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Wer die Regeln beachtet, darf ins Fraueli; wer nicht, bleibt draussen. Es ist wie mit jeder Hausordnung.
Phil Boesiger zu «Die ganze Sache wird vom Sportamt extrem aufgebauscht»
Wirte – hört auf zu jammern, tut was für eure Gäste, heisst sie willkommen!
Hanspeter Gysin zu Der Wirteverband tischt eine neue Ausrede auf
Ohne Gewerbe (auch lautes) ist eine Stadt keine Stadt mehr.
RaGl zu Zank um Lysbüchel-Areal: Wirtschaftsverbände wollen keine Wohnungen
  1. Hanspeter Gysin

    am 29.04.2016, 18:47

    Wir waren vor einiger Zeit auf Besuch in Stuttgart. Abends sind wir so durch die Altstadt geschlendert und haben uns überlegt, ob wir nicht was essen wollen. In einem kleinen Italorestaurant sind wir abgestiegen und haben ein Bier, plus die Speisekarte bestellt. Das Bier kam prompt und dazu eine Schale Tomatensuppe und ein paar Brotstücke. Etwas überrascht haben wir darauf hingewiesen, wir hätten aber keine Suppe bestellt. Die Antwort war, das gehöre einfach dazu, falls wir was zusätzliche... mehrWir waren vor einiger Zeit auf Besuch in Stuttgart. Abends sind wir so durch die Altstadt geschlendert und haben uns überlegt, ob wir nicht was essen wollen. In einem kleinen Italorestaurant sind wir abgestiegen und haben ein Bier, plus die Speisekarte bestellt. Das Bier kam prompt und dazu eine Schale Tomatensuppe und ein paar Brotstücke. Etwas überrascht haben wir darauf hingewiesen, wir hätten aber keine Suppe bestellt. Die Antwort war, das gehöre einfach dazu, falls wir was zusätzliches essen wollten, sollen wir das einfach melden. Wir haben daraufhin nicht das billigste der angebotenen Menues bestellt. Wirte – hört auf zu jammern, tut was für eure Gäste, heisst sie willkommen! Die Suppe hat den Stuttgarter Wirt null und nichts gekostet und der Kunde wird wieder kommen.

    Zum Artikel: Der Wirteverband tischt eine neue Ausrede auf | Zum Kommentar

  2. Darjan HI

    am 29.04.2016, 11:57

    Liebe TagesWoche Community

    Mein Name ist Darjan Hil, Mitbegründer vom Kleinhafen. Wir sind sehr dankbar über den TagesWoche Artikel. An dieser Stelle wollten wir dennoch die Community fragen, was sie über Co-Working denken. Ist Basel bereit für einen weiteren Open-Working Space? Ist es gut, dass es noch ein weiteres Angebot für kollaborative Arbeitsplätze und Veranstaltungsräume gibt?

    Wir laden sehr gerne zur Diskussion ein.
    Beste Grüsse,
    Darjan Hil

    Zum Artikel: Arbeitskollegen gesucht! | Zum Kommentar

  3. Maurus Ebneter

    am 27.04.2016, 20:52

    Der Wirteverband hat kein Monopol. Direktanmeldungen an die Wirtefachprüfungen sind in den meisten Kantonen, auch in Basel, möglich. In der Schweiz gibt es rund zwanzig Kursanbieter, darunter auch mehrere, die nicht zu Verbänden gehören. Es ist im Interesse der Öffentlichkeit, einen Minimalstandard an Wissen sicherzustellen: Zum Schutz der Volksgesundheit, zum Schutz von Konsumenten und Arbeitnehmern. Der Fähigkeitsausweis von heute hat nichts mehr mit den Eintrittshürden zu tun, die wir ... mehrDer Wirteverband hat kein Monopol. Direktanmeldungen an die Wirtefachprüfungen sind in den meisten Kantonen, auch in Basel, möglich. In der Schweiz gibt es rund zwanzig Kursanbieter, darunter auch mehrere, die nicht zu Verbänden gehören. Es ist im Interesse der Öffentlichkeit, einen Minimalstandard an Wissen sicherzustellen: Zum Schutz der Volksgesundheit, zum Schutz von Konsumenten und Arbeitnehmern. Der Fähigkeitsausweis von heute hat nichts mehr mit den Eintrittshürden zu tun, die wir bis in die 1990er Jahren kannten. Gegen diese hat sich der Wirteverband selber zur Wehr gesetzt.

