LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Schweiz

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Feiertag 

1.8.2012, 16:13 Uhr

Weg mit dem 1. August!

1.8.2012, 16:13 Uhr

Verängstigte Tiere, schlaflose Nächte, abgebrannte Scheunen, übernächtigte Feuerwehren, Rettungsleute und Polizisten – der Unsinn mit der Kracherei am 1. August gehört abgeschafft. Ein Kommentar von

Illstration: Nils Fisch: Der Krach nervt

Der Krach nervt (Bild: Illstration: Nils Fisch)

Monika Zech Monika Zech

Heute feiert die Schweiz den Geburtstag der Eidgenossenschaft. Das Programm ist bekannt: Reden und Fahnen, Holzhaufen werden angezündet, zudem werden tausende Würste gegrillt und mit viel Bier und Wein und Süssmost runtergespült. Und man lässt es so richtig krachen. Meistens nicht nur am 1. August, in Basel bereits am Vorabend und überhaupt – seit ein paar Jahren schon Tage davor und Tage danach immer noch.

Vor dem Fest wird gewarnt

Der Schweizer Nationalfeiertag ist wahrscheinlich auch das teuerste Fest im Jahr, respektive das mit den nachhaltigsten Schäden. 250 Unfälle mit Feuerwerkskörpern, schreibt der Schweizerische Hauseigentümerverband in seiner Mitteilung, würden sich jährlich am 1. August ereignen. Der Sachschaden an Gebäuden belaufe sich jährlich auf rund dreieinhalb Millionen Franken. Der Verband mahnt deshalb zur Vorsicht und erinnert an die «nachbarliche Rücksichtnahmepflicht» beim Abbrennen von Feuerwerk. Ausserdem rät er den Hauseigentümern, die ihren  Besitz in einem Kanton ohne obligatorische Gebäudeversicherung haben, diese Versicherung «unbedingt abzuschliessen».

Der 1. August ist wirklich ein bombiges Fest, eines, dem regelmässig, alle Jahre wieder diverse Ermahnungen voraus gehen. Vergeblich. Das würde jeder Polizeisprecher bestätigen. Er weiss schon Tage im Voraus, dass er, sofern er Dienst hat, nach dem Fest die Einsätze der Sanitäten und Feuerwehren vermelden muss.

Arme Viecher

Zum Ritual gehört auch die Mitteilung des Schweizer Tierschutz STS. Denn der Nationalfeiertag bedeutet für die armen Viecher nichts als Horror. Und das sind immerhin einige – 1,35 Millionen Katzen, eine halbe Million Hunde, unzählige Kühe, Schweine, Schafe, Wildtiere und Vögel. Wie soll man ihnen erklären, dass das ohrenbetäubenden Geböllere keine Gefahr bedeutet und irgendwann einmal wieder aufhört? Man kann Katzen und Hunde im Haus einschliessen und, wie der STS rät, ihnen mit einem «Radioprogramm den akustischen Teppich bieten, der die Kakophonie abdämpft». Oder man flüchtet ins Ausland, wie das viele Hundehalter tun.

Aber eigentlich könnte man diesen Horror auch einfach abschaffen. Wer es denn unbedingt krachen lassen will, kann das doch an Silvester tun. Dann ist es erstens kalt, weder Mensch noch Tiere hält es lange draussen aus, und zweitens kann man den Krach auf einmal im Jahr beschränken. Und vor allem: Das Datum dieses Geburtstags ist sowieso willkürlich gewählt.

Ein einziges Durcheinander

Ein Blick in die Geschichte des – übrigens nicht belegbaren – Rütlischwurs zeigt, dass dieser am Mittwoch vor Martini, anno 1307, stattgefunden haben soll. Martini ist bekanntlich im November. Dann kamen die Berner, die gemäss Wikipedia im August 1891 das 700-jährige Bestehen ihrer Stadt feiern wollten und fanden, es wäre doch perfekt, wenn man im gleichen Zug noch die Eidgenossenschaft bejubeln könnte. Sie beriefen sich auf ein anfangs August 1291 verfassten Bericht über eine widerständlerische Verbündung von drei Talschaften. Offenbar gabs dann auch ein zweitägiges Fest in Bern. Und immer wieder Verwirrung, was das Gründungsjahr der Eidgenossenschaft betrifft.

