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Rolf WilhelmVon der TagesWoche verifiziertes Profil zu Mörgelis Facebook-Account zu sperren, war falsch – ändern Sie meine Meinung
Es sind nicht die Flüchtlinge das Problem, wir selber sind es!
M Cesna zu «Asylchaos»? Es ist an der Zeit, Haltung und Herz zu zeigen
Ist ja ok über die grossen Investoren herzuziehen, aber wer wollte noch gleich seine Pensionskassenrendite / Lebensversicherung freiwillig herabsetzen...? Beides geht nicht.
r.o zu Die Freie Strasse ist in der Hand von Investoren
der messeplatz ist – wie die geschichte zeigt – allenfalls noch bedingt öffentlich – soll’s dem marktplatz gleich ergehen oder der befreiten strasse?
s chröttli zu Die Freie Strasse ist in der Hand von Investoren
  1. Melony

    am 2.09.2015, 15:00

    Dem Viertel der Stimmbevölkerung, die SVP wählen, beibringen zu wollen mehr Herz und Haltung zu zeigen gegenüber der Einwanderung von Menschen aus anderen Ländern, ist doch Wunschdenken. Die SVP hat ihre 25% auf sicher wenn gar nicht mehr. Ein Teil der Menschheit, rund um den Globus, lebt nun mal nach dem Motto "jeder ist sich selbst der Nächste". Was mich erstaunt, ist die Haltung der Kirche. Während man Container und Zelte aufstellt, stehen hunderte Kirchen in der Schweiz praktisch leer... mehrDem Viertel der Stimmbevölkerung, die SVP wählen, beibringen zu wollen mehr Herz und Haltung zu zeigen gegenüber der Einwanderung von Menschen aus anderen Ländern, ist doch Wunschdenken. Die SVP hat ihre 25% auf sicher wenn gar nicht mehr. Ein Teil der Menschheit, rund um den Globus, lebt nun mal nach dem Motto "jeder ist sich selbst der Nächste". Was mich erstaunt, ist die Haltung der Kirche. Während man Container und Zelte aufstellt, stehen hunderte Kirchen in der Schweiz praktisch leer. Man könnte diese Kirchen mit wenig Aufwand umnutzen. Hunderte von Betten hätten darin Platz und die fehlende Infrastruktur wie Küchen und Toiletten liessen sich einrichten. Die Menschen hätten so über den Winter einen sichern Unterschlupf. Vielleicht müsste dies mal ein Medium thematisieren. Eventuell die TagesWoche?

    Zum Artikel: «Asylchaos»? Es ist Zeit, Herz zu zeigen | Zum Kommentar

  2. paul joachim

    am 2.09.2015, 12:09

    Ein guter Vorschlag von Daniel Berger ! Andere Möglichkeit : wie wär's mit dem Rankhof ?

    Zum Artikel: Cupspiel gegen YF Juventus im St.-Jakob-Park | Zum Kommentar

  3. s chröttli

    am 2.09.2015, 12:01

    @leupin

    wie wahr!
    die zeit wird eng
    für die schweiz – nicht als sonderfall, sondern in ihrem positiven selbstwertgefühl einer biz besseren miniwelt.
    aber nicht nur für die schweiz.

    denn wo bleibt dieses ungarische commitment (siehe @meury)?
    wo bleiben die anderen commitments – ökonomisch, sozial, ethisch?

    die unausgesprochene globale maxime der jetzt-zeit heisst nicht schö swi tscharli, sondern flucht nach draussen, drinnen, vorne und hinten:

    «sauve
    qui
    peut!»

    öö: wohin denn... mehr@leupin

    wie wahr!
    die zeit wird eng
    für die schweiz – nicht als sonderfall, sondern in ihrem positiven selbstwertgefühl einer biz besseren miniwelt.
    aber nicht nur für die schweiz.

    denn wo bleibt dieses ungarische commitment (siehe @meury)?
    wo bleiben die anderen commitments – ökonomisch, sozial, ethisch?

    die unausgesprochene globale maxime der jetzt-zeit heisst nicht schö swi tscharli, sondern flucht nach draussen, drinnen, vorne und hinten:

    «sauve
    qui
    peut!»

    öö: wohin denn ...