    Zum Artikel: Der Wirteverband tischt eine neue Ausrede auf | Zum Kommentar

  4. Maurus Ebneter

    am 27.04.2016, 20:49

    Herr Beck, nennen Sie mir eine Stadt im Umkreis von 500 Kilometern, in der oberirdische Parkplätze am Abend und in der Nacht drei Franken pro Stunde kosten! Mulhouse und Colmar? Kostenlos. Freiburg? Maximal 4 Euro für die ganze Nacht. Zürich? Bis auf wenige Ausnahmen gratis ab 21 Uhr.

    Basel steht hier völlig quer in der Landschaft und die Wirte sind zu recht sauer, dass ihre Gäste abgezockt werden. Leider hat der Grosse Rat es mit Stichentscheid der Präsidentin ganz knapp abgelehnt, hier... mehrHerr Beck, nennen Sie mir eine Stadt im Umkreis von 500 Kilometern, in der oberirdische Parkplätze am Abend und in der Nacht drei Franken pro Stunde kosten! Mulhouse und Colmar? Kostenlos. Freiburg? Maximal 4 Euro für die ganze Nacht. Zürich? Bis auf wenige Ausnahmen gratis ab 21 Uhr.

    Basel steht hier völlig quer in der Landschaft und die Wirte sind zu recht sauer, dass ihre Gäste abgezockt werden. Leider hat der Grosse Rat es mit Stichentscheid der Präsidentin ganz knapp abgelehnt, hier Vernunft walten zu lassen. Die Fraktionen von SP und Grünen haben geschlossen gegen einen Vorstoss gestimmt, der eine Senkung der horrenden, vermutlich europaweit einmaligen Tarife verlangte.

    Wären Sie an unserer Generalversammlung gewesen, hätten Sie mitbekommen, dass sehr differenziert argumentiert wurde. Wir wissen, dass die aktuellen Herausforderungen sehr viele Ursachen haben. Niemand bestreitet, dass die Unternehmer zuallererst selber ihre Hausaufgaben zu erledigen haben. Die Frequenzprobleme in der Innenstadt haben jedoch zu einem Teil mit den lokalen Rahmenbedingungen zu tun. In schwierigen Zeiten dürfen wir nicht auf Massnahmen verzichten, die Linderung versprechen.

    Zum Artikel: Der Wirteverband tischt eine neue Ausrede auf | Zum Kommentar

  5. Tom Schneider

    am 27.04.2016, 00:54

    Wenn sich die Stänkerer und Pöbler ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt hätten, wüssten sie, wie gründlich das Ganze durchgerechnet und geplant wurde: Berechnungen, die zeigen, wie sehr Basel-Stadt von der S-Bahn wirtschaftlich profitiert. Prognosen der Passagierzahlen, die zeigen, welch enormen Menschenmengen vom Herzstück profitieren. Variantenvergleiche, die zeigen, wie sehr die Basler Bevölkerung bei einem alternativen Ausbau der Elsässerbahn auf vier Spuren unter den Baustelle... mehrWenn sich die Stänkerer und Pöbler ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt hätten, wüssten sie, wie gründlich das Ganze durchgerechnet und geplant wurde: Berechnungen, die zeigen, wie sehr Basel-Stadt von der S-Bahn wirtschaftlich profitiert. Prognosen der Passagierzahlen, die zeigen, welch enormen Menschenmengen vom Herzstück profitieren. Variantenvergleiche, die zeigen, wie sehr die Basler Bevölkerung bei einem alternativen Ausbau der Elsässerbahn auf vier Spuren unter den Baustellen leiden würde ...
    Aber all diese Fakten interessieren diese Leute nicht, denn sie wollen letztlich einzig und alleine wütend sein: Über die Basel-Landschäftler schimpfen, die Waggis verunglimpfen, die Schwoben zum Teufel jagen. Denn die Welt endet an der Stadtgrenze, die vor allem eine Blockade im Kopf ist. Bloss: Basel wäre niemals zu dem Basel geworden, dass wir heute kennen und lieben, wenn es die Stadtmauern nicht längst nieder gerissen hätte. Einer der bedeutendsten Durchstösse der Stadtmauer war übrigens derjenige der ersten Eisenbahn auf Schweizer Boden: Nämlich als 1844 die Züge aus Strassburg durch ein extra erstelltes Stadttor in unser Basel einfuhren!

    Zum Artikel: Basel-Stadt will Herzstück vorfinanzieren | Zum Kommentar

  6. Martin 3

    am 26.04.2016, 23:24

    Schade um die Chance „Claraplatz“

    Habe gehofft, dass man mit einer S-Bahn Station das im Zentrum gelegene, hochfrequentierte Chaos namens „Claraplatz“ beheben könnte. S-Bahn Station „Kleinbasel“ = „Messeplatz“? Ich weiss ja nicht.

