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Neulich bei «Negishi»: Hab' grade «Save the Whales» online unterstützt. Jetzt hab' ich aber Hunger.
Grummel zu Erfolgreiches Polit-Engagement ist bloss einen Klick entfernt
Das ist der Tod des Handballsports. Und 2022 stirbt der Fussball (definitiv).
ch serena zu Katar sensationell im WM-Final
Bei allem Respekt vor Sousa, Serey Die hat mit Herzblut und Blutgrätsche für den FCB gekämpft, Old-School-Fussball, jammerschade.
Michel Steiner zu Serey Die zu Stuttgart: Der Vertrag soll in Afrika unterschrieben werden
Ich habe dies anders gelernt: In schweren Zeiten muss man sich auf bessere Zeiten vorbereiten. Forschungsresultate brauchen Zeit, bis sie rentabel sind. Also sollte die Finanzierung der Forschung eher antizyklisch erfolgen.
H J Martens zu Euro-Schock trifft regionale KMU hart – sie müssen bei der Forschung sparen
  1. kara_da

    am 31.01.2015, 18:51

    Sehr verehrter Herr Dettli,
    Mit dem Bau für die Hochschule der Gestaltung HGK auf dem Dreispitz, haben Sie mit Verlaub um meine Äußerung diesbezüglich, sich vor allem dies geleistet: der Bau eines öffentlichen Gebäudes, dass zwischen zwei Klassen unterscheidet, die oberen Chargen i.e. die Direktion mit dem weiten Ausblick ins Umland und dem Rest der Belegschaft. Wenn Sie so wie viele unter uns, Ihr Gebäude aus der Warte der Treppen steigenden Mehrheit betrachtet haben, ist wie erbaermlich... mehrSehr verehrter Herr Dettli,
    Mit dem Bau für die Hochschule der Gestaltung HGK auf dem Dreispitz, haben Sie mit Verlaub um meine Äußerung diesbezüglich, sich vor allem dies geleistet: der Bau eines öffentlichen Gebäudes, dass zwischen zwei Klassen unterscheidet, die oberen Chargen i.e. die Direktion mit dem weiten Ausblick ins Umland und dem Rest der Belegschaft. Wenn Sie so wie viele unter uns, Ihr Gebäude aus der Warte der Treppen steigenden Mehrheit betrachtet haben, ist wie erbaermlich oberflaechlich heutige modernste Architektur mit Werten wie Begegnungs- oder sozialen Raeumen wie Flure und Treppen umgeht. Zumindest hatten öffentliche Gebäude wie Schulen früher noch so etwas wie einen gepflegten Umgang mit diesen Orten der Begegnung und war in die Architektur mit eingeschrieben. Was Sie hingegen zelebrieren, ist blanke hegemoniale Affirmation des Neoliberalismus und in etwa so stillvoll wie ein Zivilschutzbunker aus dem Kalten Krieg

    Zum Artikel: «Hochhäuser sind Machtdemonstrationen» | Zum Kommentar

  2. Daniel Hage

    am 31.01.2015, 16:27

    @Maya ldorado... Ich verstehe Sie ja gut aber 1. Ist Wirtschaft prinzipiell eine Sozialwisssenschaft und keine naturwissenschaft- mit dieser höchstens über gewisse Statistisch-Mathematische Modelle verbunden, 2.) Das Nachkapitlistische zeitalter wird die Menschheit erreichen (oder auch nicht wenn Sie sich selbst vorher den Stöpsel zieht !) wenn auch der allerletzte noch (über)lebende dieser Spezies aus EINSICHT zur Haltung gelangte seine Biologisch ankonditionierten Überlebensegoismusauch n... mehr@Maya ldorado... Ich verstehe Sie ja gut aber 1. Ist Wirtschaft prinzipiell eine Sozialwisssenschaft und keine naturwissenschaft- mit dieser höchstens über gewisse Statistisch-Mathematische Modelle verbunden, 2.) Das Nachkapitlistische zeitalter wird die Menschheit erreichen (oder auch nicht wenn Sie sich selbst vorher den Stöpsel zieht !) wenn auch der allerletzte noch (über)lebende dieser Spezies aus EINSICHT zur Haltung gelangte seine Biologisch ankonditionierten Überlebensegoismusauch nur Partiell im Dienste eines "Höheren Grösseren Ganzen" hintanzustellen -und zwar für mehr als nur 5 Minuten !... Ob Sie und ich diesen Tag erleben wage ich vorläufig zu bezweifeln- Sie dürfen aber gerne anderer Ansicht sein und mich Realiter Widerlegen, das fände ich sogar sehr Sympathisch- nur eben bis es soweit ist, bleibe ich der "ungläubige Thomas" der Gesellschaftstheorie !