So besann sich 1907 die Schweiz wieder dem Datum von 1307 und feierte mit grossem Brimborium und Bundesrat in Altdorf das 600-jährige Jubiläum des Rütlischwurs. 1941 galt dann plötzlich wieder 1291 und man beging eine 650-Jahr-Feier. Was für ein Durcheinander! Deshalb erst recht: Verschieben wir den Nationalfeiertag auf den Silvester! Mit Freunden feiern, Würste grillieren, Bier und Wein und Süssmost trinken kann man den ganzen Sommer durch, dafür brauchts keinen Rütlischwur.

PS: Die erwähnten Mitteilungen kann man in den Dateien (Rückseite des Artikels) nachlesen.

 

Gute Arbeit! Teilen und mehr lesen.

Teilen und weiterleiten

Mehr zum Thema

Schweiz, Region Basel, Tierschutz, Kommentar, 1. August

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Explosion bei der Berufsfeuerwehr Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

  1. Marc Blattmann

    am 1.08.2012, 16:58

    ...behalten Sie ihre negative Stimmung für sich und lassen sie die Menschen feiern!

  2. AutorIn des Artikels

    Monika Zech

    am 1.08.2012, 17:36

    @Marc Brechbühl: Lieber Herr Brechbühl, vielen Dank für Ihren Tipp. Von mir aus können alle jeden Tag ein Fest feiern, ich bin gerne hin und wieder bei einem dabei. Ich verstehe nur nicht, was das ohrenbetäubende Geknalle mit Feiern zu tun hat.

  3. Thommen_63

    am 1.08.2012, 19:17

    Mir ist aufgefallen, dass sich jetzt an den Rheinufern die altbekannten Firmen aufstellen wie an Fasnacht und während der Herbstmesse. Und natürlich muss Bier und Schnaps fliessen, denn beide sind ja so billig.. Die Polizei muss sich um überforderte Jung-Tussis, streitende Freundinnen und betrunkene Macker kümmern und die Stadtreinigung wischt die Scherben und Blechdosen zusammen. Mammis mit Pappis klammern sich und staunen über den Event. Der Staat räumt dann auf, was die Privaten... ... mehrMir ist aufgefallen, dass sich jetzt an den Rheinufern die altbekannten Firmen aufstellen wie an Fasnacht und während der Herbstmesse. Und natürlich muss Bier und Schnaps fliessen, denn beide sind ja so billig.. Die Polizei muss sich um überforderte Jung-Tussis, streitende Freundinnen und betrunkene Macker kümmern und die Stadtreinigung wischt die Scherben und Blechdosen zusammen. Mammis mit Pappis klammern sich und staunen über den Event. Der Staat räumt dann auf, was die Privaten anrichten. So gehört es sich doch!
    Ich bin kein Patriot. Aber lasst uns doch einfach privat feiern!

