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Tolle Idee! Das Beispiel müsste doch Schule machen! Ich überlege mir eine Beteiligung!
Sullivan Frisch zu Private bauen in Muttenz ein Mini-Solarkraftwerk
Lieber Georg Kreis, ein grosses Dankeschön für diesen Beitrag, einmal mehr von Ihrer Fachkompetenz profitiert und viele Fakten erfahren, die ich mir selber nie hätte erarbeiten können.
Peter Pfenninger zu Vergangenheit herrichten, wie man sie braucht
In anderen Ländern sind Arme sich selbst überlassen, ohne Sicherheit für genügend essen und ohne Möglichkeit zum Arzt zu gehen. Vergleicht man das mit den Problemen der Armutsbetroffenen in der Schweiz, ist das im Vergleich eine komfortable Lage.
Maya Eldorado zu «Armut ist nicht die Schuld des Einzelnen»
Wie recht doch Carlo Knöpfel hat. Armutsbetroffene haben tatsächlich sehr oft keine Perspektiven mehr. Wer einmal in die Armut gefallen ist, ist stigmatisiert.
Claude Hodel zu «Armut ist nicht die Schuld des Einzelnen»
  1. Sullivan Frisch

    am 28.07.2014, 20:22

    Tolle Idee!

    Das Bespiel müsste doch Schule machen! Ich überlege mur eine Beteiligung!

    Zum Artikel: Privates Solarkraftwerk in Muttenz | Zum Kommentar

  2. Peter Pfenninger

    am 28.07.2014, 17:15

    Lieber Georg Kreis, ein grosses dankeschön für diesen Beitrag, einmal mehr von ihrer
    Fachkompetenz profitiert und viele Fakten erfahren, die ich mir selber nie hätte erarbeiten können.

    Zum Artikel: Vergangenheit herrichten, wie man sie braucht | Zum Kommentar

  3. Christoph Meury

    am 28.07.2014, 11:52

    Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss!

    «In anderen Ländern sind Arme sich selbst überlassen, ohne Sicherheit für genügend essen und ohne Möglichkeit zum Arzt zu gehen. Vergleicht man das mit den Problemen der Armutsbetroffenen in der Schweiz, ist das im Vergleich eine komfortable Lage». Wenn dies die Quintessenz der Aussage von Maya Eldorado ist, dann können sich die Gegner von Mindestlöhnen und Armutsbekämpfungen bei Maya Eldorado bedanken. Das ist die reine Parade-Argumentatio... mehrWas ich nicht weiss, macht mich nicht heiss!

    «In anderen Ländern sind Arme sich selbst überlassen, ohne Sicherheit für genügend essen und ohne Möglichkeit zum Arzt zu gehen. Vergleicht man das mit den Problemen der Armutsbetroffenen in der Schweiz, ist das im Vergleich eine komfortable Lage». Wenn dies die Quintessenz der Aussage von Maya Eldorado ist, dann können sich die Gegner von Mindestlöhnen und Armutsbekämpfungen bei Maya Eldorado bedanken. Das ist die reine Parade-Argumentation: Es gibt immer noch irgendwo ein paar Ärmer und bei uns leben ja auch die Armen (wie der Beschrieb zeigt) relativ komfortabel und in jedem Fall sicher.

    Fazit: Man kann seine Hände in den Schoss der Selbstzufriedenheit legen und kann weiterhin mit der Armut à la Suisse leben.

    Beispiel gefälligst.

    Kürzlich passiert: Der Allschwiler Einwohnerrat will keine Armutsstudie. Er hat es abgelehnt eine wissenschaftlich-fundierte Studie beim versierten Soziologieprofessor Ueli Mäder in Auftrag zu geben. Angeblich waren die Kosten von 60'000 Franken zu hoch. Offensichtlich will man keine Auskunft über die Ursachen der stetig ansteigen Sozialkosten. Man will das Phänomen "Armut" nicht kennen und begreifen lernen. Man begnügt sich mit der Tatsache, dass die Sozialkosten für die knappe Gemeindekasse zum Problem geworden sind. Alleine im letzten Jahr sind die Kosten um rund 1.1 Millionen Franken auf 6.6 Millionen Franken gestiegen. Das ist kein Pappenstiel und drückt erheblich auf die Ausgaben der Gemeinde. Aber offensichtlich nimmt man dies klaglos in Kauf, auch wenn diese Kosten zu einem strukturellen Defizit führen.