    Zum Artikel: Euroschock: Ein kleines Tief, dann ein Hoch | Zum Kommentar

  3. Grummel

    am 31.01.2015, 12:01

    «... dass über die Hälfte der Unterstützer aus dem Ausland kommt».

    So viel zur Relevanz solcher Befragungen.

    Neulich bei «Negishi»: Hab' grad' «Save the Whales» online unterstützt. Jetzt hab' ich aber Hunger.

    Zum Artikel: Polit-Engagement ist nur einen Klick entfernt | Zum Kommentar

  4. la eser

    am 31.01.2015, 12:01

    Bei all diesen Beiträgen wird Basel immer als Vorreiter in Sachen Hochhaus in der Schweiz genannt. Dabei entsteht in Zürich eine ganze Hochhausstadt (Zwischen Prime-Tower und Bhf Altstetten)
    Zudem habe ich das Gefühl in Zürich wird die Hochhausdiskussion auch städtebaulich fundierter geführt, anstatt einfach zu schreien "wir sagen JA zum Hochhaus!".

    Zum Artikel: «Hochhäuser sind Machtdemonstrationen» | Zum Kommentar

  5. merlini gabriela

    am 31.01.2015, 10:27

    Und muss etwas anders schreiben: Armut hatte in der Schweiz fast immer selbstverschuldet zu sein, sonst hätte man ja etwas ändern müssen, an der Gesellschaftsstruktur, und Macht einbüssen müssen, und - meine Güte -, wie hätte man dann die Menschen noch ausbeuten können? Kürzlich sagte mir jemand vom Justizapparat (ich bin Teil der Aufarbeitung fürsorg. Zwangsm.): Ich solle eben nicht immer wieder umziehen. Ich konnte nur laut auslachen. Aber das ist so, keine Vorstellung von Armut und ... mehrUnd muss etwas anders schreiben: Armut hatte in der Schweiz fast immer selbstverschuldet zu sein, sonst hätte man ja etwas ändern müssen, an der Gesellschaftsstruktur, und Macht einbüssen müssen, und - meine Güte -, wie hätte man dann die Menschen noch ausbeuten können? Kürzlich sagte mir jemand vom Justizapparat (ich bin Teil der Aufarbeitung fürsorg. Zwangsm.): Ich solle eben nicht immer wieder umziehen. Ich konnte nur laut auslachen. Aber das ist so, keine Vorstellung von Armut und ihren Nebenwirkungen; man lässt Menschen bspw. obdachlos werden, und sagt ihnen in etwa: "Jetzt gehen Sie doch endlich mal zum Coiffeur, dann bekommen Sie auch Arbeit." Wobei das "Sie" eher selten ist. Und dann die andauernden Kontrollen in alle Lebenslagen, das Befragen des Umfeldes (genau wie vor 100 Jahren, übrigens). Ich erinnere mich an die Wirkung, als die Fichenaffäre aufflog, und denke in unguten Momenten: Armutsbetroffene kannten und kennen, über Jahrzehnte hinweg, nur das. Mit dem hübschen Unterschied, dass diese Verfolgten keine Karriere zu verlieren hatten/haben. Friedrich Glauser, Robert Walser und künftig vielleicht Agota Kristof, Aglaja Veteranyi, Marielle Mehr, usw., werden dann in Lesezirkeln verhandelt, in welche Armutsbetroffene jedoch eher selten geraten, leider. "Es schneit, es schneit, die weisse Beschwerde, bedeckt die Erde..., der Schnee, der Schnee, es taumelt so weh" (aus dem Gedächtnis).

    Zum Artikel: SKOS will ihre Richtlinien für die Sozialhilfe revidieren | Zum Kommentar

  6. H J Martens

    am 30.01.2015, 20:46

    Ich denke auch, dass es zu billig ist, ganz allgemein von einer Manipulation zu sprechen. Wer Geschichte “objektiv” erforschen will, muss die gesicherten Fakten interpretieren, das heisst, er muss sich, im eigenen Zeitgeist und Kontext stehend, in den damaligen Zeitgeist und in den lokalen Kontext einfühlen und sich hineindenken: Das Problem der Hermeneutik.