  4. edithschulz

    am 1.08.2012, 22:58

    Nicht der Geburtstag der Schweiz gehörte abgeschafft, aber der Verkauf dieser sinnlosen Kracher müsste ganz unbedingt verboten werden. Wozu soll dieser tagelange Lärm gut sein?? Die Luft wird sicher nicht besser davon. Seit 2 Tagen knallt es beim Wasserturm fast ununterbrochen und langsam komme ich mir in meiner Wohnung vor wie im Krieg. Wie sich Tiere in diesem Lärm fühlen, darüber machen sich offenbar die allerwenigsten Leute Gedanken. Warum kann man es nicht beim offiziellen Feuerwerk... ... mehrNicht der Geburtstag der Schweiz gehörte abgeschafft, aber der Verkauf dieser sinnlosen Kracher müsste ganz unbedingt verboten werden. Wozu soll dieser tagelange Lärm gut sein?? Die Luft wird sicher nicht besser davon. Seit 2 Tagen knallt es beim Wasserturm fast ununterbrochen und langsam komme ich mir in meiner Wohnung vor wie im Krieg. Wie sich Tiere in diesem Lärm fühlen, darüber machen sich offenbar die allerwenigsten Leute Gedanken. Warum kann man es nicht beim offiziellen Feuerwerk bewenden lassen? Zusammen mit all den zusätzlichen Darbietungen der 1. August-Feiern würde es meiner Ansicht nach bei weitem reichen.
    Edith Schulz

  5. Christian Baer

    am 1.08.2012, 23:29

    Schlimm ist, dass die grosse Knallerei zwei Tage dauert, seit das Hauptfeuerwerk am 31. Juli abgeht. Das erhört die Lebensqualität doch einfach nicht! Aber eben, der Weihnachtsrummel beginnt ja auch schon mit dem Messeglöcklein.

  6. Inaktiver Nutzer

    am 1.08.2012, 23:36

    Ich bin mit Frau Zech in wesentlichen Punkten einverstanden. Allerdings möchte ich ergänzen, dass v.a. auch aus Gründen des Umweltschutzes auf das Abbrennen von Knallern und Krachern verzichtet werden könnte/sollte. Und der Verzicht könnte m.E. gleich auch an Silvester erfolgen. - Anstatt viel Geld fürs Abbrennen von Feuerwerken auszugeben, könnte man soziale Projekte finanzieren.

  7. soev

    am 2.08.2012, 00:41

    Von mir aus könnte man den 1. August als Feiertag gerne abschaffen. Wie erwähnt wurde ist das Datum willkürlich gewählt und Nationalfeiertage sind grundsätzlich nichts als Polit-Voodoo, aber wegen dem bisschen Geknalle? Da regt mich der tägliche Verkehrs- und Baulärm erheblich mer auf.

  8. rejeanne

    am 2.08.2012, 09:23

    ...ich nerve mich auch über die Knallerei. Ja, ich kenne die Nöte von Tierbesitzern, welche sich um verängstigte Haus- und Nutztiere sorgen (ich hatte jahrelang Kaninchen). Ja, auch ich weiss, dass Feuerwerk für die Umwelt belastend ist. Ja, auch ich sehe ein, dass es gefährlich ist, dass viele Unfälle dabei passieren. Ja, auch ich denke, dass hier viel Geld sinnlos in die Luft gejagt wird.

    Nur: wenn ich dann die strahlenden Augen eines Kindes sehe, das gespannt zuschaut, wie der Vater eine... ... mehr...ich nerve mich auch über die Knallerei. Ja, ich kenne die Nöte von Tierbesitzern, welche sich um verängstigte Haus- und Nutztiere sorgen (ich hatte jahrelang Kaninchen). Ja, auch ich weiss, dass Feuerwerk für die Umwelt belastend ist. Ja, auch ich sehe ein, dass es gefährlich ist, dass viele Unfälle dabei passieren. Ja, auch ich denke, dass hier viel Geld sinnlos in die Luft gejagt wird.

    Nur: wenn ich dann die strahlenden Augen eines Kindes sehe, das gespannt zuschaut, wie der Vater eine Rakete zündet und sich dann über den Funkenregen im Himmel freut, dann frage ich mich: ist es wirklich so sinnlos?

  9. Maya Eldorado

    am 2.08.2012, 10:14

    Es gibt Menschen, die Freude haben an den vielen Lichtern verbunden mit der Knallerei. Es gibt Menschen, die das völlig überflüssig finden und sich mehr oder weniger nerven.
    Erinnern wir uns an die Raucherdebatten. Wollen wir es hier gleich machen?
    Die Knallerei ist auf wenige Tage im Jahr beschränkt und dann ist wieder Ruhe für den ganzen Rest des Jahres. Hier wäre doch Respekt der Gegner gegenüber denen, die Freude daran haben möglich.

