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Syrien 

28.7.2012, 05:27 Uhr

Syrische Armee startet grosse Offensive

28.7.2012, 05:27 Uhr

Mit Panzern und Kampfhelikoptern hat die syrische Armee am Samstag ihre Offensive zur Rückeroberung der Stadt Aleppo begonnen. Regierungssoldaten umzingelten von Aufständischen gehaltene Stadtteile und attackierten diese mit schwerer Artillerie. Von sda

sda: Syrische Rebellen in den Strassen von Aleppo

Syrische Rebellen in den Strassen von Aleppo (Bild: sda)

Die Regierungstruppen begannen um 8 Uhr morgens (7 Uhr MESZ), Salaheddin und andere von den Rebellen gehaltene Stadtteile anzugreifen. Bereits seit 4 Uhr morgens war die Stadt beschossen worden.

Ein erster Angriff auf Salaheddin sei abgewehrt worden, sagte Abdel Dschabbar al-Okaidi, ein Oberst der Freien Syrischen Armee (FSA). Auch einen Angriff auf das Hamdanijeh-Quartier konnten die Aufständischen nach eigenen Angaben zunächst abwehren.

Dschihadisten unterstützen FSA

An der Seite der Rebellen kämpfen auch ausländische Dschihadisten. Die islamistischen Kämpfer berichteten der Nachrichtenagentur AFP, sie kämen aus Algerien, Frankreich, Schweden und Tschetschenien.

Gemäss der in London ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte starben am Samstag bei Kämpfen in ganz Syrien 91 Menschen, die meisten in Aleppo. Aber auch aus anderen Teilen Syriens, aus Homs, Hama, Daraa und Damaskus-Land wurden am Samstag Kämpfe gemeldet.

Tausende auf der Flucht

In der Weltkulturerbe-Stadt Aleppo droht ein Häuserkampf. "Die Rebellen haben sich in den engen Gassen positioniert, was die Kämpfe erschwert", sagte ein Vertreter der syrischen Führung gegenüber der AFP.

"Tausende Menschen fliehen vor dem Bombardement. Sie werden von Helikoptern terrorisiert", berichtete ein Aktivist namens Amer. Die verbliebenen Zivilisten suchten Schutz in Kellerräumen. Lebensmittel würden knapp; Strom- und Wasserversorgung seien unterbrochen.

Entscheidungsschlacht?

Der Kampf um das Wirtschaftszentrum des Landes mit seinen 2,5 Millionen Einwohnern könnte zur Entscheidungsschlacht im Konflikt werden. Regierungsmedien sprachen von der "Mutter aller Schlachten".

Militärexperten räumen Assads Truppen zwar die grösseren Chancen in grossen Städten ein. Dennoch gewännen die Rebellen an Stärke, während das Militär schwächer werde, da es die Kontrolle in den ländlichen Gebieten verlöre, sagte Ayham Kamel von der Eurasia Group.

Der frühere Leiter der UNO-Beobachtermission in Syrien, Robert Mood, erklärte, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das Regime stürze, nämlich dann, wenn sich mehr Angehörige der Streitkräfte lossagten und der Opposition anschlössen.

Weltweite Besorgnis

Weltweit forderten Politiker ein Ende der Offensive in Aleppo, so auch UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon. Die USA und Grossbritannien warnten vor einem Massaker. Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan forderte die Weltgemeinschaft auf, nicht länger "Zuschauer oder Beobachter" zu bleiben und der französische Präsident François Hollande forderte ein rasches Eingreifen des UNO-Sicherheitsrats.

Russland, das sich dort Sanktionen gegen das Regime von Baschar al-Assad verweigert, warnte vor einer "Tragödie". Aussenminister Sergej Lawrow sagte, seine Regierung versuche, die syrische Führung davon zu überzeugen, den Aufständischen ein Entgegenkommen zu signalisieren.

Wenn aber die Aufständischen Städte wie Aleppo besetzten, sei es nicht realistisch, dass Damaskus dies hinnehme. Lawrow warf dem Westen und "einigen syrischen Nachbarn" vor, den Kampf gegen Damaskus "zu unterstützen und zu lenken".

