket im Extrazug zu kaufen, damit er auswärts überhaupt in den Gästesektor kann... :-)
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  5. Der Gescheitere gibt nach......

    von Mägge am 30.07.2012 um 18:01Uhr

    der Esel bleibt stehen. Für einen Streit braucht es immer Zwei, dass lernte man schon im Kindergarten. Daher "Chapeau" liebe Basler Fans. Diese Polizisten standen da wie bestellt und nicht abgeholt ;-).
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  1. Auch für Heimwehbasler?

    von Stefan Heimers am 29.07.2012 um 23:22Uhr

    Wäre dieses Zwangs-Kombiticket auch für einen in Zürich wohnenden Heimwehbasler obligatorisch? Und müsste der dann tatsächlich einen Umweg über Basel machen um den Sonderzug zu erwischen? Und dürfte er dafür zumindest Zürich-Basel in einem normalen Zug fahren?
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  2. TagesWoche Redaktion

    Ja, genau das

    von Florian RazVon der TagesWoche verifiziertes Profil am 30.07.2012 um 09:58Uhr

    Ja, genau das bedeutet das Kombi-Ticket: Dass ein in Zürich wohnenender FCB-Fan (oder in St. Gallen, Wollerau oder wo auch immer) erst nach Basel reisen muss, um dort den Extrazug zu besteigen und danach ans Auswärtsspiel zu reisen.

    P.S. Für in St. Gallen wohnende FCZ- und GC-Fans wird bei Matches in der AFG-Arena natürlich dasselbe gelten, wenn auch dort auf das Kombi-Ticket gesetzt wird.
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  3. @Florian Raz

    von Maya Eldorado am 30.07.2012 um 11:02Uhr

    Fragen eines Nicht-Fussballfans.
    Komme ich als Zuschauer nur noch an ein Ticket, wenn ich Farbe bekenne? Gibt's keine Billete mehr an der Kasse, für Nichtfans?
    Müssen die auch über Basel mit dem Fanzug nach Zürich reisen, um zu einem Billet zu kommen?
    Sollte man als Nicht-Fan noch ein Billet an der Kasse bekommen, würde ich den Baseler Fan raten, das nächste mal farblos mit einem normalen Ticket nach Zürich zu reisen und das Billet an der Kasse kaufen.Die Kleider mit den FCB-Farben getarnt unter normaler Kleidung.
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  4. Katz- und Mausspiel zum Dritten

    von Andreas Seeger am 30.07.2012 um 11:08Uhr

    Zuallererst ein Dankeschön an die TagesWoche, dass sie als eine der einzigen Zeitungen über diese Aktion berichtet – zumal die Berichterstattung differenzierter ist und nicht, wie leider ansonsten üblich, die doch sehr einseitige Sichtweise der Zürcher Behörden unhinterfragt kopiert und abgedruckt.

    Die Zürcher Polizei wird den Einsatz des vergangenen Wochenende als Erfolgsmeldung verbuchen und damit die Notwendigkeit des überarbeitet Konkordats «über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen» bekräftigen. Denn mittels der Nulltoleranzstrategie sowie den Kombitickets konnten "nur an Gewalt interessierten Chaoten" von der Reise nach Zürich abhalten werden.

    Der Ursprung dieser Nulltoleranzstrategie hat auch ganz klar seine Berechtigung. Die immer wiederkehrenden Ausschreitungen an Spielen in Zürich und das Bild des durch mediale Unterstützung erzeugten Gesellschaftsproblem "Gewalt anlässlich Sportveranstaltungen", sollte verschwinden.

    Wer jedoch bereit ist die Nulltoleranzbrille abzulegen und das Vorgehen zu hinterfragen, dem wird schnell klar, dass es bei diesem "Spiel" nur Verlierer gibt.

    Waren die "Klassiker" GC – Basel bzw. FCZ – Basel bis noch vor wenigen Jahren ein Garant für tolle Kulissen, spektakuläre Stimmung und emotionaler und packender Fussball – so haben diese Fussballklassiker heute sämtlichen Reiz verloren.

    Dies hat sportliche Gründe, denn die Schere zwischen dem Ligakrösus aus Basel und dem Rekordmeister aus Zürich, könnte kaum grösser sein. Und doch hat auch die Nulltoleranzstrategie das Ihrige dazu beigetragen.
    Die Basler Fans blieben den letzten drei Spielen in Zürich mehrheitliche fern. Wodurch auch die Haupttribüne von Spiel zu Spiel leerer wurde. Denn wenn keine Stimmung in den Kurven herrscht, ist es auch für den "normalen" Fussballfan nicht mehr reizvoll. Womit die dürftige und einem "Klassiker" unwürdige Kulisse von knapp 7'000 Zuschauer begründet wäre.

    Für den Grasshopper Club hat diese Entwicklung auch finanzielle Konsequenzen. Alleine das Fernbleiben der Basler Fans, hat den Club um Ticket- und Cateringeinnahmen von mehreren 10'000 Franken gebracht. Auch die Personalaufwände für Stewards und Security dürften nicht unerheblich gewesen sein. Für einen Club mit unstabilen Finanzen ein Debakel.