    Zum Artikel: «Asylchaos»? Es ist Zeit, Herz zu zeigen | Zum Kommentar

  4. Daniel Berger

    am 2.09.2015, 11:37

    Man könnte ja den Eintrittspreis massiv senken, z.B. auf einen Fünfliber. Vielleicht wieder mal ein Vorspiel veranstalten wie früher: FCB Frauen oder so. Einfach ein bisschen kreativ sein.

    Zum Artikel: Cupspiel gegen YF Juventus im St.-Jakob-Park | Zum Kommentar

  5. R Abed

    am 2.09.2015, 10:46

    Ich stimme voll und ganz zu, dass die Debatte von einigen wenigen "schwarzen Schafen" dominiert wird. Dabei helfen aber auch viele ihrer Gegner mit, indem sie via Social Media die negativen Berichte über diese Subjekte teilen und die Medien ausgiebig über negative Vorfälle berichten.

    Gute Projekte, bspw. zivilgesellschaftliche Gruppen, die Flüchtlingen helfen, werden bestenfalls am Rande erwähnt. Rotten sich dagegen 10 Rassisten irgendwo zusammen erfährt es eine unglaubliche Resonanz. Da... mehrIch stimme voll und ganz zu, dass die Debatte von einigen wenigen "schwarzen Schafen" dominiert wird. Dabei helfen aber auch viele ihrer Gegner mit, indem sie via Social Media die negativen Berichte über diese Subjekte teilen und die Medien ausgiebig über negative Vorfälle berichten.

    Gute Projekte, bspw. zivilgesellschaftliche Gruppen, die Flüchtlingen helfen, werden bestenfalls am Rande erwähnt. Rotten sich dagegen 10 Rassisten irgendwo zusammen erfährt es eine unglaubliche Resonanz. Dadurch bilden sich diese auch noch ein, sie repräsentieren die Mehrheit.

    Ein einfacher Weg hiergegen etwas zu machen, wäre mehr über gute Projekte und zivile Hilfsbereitschaft zu berichten.

    Zum Artikel: «Asylchaos»? Es ist Zeit, Herz zu zeigen | Zum Kommentar

  6. Christoph Meury

    am 2.09.2015, 10:05

    Es gibt Staaten und Völker, welche ein verkümmertes politisches Kurzzeitgedächnis haben und an Amnesie leiden. Kurze Rückblende: Am 23. Oktober 1956 begann der Volksaufstand in Ungarn. Kurz nachdem Einmarsch der Sowjets flüchteten 200'000 Ungarn in die Schweiz und andere westeuropäische Staaten. Die ungarische Revolution dauerte nur wenige Tage. Anfang November schlugen die sowjetischen Truppen den Aufstand und damit die Hoffnungen auf Freiheit und Unabhängigkeit nieder. Die Intervention ... mehrEs gibt Staaten und Völker, welche ein verkümmertes politisches Kurzzeitgedächnis haben und an Amnesie leiden. Kurze Rückblende: Am 23. Oktober 1956 begann der Volksaufstand in Ungarn. Kurz nachdem Einmarsch der Sowjets flüchteten 200'000 Ungarn in die Schweiz und andere westeuropäische Staaten. Die ungarische Revolution dauerte nur wenige Tage. Anfang November schlugen die sowjetischen Truppen den Aufstand und damit die Hoffnungen auf Freiheit und Unabhängigkeit nieder. Die Intervention löste eine Massenflucht aus Ungarn in westeuropäische Länder aus. Die Schweiz nahm 14'000 Flüchtlinge auf.

    Rund 60 Jahre später wollen uns die Ungarn jetzt weis machen, dass sie mit ein paar Tausend Flüchtlingen nicht umgehen können und sie ausserstande sind diese Flüchtlinge, notabene zahlreiche Flüchtlingsfamilien mit kleinen Kindern, menschenwürdig zu behandeln. Aktuell kampieren maximal 3'000 Flüchtlinge neben dem Bahnhof und im angrenzenden U-Bahn-Untergeschoss von Budapest. Die hygienischen Zustände sind äusserst kritisch, die Versorgung mit Essen und Getränken mangelhaft. Der Staat hindert die Flüchtlinge an der Ausreise.