    Zum Artikel: Basel-Stadt will Herzstück vorfinanzieren | Zum Kommentar

  7. Fabienne Moerik

    am 26.04.2016, 22:49

    Huch, eine Vision! Und dabei hatte ich mich doch schon so auf eine neue Stadtautobahn und das Triple-A-Rating gefreut!

    Zum Artikel: Basel-Stadt will Herzstück vorfinanzieren | Zum Kommentar

  8. Barbara Seiler

    am 26.04.2016, 20:13

    ich bin nicht überzeugt von dieser Tunnelgraberei.

    Logischer schiene mir, einen Fernverkehrsbahnhof in der Nähe des Euroairports zu bauen, sodass sich alle internationalen Reisemöglichkeiten an einem Ort kreuzen, und Ringbahnen rund um die trinationale Regio Basel - für Züge und für Trams.

    Es erschliesst sich mir auch nicht wirklich: einerseits Durchmesserlinien im Fernverkehr und dabei aber Haltestellen an jeder Ecke wie fürs Tram? Wie passt das zusammen?

    Und auch vom übergeordneten... mehrich bin nicht überzeugt von dieser Tunnelgraberei.

    Logischer schiene mir, einen Fernverkehrsbahnhof in der Nähe des Euroairports zu bauen, sodass sich alle internationalen Reisemöglichkeiten an einem Ort kreuzen, und Ringbahnen rund um die trinationale Regio Basel - für Züge und für Trams.

    Es erschliesst sich mir auch nicht wirklich: einerseits Durchmesserlinien im Fernverkehr und dabei aber Haltestellen an jeder Ecke wie fürs Tram? Wie passt das zusammen?

    Und auch vom übergeordneten Konzept: wäre es nicht sinnvoller, dafür zu sorgen, dass Arbeit wieder dezentraler wird, statt immer mehr und mehr Pendler zu transportieren?

    Zum Artikel: Basel-Stadt will Herzstück vorfinanzieren | Zum Kommentar

  9. Georg

    am 26.04.2016, 17:41

    Es gab mal eine Eisenbahnbrücke bei Village Neuf. Würde man diese wieder aufbauen, dann wäre ein Ring möglich.

    Aber ich bin gespannt, wie man das Projekt genau ausführen möchte. In Zürich hat es ja auch ohne Probleme geklappt.

    Zum Artikel: Basel-Stadt will Herzstück vorfinanzieren | Zum Kommentar

  10. M Cesna

    am 26.04.2016, 17:03

    Die Ausführung könnte spannend werden!
    Da wohl nicht geplant ist, die Aussicht von Helvetia von der Mittleren Brücke zu trüben, muss alles unter die Rheinsole, so tief, dass ein Notanker in dieser Gegend nicht alles verwüstet. Das bedeutet Arbeit in wasserführenden Schichten unter der Altstadt und den Häusern von Kleinbasel.
    Dabei darf oben sich aber auch nichts an der Oberfläche verändern, sonst könnten die Altstadthäuser Risse wie in Staufen bekommen, wenn da etwas der Boden wegsack... mehrDie Ausführung könnte spannend werden!
    Da wohl nicht geplant ist, die Aussicht von Helvetia von der Mittleren Brücke zu trüben, muss alles unter die Rheinsole, so tief, dass ein Notanker in dieser Gegend nicht alles verwüstet. Das bedeutet Arbeit in wasserführenden Schichten unter der Altstadt und den Häusern von Kleinbasel.
    Dabei darf oben sich aber auch nichts an der Oberfläche verändern, sonst könnten die Altstadthäuser Risse wie in Staufen bekommen, wenn da etwas der Boden wegsackt. Sprengen dürfte vermutlich out sein, da man danach das Münster neu decken müsste.
    Der Basler Marktplatz-See wäre dann das Highlight eines Missgeschicks dieser Baustelle. (Mit Anschluss zum Rhein liesse sich dann noch direkt der Yachthafen darin unterbringen.)

    Eine andere Variante wäre das Modell der Stadt Coimbra in Portugal: Coimbra A ist dort der Ursprungsbahhof in der Stadt, Coimbra B der Bahnhof für die internationalen Züge.
    Basel-B liesse sich mühelos auf dem Gelände des Rangierbahnhofs in Muttenz realisieren. (...wenn nicht Deutschland das Gelände auf dem Gebiet des Badischen Bahnhofs zur Verfügung stellen würde.)
    Eine andere Variante wäre ein Eisenbahnring rund um die Stadt. Vom St. Johann müsste eine grössere Stadtrand-Spange in Richtung Kleinhüningen-Weil gebaut werden. St. Louis bekäme damit auch internationalen Bahnanschluss. Der Badische Bahnhof würde Basels S-Bahnhof.