    Doch wie gut kann das gelingen, wenn wir doch wissen, dass wir selbst es sind, welche die Mythen post festum erfinden? Also als gut g... mehrIch denke auch, dass es zu billig ist, ganz allgemein von einer Manipulation zu sprechen. Wer Geschichte “objektiv” erforschen will, muss die gesicherten Fakten interpretieren, das heisst, er muss sich, im eigenen Zeitgeist und Kontext stehend, in den damaligen Zeitgeist und in den lokalen Kontext einfühlen und sich hineindenken: Das Problem der Hermeneutik.

    Doch wie gut kann das gelingen, wenn wir doch wissen, dass wir selbst es sind, welche die Mythen post festum erfinden? Also als gut gemeinte und notwendige Verarbeitung, im Bestreben eine “abschliessende” Haltung als Bestandteil der eigenen Identität zu erlangen?
    Daher teile ich die inzwischen verbreitete Auffassung, dass es “die Geschichte an sich” nicht geben kann, sondern nur Geschichten, neudeutsch Narrative. Sie sind unsere Stellungnahme zu den wenigen Fakten und Vermutungen aus vergangener Zeit.
    Dennoch ist eine wissenschaftliche Geschichtschreibung wichtig, obwohl jede Generation eine neue Interpretation davon erarbeiten muss. Zwar wird die Politik daraus fast nichts lernen, muss sich aber wenigstens mit alten Szenarien auseinandersetzen.
    Klar ist aber auch, dass die anspruchsvolle, systematische Auseinandersetzung mit der Geschichte von Populisten aller Couleur umgangen wird. In deren wildem Mix wird natürlich manipuliert bis die Balken krachen. Dies tun sie aber allenorten und professionell: Vorurteile, Statistiken und am Biertisch mitgehörte Stimmungen funktionieren so gut wie die gepflogene bewusste Verleugnung von Tatsachen: Es gibt ja die Meinungsfreiheit. Letztere braucht sich ja weder um Fakten oder Wahrheit noch intellektuellen Anstand zu kümmern.

    Schwerwiegend allerdings finde ich diesen angeblich historisch fundierten Isolationismus der SVP. Er hindert uns, die globale Vernetzung und Abhängigkeit der Schweiz realistisch wahrzunehmen und einzuordnen, damit wir unseren Handlungsspielraum erkennen können.
    Das heisst ja nicht, dass mich der Umgang der anderen Parteien mit der Geschichte überzeugt.

    Zum Artikel: Adieu Schweizergeschichte? | Zum Kommentar

  7. H J Martens

    am 30.01.2015, 17:18

    "... sie müssen bei der Forschung sparen"?

    Ist das auch klug? Ich habe dies anders gelernt: In schweren Zeiten muss man sich auf bessere Zeiten vorbereiten. Forschungsresultate brauchen Zeit, bis sie rentabel sind. Also sollte die Finanzierung der Forschung eher antizyklisch erfolgen.

    Kein Trost für jene KMUs. die trotz der 1.20-Euro-Schonzeit über keine Reserven mehr verfügen.

    Daraus folgt natürlich auch, dass die Schweizer Politik endlich und konsequent den Weg aus der Hochpreisinsel ... mehr"... sie müssen bei der Forschung sparen"?

    Ist das auch klug? Ich habe dies anders gelernt: In schweren Zeiten muss man sich auf bessere Zeiten vorbereiten. Forschungsresultate brauchen Zeit, bis sie rentabel sind. Also sollte die Finanzierung der Forschung eher antizyklisch erfolgen.

    Kein Trost für jene KMUs. die trotz der 1.20-Euro-Schonzeit über keine Reserven mehr verfügen.

    Daraus folgt natürlich auch, dass die Schweizer Politik endlich und konsequent den Weg aus der Hochpreisinsel beschreiten muss, langfristig wird er weniger schmerzhaft sein, als das schockierte Jammern.

    Zum Artikel: Euro-Schock: KMU müssen bei Forschung sparen | Zum Kommentar

  8. Verifiziert

    Rolf Wilhelm

    am 30.01.2015, 15:44

    Wer die Hurtigroute benutzt hat die Chance, diesen Rundgang auch bei einem Landausflug in etwa dieser Art und Weise zu erleben. Für die Mönchsinsel ist dann allerdings keine Zeit.

