LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Klybeckquai 

1.8.2012, 18:11 Uhr

Raum für Grundsätzliches

1.8.2012, 18:11 Uhr

Mit der Eröffnung der Marina-Bar am Klybeckquai beginnt die Zwischennutzung am Hafen. Doch längst nicht alle sind zufrieden mit der Ausgestaltung des Projekts. Am Rand der Brache entsteht – ohne Absprache – ein Nomadengarten. Von und Alexander Preobrajenski

Der Anfang ist gemacht: Nach dem Ende des NT-Areals ist am Rand Basels eine neue Zwischennutzung aufgegangen. Ausgerechnet am Abend des grossen Basler 1. August-Feuerwerks sperrte auf der früheren Esso-Parzelle am Klybeckquai die Marina ihren zur Bar umfunktionierten Bauwagen auf, um Currywurst zu verkaufen – und Bier für 4.50 Franken die Stange. Die Marina ist bis auf weiteres das Herz der Klybeck-Zwischennutzung, die letzten Herbst ambitioniert aufgegleist worden war.

Das Programm des Premierenabends: Auf einem rostigen Container, den der Verein Neubasel in den kommenden Wochen für Workshops nutzen will, schrummten Sweet N'Tender Hooligans ein Eröffnungsständchen. Grillkessel wurden in Betrieb genommen, eine Mini-Minigolf Anlage angelegt, Weinflaschen wanderten in kleinen Runden umher und auf einem Kleinbagger sass der Basler Skater Oli Bürgin, der mit Konsorten eine Skateboardanlage in die Brache betoniert.

300 kamen zur Eröffnung

Rund 300 Besucher verschafften sich einen Eindruck, ob am Klybeckquai die Basler Freiraumaktivisten ihren Platz finden würden. Beurteilen lässt sich das noch nicht, zahlreiche Projekte können erst in den nächsten Jahren starten. Zuletzt hatte sich herausgestellt, dass der Grossteil des von der Hafenverwaltung zugeteilten Areals noch nicht bezugsbereit ist. Erst stehen gröbere Abbrucharbeiten an.

Für die Spätkommenden, die in einem aufwendigen Wettbewerb erkoren worden waren, ist die Perspektive nicht besonders attraktiv. 2015 soll schon wieder Schluss sein mit der Zwischennutzung, die dann neuem Wohnraum Platz machen muss.

Viele zufriedene Gesichter

Das Fazit der Projektvordenker fällt allen Verzögerungen zum Trotz positiv aus. NT-Pionier Philippe Cabane, der den Projektaufruf im Auftrag des Kantons und des Hafens konzipiert und moderiert hat, befand, es würde Gutes entstehen, ein neues NT, nur mit anderen Inhalten: «Es sind die richtigen Leute, die hier zusammenarbeiten. Es ist richtig, dass es langsam anfängt und es so Raum gibt für neue Entwicklungen.»

Fabian Müller, Sprecher der IG Klybeckquai, sagte: «Verzögerungen gehören dazu, wenn so viele unterschiedliche Partner zusammenarbeiten.» Sämtliche involvierte Kreise – Kanton, Hafenverwaltung, aber auch die Projektbetreiber – seien sehr zufrieden mit der Premiere.

Sichtbar zufrieden war schliesslich auch Willi Moch. Der Basler Landschaftsgärtner sollte nach den ursprünglichen Plänen einen Nutzgarten im Zentrum der Zwischennutzung betreiben, zudem war ihm eine Stelle auf dem Areal in Aussicht gestellt worden. Beides blieb ein Versprechen. Nach mehrmaligem Nachhaken beschied man ihm, dass er allenfalls 2014 in die Gummistiefel steigen kann. Moch liess sich nicht abschütteln: An der Eröffnung tauchte er wieder auf mit Pflanzsäcken im Gepäck und 40 Sympathisanten im Gefolge, vorwiegend aus dem linksautonomen Spektrum. Sie feierten ohne Absprache den Start des Basler Nomadengartens.

«Was ist daran alternativ?»

«Wir wurden ignoriert und enttäuscht», klagt Moch. Er sieht sich auch getäuscht über die Form der Zwischennutzung: «Was ist daran alternative Kultur? Es geht doch wieder nur um Konsum und die Verwirklichung von Einzelinteressen.» Er will solange bleiben, wie eine Wirkung seines Projekts spürbar ist und dann allenfalls weiterziehen. Zwischennutzungs-Fachmann Cabane hat Freude am Nomadengarten: «Das ist super, solche konstruktiven Querschläger braucht es.»

Kaum ist der Klybeckquai ein Stück öffentlicher Raum geworden, zeigt sich, dass im weiten Hafenpanorama grundsätzliche Auseinandersetzungen Platz finden könnten. Über die Vorstellung von Freiraum und die Bedingungen unabhängiger Kultur – keine schlechte Vorzeichen für die nächsten Jahre.

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Lokales, Stadtentwicklung

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Rheinhattan macht nicht alle glücklich Weiterlesen

Amtlich erwünschte Zwischennutzungen Weiterlesen

Hafenprojekte sind auserkoren worden Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

  1. René Reinhard

    am 1.08.2012, 23:47

    Zwischennutzung heisst heutzutage also zuallererst eine Beiz, eine Bar oder sonst eine Spelunke aufzumachen?