    Ueli Mäder hätte mit seiner Studie das Problem logischerweise auch nicht gelöst. Aber er hätte vielleicht aufzeigen können bei welchen Menschen Armut virulent wird, welche Bedingungen zur Armut führen und ob es stimmt, dass vor allem junge, schlecht ausgebildete Menschen von Armut betroffen sind. Nur wenn man die Armut versteht, kann man etwas dagegen unternehmen. Es ist absurd, wenn man sich damit abfindet die Armut und allfälliges soziales Elend zu verwalten. Die Armut muss man bekämpfen. Nur adäquates Wissen, und eine Armutsstudie, wären dafür die Grundlage gewesen und hätten die Behörden befähigt die Armut und damit auch die steigen Sozialkosten zu bekämpfen.

    Zum Artikel: «Armut ist nicht die Schuld des Einzelnen» | Zum Kommentar

  4. Redaktionsmitglied

    Christoph Kieslich

    am 28.07.2014, 00:32

    @david brönnimann
    Eine angeborene Schwäche... Bin ansonsten Ihrer Meinung, was das Echo Ihres Kommentars anbelangt. Nichts für ungut.

    Zum Artikel: Auf was man sich beim FC Basel freuen darf | Zum Kommentar

  5. Redaktionsmitglied

    Christoph Kieslich

    am 28.07.2014, 00:14

    Na prima. Eine Deutschen-Debatte unter einem von einem Deutschen (mit)verfassten Artikel. #jederistausländerfastüberall

    Zum Artikel: Erste Momente des Glücks bei Sousas Heimdebüt | Zum Kommentar

  6. Sullivan Frisch

    am 27.07.2014, 12:23

    Die Notwendigkeit, zurückzuschauen, und so seine eigene Identität zu festigen, gerade in Zeiten von Krisen, ist unbestritten. Dass politische Parteien geschichtliche Ereignisse so interpretieren, gehört zu deren Geschäft.

    Heute haben wir eine ähnliche Situation wie damals, als man einen Bund mit Frankreich einging. Wir sind nun einmal ein kleines Land, welches keine Ansprüche auf eine Mitbestimmung hegen kann, wie das bedeutende Nationen tun. Deshalb fühlen wir uns heute ebenfalls in e... mehrDie Notwendigkeit, zurückzuschauen, und so seine eigene Identität zu festigen, gerade in Zeiten von Krisen, ist unbestritten. Dass politische Parteien geschichtliche Ereignisse so interpretieren, gehört zu deren Geschäft.

    Heute haben wir eine ähnliche Situation wie damals, als man einen Bund mit Frankreich einging. Wir sind nun einmal ein kleines Land, welches keine Ansprüche auf eine Mitbestimmung hegen kann, wie das bedeutende Nationen tun. Deshalb fühlen wir uns heute ebenfalls in einer unerträglichen Situation. Die ganzen Ideen für die Zukunft, wie wir sie noch bei der Expo schmiedeten, oder vor der Finanzkrise, sind heute vergessen. Die einzige Frage, die wir uns immer wieder stellen, ist die Frage, ob es am sinnvollsten ist, der EU beizutreten, sich abzuschotten wie das Blocher im Moment vorbereitet, oder ob wir einfach abwarten sollen um zu sehen, welche Teile der Bilateralen Verträge die EU weiterhin einhalten will. Wir sind in einer unerträglichen Situation, die kreative Zukunftsideen zurückbindet auf die Frage, ob die Situation in der Schweiz durch eine weitere Isolation unerträglich wird, oder nicht. Wir arbeiten geduldig weiter, versuchen die Qualität zu halten, aber eine wahre innere Inspiration fehlt. Wie lange kann das gut gehen? Die Blockade kann sich noch über Jahre dahinziehen. Der EU kann das egal sein. Wir sind nicht so wichtig für die EU, wie das viele abergläubisch glauben.

    Der Beitrittsgedanke zur EU ist daher ein Gedanke, der heute wieder vermehrt durch die Köpfe geht, und als befreiend empfunden wird.