    Gestern ca. um zehn Uhr abends läutete die Nachbarin... ... mehrEs gibt Menschen, die Freude haben an den vielen Lichtern verbunden mit der Knallerei. Es gibt Menschen, die das völlig überflüssig finden und sich mehr oder weniger nerven.
    Erinnern wir uns an die Raucherdebatten. Wollen wir es hier gleich machen?
    Die Knallerei ist auf wenige Tage im Jahr beschränkt und dann ist wieder Ruhe für den ganzen Rest des Jahres. Hier wäre doch Respekt der Gegner gegenüber denen, die Freude daran haben möglich.

    Gestern ca. um zehn Uhr abends läutete die Nachbarin bei mir und lud mich ein auf ihren Sitzplatz zu kommen. (Wir haben beide Parterrewohnungen. Dazu gehört ein Sitzplatz mit einem kleinen Gärtchen. Als ich dorthin kam, waren ihre Jungen und ein paar von ihren Freunden Feuer und Flamme. Sie waren so zwichen 17 und ca. 25 Jahre alt. Sie hatten ein paar Raketen und Vulkane gekauft und wollten das für uns anzünden. Wir beide sind nicht allzu begeistert von allzugrosser Knallerei. Aber als wir die leuchtenden Augen der Jungen sahen, hat uns das hundertfach entschädigt. Sie haben sich daran gefreut wie Kinder.
    Zur gleichen Zeit hat die Frau und Mutter der Jungen gegessen und hat mich dazu eingeladen. Sie ist Muslim aus dem Kosovo und hält sich als einzige in der Familie an den Ramadan. Es war die Tageszeit des Fastenbrechens. Unter den Jungen hatte es auch noch einen Türken und einen Spanier. Alle diese Menschen schätzen, dass sie in der Schweiz wohnen können und wohnen gerne hier.

  10. Henri Lapin

    am 2.08.2012, 11:04

    Man kann bezüglich der Knallerei bestimmt geteilter Meinung sein. Ich selbst ziehe nicht knallendes Feuerwerk vor.
    Wenn Sie, Frau Zech, nur noch einen Tag bzw. eine Nacht mit Feuerwerk wollen, dann müssten Sie fordern, jenes an Silvester abzuschaffen. Dies ist bei uns nämlich etwas relativ Neues. Das 1. August-Feuerwerk gabe es jedoch "schon immer".

  11. Wüst

    am 2.08.2012, 13:13

    Dieser Artikel kommt mir vor wie ein erweitertes Trollposting und nicht wie ein TagesWoche-Artikel. Aber ok, auch die TaWo darf mal trollen, macht doch Spass ab und zu!
    Wäre dies nicht ein Thema für eine Wochendebatte? Wäre gespannt auf die Diskussion.
    Ich habe den 31. Juli und den 1. August jedenfalls genossen, mich an den funkelnden Kinderaugen erfreut und das Kind im Manne bisschen raushängen lassen.

  1. Marc Blattmann

    am 1.08.2012, 16:58

    ...behalten Sie ihre negative Stimmung für sich und lassen sie die Menschen feiern!

  2. AutorIn des Artikels

    Monika Zech

    am 1.08.2012, 17:36

    @Marc Brechbühl: Lieber Herr Brechbühl, vielen Dank für Ihren Tipp. Von mir aus können alle jeden Tag ein Fest feiern, ich bin gerne hin und wieder bei einem dabei. Ich verstehe nur nicht, was das ohrenbetäubende Geknalle mit Feiern zu tun hat.

  3. Malaika

    am 1.08.2012, 17:56

    Ich sehe das genauso.
    Feiern ja, aber dieses unsinnige Geknalle, vorallem auch schon immer Tage vorher und danach müsste doch wirklich nicht sein.

