Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Di, 21.05.2013

Gleichstellung 

24.7.2012, 09:22 Uhr

Zürcher Männerbeauftragter kündigt seinen Job nach nur drei Wochen

24.7.2012, 09:22 Uhr

Der Zürcher Männerbeauftragte Markus Theunert hat seinen am 1. Juli angetretenen Job bei der kantonalen Fachstelle für Gleichstellung von Mann und Frau bereits wieder gekündigt. Er war nicht bereit, auf sein Amt als Präsident des Vereins männer.ch zu verzichten. Von sda

sda: Markus Theunert tritt als Männerbeauftragter des Kantons Zürich ab (Archiv)

Markus Theunert tritt als Männerbeauftragter des Kantons Zürich ab (Archiv) (Bild: sda)

Die Doppelfunktion und das damit verbundene Spannungsfeld hätten nicht aufgelöst werden können, schreibt die Direktion der Justiz und des Innern in ihrer Mitteilung vom Dienstag. Die Kündigung diene der Klärung und wahre die Glaubwürdigkeit der neu geschaffenen Stelle des Männerbeauftragten.

Hohe Wellen geworfen und viele empörte Reaktionen provoziert hatte vergangene Woche ein Satz aus einer Stellungnahme des Dachverbandes Schweizer Männer- und Väterorganisationen (maenner.ch) an den Bund zu "Pornografie an Schulen". Der Verband hatte gefordert, dass Eltern und Fachleute sich nicht strafbar machen sollen, wenn sie "mit klarem pädagogischem Ziel" pornografische Darbietungen unter 16-Jährigen zugänglich machen.

In der öffentlichen Wahrnehmung scheine keine Trennung zwischen seinem ehrenamtlichen Engagement als männer.ch-Präsident und seiner staatlichen Aufgabe als Männerbeauftragtem möglich, schreibt Theunert in einer persönlichen Erklärung (siehe Rückseite dieses Artikels).

Die Fachstelle habe die Weiterbeschäftigung als Männerbeauftragter von seinem Rücktritt aus dem männer.ch-Vorstand abhängig gemacht. Diese Bedingung könne und wolle er nicht erfüllen, schreibt er.

Neue Stelle als Schweizer Premiere

Die Schaffung der Stelle des Männerbeauftragten war eine Schweizer Premiere. Sie bedeute eine klare Botschaft des Kantons, dass ein stärkerer Einbezug der Männer in die Gleichstellungsbemühungen erwünscht sei, hiess es bei der Bekanntgabe der neuen Funktion. Viele Männer fühlten sich bei einem Mann als Ansprechpartner für Gleichstellungsanliegen willkommener.

Die Fachstelle will dafür sorgen, dass Knaben und Mädchen sowie Männer und Frauen in Ausbildung und Arbeitswelt gleichberechtigt sind. Ein wichtiges Element ist dabei gemäss der Fachstellenleiterin Helena Trachsel die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Als erster Stelleninhaber wurde der 39-jährige Markus Theunert engagiert, der die Schweizer Männerzeitung gründete und den Schweizer Vätertag mitinitiierte. Seit sieben Jahren ist er Präsident von männer.ch.

Schon vor dem Stellenantritt habe er "die öffentliche Sichtbarkeit" seines männer.ch-Engagements als verhandelbar erklärt, nicht aber das Engagement an sich, schreibt Theunert zu seiner Kündigung.

  1. Unnötiger Posten

    von Markus Troendle am 1.08.2012 um 14:08Uhr

    Diese Stelle ist meiner Ansicht nach unnötig und deshalb bewegt mich diese Story auch nicht tief. Allerdings spricht nichts dabei für die erfolgte Personalselektion - was hier zum Verhängnis wurde ist im Vorfeld einer Stellenbesetzung zu klären um das Vertrauen in eine anstellende Institution nicht grundsätzlich in Frage zu stellen. Aber auch für den Männerbeauftragten gilt vielleicht "all news are good news"...
    Direktlink zum Kommentar

  1. Unnötiger Posten

    von Markus Troendle um 1.08.2012 um 14:08Uhr

    Diese Stelle ist meiner Ansicht nach unnötig und deshalb bewegt mich diese Story auch nicht tief. Allerdings spricht nichts dabei für die erfolgte Personalselektion - was hier zum Verhängnis wurde ist im Vorfeld einer Stellenbesetzung zu klären um das Vertrauen in eine anstellende Institution nicht grundsätzlich in Frage zu stellen. Aber auch für den Männerbeauftragten gilt vielleicht "all news are good news"...
    Direktlink zum Kommentar

Kommentieren

Informationen zum Artikel

24.7.2012, 09:22 Uhr

Zürcher Männerbeauftragter kündigt seinen Job nach nur drei Wochen

Text

Text: sda

Aktuell

sda: Schweizer Botschaft in Washington (Symbolbild)

Schweiz-USA 

Botschaftsfahrer wird nicht belastet

Nach Abschluss der polizeilichen Untersuchung eines Verkehrsunfalles in Washington, bei dem eine 64-jährige Frau ums Leben kam, hat die US-Staatsanwaltschaft entschieden, kein Verfahren gegen den Lenker des Autos der Schweizer Botschaft einzuleiten. Von sda. Weiterlesen

sda: Yves Rossier (links) mit EU-Vertreter David O'Sullivan (Archiv)
4

Schweiz-EU 

Fremde Richter nicht mehr ausgeschlossen

Staatssekretär Yves Rossier hat mit EU-Unterhändler David O'Sullivan «eine praktisch gangbare Lösung» ausgearbeitet, wie die institutionellen Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU künftig geregelt werden könnten. Das bestätigte Rossier im Interview mit der «NZZ am Sonntag». Von sda. Weiterlesen4 Kommentare

sda: Abgewählter Neuenburger FDP-Staatsrat Thierry Grosjean

Wahlen NE 

Neuenburger Regierung kippt nach links

Die Neuenburger Regierung ist bei der Stichwahl am Sonntag nach links gerutscht. Die SP gewann im fünf Sitze zählenden Staatsrat drei Mandate. Die SVP schaffte erstmals den Einzug in die Regierung. Grosse Verliererin ist die FDP, die nur noch einen Staatsrat stellt.Von sda. Weiterlesen