LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Kunst-Projekt 

30.7.2012, 17:03 Uhr

Als Nächstes werden Fähren eingestrickt

30.7.2012, 17:03 Uhr

Das «Strick-Graffiti» der Strickgruppe «farbARTig verstriggt», das seit der letzten Art Basel das Geländer der Wettsteinbrücke ziert, wurde abmontiert. Auf künftige Aktionen kann man sich aber freuen. Von

Am Montagnachmittag wurden die überdimensionalen «Strick-Amedysli» von den Brückenhandläufen genommen. «Die Hälfte der Decken wird nun an eine Organisation verschenkt, die für Rumänien strickt», sagt Kathrin Stalder, Initiantin von «farbARTig verstriggt». Die andere Hälfte werde im Zusammenhang mit Basel noch einmal gebraucht – mehr wird noch nicht verraten.

Sie habe viele positive Rückmeldungen erhalten, erzählt Stalder: Ein Blinder beispielsweise habe sich sehr darüber gefreut, dass er diese Kunst fühlen konnte. Bewegend war es für sie, als ein Passant bei den Arbeiten am Brückengeländer vorbeikam und sagte, er könne leider nicht stricken, wolle aber die Kosten des Projektes übernehmen. Für Ferien könne er das Geld nicht verwenden, weil er seine Mutter hier pflegen müsse. Einziger Wermutstropfen waren die mutwilligen Beschädigungen an einem Teil des Strickkunstwerkes auf der einen Brückenseite.

100 Helferinnen und Helfer

Dass das «Strick-Graffiti» nun von der Wettsteinbrücke entfernt wurde, bildet für «farbARTig verstriggt» aber nicht den Schlusspunkt für Aktionen. Zur kommenden Art Basel soll eine neue Aktion folgen: Als nächstes Projekt werden vier Fähren eingestrickt. Dafür habe es nur die Bewilligung des Fährvereins und der Fährmänner gebraucht. Kathrin Stalder zeigt sich zuversichtlich, dass die Fähren rechtzeitig eingestrickt werden können. «Mit bis jetzt 100 Leuten, die sich angemeldet haben, macht das 20 Leute pro Fähre.» Vier Künstlerinnen würden je ein Konzept für das Kleid einer Fähre entwerfen. Eine könnte zum Beispiel schwarz-weiss mit Baslerstab werden, eine andere blau, grün und türkis.

«100 Leute stellen 'farbARTig verstriggt' vor ein kleines Standort-Problem», sagt Stalder. Bei schönem Wetter werde auf der Pfalz gestrickt. Falls es am ersten Strick-Treffen regnen sollte, kann die Gruppe in den Keller des Café Isaak. Für später hat Kathrin Stalder beim Münsterpfarrer um Strickasyl ersucht, da der bisherige Strick-Treff in der Mitte räumlich zu klein ist. «Offenbar stellt das gemeinsame Gestalten ein Bedürfnis dar, weil neben Fäden auch Menschen verbunden werden», stellt Stalder fest.

«Manche stricken auch im Ausland oder in anderen Kantonen», so Stalder: «Da gibt es zum Beispiel jenen 88-jährigen Mann, der zuhause strickt.» Sie freut sich ausserdem über die Beteiligung der Strick-Graffiti-Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck aus Deutschland. Diese forsche auf dem Gebiet der Strick-Graffiti-Kunst und entwerfe eines der vier Konzepte für das Projekt der eingestrickten Fähren zur kommenden Art Basel. Es sei schon faszinierend, zu sehen, wie aus einem Plätzli ein Gesamtkunstwerk werde, sagt Stalder. «Ein altes Handwerk wird wieder aufgewertet.»

Gute Arbeit! Teilen und mehr lesen.

Teilen und weiterleiten

Mehr zum Thema

Lokales, Kunst

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Gefordert: Miriam Schaffner Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

  1. Michael Przewrocki

    am 31.07.2012, 06:51

    Habe die Striggede in 3DVideo gefilmt. Betrachten durch Schielen oder andere Hilfmittel. Wird noch dieses Jahr online sein. Wann wird hier bekanntgegeben.

