LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Kultur

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Kultwerk 

27.7.2012, 00:01 Uhr

Kultwerk #38: Harry Potter

27.7.2012, 00:01 Uhr

In der realen Welt wäre die Schulzeit noch nicht vorbei: Harry Potter wird diesen Sommer 15 Jahre alt. Von

zVg: Harry Potter und seine Eule Hedwig.

Harry Potter und seine Eule Hedwig. (Bild: zVg)

Am Schluss hatte er es geschafft: Der oberböse Fiesling Voldemort war besiegt, die Welt wieder licht und heil und er, der dies alles vollbracht hatte, erwachsen. ­Harry Potter, der ewige Zauberlehrling, war nach sieben Schuljahren, nach sieben Abenteuern und Hunderten von Buchseiten im Sommer 2007 endlich kein Novize mehr. Stattdessen brachte er als fast schon ergrauter Vater seinen Sohn zum Hogwarts-Express, auf dass dieser nun die Zauberkunst so richtig erlerne. Und Millionen Leser und Leserinnen weltweit heulten dicke Tränen, weil damit das Kapitel «Harry Potter» ein Ende nahm – zumindest in Buchform.

Gab es jemals um ein Buch einen solchen Kult wie um die «Harry Potter»-Bücher? Wir erinnern uns gut daran, denn so lange ist es noch nicht her: Nächtelang standen die Fans in Zaubererumhängen und mit spitzen Hüten verkleidet vor Buchhandlungen an, um zu den Ersten zu gehören, die einen Blick in einen jeweils neuen Band werfen konnten. Verkleidete Harrys fanden sich auch auf ­diversen Maskenveranstaltungen weltweit immer wieder. Zeitungen, Internetmedien und Fernsehen berichteten in ­regelmässigen Abständen tagelang von kaum etwas anderem. Kinder gaben Harry Potter als ihren Lieblingshelden an – Pippi Langstrumpf hatte ausgedient. Und: Endlich würden die Kinder wieder lesen und nicht nur vor dem TV rumgammeln, jubilierten einige Erwachsene. Freiwillig, mit Freude, und erst noch so richtig dicke Schmöker!

Doch nicht nur Kinder liebten (und lieben noch) den Jungen mit den runden Brillen­gläsern und der Narbe auf der Stirn. Zu Harrys Fangemeinde zähl(t)en wohl ebenso viele Erwachsene. Und manch einer, der über diesen Kommerzkult fluchte, warf ­irgendwann doch einen neugierigen Blick in eines der ­Bücher und fand sich möglicherweise gar doch bekehrt. Denn, seien wir ehrlich: ­Harry Potters Welt hat etwas Magisches. Da fliegen nicht nur Besen, sondern Eulen als Brief­träger durch die Lüfte. Häuser verschieben sich, um den Weg ins Reich der Zauberer freizugeben. Drachen sind nicht ausgestorben, ebenso wenig ­Einhörner. Es gibt Süssigkeiten, die – wenn man beim Aussuchen Pech hat – nach ­Erbrochenem oder Nasenpopel schmecken. Butterbier. Sprechende Hüte. Zaubertränke. Und vieles, vieles mehr.

Und, nicht zu vergessen, es gibt eine spannende Geschichte, die sich über sieben Bücher erstreckt. Und in ihrem Zentrum ­einen zu Beginn kleinen Jungen, der über die Jahre zum Helden wird. Für Kinder die perfekte Mischung. Da hätte es die Verfilmungen und den ganzen Konsumtand darum herum gar nicht gebraucht. Zumindest in dieser Hinsicht haben die (erwachsenen) Kritiker absolut recht.

In dieser Rubrik stellen wir jeweils ein Kultwerk vor, das in keiner Sammlung fehlen sollte.

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Literatur & Lyrik, Kultwerk

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

27.7.2012, 00:01 Uhr

Kultwerk #38: Harry Potter

Text

Text:

  • 31.10.2014 um 13:16
    Bye bye, Adam!

    Man hatte lange Zeit, sich auf diesen Abschied einzustellen: Fast ein Jahr, nachdem er zum künstlerischen Direktor der documenta berufen wurde, wurde Adam Szymczyk gestern Abend in der Kunsthalle offiziell verabschiedet.

  • 31.10.2014 um 10:20
    Stimmen zu Adam Szymczyks Abschied

    Es war eine ganz einfache Frage, die wir ausgewählten Exponenten der Basler Kunstszene stellten: «Was bleibt von der Ära Szymczyk?». Die Antworten auf den Abschied des Kunsthalle-Direktors fielen ganz unterschiedlich aus.

  • 31.10.2014 um 10:00
    Vorhang auf für die Kunst aus dem Norden

    Mit der Ausstellungsreihe «Nordic Spells*» will die Kunsthistorikerin Susanne Blaser uns die Kunst des hohen Nordens bekannter machen. Startschuss ist an diesem Wochenende.

  • 28.10.2014 um 13:39
    Zum Artikel: Der Roche-Turm ist nötig, aber nicht schön

    @M Fischer: Ich kann leider hier keine Bilder einbauen, Ihnen aber einen Link liefern: www.tageswoche.ch/+zcriy In den Visualisierungen der neuen Pläne der Roche kann man nachvollziehen, was ich mit dem Verschmelzen meine: Die Türme scheinen unten dur...

  • 28.10.2014 um 12:15
    Zum Artikel: Der Roche-Turm ist nötig, aber nicht schön

    @Müller @ s Chröttli: Ich musste grad schmunzeln. Sie vermuten richtig, Chröttli, dass mir die Ambivalenz bewusst war. Das «schön» war vielleicht gar eine kleine Provokation meinerseits, und ich fand schon bei Heinz Müllers Votum «schön», dass das jem...

  • 26.10.2014 um 09:15
    Zum Artikel: Der Roche-Turm ist nötig, aber nicht schön

    Lieber Herr Fischer, es soll über den Turm diskutiert werden – was ja auch geschieht. Wie ist denn Ihre Meinung dazu? Das habe ich bislang aus Ihren Voten nicht erfahren. Freundliche Grüsse, Karen N. Gerig

Aktuell

Gaetan Bally: Die Berufsfeuerwehr Basel arbeitet hart, aber ihr Arbeitszeitreglement steht immer noch im Kreuzfeuer. Die Gewerkschaft Syna kritisiert das Justiz- und Sicherheitsdepartement deshalb immer noch scharf.
1

Arbeitszeitkonflikt 

Feuerwehr: Staatsanwaltschaft greift ein

In den Streit um die Arbeitszeiten der Basler Berufsfeuerwehr greift nun die Staatsanwaltschaft ein: Sie will Dokumente des Reglements prüfen, nachdem die Gewerkschaft Syna dem Leiter Rettung in der BaZ Urkundenfälschung vorgeworfen hatte.Von Andreas Schwald. Weiterlesen1 Kommentar

Dominique Spirgi: Die «Programmzeitung» feiert ihre 300. Ausgabe: Redaktionsleiterin Dagmar Brunner präsentiert die Sonderausgabe zum Jubiläum.

Jubiläum 

300 mal «Programmzeitung»

Es gibt sie bereits seit 27 Jahren, seither ist sie 300 mal erschienen: Grund genug für die «Programmzeitung», das Ausgabe-Jubiläum im Kreis der Basler Kulturszene zu feiern.Von Dominique Spirgi. Weiterlesen