    Ich habe das vor 3 Jahren (im Sommer) gemacht und die Bilder im Artikel kommen mir alle sehr vertraut vor, mal vom Schnee abgesehen.

    Und wenn ich den Namen des Autors richtig deute ist er derjenige, der das dazumal für mich organisiert hat ;-)

    Zum Artikel: Trondheim – ein Ort mit Charme im Norden | Zum Kommentar

  9. H J Martens

    am 30.01.2015, 14:56

    ein definitiver Standortentscheid des Bundesrats wäre für 2027 zu erwarten. Und wann soll das Lager bezugsbereit sein? 2030?
    Offensichtlich ist diese Langsamkeit ein Teil des Systems Schweiz.

    Atomstrom für alle - Endlager für den Einen, aber natürlich nicht für mich!

    Ein Blick aus dem Dachfenster zeigt, dass Schweden und Finnland in der vornehmen Disziplin des gemeinsamen Handelns durch Einsicht weiter sind: Gemeinsinn geht dort vor Egoismus.

    Zum Artikel: Nagra-Vorschlag: Zürich Nordost und Jura | Zum Kommentar

  10. Maya Eldorado

    am 29.01.2015, 22:39

    Lieber Herr Westdijk

    Ich kann Ihnen nicht sagen, wie man da offiziell dazu kommen kann, um die Sprache zu lernen. Vielleicht gibt es da so einen offiziellen Kosovo-Verein.

    Ich kann Ihnen aber sagen, wie ich mal ein wenig albanisch gelernt habe. Es war eine tolle, interessante und erlebnisreiche Zeit.
    Ich wohnte, weil ich im Speckgürtel einfach keine Wohnung fand, für viereinhalb Jahre in einer kleinen Oberbaselbieter Gemeinde mit ziemlich genau 250 Einwohnern. Dort hatten wir es als frömde ... mehrLieber Herr Westdijk

    Ich kann Ihnen nicht sagen, wie man da offiziell dazu kommen kann, um die Sprache zu lernen. Vielleicht gibt es da so einen offiziellen Kosovo-Verein.

    Ich kann Ihnen aber sagen, wie ich mal ein wenig albanisch gelernt habe. Es war eine tolle, interessante und erlebnisreiche Zeit.
    Ich wohnte, weil ich im Speckgürtel einfach keine Wohnung fand, für viereinhalb Jahre in einer kleinen Oberbaselbieter Gemeinde mit ziemlich genau 250 Einwohnern. Dort hatten wir es als frömde Fötzel und erst noch als alleinerziehende Mutter sehr schwer. Meine jüngere Tochter, die noch im Dorf zur Schule ging, wurde ausgegrenzt. Da mussten sie im Dorf eine Albaner Familie aufnehmen - Vater, Mutter und zwei Buben. Der ältere ging schon in die Schule der Jünger war noch klein, etwa 3 Jahre alt. Nun der ältere der beiden Buben kriegte bald hin wo wir wohnten und kam bald mit seiner Mutter und seinem jüngeren Bruder bei uns vorbei. Die Mutter konnte etwa 2 oder 3 deutsche Wörter, wollte aber lernen. Damals war Albanien noch mehr oder weniger im Mittelalter. Sie kannten unsere elektrischen Geräte nicht, nicht mal elektrisches Bügeleisen oder Staubsauber. Nicht nur die Sprache war neu für sie - einfach alles.
    Mit Gesten zeigte sie mir, dass sie zu mir kommen will und helfen. Ich war gerade beim Abwaschen. Wir hatten sehr lange. Alles was sie in die Hände nahm, sagte sie den albanischen Namen und schaute mich fragend an. So holte ich Papier. Sie schrieb den Begriff in albanisch, ich daneben in deutsch, alles im Doppel. Sie war viel fleissiger im lernen und machte rasche Fortschritte. Wir bezeichneten immer mehr alles, was es so in einem Haushalt hat. Dann kamen die Ich, Du, usw., die Verben, so konnten wir schon einfache Sätze bilden. Dann Adjektive, Adverbe, bis sie sich schon nach relativ kurzer Zeit erstaunlich gut ausdsrücken konnte.
    Wenn ich wegging, schloss ich dort die Haustüre vom Taunerhäuschen wo ich wohnte, nie die Türe ab. Morgens ging ich arbeiten. Wenn ich nach hause kam, war der Haushalt gemacht, Küche aufgeräumt, geputzt, die Wäsche gebügelt zusammengelegt, einfach wunderbar. Damit drückte sie ihre Dankbarkeit aus. Nach einiger Zeit musste sie einen Deutschkurs besuchen. Sie schickten sie wieder nach hause, weil sie schon mindestens soviel, wenn nicht mehr konnte, wie am Ende des Kurses erreicht wurde.