    Zum Artikel: Vergangenheit herrichten, wie man sie braucht | Zum Kommentar

  7. Maya Eldorado

    am 27.07.2014, 11:57

    Ich habe soeben Bilder vom Gazastreifen gesehen - so viele Häuser geschliffen, die Infrastruktur funktionniert nicht mehr...... Das Gleiche gilt für Syrien und andere Brennpunkte.
    In anderen Ländern sind Arme sich selbst überlassen, ohne Sicherheit für genügend essen, ohne Möglichkeit zum Arzt zu gehen....

    Vergleicht man das mit den Problemen der Armutsbetroffenen in der Schweiz, ist das im Vergleich zu den obigen Beispielen eine komfortable Lage.

    Als alleinerziehende Mutter mit zwei kl... mehrIch habe soeben Bilder vom Gazastreifen gesehen - so viele Häuser geschliffen, die Infrastruktur funktionniert nicht mehr...... Das Gleiche gilt für Syrien und andere Brennpunkte.
    In anderen Ländern sind Arme sich selbst überlassen, ohne Sicherheit für genügend essen, ohne Möglichkeit zum Arzt zu gehen....

    Vergleicht man das mit den Problemen der Armutsbetroffenen in der Schweiz, ist das im Vergleich zu den obigen Beispielen eine komfortable Lage.

    Als alleinerziehende Mutter mit zwei kleinen Kindern lernte ich die Fürsorge auch als Betroffene kennen. Ich lernte in dieser Zeit andere Armutsbetroffene kennen. Immer wurde die Lage am Mittelstand gemessen, von praktisch allen. Es wurde viel davon gesprochen, was man sich nicht leisten kann. Irgendwie fand ich das erdrückend. Mehr oder weniger zur gleichen Zeit kam meine Schwester mit ihrer Familie in die Schweiz in die Ferien. Sie waren Expats, unter anderem in Quito und Mexiko. Sie beschrieb, was dort Armut bedeutet. Ich verglich meine Situation mit den Menschen dort und eine grosse Dankbarkeit stieg in mir auf.
    Wir hatten, eine zwar einfache aber gute Wohnung, jeden Tag zu essen. Wir hatten Velos. Damit konnten wir Ausflüge machen, ab und zu in die Badi gehen und vieles mehr. Ab und zu bekam ich ein paar Reka-Checks. Das ermöglichte uns einen grösseren Ausflug oder bescheidene Ferien.
    Das einzige, was fehlte, war der soziale Kontakt. Die Freizeitaktivitäten in der Schweiz sind sehr auf Konsum ausgerichtet. Und wenn die nötigen Mittel dazu fehlen, ist man eben sehr viel allein.
    Dass meine Kinder wirkliche Nachteile dadurch erlitten, kann ich nicht sagen. Auch mit miinimalen Mitteln lassen sich Kinder fördern. Die Mittel dazu sind einfach nicht die übliche konventionelle Art.
    Da ich kein Gelf für Spielsachen hatte, sammelte ich in einer Schachtel Abfall und Sachen in der Natur und leistete mir einen Werkzeugkasten für Kinder. Ich sammelte allerhand Schrauben und Nägel und anderes auf Baustellen. Im Migro-Doitjourself in der Bottmingermühle hatten sie draussen einen Container mit Abfall, viel Holz, Sperrholz und andere nützliche Sachen zum Basteln. Damit fing ich an, selber irgendwie Spielzeug für meine Kinder zu machen. Schon bald machten sich auch meine beiden Mädchen an die Arbeit, bastelten und machten selber Spielzeug. Das hatte sogar grosse Anziehungskraft auf die Kinder in der Nachbarschaft. Schon bald hatte ich bei Regenwetter und im Winter die Wohnung voller Kinder. Warum kamen die wohl zu mir und nicht in irgend eine andere Wohnung, wo alles, was so üblich war, vorhanden war? Auf jeden Fall hat das die Kreativität meiner und aller anderen Kinder sehr gefördert. Und das ist doch etwas sehr Wichtiges für später.