    EIN wirklich schönes, abgestimmtes Feuerwerk einmal im Jahr von vielleicht einer Stunde Länge könnte ich akzeptieren, aber diese Knallerei nervt nur noch.

    Obwohl, mit dieser Meinung stehen wir wohl ziemlich allein da, leider.....

  4. Thommen_63

    am 1.08.2012, 19:17

    Mir ist aufgefallen, dass sich jetzt an den Rheinufern die altbekannten Firmen aufstellen wie an Fasnacht und während der Herbstmesse. Und natürlich muss Bier und Schnaps fliessen, denn beide sind ja so billig.. Die Polizei muss sich um überforderte Jung-Tussis, streitende Freundinnen und betrunkene Macker kümmern und die Stadtreinigung wischt die Scherben und Blechdosen zusammen. Mammis mit Pappis klammern sich und staunen über den Event. Der Staat räumt dann auf, was die Privaten... mehrMir ist aufgefallen, dass sich jetzt an den Rheinufern die altbekannten Firmen aufstellen wie an Fasnacht und während der Herbstmesse. Und natürlich muss Bier und Schnaps fliessen, denn beide sind ja so billig.. Die Polizei muss sich um überforderte Jung-Tussis, streitende Freundinnen und betrunkene Macker kümmern und die Stadtreinigung wischt die Scherben und Blechdosen zusammen. Mammis mit Pappis klammern sich und staunen über den Event. Der Staat räumt dann auf, was die Privaten anrichten. So gehört es sich doch!
    Ich bin kein Patriot. Aber lasst uns doch einfach privat feiern!

  5. edithschulz

    am 1.08.2012, 22:58

    Nicht der Geburtstag der Schweiz gehörte abgeschafft, aber der Verkauf dieser sinnlosen Kracher müsste ganz unbedingt verboten werden. Wozu soll dieser tagelange Lärm gut sein?? Die Luft wird sicher nicht besser davon. Seit 2 Tagen knallt es beim Wasserturm fast ununterbrochen und langsam komme ich mir in meiner Wohnung vor wie im Krieg. Wie sich Tiere in diesem Lärm fühlen, darüber machen sich offenbar die allerwenigsten Leute Gedanken. Warum kann man es nicht beim offiziellen Feuerwerk... mehrNicht der Geburtstag der Schweiz gehörte abgeschafft, aber der Verkauf dieser sinnlosen Kracher müsste ganz unbedingt verboten werden. Wozu soll dieser tagelange Lärm gut sein?? Die Luft wird sicher nicht besser davon. Seit 2 Tagen knallt es beim Wasserturm fast ununterbrochen und langsam komme ich mir in meiner Wohnung vor wie im Krieg. Wie sich Tiere in diesem Lärm fühlen, darüber machen sich offenbar die allerwenigsten Leute Gedanken. Warum kann man es nicht beim offiziellen Feuerwerk bewenden lassen? Zusammen mit all den zusätzlichen Darbietungen der 1. August-Feiern würde es meiner Ansicht nach bei weitem reichen.
    Edith Schulz

  6. Christian Baer

    am 1.08.2012, 23:29

    Schlimm ist, dass die grosse Knallerei zwei Tage dauert, seit das Hauptfeuerwerk am 31. Juli abgeht. Das erhört die Lebensqualität doch einfach nicht! Aber eben, der Weihnachtsrummel beginnt ja auch schon mit dem Messeglöcklein.

  7. Inaktiver Nutzer

    am 1.08.2012, 23:36

    Ich bin mit Frau Zech in wesentlichen Punkten einverstanden. Allerdings möchte ich ergänzen, dass v.a. auch aus Gründen des Umweltschutzes auf das Abbrennen von Knallern und Krachern verzichtet werden könnte/sollte. Und der Verzicht könnte m.E. gleich auch an Silvester erfolgen. - Anstatt viel Geld fürs Abbrennen von Feuerwerken auszugeben, könnte man soziale Projekte finanzieren.