    Ich kann mich aus dieser Zeit noch an ein einziges albanisches Wort erinnern: "jo".
    Der Kleinere der beiden Buben, war offenbar wütend. Er stampfte mit den Füssen auf den Boden und verwarf die Arme und schrie andauernd: "jo, jo, jo...". Ich sagte seiner Mutter: "Das verstehe ich jetzt nicht. Der ist doch wütend. Das sehe ich. Warum schreit er dann 'jo'? Dann erklärte mir seine Mutter, dass es dieses Wort jo, nicht nur auf deutsch gibt, sondern auch in albanisch, nur heisst dieses Wort auf deutsch übersetzt "nein". So Herr Westdijk, jetzt können Sie auch schon ein albanisches Wort, das sie nach dieser Beschreibung sicher auch nie mehr vergessen werden.

    Da, wo ich wohne, hatte ich während fast 9 Jahren Kosovo-Albaner als Nachbarn. Unsere Wohnungen waren nebeneinander im Hochparterre. Beide hatten wir eine kleine Treppe in ein kleines Gärtchen. So haben wir uns im Sommer fast jeden Abend und am Wochenende draussen getroffen. Da hab ich zwar kein albanisch gelernt, dafür ein wenig über den Ramadan erfahren, den die Mutter ganz allein durchzog.

    Zum Artikel: Infoveranstaltung rund um den Kosovo | Zum Kommentar

  1. Christoph Manasse

    am 31.01.2015, 21:39

    Der 1899 erschienene Artikel über den Erweiterungsbau des Basler Rathauses der Schweizerischen Bauzeitung ist online einsehbar über folgende URL:

    retro.seals.ch/cntmng?pid=sbz-002:1899:33:34::536

    Zum Artikel: Der Basler Rathausturm | Zum Kommentar

  2. Wahrsager

    am 31.01.2015, 20:38

    Das wahre Lebensglück ist nicht immer mehr Kapital sondern immer neue Ideen umsetzten.

    Zum Artikel: Jérôme Thiriet: Vom Sattel in den Chefsessel | Zum Kommentar

  3. M Cesna

    am 31.01.2015, 19:52

    Mir ist nicht ganz klar, ob hier eine Prognose abgegeben wird oder es sich schlicht um eine Banalrealität handelt: Nach einem Tal kommt wieder ein Berg.
    Der Artikel hat mir etwas zuviel Beruhigendes an sich, was in auffällig macht.
    Es fehlen mir auch Argumente, weshalb es wieder besser gehen könnte.

    Ein böser Gedanke könnte sein, dass alleine die Existenz des Schweizer Frankens zwielichtige Leute anzieht, deren Hauptziel neben Spekulation und Geldwaschen die Steuervermeidung ist. Wenn das... mehrMir ist nicht ganz klar, ob hier eine Prognose abgegeben wird oder es sich schlicht um eine Banalrealität handelt: Nach einem Tal kommt wieder ein Berg.
    Der Artikel hat mir etwas zuviel Beruhigendes an sich, was in auffällig macht.
    Es fehlen mir auch Argumente, weshalb es wieder besser gehen könnte.

    Ein böser Gedanke könnte sein, dass alleine die Existenz des Schweizer Frankens zwielichtige Leute anzieht, deren Hauptziel neben Spekulation und Geldwaschen die Steuervermeidung ist. Wenn das Problem nicht gelöst wird, könnten diese Leute verhindern, dass es wieder aufwärts geht.