    Zum Artikel: «Armut ist nicht die Schuld des Einzelnen» | Zum Kommentar

  8. Maya Eldorado

    am 27.07.2014, 04:38

    Carlo Knöpfel mir fällt auf, dass sie im Gespräch nicht ein einziges Mal erwähnt haben, dass man gegen die Armut kämpfen muss. "Hilft" oder will man "helfen" aus diesem Geist heraus, kämpft man im gleichen Atemzug auch gegen die Armen.
    Viele Armutsbetroffene arbeiten hart und das Geld reicht gerade oder es muss sogar von der Fürsorge aufgestockt werden. Sie ver-dienen genaus so Wertschätzung wie Menschen, die in einem Tag mehr verdienen, als Armutsbetroffene in einem Monat.

    Die Fürsorg... mehrCarlo Knöpfel mir fällt auf, dass sie im Gespräch nicht ein einziges Mal erwähnt haben, dass man gegen die Armut kämpfen muss. "Hilft" oder will man "helfen" aus diesem Geist heraus, kämpft man im gleichen Atemzug auch gegen die Armen.
    Viele Armutsbetroffene arbeiten hart und das Geld reicht gerade oder es muss sogar von der Fürsorge aufgestockt werden. Sie ver-dienen genaus so Wertschätzung wie Menschen, die in einem Tag mehr verdienen, als Armutsbetroffene in einem Monat.

    Die Fürsorgeleistungen wurden immer mal wieder ein wenig herun-tergeschraubt, nicht nur teuerungsbedingt, sondern real.

    Fatal finde ich auch diese strickte Trennung in Erwerbs- und Gra-tisarbeit.

    Viele notwendige Arbeit wird auch nicht gemacht, weil "kein Geld" vorhanden ist.
    Man denke nur an die Altersheime. Die Alten können immer mehr nur noch versorgt werden. Für Betreuung und Zuwendung bleibt kaum noch Zeit.
    Auch in den Spitälern könnte mehr Zuwendung den Heilungspro-zess bei vielen beschleunigen. Usw.

    Wenn ein Armutsbetroffener, vor allem wenn er daneben noch Für-sorgegelder beziehen muss, plötzlich weniger arbeitet oder ganz aufhört, weil er einfach am Boden ist, wird zuerst mal Faulheit ver-mutet und er wird durch Arbeitsprogramme gejagt. Menschen in einem gut bezahlten, angesehenen Beruf, können selbstverständ-lich ihr Burnout behandeln lassen, um dann anschliessend wieder gestärkt ihrer Arbeit nachgehen zu können.

    Zum Artikel: «Armut ist nicht die Schuld des Einzelnen» | Zum Kommentar

  9. Redaktionsmitglied

    Christoph Kieslich

    am 27.07.2014, 00:47

    Danke für den Hinweis – daraus ist ein Beitrag entstanden, der am Sonntagmorgen online sein wird: Marcelo Diaz vor dem Absprung.

    Zum Artikel: Auf was man sich beim FC Basel freuen darf | Zum Kommentar

  10. Richard Stretto

    am 26.07.2014, 22:43

    Nachdem ich diesen Artikel in der «Marca» gelesen habe , glaube ich nicht, dass Sousa noch auf unseren Chilenen setzen wird. «Es ist Zeit zu gehen», sagt Diaz da – und auch, dass er mit dem festen Plan nach Basel gekommen sei, hier zwei Jahre zu spielen und dann zu einem besseren Club (mejores clubes) zu wechseln (http://tinyurl.com/lt22bsd). Der Club werde ihm die Türe nicht verschliessen, zeigt sich unser Kleinster überzeugt. Schade.

    Zum Artikel: Auf was man sich beim FC Basel freuen darf | Zum Kommentar

  1. Maya Eldorado

    am 29.07.2014, 01:43

    Lieber Christoph Meury

    Sie haben meine Botschaft völlig falsch verstanden. Sie ist nicht bei Ihnen angekommen.
    Ich konnte in meinem Leben beide Seiten, den Mittelstand und die Armut kennenlernen und leben.
    Da sich armutsbetroffene Menschen selten äussern, habe ich mich entschlossen, etwas aus dieser Sicht zu schreiben. Es ist schon so, dass Armutsbetroffene stigmatisiert und ausgegrenzt werden, allein schon deswegen, dass praktisch alle Freizeittätigkeit auf Konsum ausgerichtet ist. Lesen Si... mehrLieber Christoph Meury

