LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Kultur

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Projektraum 

31.7.2012, 11:27 Uhr

Im «Keck» wird weiter Kultur gemacht – trotz Abschiedsfest

31.7.2012, 11:27 Uhr

Das alte Team des Projektraumes Keck beim Kasernenareal verabschiedet sich und macht einem neuen Platz. Dieses darf den Kiosk noch bis Ende 2015 bespielen, wie der Kanton am Dienstag entschieden hat. Von

zVg: Das K-eck-Team im Dezember 2011: Theres Wernli, Lena Friedli, Jeanny Messerli und Thomas Heimann (v.l.), mit unbekanntem Santiglaus.

Das K-eck-Team im Dezember 2011: Theres Wernli, Lena Friedli, Jeanny Messerli und Thomas Heimann (v.l.), mit unbekanntem Santiglaus. (Bild: zVg)

«We say Goodbye», steht gross auf dem Plakat geschrieben, das am «Keck»-Kiosk auf dem Trottoir vor dem Kasernenareal angebracht ist. Und, in kleiner Schrift, «2 Jahre Keck – sind nicht genug». Zwei Jahre sind es tatsächlich schon, seit in dem Kiosk unregelmässig Veranstaltungen jeder Art stattfinden. Im September 2010 ging der Kioskladen zum ersten Mal hoch. «Keck» – der Name eine Mischung aus der Ecke, wo das Häuschen steht, dem K aus Kaserne oder Kleinbasel und dem kleingeschriebenen Adjektiv keck, das das Vorhaben beschreiben soll – wollte eine Schnittstelle sein zwischen der Kaserne und dem Quartier.

Ein Team, bestehend aus Theres Wernli, Lena Friedli, Jeanny Messerli und Thomas Heimann, war während der letzten 22 Monate besorgt um die Organisation des Häuschens, das vom Verein ProKasernenareal von der Stadt gemietet ist. «Wir sind quasi die Gastgeber», sagt Theres Wernli. Gastgeber eines Non-Profit-Betriebs, in dem jeder und jede etwas veranstalten konnte, von der Lesung über ein Konzert bis hin zum Apéro oder der Tauschbörse. Einzige Bedingung: Die Nutzung des Raumes musste nicht-kommerziell geschehen.

Nachfolger gesucht – und gefunden

Nun aber verabschiedet sich das Team, mit einem Fest am heutigen Dienstagabend. «Es ist Zeit für etwas Neues», sagen die Teammitglieder unisono. Deshalb wurde im Frühling die Nachfolge ausgeschrieben, und einige Projekte seien eingereicht worden. Eines davon habe sich als Favorit herauskristallisiert – man wolle aber noch keine Namen nennen, das solle am Abschiedsfest eine Überraschung sein.

«Wichtig ist uns und auch dem Verein ProKasernenareal, dass das Projekt in ähnlichem Sinne weitergeführt wird», sagt Wernli. Auch wenn sich das Team manchmal in den vergangenen Monaten gefragt hat, ob ihr Konzept tatsächlich funktioniere. «An Veranstaltungen mangelte es grundsätzlich nicht», sagt Lena Friedli. «Nur das Publikum kam nicht immer so zahlreich, wie wir es uns gewünscht hätten.» Vielleicht liege es an der Unregelmässigkeit der Aktionen, mutmasst Thomas Heimann: «Beim Adventskalender nämlich, der in beiden Dezembern stattfand, kamen die Leute. Da wussten sie, dass jeden Abend um 19 Uhr der Laden hochgeht und irgendetwas stattfindet. Sie liessen sich überraschen.» Ansonsten aber lag der Betrieb im Winter fast gänzlich brach. Vielen war es wohl einfach zu kalt in dem ungeheizten Kiosk.

Gerne hätte man auch die einzelnen Mieter des Kasernenareals öfter als Veranstalter im Kioskhäuschen gesehen. «Der Keck war ursprünglich als Fenster des Kasernenareals zur Strasse hinaus angedacht», erläutert Wernli. «Wirklich genutzt haben ihn aber eigentlich nur der Ausstellungsraum Klingental und die Hochschule für Gestaltung.»

Drei weitere Jahre

Dem Nachfolger wünscht man nun, dass die Publikumsbindung besser gelinge. Voraussetzung dafür war aber, dass der Kanton von seinem ursprünglichen Plan abrückt, das Kioskhäuschen, das schon lange nicht mehr den baulichen Vorschriften entspricht, Ende 2012 dem Erdboden gleichzumachen. Diesen Bescheid konnte heute Dienstagmorgen, perfekt aufs Abschiedsfest des alten Teams hin, Stéphanie Balzer vom Nutzungsmanagement der Allmendverwaltung überbringen: «Der Vertrag mit dem Verein ProKasernenareal wird bis Ende 2015 verlängert.»