    Ungarn versagt und Budapest, eine Stadt mit 1.5 Millionen EinwohnerInnen ist nicht fähig einen anständigen Beitrag zur Bewältigung dieses kurzfristigen Flüchtlingsansturmes zu leisten und die Menschen menschenwürdig zu behandeln.

    Die UngarInnen enttäuschen mich.

    Und wo sind die politischen Stimmen der integrierten ehemaligen Ungarn Flüchtlinge? Wo bleibt der Protest der Exil-UngarInnen?

    Zum Artikel: Protest vor Budapester Ostbahnbahnhof für Weiterreise gen Westen | Zum Kommentar

  7. Miss St. Johann

    am 2.09.2015, 09:53

    Danke, Herr Leupin, für diesen Kommentar, und M Cesna für die Ergänzung. Endlich mal was anderes als die heuchlerische "Bestürzung" über das sogenannte Flüchtlingselend an Grenzzäunen in Ungarn, in Lastwagen in Österreich oder rostigen Kähnen im Mittelmeer, das einem aus fast allen Medien entgegentrieft. Dieses "Flüchtlingselend" entsteht nicht irgendwie einfach so, sondern ist verursacht durch die Abschottungspolitik der EU und auch der Schweiz. Gäbe es für Menschen aus Syrien etc. ... mehrDanke, Herr Leupin, für diesen Kommentar, und M Cesna für die Ergänzung. Endlich mal was anderes als die heuchlerische "Bestürzung" über das sogenannte Flüchtlingselend an Grenzzäunen in Ungarn, in Lastwagen in Österreich oder rostigen Kähnen im Mittelmeer, das einem aus fast allen Medien entgegentrieft. Dieses "Flüchtlingselend" entsteht nicht irgendwie einfach so, sondern ist verursacht durch die Abschottungspolitik der EU und auch der Schweiz. Gäbe es für Menschen aus Syrien etc. eine legale Möglichkeit der Migration, würden sie diese nutzen, und es gäbe ab sofort kein Flüchtlingselend mehr.

    Zum Artikel: «Asylchaos»? Es ist Zeit, Herz zu zeigen | Zum Kommentar

  8. M Cesna

    am 2.09.2015, 09:36

    Ich halte das "Asyl-Chaos-Problem" ür ein Surrogat-Problem:
    Wir haben hier im Lande kein einziges Problem weniger, auch wenn wir keinen einzigen Flüchtling aufnehmen würden. Die Probleme sind alle landesintern und betreffen vor allem die Einheimischen an sich.
    Diese Probleme sind politisch und wirtschaftlich zu lösen.

    - Der hohe Frankenkurs und die hohen Preise verlangen hohe Löhne, die international erstmal erwirtschaftet werden müssen. Das treibt viele Firmen langsam aus der "Teuer-Sch... mehrIch halte das "Asyl-Chaos-Problem" ür ein Surrogat-Problem:
    Wir haben hier im Lande kein einziges Problem weniger, auch wenn wir keinen einzigen Flüchtling aufnehmen würden. Die Probleme sind alle landesintern und betreffen vor allem die Einheimischen an sich.
    Diese Probleme sind politisch und wirtschaftlich zu lösen.

    - Der hohe Frankenkurs und die hohen Preise verlangen hohe Löhne, die international erstmal erwirtschaftet werden müssen. Das treibt viele Firmen langsam aus der "Teuer-Schweiz" hinaus. Das Land verliert Arbeitsplätze, weil man hier nicht fähig oder willens ist, dies zu steuern (oder ganz andere Interessen hat, zB. pro Bankenplatzt).

    - Den Grossteil des Platzes verbrauchen unsere Wohnansprüche (die wir auch noch viel zu teuer bezahlen) und die halt notwendige Verkehrsinfrastruktur, weil halt viele Arbeitsplätze im Zentrum liegen, das Wohnen wegen der spekulativen Mietzinsen aber zunehmend peripher stattfindet. Die Zugezogenen aus dem Süden kommen als arme Leute und beanspruchen so zuerst den Wohnraum, vor dem die Einheimischen schon die Nase rümpfen (Strassenlärm, dünne Wände, Winterkälte & Sommerhitze, etc.)
    Kurz, da haben noch viele Leute Platz - und viele werden an ihnen gut Gewinn machen.