    Sie haben meine Botschaft völlig falsch verstanden. Sie ist nicht bei Ihnen angekommen.
    Ich konnte in meinem Leben beide Seiten, den Mittelstand und die Armut kennenlernen und leben.
    Da sich armutsbetroffene Menschen selten äussern, habe ich mich entschlossen, etwas aus dieser Sicht zu schreiben. Es ist schon so, dass Armutsbetroffene stigmatisiert und ausgegrenzt werden, allein schon deswegen, dass praktisch alle Freizeittätigkeit auf Konsum ausgerichtet ist. Lesen Sie einfach weiter oben. Ich muss mich ja nicht wiederholen.
    Ich hab mit keinem Wort erwähnt, dass ich nicht gegen Unterstützung bin. Bei meinem ersten Beitrag habe ich zuoberst erwähnt, dass mir aufgefallen ist, dass Carlo Knöpfel nicht einmal erwähnt hat, dass man gegen die Armut kämpfen muss. Das bedeutet nämlich nichts anderes, als dass man gegen die Armen kämpft. Es ist ein Defizit und das soll bitte verschwinden.

    So wie sie schreiben, muss ich annehmen, dass Sie nie von Armut betroffen waren, ohne zu wissen, ob Sie da jemals wieder herauskommen werden.
    Mein Beitrag soll nichts anderes sein, als die Situation aus der Sicht der Armutsbetroffenen zu beschreiben.
    Der erstrebenswerte Zustand des Mittelstandes, der auch von oben eingeimpft wird, ist den meisten Armutsbetroffenen so in Fleisch und Blut übergegangen, dass sie sich vor allem der Defizite bewusst sind - auf was muss ich alles verzichten, was der Mittelstand selbstverständlich hat. Das ist fatal und drückt und ist erdrückend noch zusätzlich zu den finanziellen Problemen und kann zu depressiven Verstimmungen oder mehr führen und zieht noch zusätzlich Kräfte ab, die man eigentlich dringend bräuchte für die erschwerten materiellen Umstände.
    Gerade das vertiefte Bewusstwerden der absoluten Armut, hat mir geholfen eine gewisse Leichtigkeit zu erlangen und mehr Lebensfreude zu haben. Ich mass mich nicht mehr, wie die meisten andern, die ich kannte am Mittelstand. Ich überlegte mir Folgendes: Was brauch ich zum Ueberleben in der Schweiz. Was brauch ich zum Leben. Auf was kann ich punktuell verzichten, was ich zum Leben brauche, dass ich mir für mich und meine Kinder kleine materielle Freuden leisten kann. Das ergibt, statt dauernde permanente Defizite ein wenig Luft für Freiraum.
    Armut ist kein Stigma. Armutsbetroffene haben genau so viel Respekt verdient wie Millionäre. Deshalb soll nicht gegen sie gekämpft werden. Das wird nur so gemacht, weil sich niemand getraut den heutigen Turbokapitalismus in Frage zu stellen und die geldgierige Wirtschaft, die sich kaum jemand getraut in Frage zu stellen.

    Zum Thema Armut kann ich Ihnen ein Buch ans Herz legen:
    www.urachhaus.de/buecher/9783825175801/marie-des-brebis
    Eine Frau mit unvorstellbaren Erschwernissen im Leben von Geburt an. Ihr innerer Reichtum, ihre Herzenswärme, hat ihr geholfen all das zu tragen und trotz grosser Armut immer für andere da zu sein.

    Zum Artikel: «Armut ist nicht die Schuld des Einzelnen» | Zum Kommentar

  2. Maya Eldorado

    am 29.07.2014, 00:13

    Danke Fritz Weber, dass Sie meine Aussage noch mit etwas anderen Worten beleuchtet haben.

    Zu der nicht stattgefundenen Armutsstudie: Das ist Schreibtischtäterarbeit und trägt nichts dazu bei, das Problem zu beheben, weil die Quelle davon gar nicht bei den Armen liegt.

    Zum Grundeinkommen:
    Zuerst war ich auch hell begeistert davon. Nach und nach kamen mir aber auch Zweifel, nicht vom Grundgedanken her. Die Umsetzung bedient sich des Kapitalismus, lehnt sich an diesen an.