Damit kommt nun ab Herbst das neue Team zum Zug. Ein Team, das – soviel dürfen wir verraten – bereits Erfahrung hat mit kulturellen Projekten. Der «Keck» wird somit ein offener Projektraum bleiben. Und auch der Adventskalender wird wohl in der bereits bewährten Form weitergeführt.

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Lokales

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

288 Stunden Theater und Kunst Weiterlesen

«Wir haben die letzte Chance gepackt» Weiterlesen

«Anwohner müssen die Wohnstube teilen» Weiterlesen

Mit NöRG gegen Nörgler Weiterlesen

Oder spenden Sie
einen einmaligen
Betrag

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

31.7.2012, 11:27 Uhr

Im «Keck» wird weiter Kultur gemacht – trotz Abschiedsfest

Text

Text:

  • 24.04.2015 um 13:37
    Im Rausch des Geldes: Superflex zeigen die euphorisierende Wirkung des Bankensystems

    Die dänische Künstlergruppe Superflex räumte vor zehn Jahren die Basler Kunsthalle leer. Jetzt sind sie zurück und widmen sich in der Galerie Von Bartha dem Bankensystem und der Euphorie. Wie das zusammengeht? Ganz einfach.

  • 22.04.2015 um 16:55
    Kilian Rüthemanns zartschmelzender Asphalt

    Kilian Rüthemann liebt Materialien und ihre Eigenschaften. Im Kunsthaus Baselland beschäftigt der Künstler sich mit Schokolade und Asphalt. Was unterschiedlicher nicht sein könnte, hat erstaunlicherweise aber auch Gemeinsamkeiten.

  • 20.04.2015 um 12:08
    Warum Frauen sich als Männer ausgeben mussten

    Tim Burtons Film «Big Eyes» thematisiert die Abhängigkeit einer Künstlerin vom eigenen Mann, der in den Sechzigerjahren des 20. Jahrhunderts meinte, Erfolg müsse männlich sein. Mit dieser Begründung kam er allerdings rund 100 Jahre zu spät.

  • 23.04.2015 um 08:58
    Zum Artikel: Kilian Rüthemanns zartschmelzender Asphalt

    Liebe Maya Eldorado, man hat mir soeben per Mail folgende Antwort zugesendet: «Asphalt ist ein uralter Baustoff. Schon die Römer, Griechen, Araber benutzten ihn, jedoch nicht als Straßenbelag, denn in der Natur kommt er nur in kleinen Mengen vor. Seit...

  • 23.04.2015 um 08:13
    Zum Artikel: Per Crowdfunding zum iPad-Halter der Begierde

    Guten Morgen r.o, so ein Yohann kostet (je nach Ausführung) zwischen 99 und 219 Franken, wie der Website zu entnehmen ist: http://yohann.com/buy/ch/de/ Freundliche Grüsse, Karen N. Gerig

  • 04.04.2015 um 11:10
    Zum Artikel: Vorsicht! Dieses Osterbild kann Ihnen den Appetit verderben

    @Hage: Der Isenheimer Altar, natürlich ein Must! Im Gegenteil zu Holbeins Christus-Darstellung ist da jedoch das gesamte notwendige Personal enthalten, das die Szenerie verortet. Aber ebenfalls ein Meisterwerk der Menschlichkeit, oh ja! Osterliche Grüs...

Aktuell

Reuters/PHIL NOBLE: FC Basel's Yoichiro Kakitani warms up during a training session at Anfield in Liverpool, northern England December 8, 2014. FC Basel are set to play Liverpool in the Champions League on Tuesday. REUTERS/Phil Noble (BRITAIN - Tags: SPORT SOCCER)
1

Fussball, FC Basel 

Zwei Welten des Paulo Sousa und Kakitani-san

Paulo Sousa strebt mit dem FC Basel am Sonntag (13.45 Uhr) gegen den FC Luzern den nächsten Sieg zur Titelverteidigung an. Auf dem Weg dorthin war wenig Platz für Yoichiro Kakitani. Eine Bestandsaufnahme zur Entwicklung des japanischen Posterboys.Von Christoph Kieslich. Weiterlesen1 Kommentar

Keystone/GEORGIOS KEFALAS: Am 6. April 2014 im St.-Jakob-Park gesehen: Ein Transparent mit der Aufschrift «Dr Cupfinal gheert nach Baern», eine Forderung, die sich derzeit nicht erfüllen lässt.
4

Fussball, Cupfinal 

Fans dürfen auf Restposten an Tickets hoffen

Für den Moment gibt es keine Tickets mehr für den Cupfinal Basel gegen Sion. Nach dem kurzfristig in Gang gesetzten Vorverkauf muss der FC Basel Kritik aushalten und nimmt Stellung dazu. Für Zukurzgekommene gibt es eine kleine Hoffnung auf Ticket-Restposten, die noch in den Verkauf gelangen könnten.Von Christoph Kieslich. Weiterlesen4 Kommentare