    - Die Kriminalitätsrate ist zu einem kleineren Teil abhängig von der Person, zum grösseren Teil abhängig von den Umgebungsbedingungen. Man stiehlt Esswaren, weil halt Hunger herrscht, man kommt auf dumme Ideen, weil man keinen Tagesinhalt mehr hat, man geht in den "kriminellen Sekundär-Arbeitsmarkt", zB. Drogenhandel, weil auf dem ersten normalen Arbeitsmarkt kein Platz mehr ist oder man systematisch davon ferngehalten wird, wie die Eritreer im Lande (wohl v.a. wegen fehlender Bildung und Xenophobie)
    ....und so manche Wirtschaftsstrukturen zB. vom Geldwaschen aus dem Drogengeschäft gut profitieren.

    - Die ständige hiesige Integrationsdiskussion (meist erst mit der Einbürgerung als wichtig angesehen) vermisst, dass Integration auch eine Leistung des integrierenden Staates verlangt. Da kommen junge Leute, aber niemand kommt auf die Idee, deren Intelligenz in eine Berufsausbildung umzusetzen, nachdem sie bei Ankunft mal zuerst grundsätzlich Deutsch zu lernen haben. In Schweden wandert man als Zugewanderter zuerst einmal in eine Schwedisch-Kurs.
    Die Berufsausbildung ergibt später eine höhere Qualifikation, für den Betreffenden mehr Gesundheit und am Ende auch für die bisherigen Einheimischen mehr Steuern, mehr AHV und später jemand, der den Alten im Pflegeheim noch das Essen einlöffelt.
    Die eigene selbstgemachte Überalterung der Schweiz kann so nur mit Zuwanderung gelöst werden. Mit präsenilen xenophoben Gedanken ruinieren wir nur noch den Rest der Zukunft dieses Landes.

    Quintessenz:
    Auch dieser Staat hat endlich seine eigenen Aufgaben für die Bevölkerungsmehrheit (und nicht für irgendwelche Lobby-Interessenten) zu machen und die entsprechenden Probleme zu lösen. Wer sich nicht einmal für die eigene Jugend- und Altersarbeitslosigkeit im Lande interessiert, soll bitteschön nicht auch noch die Frechheit haben, die Flüchtlinge oder Migranten für die Arbeitslosigkeit verantwortlich zu machen.
    Wem Spekulantengewinne wichtiger sind als die Arbeitsplätze, hat am Ende eine Monaco-Schweiz, wo keine einzige Firma mehr Arbeit anbieten kann (ausser im Geld- und Immobilienhandel).

    Es sind nicht die Flüchtlinge das Problem, wir selber sind es uns!

    Zum Artikel: «Asylchaos»? Es ist Zeit, Herz zu zeigen | Zum Kommentar

  9. Briri

    am 1.09.2015, 23:39

    Genau so! Ich hätte es nicht besser formulieren können! Vor 50 Jahren war ich schon als Kind regelmässig im Fraueli, später mit Saisonabo und Kabine, damit ich in den Arbeitspausen ausruhen konnte! Seit etwa 5 Jahren gehe ich nur unregelmässig. Keine Entspannung ist mehr möglich. Ich möchte mich dort nicht ärgern, sondern ausruhen, Freundinnen treffen und ein bisschen schwimmen!
    Schade, sehr schade! Dass das so nicht mehr möglich ist!

    Zum Artikel: Wirklich so schlimm? Stimmen aus dem Fraueli | Zum Kommentar

  10. Redaktionsmitglied

    Mara Wirthlin

    am 1.09.2015, 12:09

    @Buschweiler: Dass es sich um meine persönliche, individuelle Sichtweise handelt, will ich nicht bestreiten, aber ich halte dies nicht für journalistisch problematisch, da es transparent im Artikel auch so kommuniziert wird. Aber diese stützt sich nicht nur auf einen kleinen Abstecher im Fraueli, sondern auf fundierte Einblicke einer jahrelangen Besucherin. Wie Herr Mustedanagic bereits erwähnt hat, war und bin ich sehr häufig vor Ort - ich will auch keineswegs für böses Blut sorgen mit ... mehr@Buschweiler: Dass es sich um meine persönliche, individuelle Sichtweise handelt, will ich nicht bestreiten, aber ich halte dies nicht für journalistisch problematisch, da es transparent im Artikel auch so kommuniziert wird. Aber diese stützt sich nicht nur auf einen kleinen Abstecher im Fraueli, sondern auf fundierte Einblicke einer jahrelangen Besucherin. Wie Herr Mustedanagic bereits erwähnt hat, war und bin ich sehr häufig vor Ort - ich will auch keineswegs für böses Blut sorgen mit anderen Stammgästen oder mit dem Sportamt oder irgendjemandem böse Absichten unterstellen. Wie im Text bereits geschrieben, klingt die Idee einer Ruheinsel für Frauen auch für meine Ohren durchaus verlockend.