    Zum Artikel: «Armut ist nicht die Schuld des Einzelnen» | Zum Kommentar

  3. M Fischer

    am 28.07.2014, 22:11

    Da müssen wirklich wahre Gefühle von Herr Kreis für Herr Blocher vorhanden sein. Wer sich mit so viel Leidenschaft neckt, der muss ernsthaft verliebt sein.

    Zum Artikel: Vergangenheit herrichten, wie man sie braucht | Zum Kommentar

  4. Remo Matti

    am 28.07.2014, 21:35

    Interessant wäre allerdings, woher die Rakete genau gekommen ist. Und das haben die US-Infrarot-Satelliten offenbar registriert. Wieso wird da nicht mehr gezeigt, sondern plötzlich mit anderem Material gespielt? Und russisches Territorium wurde von ukrainischer Seite genauso beschossen.

    Ich würde gern die Reaktion des Weltpolizisten sehen, wenn sich mexikanische Bandidos erdreisten würden, ein paar Kanonenschüsse ein klein wenig zu weit nach Norden abzugeben

    Zum Artikel: US-Fotos belasten Moskau | Zum Kommentar

  5. Unregistriert

    am 28.07.2014, 21:20

    Der Basler Bahnhof ist das, was man auf Englisch einen "trainwreck" nennt, es ist schon zu kaputt und verplant, als das man noch etwas gutes daraus machen kann.

    Zum Artikel: Was am Bahnhof SBB alles neu wird | Zum Kommentar

  6. Daniel Hage

    am 28.07.2014, 21:20

    Im Mittelalter schon - "Bajass d Amour"- und bis in die frühe und mittlere Renaissance hinein- da Vinci hatte noch Grosse schwierigkeiten an Präparate zu kommen... aber berweits eine Generation danch hatte Andreas Vesalius an der Uni Padua solche Probleme nicht mehr- das Bewusstsein änderte sich- nur deshalb konnte der sein de Humani Corporis fbrica vollenden weshalb er zwecks Drucklegung anno 1543 nach Basel kam wegen der best beleumundeten Officin (Druckstuiuben) hier...
    Da war Felix Platt... mehrIm Mittelalter schon - "Bajass d Amour"- und bis in die frühe und mittlere Renaissance hinein- da Vinci hatte noch Grosse schwierigkeiten an Präparate zu kommen... aber berweits eine Generation danch hatte Andreas Vesalius an der Uni Padua solche Probleme nicht mehr- das Bewusstsein änderte sich- nur deshalb konnte der sein de Humani Corporis fbrica vollenden weshalb er zwecks Drucklegung anno 1543 nach Basel kam wegen der best beleumundeten Officin (Druckstuiuben) hier...
    Da war Felix Platter ein Knabe von 7 Jahren- er wandelte also später auf den spuren von Vesalius die dieser Ihm gelegt hatte- kurz: Felix Platter hatte es nicht mehr so schwer an Leichen zu kommen wie noch hundert Jahre zuvor ein Leonardo- OK ?
    P.S. Der Historische Rang von Felix Platter verdankt sich auch seinem Wirken als Pestarzt -keiner vor Ihm war so Akribisch, was das Notieren von Name Alter Geschlecht, Beruf, Wohnadresse usw. usw. anging- weshalb man später anhand seiner angaben den "Zug" der Pestepidemie durch die Stadt einmalig klar nachzeichnen konnte- Kurz: Felix Platter ist wohl einer der begründer der Epidemiologie- ohne das damlas zu wissen- aber: Ehre wem Ehre gebührt !