    Zum Fussball gehören Emotionen und Leidenschaft. Die Gewalt gehört jedoch nicht dazu und sollte unterbunden werden. Ob wir uns in Zukunft an emotionslose Spiele ohne Stimmung gewöhnen müssen, hängt von der Politik ab aber auch von der Gesellschaft.

    Die Hoffnung bleibt, dass die "Fussballklassiker" in Zürich wieder das werden, was sie einmal waren und ohne Gewalt, aber mit viel Emotionen und Leidenschaft genossen werden können.

    Das dies mit der Nulltoleranzstrategie und des überarbeitet Konkordats «über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen» zu erreichen ist, ist zu bezweifeln.

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  5. @Florian Raz und @Stefan Heimers

    von Thomas GanderVon der TagesWoche verifiziertes Profil am 30.07.2012 um 13:55Uhr

    noch interessanter wird es, wenn die vom Bundesrat in die Vernehmlassung geschickte Abänderung des Personenbeförderungsgesetz in Kraft tritt. Diese sieht vor, dass die SBB von der Transportflicht explizit von Anhängern eines Sportclubs befreit werden, damit diese nur noch auf die Extrazüge gehen (http://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/2213/Fanzuege_PBG_Entwurf_de.pdf). Das könnte also nach neuem Recht bedeutet, dass ein in Luzern wohnhafter FCB-Fan in seinen Fanutensilien nicht mal mit der SBB nach Basel reisen darf um dort sein Ticket im Extrazug zu kaufen, damit er auswärts überhaupt in den Gästesektor kann... :-)
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  6. Der Gescheitere gibt nach......

    von Mägge am 30.07.2012 um 18:01Uhr

    der Esel bleibt stehen. Für einen Streit braucht es immer Zwei, dass lernte man schon im Kindergarten. Daher "Chapeau" liebe Basler Fans. Diese Polizisten standen da wie bestellt und nicht abgeholt ;-).
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Informationen zum Artikel

29.7.2012, 16:54 Uhr

Kandare und Boykott

Text

Text:

  • 16.04.2014 um 18:11
    4:2 gegen den FCZ – drei dicke Punkte für den FCB im Titelrennen

    Während Meisterschaftsrivale GC in eine kapitale 0:5-Heimniederlage gegen Thun läuft, gewinnt der FC Basel einen Klassiker mit Pfeffer gegen den FC Zürich mit 4:2 (1:0). Im Titelrennen liegt Basel damit vier Punkte voraus. Die FCB-Tore erzielen Sio (2), Stocker und Elneny; Captain Streller scheidet früh verletzt aus.

  • 16.04.2014 um 12:42
    «Jedes Imperium bricht einmal zusammen»

    Vor dem Klassiker FCB-FCZ, der nach 41 Jahren wieder im Cupfinal aufgelegt wird, sprechen die beiden Sportchefs über die Stellung ihrer Clubs, über die Möglichkeiten und Grenzen im Schweizer Fussball. Marco Bernet vom FC Zürich setzt am Ostermontag auf eine Cup-Tradition, Georg Heitz vom FC Basel sagt, vor die Wahl gestellt, zöge er die Meisterschaft dem Cupsieg vor.

  • 16.04.2014 um 03:14
    FCB-FCZ, Teil 1: Aufs Ganze

    Fünf Tage vor dem Cupfinal in Bern gegen den FCZ misst der FC Basel in der 30. Runde der Super League das vierte Mal in dieser Saison die Kräfte mit den Zürchern. Ab 20.30 Uhr (SRF2 live und #rotblaulive) geht es um drei wichtige Punkte im Titelrennen, in dem die Basler seit 24 Spielen ungeschlagen sind und sich dem eigenen Rekord nähern.

  • 27.03.2014 um 09:31
    Der doppelte Schär...
    Zum Artikel: Calla schiesst den FCB in Cupfinal gegen Zürich

    ...war einmal Stocker. Danke für den Hinweis, Peter Epstein. Es ist korrigiert.

  • 02.03.2014 um 23:07
    Sommer | Lächerlich
    Zum Artikel: Der untröstliche Ajeti – die Einzelkritiken zum FCB

    Nö, eine 2 für Sommer finde ich ungemessen. Für ihn gilt wie für den grossen Teil seiner Mitspieler: Ein paar kleinere Unsauberkeiten, wie das richtig angemerkt wird, und die Gesamtleistung der Mannschaft war ohne Frage alles andere als spielerisch bef...

  • 26.02.2014 um 20:36
    Sechs lange Jahre waren es, werter Georg,
    Zum Artikel: Der EHC schafft den Durchbruch

    danke für den Hinweis. Man müsste eben nicht nur Eishockey spielen können, sondern auch Rechnen oder Schreiben – oder am besten beides. Also: 2006 ist ein schlichter (Tipp-)Fehler. Sechs Jahre dagegen stimmen schon: Letzter Sieg des EHC am 1.3.2008 ...

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