    @ alle: Ich sage nicht, dass es einfach nur idyllisch ist - und schreibe ja auch: "Natürlich ist es nicht immer so angenehm leer im Frauenbad, vor allem an den Wochenenden liegen die Frauen oft dicht an dicht." Ich sage aber, dass es immer noch ein Bad ist, in dem viele Frauen offenbar gerne ihre Zeit verbringen. Die verbreitete Schilderung von einem ständigen Kulturkampf steht im krassen Kontrast zu meiner Wahrnehmung. Es gibt Probleme, das will ich nicht abstreiten. Trotzdem, und ich bleibe dabei, wird es aus meiner Sicht etwas aufgebauscht. Andere Frauen, die ich befragt habe, und die nicht nur aus meinem Bekanntenkreis stammen, sehen dies ähnlich. Auch Frauen, die anhand ihrer Antworten alles andere als "links" rüberkamen, haben mir bestätigt, dass ein überfülltes Fraueli zwar keine Ausnahme, aber auch nicht die Regel ist: Oft findet man es auch genauso vor, wie ich an diesem Freitag Nachmittag.
    @twelve: Niemand sagt, Frauen 60+ sollen nicht zu Wort kommen, aber andere Frauen halt eben auch. Nichts anderes mache ich in diesem Artikel - ich lasse in der hitzigen Debatte über das Fraueli auch einmal Protagonistinnen zu Wort kommen, die das Ganze ein wenig unaufgeregter sehen, mich eingeschlossen. Ich will aber hiermit nicht die Richtigkeit der Wahrnehmung anderer Frauen anzweifeln.

    Zum Artikel: Wirklich so schlimm? Stimmen aus dem Fraueli | Zum Kommentar

  1. Melony

    am 3.09.2015, 10:22

    6,895 Millionen...? Ob da der Rückbau der Container schon eingerechnet ist? So oder so, die Basler Baumafia freuts. Und die Regierung muss sich nicht mit Einsprachen herumschlagen.

    Zum Artikel: Wohncontainer für Flüchtlinge in Basel | Zum Kommentar

  2. sasa25

    am 3.09.2015, 10:09

    Diese Mail habe ich letzte Woche von der OESA erhalten:

    "Zur Zeit benötigen wir in erster Linie saubere Männerkleider für junge schlanke Männer. Aber auch Frauen - und Kinderkleider nehmen wir gerne. Zudem benötigen wir dauern Reisetaschen, Koffer, Rucksäcke und Kinderwagen.
    Ab 9-12h sind wir immer in den Containern erreichbar, am Nachmittag bin ich oben im Büro, rufen dann bitte vorher an, damit es auch klappt. Morgens können Sie einfach vorbeikommen, ausser am Wochenende."


    --
    Astri... mehrDiese Mail habe ich letzte Woche von der OESA erhalten:

    "Zur Zeit benötigen wir in erster Linie saubere Männerkleider für junge schlanke Männer. Aber auch Frauen - und Kinderkleider nehmen wir gerne. Zudem benötigen wir dauern Reisetaschen, Koffer, Rucksäcke und Kinderwagen.
    Ab 9-12h sind wir immer in den Containern erreichbar, am Nachmittag bin ich oben im Büro, rufen dann bitte vorher an, damit es auch klappt. Morgens können Sie einfach vorbeikommen, ausser am Wochenende."


    --
    Astrid Geistert
    Stellenleiterin
    Oekumenischer Seelsorgedienst für Asylsuchende
    Freiburgerstrasse 66
    4057 Basel
    Tel. 061 262 11 20
    Fax 061 631 26 46

    Zum Artikel: So einfach können Sie Flüchtlingen helfen | Zum Kommentar

  3. Kaspar Tanner

    am 3.09.2015, 09:55

    Ergänzung: Nach dem Abschnitt sollte es heissen "...sollte unbehelligt bleiben - sofern er nicht explizit gegen die internen Regeln eines Blogs/Forums verstösst.