    Zum Artikel: Die verlorene Wunderkammer von Felix Platter | Zum Kommentar

  7. Daniel Hage

    am 28.07.2014, 20:54

    Ja- B. Esser Wysser... wo Sie Recht haben...!
    Mindestens genauso Interessant ist wa Sie uns NICHT beweisen wollen-
    bis jetzt liegen jene Satellitenaufnahmen NICHT vor welche die Raketenabschußbasis zeigt von welchem Das Malaysian-Airlines Flug vom Himmel geholt wurde- warum nur warum -wenn es doch "Bewiesenrrmassen" durchgeknallte separatisten waren...? Oder wird uns was verschwiegen und die "Wahrheit" wieder mal verdreht ?
    Warum war vor einer woche in der "Deutschen wirtschafts Zeitung2 im Net... mehrJa- B. Esser Wysser... wo Sie Recht haben...!
    Mindestens genauso Interessant ist wa Sie uns NICHT beweisen wollen-
    bis jetzt liegen jene Satellitenaufnahmen NICHT vor welche die Raketenabschußbasis zeigt von welchem Das Malaysian-Airlines Flug vom Himmel geholt wurde- warum nur warum -wenn es doch "Bewiesenrrmassen" durchgeknallte separatisten waren...? Oder wird uns was verschwiegen und die "Wahrheit" wieder mal verdreht ?
    Warum war vor einer woche in der "Deutschen wirtschafts Zeitung2 im Net zu lesen in den USA gebe esklandestine meldungen wonach auf den unter Verschluss gehaltenen Aufnahmen "betrunkene"- wie auch immer man das feststellen will- Soldaten mit UKRAINISCHEN Uniformen zu sehen...?
    Hab ich jedenfalls nach hinweisen beim "Spiegel-Online-forum" auf dieser genannten Seite selbst so gelesen- Allerdings: Verifizierung- Null komma Null- zugegeben!- aber das Gegenteil ist genausowenig bewiesen- auch wenn unsere Mainstreammedien uns das Weis machen wollen... Grusligstes Beispiel: Heutiger SPIEGEL-Titel - Propaganda zum Abgewöhnen... Wenn Augstein das sähe würde er in seinem Grabe mit Überlichtgeschwindigkeit Rotieren !!!

    Zum Artikel: US-Fotos belasten Moskau | Zum Kommentar

  8. Sullivan Frisch

    am 28.07.2014, 20:22

    Tolle Idee!

    Das Bespiel müsste doch Schule machen! Ich überlege mur eine Beteiligung!

    Zum Artikel: Privates Solarkraftwerk in Muttenz | Zum Kommentar

  9. Carierte

    am 28.07.2014, 18:21

    Und da soll noch einer sagen, Fussball wär nicht politisch.. Aber man kann sich bloss an den Kopf langen!

    Zum Artikel: Erste Momente des Glücks bei Sousas Heimdebüt | Zum Kommentar

  10. Fritz Weber

    am 28.07.2014, 17:46

    Irgendwo habe ich den Satz gelesen "Sind Menschen, die sich nichts kaufen können, aber dennoch alles haben, was sie zum Leben brauchen, arm?"

    Wie Maya Eldorado richtig beschreibt, gibt es eine relative und eine absolute Armut.
    Die absolut Armen sind Menschen, die unter schlimmen Entbehrungen und in einem Zustand von Verwahrlosung und Entwürdigung ums Überleben kämpfen, wie in Drittwelt-Ländern etwa.

    Die relative Armut sagt hingegen über den tatsächlichen, materiellen Lebensstandard der ... mehrIrgendwo habe ich den Satz gelesen "Sind Menschen, die sich nichts kaufen können, aber dennoch alles haben, was sie zum Leben brauchen, arm?"

    Wie Maya Eldorado richtig beschreibt, gibt es eine relative und eine absolute Armut.
    Die absolut Armen sind Menschen, die unter schlimmen Entbehrungen und in einem Zustand von Verwahrlosung und Entwürdigung ums Überleben kämpfen, wie in Drittwelt-Ländern etwa.

    Die relative Armut sagt hingegen über den tatsächlichen, materiellen Lebensstandard der Menschen nichts aus, sondern misst lediglich den Abstand ihrer Ausstattung mit dem Einkommen zum gesellschaftlichen Durchschnitt.

    Die relative Armut kann man, im Gegensatz zur absoluten Armut - aus meiner Sicht - nicht bekämpfen, man könnte sie eliminieren wenn man wollte, in dem man jedem armutsbetroffenen Menschen ein garantiertes, am Durchschnittseinkommen adäquates Einkommen ermöglicht.

    Die geschilderte Armutsstudie der Gemeinde Allschwil, die Herr Meury erwähnt un die nicht zu Stande kam, wäre vielleicht nur eine Alibi-Übung gewesen.

    Weil wir Alle wissen, dass man die relative Armut wohl eliminieren könnte, wenn man nur wollte.

    Aber wer will das schon? Das garantierte Grundeinkommen lässt Grüssen!

    Zum Artikel: «Armut ist nicht die Schuld des Einzelnen» | Zum Kommentar