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  1. Alois Karl Hürlimann

    am 30.07.2012, 14:03

    In Syrien wird ein Krieg geführt, für dessen Eigenart es einen Begriff gibt: Bürgerkrieg.
    Die (halb)globalisierte Mediennachrichtenwelt wird genau diesem Umstand bei weitem nicht gerecht. Die Nachrichtenquellen westlicher Medien sind seit Beginn dieses Krieges absolut unklar. Fake-Videos, die Tage nach ihrer Verbreitung deshalb, weil die angeblich getöteten Opfer in erneuten Videos plötzlich wieder als "Kämpfer" respektive erneut wieder als Opfer auftreten, existieren genau so wie die... ... mehrIn Syrien wird ein Krieg geführt, für dessen Eigenart es einen Begriff gibt: Bürgerkrieg.
    Die (halb)globalisierte Mediennachrichtenwelt wird genau diesem Umstand bei weitem nicht gerecht. Die Nachrichtenquellen westlicher Medien sind seit Beginn dieses Krieges absolut unklar. Fake-Videos, die Tage nach ihrer Verbreitung deshalb, weil die angeblich getöteten Opfer in erneuten Videos plötzlich wieder als "Kämpfer" respektive erneut wieder als Opfer auftreten, existieren genau so wie die Nachrichtensperre des diktatorischen Regimes. Wer für wen ist, auf welcher Seite "die Bevölkerung" steht ? Nicht einmal über die Zusammensetzung der syrischen Bevölkerung, das heisst: der so genannten Ethnien der in Syrien lebenden Menschen wird man als durchschnittlicher Nachrichtenkonsument unterrichtet. Dass es offensichtlich zahlreiche "Söldner" gibt, welche sich kriegerisch-mordend betätigen, ist die eine Seite. Wer diese Söldner bezahlt, eine andere, unbeantwortete. Woher die Waffen stammen, welche die "Rebellen" zur Verfügung haben: Weder wird danach gefragt noch wird nach Antwort danach gesucht. Die einfache Frage, ob beispielsweise die Bevölkerung der Stadt Aleppo insgesamt oder mehrheitlich oder nur zu einem geringen Teil gegen für oder gegen das Assad-Regime ist oder ob sie vielleicht eher unpolitisch war, bis man ihr den Bürgerkrieg aufgezwungen hat - und von wem allenfalls dieser denkbare Zwang ausgegangen ist - alles Unbeantwortetes, weil gar nicht Nachgefragtes.
    Dass man westlicherseits so tut, als schützen Russland und China das Assad-Regime, als belieferen diese beiden Vetomächte hintendurch Assads Restarmee mit Munition und dergleichen mehr ist zwar allenthalben nachzulesen und zu hören. Die Dementis namentlich aus Moskau werden dabei süffisant behandelt, als Lügen dargestellt. Dass Katar und Saudi-Arabien in Syriens Bürgerkrieg, den sie mindetsens mitangerührt haben, mitmischen, und zwar sowohl mit Waffenlieferungen, Logistik, als auch mit "Diplomatie" usw., ist zwar ziemlich offensichtlich, gibt aber in den westlichen UN-Vetohauptstädten wenn, dann nur hinter vorgehaltenen Händen zu reden.
    Kurz: Die Frage, was nach dem Sturz des Assad-Regimes in Syrien folgen soll, wie die Dschihadisten und die übrigen Söldnerherrschaften behandelt werden, welche politischen Ziele (oder auch nur, welche Ansätze demokratischer Strukturvorstellungen inklusive der Bereitschaft zu Kompromissen) die so genannte syrische Opposition hat, läuft in der westlichen Diplomatie und auch im UN-Sicherheitsrat, sieht man mal von russischen Vorschlägen und Annans inzwischen verlorenem Friedensplan ab, in schlichte Leere. Von der lautstarken Erdogan-Clinton-Hollande-Forderung nach Sicherheitsrats-Intervention (was immer solches dann ausser einer "Verurteilung" Assads den Menschen ringen soll) abgesehen ist kein "westliches" Element irgend eines politischen Handlungsszenariums erkennbar.