    Zum Artikel: Mörgeli-Sperrung auf Facebook war falsch | Zum Kommentar

  4. Kaspar Tanner

    am 3.09.2015, 09:51

    Für alle, die wissen wollen, wo die Sache enden wird:

    www.theatlantic.com/magazine/archive/2015/09/the-coddling-of-the-american-mind/399356/

    Wenn jemand nicht zu Gewalt aufruft, nicht die Bildung krimineller Organisationen begünstigt oder ehrenrührige Behauptungen in den Raum stellt ("XY ist ein Arsch" gehört für mich nicht dazu, weil die Behauptung subjektiv und substanzlos ist. Hingegen sollte eine Aussage im Stile von "XY demütigt Lernende" oder "XY hat Schulden von 30'000.-" b... mehrFür alle, die wissen wollen, wo die Sache enden wird:

    www.theatlantic.com/magazine/archive/2015/09/the-coddling-of-the-american-mind/399356/

    Wenn jemand nicht zu Gewalt aufruft, nicht die Bildung krimineller Organisationen begünstigt oder ehrenrührige Behauptungen in den Raum stellt ("XY ist ein Arsch" gehört für mich nicht dazu, weil die Behauptung subjektiv und substanzlos ist. Hingegen sollte eine Aussage im Stile von "XY demütigt Lernende" oder "XY hat Schulden von 30'000.-" bestraft werden, weil sie mit Fakten belegt ist und so eine Wahrheitsnähe andeutet...)

    Zu Mörgelis "Vergehen": www.zeit.de/wirtschaft/2015-09/asylbewerber-balkan-fachkraeftemangel-deutschland-brain-drain
    Die "Zeit" jubelt in einer Art, die schon an die Zeiten der DDR-Völkerfreundschaft erinnert, die Massennmigration hoch. Obwohl 2 Mio. Deutsche keine Arbeit haben, obwohl die Hartz-4-Ansätze nach wie vor tief und die Löhne im Niedriglohnsektor kaum fürs Überleben reichen und obwohl viele deutsche Kommunen mit Geldknappheit kämpfen, tut die Presse und natürlich die Regierung so, als ob die Rettung Griechenlands plus die der fliehenden Menschheit keinerlei Probleme verursacht.

    Dass Leute auf die DDR-mässige-Propagandawalze nur noch mit Zynismus reagieren, kennen wir sowohl aus dem Arbeiter-und-Bauern-Staat wie auch aus den Endtagen des Dritten Reiches.
    Dass man Leute mundtot machen will, weil sie angesichts des Realitätsverlusts vieler Politiker nur noch Sarkasmus oder Zynismus aufbringen, gibt schon zu denken.

    Erinnert an Kafkas Maus-Parabel, die rennt und rennt und nicht merkt, dass sie sich verrannt hat.
    Vielleicht ist es ja weder aussen- noch innenpolitisch sinnvoll, 2, 5 oder 10 Mio. Menschen zu retten, ohne die näheren Fluchtursachen zu bekämpfen?

    Zum Artikel: Mörgeli-Sperrung auf Facebook war falsch | Zum Kommentar

  5. Verifiziert

    Thom Nagy

    am 3.09.2015, 09:16

    Ein letzter Link zum Thema:

    www.publicom.ch/2015/09/02/mediabrands-2015-starke-digitale-marken/

    Zitat:

    Social Media für Junge wichtiger als klassische Medien

    Neben der qualitativen Ausstrahlung der berücksichtigten Medienmarken untersucht
    MediaBrands auch die generelle Mediennutzung der Deutschschweizer. Dabei bestätigt sich nicht nur der rasante Vormarsch des mobilen Internets – bereits 70% der Deutschschweizer nutzen dieses –, es deutet sich auch ein Paradigmenwechsel in der ... mehrEin letzter Link zum Thema:

    www.publicom.ch/2015/09/02/mediabrands-2015-starke-digitale-marken/

    Zitat:

