LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

International

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Russland 

20.7.2012, 16:57 Uhr

Gericht verlängert Untersuchungshaft für Punk-Band Pussy Riot

20.7.2012, 16:57 Uhr

Zum Auftakt des Prozesses gegen die drei jungen Frauen der kremlkritischen Punk-Band Pussy Riot hat ein russisches Gericht die Untersuchungshaft der Angeklagten um ein halbes Jahr verlängert. Die seit März inhaftierten Musikerinnen bleiben damit auf Antrag der Staatsanwaltschaft bis am 12. Januar 2013 in Haft. Von sda

sda: Die drei Musikerinnen vor Gericht in einem Gitter

Die drei Musikerinnen vor Gericht in einem Gitter (Bild: sda)

Das Gericht folgte mit der Entscheidung einem Antrag der Staatsanwaltschaft, wie die Agentur Interfax meldete. Die Verteidigung kündigte Widerspruch an. Das Gericht habe ihre Argumente schlicht ignoriert, kritisierte Mark Feigin, einer der Anwälte der Band.

Die drei Musikerinnen im Alter von 22 bis 29 Jahren hatten am 21. Februar mit einem "Punk-Gebet" im Heiligtum der russisch-orthodoxen Kirche in Moskau die Gottesmutter angefleht, Russland von Präsident Wladimir Putin zu erlösen. Ihnen drohen nun deswegen bis zu sieben Jahre Haft. Amnesty International hat die Frauen als politische Gefangene anerkannt.

Angeklagte im Gitterkäfig

Bei der Anhörung hinter verschlossenen Türen sassen die Angeklagten Nadeschda Tolokonnikowa, Jekaterina Samuzewitsch und Marina Alechina - zwei davon Mütter kleiner Kinder - wie in Russland üblich in einem Gitterkäfig. Die Verteidigung forderte auch die Vorladung von Putin als Zeuge. Dies lehnte das Gericht aber ab. Die nächste Anhörung sei nun auf nächsten Montag angesetzt worden.

Obwohl sie bereits seit mehr als vier Monaten in Untersuchungshaft sitzen, wurden die jungen Frauen am Freitag erstmals einem Gericht in Moskau vorgeführt. Das Ereignis wurde von grossem Medieninteresse begleitet. Vor dem Gerichtssaal spielten sich vor Beginn der Anhörung tumultartige Szenen ab, weil unzählige Journalisten sich in den Gängen drängten.

Proteste vor dem Gerichtsgebäude

Vor dem Gerichtsgebäude forderten dutzende Demonstranten die Freilassung des Trios. "Russland wird zu einem totalitären Staat", klagte Stanislaw Samuzewitsch, der Vater einer der Angeklagten. Die Polizei führte mindestens vier Menschen ab. Russische Schriftsteller, darunter der in Westeuropa bekannte Boris Akunin, kritisierten den Umgang der Justiz mit Pussy Riot.

"Das ist ein politischer Prozess", sagte wiederum Anwalt Mark Feigin. Er warf den Behörden vor, die Gruppe aus politischen Motiven zu unterdrücken.

Ihr Fall wird vor demselben Gericht im Stadtteil Chamowniki verhandelt wie im Jahr 2010 der zweite Prozess gegen den Ex-Ölmagnaten und Kreml-Kritiker Michail Chodorkowski. Seine Haftstrafe war damals bis 2016 verlängert worden. Er sah politische Gründe hinter der Verurteilung.

Die "strafbare" Aktion von Pussy Riot:

Teilen und mehr lesen.

Teilen und weiterleiten

Mehr zum Thema

Politik, Russland

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Zwei kremlkritische russische Musikerinnen beenden Hungerstreik Weiterlesen

«Putin setzt Stalins System fort» Weiterlesen

Der grosse Betrug in Russland Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

  1. tokobs

    am 21.07.2012, 08:34

    Spionieren, verfehmen, unterdrücken gehören zu seinem Leben (http://de.wikipedia.org/wiki/Putin -> u.a. Berufliche Karriere).
    Das heisst aber nicht, dass sich das durchsetzt. Die Geschichte beweist, dass sich solches Gebahren nur eine Zeit lang halten kann.

  1. tokobs

    am 21.07.2012, 08:34

    Spionieren, verfehmen, unterdrücken gehören zu seinem Leben (http://de.wikipedia.org/wiki/Putin -> u.a. Berufliche Karriere).
    Das heisst aber nicht, dass sich das durchsetzt. Die Geschichte beweist, dass sich solches Gebahren nur eine Zeit lang halten kann.

Informationen zum Artikel

20.7.2012, 16:57 Uhr

Gericht verlängert Untersuchungshaft für Punk-Band Pussy Riot

Text

Text: sda

Aktuell

: Selbst ist die Frau: Spielerinnen des DFC Therwil in den Anfangsjahren des Frauenfussballs.

Fussball 

Stinkende Kothäufchen in Therwil

Der regionale Frauenfussball hat seine Wurzeln in Therwil. Dort wurde – zwei Jahre nach Gründung der Schweizerischen Damenfussball-Liga (SDFL) – das erste Damenteam der Nordwestschweiz ins Leben gerufen. Die Pionierarbeit hat sich in vielerlei Hinsicht gelohnt. Und trainiert werden muss schon lange nicht mehr auf einem Hundespielplatz…Von Daniel Schaub. Weiterlesen

Keystone/GEORGIOS KEFALAS: Zärtlich in Zeiten der Findung: Trainer Paulo Sousa und Marco Streller nach dessen Auswechslung.
19

Fussball, FC Basel 

Erste Momente des Glücks bei Sousas Heimdebüt

Auch die Heimpremiere ist dem neuen FC Basel geglückt mit einem 3:0 gegen den FC Luzern. In der ersten, der besseren der beiden Halbzeiten, legen Marco Streller sowie Shkelzen Gashi mit seinem ersten, herrlichen Tor im FCB-Dress den Grundstein, ehe Davide Callà in der Nachspielzeit trifft.Von Christoph Kieslich und Renato Beck. Weiterlesen19 Kommentare

Keystone/GEORGIOS KEFALAS: Erst geehrt als Torschützenkönig der Liga im Trikot von GC, dann erstmals im Dress des FCB getroffen: Shkelzen Gashi.

Fussball, FC Basel 

Einzelkritik: Zwei mit dem gewissen Extra

Shkelzen Gashi führt sich im FCB-Dress mit einem spektakulären Treffer vor dem Heim-Publikum ein, und Derlis Gonzalez ist an den beiden anderen Treffern zum 3:0 des FC Basel gegen den FC Luzern beteiligt. Eine Vorstellung, bei der einiges schon ganz ordentlich klappte, bei der Luft nach oben bleibt und bei der Marco Streller ein 100-Tore-Jubiläum feierte.Von Christoph Kieslich. Weiterlesen