    Inzwischen kann man immerhin, wenn man sich darum bemüht, Nachrichten über Menschen, welche Syrerinnen und Syrer sind, einigermassen gesicherte Nachrichten, lesen und hören. Zum Beispiel:
    www.spiegel.de/politik/ausland/krieg-in-syrien-assad-gegner-und-anhaenger-feiern-in-beirut-a-847018

  1. Alois Karl Hürlimann

    am 30.07.2012, 14:03

    In Syrien wird ein Krieg geführt, für dessen Eigenart es einen Begriff gibt: Bürgerkrieg.
    Die (halb)globalisierte Mediennachrichtenwelt wird genau diesem Umstand bei weitem nicht gerecht. Die Nachrichtenquellen westlicher Medien sind seit Beginn dieses Krieges absolut unklar. Fake-Videos, die Tage nach ihrer Verbreitung deshalb, weil die angeblich getöteten Opfer in erneuten Videos plötzlich wieder als "Kämpfer" respektive erneut wieder als Opfer auftreten, existieren genau so wie die... mehrIn Syrien wird ein Krieg geführt, für dessen Eigenart es einen Begriff gibt: Bürgerkrieg.
    Die (halb)globalisierte Mediennachrichtenwelt wird genau diesem Umstand bei weitem nicht gerecht. Die Nachrichtenquellen westlicher Medien sind seit Beginn dieses Krieges absolut unklar. Fake-Videos, die Tage nach ihrer Verbreitung deshalb, weil die angeblich getöteten Opfer in erneuten Videos plötzlich wieder als "Kämpfer" respektive erneut wieder als Opfer auftreten, existieren genau so wie die Nachrichtensperre des diktatorischen Regimes. Wer für wen ist, auf welcher Seite "die Bevölkerung" steht ? Nicht einmal über die Zusammensetzung der syrischen Bevölkerung, das heisst: der so genannten Ethnien der in Syrien lebenden Menschen wird man als durchschnittlicher Nachrichtenkonsument unterrichtet. Dass es offensichtlich zahlreiche "Söldner" gibt, welche sich kriegerisch-mordend betätigen, ist die eine Seite. Wer diese Söldner bezahlt, eine andere, unbeantwortete. Woher die Waffen stammen, welche die "Rebellen" zur Verfügung haben: Weder wird danach gefragt noch wird nach Antwort danach gesucht. Die einfache Frage, ob beispielsweise die Bevölkerung der Stadt Aleppo insgesamt oder mehrheitlich oder nur zu einem geringen Teil gegen für oder gegen das Assad-Regime ist oder ob sie vielleicht eher unpolitisch war, bis man ihr den Bürgerkrieg aufgezwungen hat - und von wem allenfalls dieser denkbare Zwang ausgegangen ist - alles Unbeantwortetes, weil gar nicht Nachgefragtes.
    Dass man westlicherseits so tut, als schützen Russland und China das Assad-Regime, als belieferen diese beiden Vetomächte hintendurch Assads Restarmee mit Munition und dergleichen mehr ist zwar allenthalben nachzulesen und zu hören. Die Dementis namentlich aus Moskau werden dabei süffisant behandelt, als Lügen dargestellt. Dass Katar und Saudi-Arabien in Syriens Bürgerkrieg, den sie mindetsens mitangerührt haben, mitmischen, und zwar sowohl mit Waffenlieferungen, Logistik, als auch mit "Diplomatie" usw., ist zwar ziemlich offensichtlich, gibt aber in den westlichen UN-Vetohauptstädten wenn, dann nur hinter vorgehaltenen Händen zu reden.
    Kurz: Die Frage, was nach dem Sturz des Assad-Regimes in Syrien folgen soll, wie die Dschihadisten und die übrigen Söldnerherrschaften behandelt werden, welche politischen Ziele (oder auch nur, welche Ansätze demokratischer Strukturvorstellungen inklusive der Bereitschaft zu Kompromissen) die so genannte syrische Opposition hat, läuft in der westlichen Diplomatie und auch im UN-Sicherheitsrat, sieht man mal von russischen Vorschlägen und Annans inzwischen verlorenem Friedensplan ab, in schlichte Leere. Von der lautstarken Erdogan-Clinton-Hollande-Forderung nach Sicherheitsrats-Intervention (was immer solches dann ausser einer "Verurteilung" Assads den Menschen ringen soll) abgesehen ist kein "westliches" Element irgend eines politischen Handlungsszenariums erkennbar.

    Inzwischen kann man immerhin, wenn man sich darum bemüht, Nachrichten über Menschen, welche Syrerinnen und Syrer sind, einigermassen gesicherte Nachrichten, lesen und hören. Zum Beispiel:
    www.spiegel.de/politik/ausland/krieg-in-syrien-assad-gegner-und-anhaenger-feiern-in-beirut-a-847018

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