    Na ja, immerhin ist es erfreulich,dass Herr Moch die Gummistiefel schon jetzt angezogen hat um mit Pflanzsäcken im Gepäck und ein paar Compains den Start eines "Basler Nomadengartens" zu feiern. So etwa nach dem Motto von, ich glaube es war Robert Walser, der auf die Frage warum es soviel umziehe, gesagt haben soll: "Ich bemühe mich innerhalb der Grenzen dieser Stadt, (Biel oder... ... mehrZwischennutzung heisst heutzutage also zuallererst eine Beiz, eine Bar oder sonst eine Spelunke aufzumachen?

    Na ja, immerhin ist es erfreulich,dass Herr Moch die Gummistiefel schon jetzt angezogen hat um mit Pflanzsäcken im Gepäck und ein paar Compains den Start eines "Basler Nomadengartens" zu feiern. So etwa nach dem Motto von, ich glaube es war Robert Walser, der auf die Frage warum es soviel umziehe, gesagt haben soll: "Ich bemühe mich innerhalb der Grenzen dieser Stadt, (Biel oder Bern) zu nomadisieren."

    Kein schlechtes Handlungsvorbild.

  1. René Reinhard

    am 1.08.2012, 23:47

    Zwischennutzung heisst heutzutage also zuallererst eine Beiz, eine Bar oder sonst eine Spelunke aufzumachen?

    Na ja, immerhin ist es erfreulich,dass Herr Moch die Gummistiefel schon jetzt angezogen hat um mit Pflanzsäcken im Gepäck und ein paar Compains den Start eines "Basler Nomadengartens" zu feiern. So etwa nach dem Motto von, ich glaube es war Robert Walser, der auf die Frage warum es soviel umziehe, gesagt haben soll: "Ich bemühe mich innerhalb der Grenzen dieser Stadt, (Biel oder... mehrZwischennutzung heisst heutzutage also zuallererst eine Beiz, eine Bar oder sonst eine Spelunke aufzumachen?

    Na ja, immerhin ist es erfreulich,dass Herr Moch die Gummistiefel schon jetzt angezogen hat um mit Pflanzsäcken im Gepäck und ein paar Compains den Start eines "Basler Nomadengartens" zu feiern. So etwa nach dem Motto von, ich glaube es war Robert Walser, der auf die Frage warum es soviel umziehe, gesagt haben soll: "Ich bemühe mich innerhalb der Grenzen dieser Stadt, (Biel oder Bern) zu nomadisieren."

    Kein schlechtes Handlungsvorbild.

Informationen zum Artikel

1.8.2012, 18:11 Uhr

Raum für Grundsätzliches

Text

Text:

  • 26.07.2014 um 13:12
    Zum Artikel: Auf was man sich beim FC Basel freuen darf

    Korrigiert. Sie sind aber auch ungnädig, der Kollege hat die halbe Nacht an dem Artikel gearbeitet, da darf man so ein das schon mal überlesen. Im Übrigen hab ich als Dienstchef beim Drüberschauen nicht realisiert, dass das das dass sein müsste.

  • 04.06.2014 um 11:50
    @beobachter
    Zum Artikel: Hunderte demonstrierten am Abend in der Basler Innenstadt

    Helfen Sie mir ein bisschen nach: Weshalb war die Berichterstattung der TagesWoche aus Ihrer Sicht einseitig? Welche Infos/Meinungen haben Ihnen gefehlt?

  • 04.06.2014 um 10:00
    @Tschopp
    Zum Artikel: Hunderte demonstrierten am Abend in der Basler Innenstadt

    Sind Sie sicher? Ich stand ein gutes Stück weg, aber es sah aus wie eine Ladung H20, die da geflogen kam. Ich hab den Text jedenfalls angepasst.

Bild

Bild: Alexander Preobrajenski

Aktuell

Victor Lerena: Adìos España! Xabi Alonso nimmt Abschied von Real Madrid und wechselt zu Bayern München.

Fussball/Xabi Alonso 

Spaniens Kultkicker wechselt zu den Bayern

Womöglich steht er schon heute auf Schalkes Rasen und feiert sein Bundesliga-Debüt: Mittelfeld-As Xabi Alonso hat sich ganz aus Spanien verabschiedet, um fortan für Bayern München auf dem Feld zu stehen. Das ist eine mittlere Sensation.Von Florian Haupt. Weiterlesen

JOHN G. MABANGLO: «Wahnsinn»: Belinda Bencic konnte das Erreichte kaum fassen.

Tennis, US Open 

Der grösste Sieg von Belinda Bencic

Es ist erst ihr viertes Grand-Slam-Turnier, aber Belinda Bencic erreicht die Achtelfinals des US Open. Die Ostschweizerin schlägt die Nummer 7 der Welt eindrucksvoll mit 6:1 und 7:5.Von Jörg Allmeroth. Weiterlesen

Keystone/Patrick Straub: Schicklich und friedlich auf der Schützenmatte. So stellen sich die Black Stars ihr Cupspiel gegen den FC Zürch vor. Das Bild stammt aus der Partie Old Boys–FCB aus dem Jahr 2013.

Fussball, Schweizer Cup 

Black Stars: Lieber Forfait als ins Joggeli

Noch einmal wie 2012 in den St.-Jakob-Park, das wollen die Black Stars auf keinen Fall, wenn sie den FC Zürich im Cup empfangen. Derzeit sieht es danach aus, als ob das Zweitrundenspiel auf der Schützenmatte stattfinden könnte.Von Daniel Faulhaber. Weiterlesen