  8. soev

    am 2.08.2012, 00:41

    Von mir aus könnte man den 1. August als Feiertag gerne abschaffen. Wie erwähnt wurde ist das Datum willkürlich gewählt und Nationalfeiertage sind grundsätzlich nichts als Polit-Voodoo, aber wegen dem bisschen Geknalle? Da regt mich der tägliche Verkehrs- und Baulärm erheblich mer auf.

  9. rejeanne

    am 2.08.2012, 09:23

    ...ich nerve mich auch über die Knallerei. Ja, ich kenne die Nöte von Tierbesitzern, welche sich um verängstigte Haus- und Nutztiere sorgen (ich hatte jahrelang Kaninchen). Ja, auch ich weiss, dass Feuerwerk für die Umwelt belastend ist. Ja, auch ich sehe ein, dass es gefährlich ist, dass viele Unfälle dabei passieren. Ja, auch ich denke, dass hier viel Geld sinnlos in die Luft gejagt wird.

    Nur: wenn ich dann die strahlenden Augen eines Kindes sehe, das gespannt zuschaut, wie der Vater eine... mehr...ich nerve mich auch über die Knallerei. Ja, ich kenne die Nöte von Tierbesitzern, welche sich um verängstigte Haus- und Nutztiere sorgen (ich hatte jahrelang Kaninchen). Ja, auch ich weiss, dass Feuerwerk für die Umwelt belastend ist. Ja, auch ich sehe ein, dass es gefährlich ist, dass viele Unfälle dabei passieren. Ja, auch ich denke, dass hier viel Geld sinnlos in die Luft gejagt wird.

    Nur: wenn ich dann die strahlenden Augen eines Kindes sehe, das gespannt zuschaut, wie der Vater eine Rakete zündet und sich dann über den Funkenregen im Himmel freut, dann frage ich mich: ist es wirklich so sinnlos?

  10. Maya Eldorado

    am 2.08.2012, 10:14

    Es gibt Menschen, die Freude haben an den vielen Lichtern verbunden mit der Knallerei. Es gibt Menschen, die das völlig überflüssig finden und sich mehr oder weniger nerven.
    Erinnern wir uns an die Raucherdebatten. Wollen wir es hier gleich machen?
    Die Knallerei ist auf wenige Tage im Jahr beschränkt und dann ist wieder Ruhe für den ganzen Rest des Jahres. Hier wäre doch Respekt der Gegner gegenüber denen, die Freude daran haben möglich.

    Gestern ca. um zehn Uhr abends läutete die Nachbarin... mehrEs gibt Menschen, die Freude haben an den vielen Lichtern verbunden mit der Knallerei. Es gibt Menschen, die das völlig überflüssig finden und sich mehr oder weniger nerven.
    Erinnern wir uns an die Raucherdebatten. Wollen wir es hier gleich machen?
    Die Knallerei ist auf wenige Tage im Jahr beschränkt und dann ist wieder Ruhe für den ganzen Rest des Jahres. Hier wäre doch Respekt der Gegner gegenüber denen, die Freude daran haben möglich.

    Gestern ca. um zehn Uhr abends läutete die Nachbarin bei mir und lud mich ein auf ihren Sitzplatz zu kommen. (Wir haben beide Parterrewohnungen. Dazu gehört ein Sitzplatz mit einem kleinen Gärtchen. Als ich dorthin kam, waren ihre Jungen und ein paar von ihren Freunden Feuer und Flamme. Sie waren so zwichen 17 und ca. 25 Jahre alt. Sie hatten ein paar Raketen und Vulkane gekauft und wollten das für uns anzünden. Wir beide sind nicht allzu begeistert von allzugrosser Knallerei. Aber als wir die leuchtenden Augen der Jungen sahen, hat uns das hundertfach entschädigt. Sie haben sich daran gefreut wie Kinder.
    Zur gleichen Zeit hat die Frau und Mutter der Jungen gegessen und hat mich dazu eingeladen. Sie ist Muslim aus dem Kosovo und hält sich als einzige in der Familie an den Ramadan. Es war die Tageszeit des Fastenbrechens. Unter den Jungen hatte es auch noch einen Türken und einen Spanier. Alle diese Menschen schätzen, dass sie in der Schweiz wohnen können und wohnen gerne hier.