  1. Michael Przewrocki

    am 31.07.2012, 06:51

    Habe die Striggede in 3DVideo gefilmt. Betrachten durch Schielen oder andere Hilfmittel. Wird noch dieses Jahr online sein. Wann wird hier bekanntgegeben.

Informationen zum Artikel

30.7.2012, 17:03 Uhr

Als Nächstes werden Fähren eingestrickt

Text

Text:

  • 21.09.2012 um 00:01
    Wochenendlich im Lötschental

    Das Walliser Lötschental lockt von Frühling bis Herbst mit vielen Wanderrouten. Es bietet für jede Kondition etwas.

  • 27.08.2012 um 17:16
    Bildergalerie: Die neuen Jungen im Tierpark Lange Erlen

    Im Tierpark Lange Erlen hat seinen tierischen Nachwuchs der letzten Monate präsentiert. Am ersten Septemberwochenende werden zwei neue Attraktionen eröffnet.

  • 25.08.2012 um 08:00
    «Bubble Tea» mit ungesundem Inhalt

    «Bubble Tea» heisst ein Süssgetränk, das neu auch in Basel erhältlich ist. In Asien kennt man es seit den 1980er Jahren. «Bubble Tea» war 2011 im Herkunftsland Taiwan von einem Lebensmittelskandal betroffen. Nun hat ein deutsches Wissenschaftsteam in einer Stichprobe bedenkliche Substanzen gefunden.

  • 15.04.2013 um 07:00
    Super!
    Zum Artikel: Gewonnen!

    Ich gratuliere euch von Herzen. Der Preis ist hochverdient. Eure Experimentierfreude und Kreativität sowie die Nähe zur Leserschaft sind beispielhaft in der Schweizer Medienwelt.

  • 21.12.2012 um 14:34
    @ David Klein
    Zum Artikel: Wenn der Eisenfuss stürmt

    Da Urs Buess einmal für die BaZ gearbeitet hat, sehe ich ihn schon als von Bollmanns Aussagen Betroffenen.

  • 10.12.2012 um 10:57
    Matt Andersen
    Zum Artikel: Freitagsfeierabendständchen

    Das nenne ich Leidenschaft! Wundervoll.

Aktuell

sda: Ein Open-Schild in Zürich (Archiv)
1

Detailhandel 

Längere Öffnungszeiten für alle

Detailhändler sollen ihre Geschäfte künftig in der ganzen Schweiz bis mindestens 20 Uhr offenhalten dürfen. Der Bundesrat hält trotz Kritik in der Vernehmlassung daran fest. Er hat das Wirtschaftsdepartement beauftragt, bis Ende Jahr eine Botschaft auszuarbeiten. Von sda. Weiterlesen1 Kommentar

Hans-Jörg Walter: Missgeschicke verhindern: In der «MedienFalle» lernen Jugendliche einen bewussten Umgang mit den sozialen Medien.

#Selfiekultur 

Lernen, wie man mit neuen Medien umgeht

Viele Schulen tun sich schwer damit, ihren Schülern einen vernünftigen Umgang mit Medien zu vermitteln. Institutionen wie die Basler «MedienFalle» springen mit alternativen Ansätzen in die Bresche. Dabei gehen Jugendlichen zuweilen die Augen auf.Von Matthias Oppliger. Weiterlesen

sda: Geri Müller nach seiner Medienkonferenz in Zürich

Affäre Müller 

Es steht Aussage gegen Aussage

Nach Geri Müllers Aussagen zur Affäre um Nackt-Selfies äussert sich auch seine Chat-Partnerin. In mehreren Medien liefert sie ihre Sicht zur Beziehung zwischen ihr und dem Nationalrat. Die 33-jährige Frau fühlt sich in einigen Punkten von Müller falsch dargestellt. Von sda. Weiterlesen