    Zum Artikel: Euroschock: Ein kleines Tief, dann ein Hoch | Zum Kommentar

  4. kara_da

    am 31.01.2015, 18:51

    Sehr verehrter Herr Dettli,
    Mit dem Bau für die Hochschule der Gestaltung HGK auf dem Dreispitz, haben Sie mit Verlaub um meine Äußerung diesbezüglich, sich vor allem dies geleistet: der Bau eines öffentlichen Gebäudes, dass zwischen zwei Klassen unterscheidet, die oberen Chargen i.e. die Direktion mit dem weiten Ausblick ins Umland und dem Rest der Belegschaft. Wenn Sie so wie viele unter uns, Ihr Gebäude aus der Warte der Treppen steigenden Mehrheit betrachtet haben, ist wie erbaermlich... mehrSehr verehrter Herr Dettli,
    Mit dem Bau für die Hochschule der Gestaltung HGK auf dem Dreispitz, haben Sie mit Verlaub um meine Äußerung diesbezüglich, sich vor allem dies geleistet: der Bau eines öffentlichen Gebäudes, dass zwischen zwei Klassen unterscheidet, die oberen Chargen i.e. die Direktion mit dem weiten Ausblick ins Umland und dem Rest der Belegschaft. Wenn Sie so wie viele unter uns, Ihr Gebäude aus der Warte der Treppen steigenden Mehrheit betrachtet haben, ist wie erbaermlich oberflaechlich heutige modernste Architektur mit Werten wie Begegnungs- oder sozialen Raeumen wie Flure und Treppen umgeht. Zumindest hatten öffentliche Gebäude wie Schulen früher noch so etwas wie einen gepflegten Umgang mit diesen Orten der Begegnung und war in die Architektur mit eingeschrieben. Was Sie hingegen zelebrieren, ist blanke hegemoniale Affirmation des Neoliberalismus und in etwa so stillvoll wie ein Zivilschutzbunker aus dem Kalten Krieg

    Zum Artikel: «Hochhäuser sind Machtdemonstrationen» | Zum Kommentar

  5. Pablo de Pubol

    am 31.01.2015, 18:37

    Es ist unbestritten, über Geschmack oder so ähnlich, ja wir sprechen deutsch....

    Zum Artikel: 7 Lieblingssongs von Tangerine Dream | Zum Kommentar

  6. Piet Westdijk

    am 31.01.2015, 18:29
  7. Grummel

    am 31.01.2015, 17:16

    Abgesehen davon: Mit zunehmender Verdichtung wächst auch die «Traufhöhe».

    Wie die Antwort auf diese urbane Herausforderung wohl lautet?

    Zum Artikel: «Hochhäuser sind Machtdemonstrationen» | Zum Kommentar

  8. Grummel

    am 31.01.2015, 17:07

    «I'll be back» (mit einer Spiegelbrille)..

    Zum Artikel: Schau mir in die Augen, Kunde | Zum Kommentar

  9. H J Martens

    am 31.01.2015, 16:57

    Mir ist schon klar, dass BS praktisch nur noch in der 3. Dimension wachsen kann.
    Die leise Frage:
    Bemühen sich die wenigen Damen und vielen Herren Superstararchitekten auch ernsthaft um urbane Wohnmodelle, bei denen die Lebensqualität umfassend optimiert werden?
    Sicher kann ein Architekt solche Lösungen nicht alleine umsetzen. Die grossen, arrivierten Architekten müssten aber im Stande sein, solche Modelle zu entwickeln und den Planern und der Bevölkerung vorlegen.
    Ich vermisse die Debatt... mehrMir ist schon klar, dass BS praktisch nur noch in der 3. Dimension wachsen kann.
    Die leise Frage:
    Bemühen sich die wenigen Damen und vielen Herren Superstararchitekten auch ernsthaft um urbane Wohnmodelle, bei denen die Lebensqualität umfassend optimiert werden?
    Sicher kann ein Architekt solche Lösungen nicht alleine umsetzen. Die grossen, arrivierten Architekten müssten aber im Stande sein, solche Modelle zu entwickeln und den Planern und der Bevölkerung vorlegen.
    Ich vermisse die Debatte um realisierbare Lösungen, die von Profis erarbeitet worden sind. Wohnwert geht uns alle an, das Wohnen in der Stadt muss unbedingt aufgewertet werden.

    Zum Artikel: «Hochhäuser sind Machtdemonstrationen» | Zum Kommentar

  10. Daniel Hage

    am 31.01.2015, 16:46

    @Maya Eldorado... Genau DAS ist ja der "Biologisch Ankonditionierte Überlebensegoismus" von dem ich oben schrieb- sie bestätigen mich aufs schönste- LEIDER !

    Zum Artikel: Euroschock: Ein kleines Tief, dann ein Hoch | Zum Kommentar