    Social Media für Junge wichtiger als klassische Medien

    Neben der qualitativen Ausstrahlung der berücksichtigten Medienmarken untersucht
    MediaBrands auch die generelle Mediennutzung der Deutschschweizer. Dabei bestätigt sich nicht nur der rasante Vormarsch des mobilen Internets – bereits 70% der Deutschschweizer nutzen dieses –, es deutet sich auch ein Paradigmenwechsel in der Bedeutung der Mediengattungen an: Für das unter 30-jährige Publikum sind Facebook & Co. bereits heute subjektiv wichtiger als die klassischen, „staatstragenden“ Medien Presse, Radio und Fernsehen. Der Wertschätzung für die traditionellen Medienmarken tut dieser Einstellungswandel aber bisher noch keinen Abbruch. Nach wie vor erfreuen sich Marken wie Beobachter, NZZ oder die SRF-Brands auch bei Jungen einer starken Ausstrahlung.

    Zum Artikel: Mörgeli-Sperrung auf Facebook war falsch | Zum Kommentar

  6. Verifiziert

    Thom Nagy

    am 3.09.2015, 09:13

    Dass Mörgeli bei seinem Posting mit einem Sturm der Entrüstung gerechnet hat: Klar. Dass er auf eine Sperrung gehofft hat: plausibel. Dabei glaube ich nicht, dass er das selber machen musste, er konnte auf die Mitarbeit der «Zensoren aus dem linken Lager» vertrauen.

    Eins muss man der SVP lassen: Sie versteht es meisterhaft, ihre politischen Gegner zu unfreiwilligen Helfern zu machen.

    Zum Artikel: Mörgeli-Sperrung auf Facebook war falsch | Zum Kommentar

  7. Dänny

    am 3.09.2015, 07:49

    Es gibt auch in der Schweiz kein Grundrecht auf Meinungsäusserungsfreiheit in einem privaten Medium (Zeitung).

    Wenn man also in der TaWo etwas über braune Kacke liest, dann nur weil die TaWo dies (z.B. zur Auflagensteigerung) so wollte.

    Zum Artikel: Mörgeli-Sperrung auf Facebook war falsch | Zum Kommentar

  8. s chröttli

    am 3.09.2015, 07:29

    jetzt bin ich aber echt verblüfft.
    normalerweise steht ja so ein slogan dafür, dass man’s dann nicht auch noch tätig beweisen müsste ...
    tickt basel anders?
    bravo sp-basel!

    Zum Artikel: SP wagt sich auf SVP-Terrain vor | Zum Kommentar

  9. Maya Eldorado

    am 3.09.2015, 01:37

    Seit gestern Abend hat es einen Baum weniger auf der Welt. Ich hab einen gefällt.
    Und ich habe gehört, dass meine Nachbarn morgen 3 Bäume pflanzen werden, so wird es zwei Bäume mehr als 3 Billionen geben.

    Spass beiseite: Ich staune immer wieder, wie es immer wieder Zählungen gibt, so irgendwie etwas besser als aus dem Aermel geschüttelt.
    Werden da nur ausgewachsene Bäume gezählt, oder wenn auch kleinere, ab welcher Grösse. Sind eben gekeimte Bäume auch gezählt?
    Werden da die Sträuch... mehrSeit gestern Abend hat es einen Baum weniger auf der Welt. Ich hab einen gefällt.
    Und ich habe gehört, dass meine Nachbarn morgen 3 Bäume pflanzen werden, so wird es zwei Bäume mehr als 3 Billionen geben.

    Spass beiseite: Ich staune immer wieder, wie es immer wieder Zählungen gibt, so irgendwie etwas besser als aus dem Aermel geschüttelt.
    Werden da nur ausgewachsene Bäume gezählt, oder wenn auch kleinere, ab welcher Grösse. Sind eben gekeimte Bäume auch gezählt?
    Werden da die Sträucher mit den Bäumen mitgezähl?
    usw.

    Zum Artikel: Es gibt 3 Billionen Bäume auf der Erde | Zum Kommentar

  10. Bärbeiß

    am 3.09.2015, 00:23

    Nein, Cesna: Bei uns heisst er «Mammon».

    Und er ist richtungsneutral.

    Zum Artikel: Mörgeli-Sperrung auf Facebook war falsch | Zum Kommentar