Informationen zum Artikel

1.8.2012, 16:13 Uhr

Weg mit dem 1. August!

Text

Text:

  • 05.09.2013 um 19:34
    Basler Regierungstrio wirbt für Wohnraumfördergesetz

    Die Basler Regierung trat im Dreierpack vor die Medien, um für den Gegenvorschlag zur Mieterverbandsinitiative zu werben.

  • 05.09.2013 um 15:28
    Beflügelt vom weiblichen Klassengeist

    Basel feiert 200 Jahre höhere Mädchenbildung im Leonhard. Mit dem Zugang zur Schule erhielten die Frauen auch neue berufliche Perspektiven. Drei ehemalige Gymnasiastinnen erzählen, was ihnen die Schulzeit gebracht hat und welchen Weg sie danach gegangen sind. Und eine der aktuellen Schülerinnen sagt, welchen sie vielleicht einschlagen möchte.

  • 31.08.2013 um 19:02
    Übersichtskarte: Secondhand-Läden in der Region Basel

    Unsere eigene Shoppingtour durch Secondhand-Läden in der Stadt ist jetzt ergänzt mit den Tipps aus unserer Community – und alles zusammen auf eine Karte gesetzt.

  • 28.08.2013 um 08:46
    unterschiedliches Arbeitsrecht
    Zum Artikel: Aktion gegen Kündigung der Seniorenpflegerin Bozena Domanska

    @frank lorenz: Für Gewerkschafter und Arbeitnehmervertreter gibt es einen Kündigungsschutz. Das heisst, sie dürfen nicht wegen ihrer Tätigkeit in einer Personalkommission oder wegen ihres gewerkschaftlichen Engagements gekündigt werden. Allerdings ist ...

  • 09.08.2013 um 09:21
    Falsch
    Zum Artikel: Nur nackt sind die Drämmli grün

    @dome2808: Leider ist der betreffende Tagi-Artikel, in dem berichtet wird, dass der Zürcher Stadtrat die dreijährige Versuchsphase mit den Werbetrams bewilligt hat, nicht online. Sonst hätte ich ihn selbstverständlich verlinkt. Als Zürcherin kann ich I...

  • 13.07.2013 um 10:22
    Happyend
    Zum Artikel: «Ich möchte die ganze Schweiz umarmen»

    @eldorado: Sie haben Recht, diese Information fehlt. Man möge mir verzeihen, ich liefere sie hiermit gerne nach: Gemäss Hakim Lahbati reichte seine Frau die Scheidung ein, als er so krank war. Die Situation, die Ungewissheit über die Zukunft, sei für s...

Aktuell

GAETAN BALLY: Doppelte Verbundenheit – was im Sport Alltag ist, lässt sich auch auf politische Zugehörigkeiten übertragen.
1

Nationalfeiertag 

Fahnenkult in unserer Zeit

Eine Flagge markiert Zugehörigkeit. Kommen zwei verschiedene Flaggen ins Spiel – sei es im Schrebergarten oder beim offiziellen Auftritt von Vertretern einer Nation – wird es komplizierter. Zum Beispiel, wenn ein weisses Kreuz neben zwölf Sternen auf blauem Grund zu hängen kommt.Von Georg Kreis. Weiterlesen1 Kommentar

sda: Die Hochwasser führende Aare im Berner Eichholz am Dienstag.

Hochwasser 

Verschnaufpause für Unwettergebiete

Die Sorgenfalten glätten sich allmählich, die Aufräumtrupps können endlich eine Pause einlegen: Das Ende des Dauerregens in der Schweiz hat die Lage in den Unwettergebieten stabilisiert.  Von sda. Weiterlesen