    Auf jeden Fall eine planerische Knacknuss in dem dicht bebauten Gelände!

    (.... wenn dann der Roche-Turm noch etwas Schieflage bekommt....!)

    Zum Artikel: Basel-Stadt will Herzstück vorfinanzieren | Zum Kommentar

  1. Verifiziert

    twelve

    am 30.04.2016, 10:53

    Nur um die Geschichte richtig zu verstehen, die selbe Arianne, die beim ersten Artikel den vergangenen Sommer als 'mit vielen Regentagen' bezeichnete?
    Möglicherweise sind die Wahrnehmungen sehr einfach unterschiedlich hier.

    Zum Artikel: «Die ganze Sache wird extrem aufgebauscht» | Zum Kommentar

  2. Andreas Kermann

    am 30.04.2016, 10:38

    Im Zuge dieser Gleichstellung sollte dann aber auch der Name der dazu gehörigen Versicherung geändert werden.

    Wir definieren uns über unsere Sprachen: IV = In Valid = Un Wert

    Den meisten ist dies nicht bewusst - aber der Name der Versicherung wertet alle Versicherten ab - er passt mehr in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts als solche Unwerten Menschen in D euthanasiert wurden!

    Wenn man schon die Rechte von Menschen mit Behinderungen verbessern will wäre es für die Betroffenen sch... mehrIm Zuge dieser Gleichstellung sollte dann aber auch der Name der dazu gehörigen Versicherung geändert werden.

    Wir definieren uns über unsere Sprachen: IV = In Valid = Un Wert

    Den meisten ist dies nicht bewusst - aber der Name der Versicherung wertet alle Versicherten ab - er passt mehr in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts als solche Unwerten Menschen in D euthanasiert wurden!

    Wenn man schon die Rechte von Menschen mit Behinderungen verbessern will wäre es für die Betroffenen schon mal ein Fortschritt nicht mit "Unwert" bezeichnet zu werden!

    Zum Artikel: Initiative in beiden Basel lanciert | Zum Kommentar

  3. s chröttli

    am 30.04.2016, 10:12

    @meury

    das wirklich verbindende zwischen den einzelnen demagogen ist ihre archetypische physiognomie: ob mörgeli oder blocher – sie haben eine verwechselbare ausstrahlung.
    eine der raren witzigen ideen seitens telebasel (dem basler werbekanal mit wortunterbrechungen): die kerlchen zum debattieren an einen lügendetektor anzuschliessen: das wär mal wirklich was bahnbrechendes!

    Zum Artikel: Wer davonläuft, kann keinen Kampf gewinnen | Zum Kommentar

  4. s chröttli

    am 30.04.2016, 09:50

    @meury

    bei allem inhaltlichen einverständnis – mit verlaub: die primäre botschaft muss mE lauten: «wir stehen hier nicht in einer kampfarena – null bock, die ganze debatte so aufzuzäumen, künftig mehrheitlich runden zu boxen statt politisch zu debattieren»
    rhetorisch absolut kein problem – weder bekommen wir da hochklassiges vor die füsse geknallt, noch wäre eine kurze prägnante replik nicht zu finden:
    «danke, kollege hoppel&koppel, dürfen wir nun vielleicht wieder inhaltli... mehr@meury

    bei allem inhaltlichen einverständnis – mit verlaub: die primäre botschaft muss mE lauten: «wir stehen hier nicht in einer kampfarena – null bock, die ganze debatte so aufzuzäumen, künftig mehrheitlich runden zu boxen statt politisch zu debattieren»
    rhetorisch absolut kein problem – weder bekommen wir da hochklassiges vor die füsse geknallt, noch wäre eine kurze prägnante replik nicht zu finden:
    «danke, kollege hoppel&koppel, dürfen wir nun vielleicht wieder inhaltlich weitertun.»
    ja, beleidigte leberwurscht ist ungut – aber die metabotschaft: «sorry, schlicht unter meinem niveau», bleibt adäquat.

    Zum Artikel: Wer davonläuft, kann keinen Kampf gewinnen | Zum Kommentar

  5. Christoph Meury

    am 30.04.2016, 09:36

    Natürlich hinkt der Vergleich, weil im Parlament keiner gewinnen kann, sondern nur Aufmerksamkeit herstellen will und das ist Köppel, durch die Steilvorlage von Sommaruga, im Nachgang auch gelungen. Hätte Bundesrätin Sommeruga ihre Rolle eher als Sparringpartnerin verstanden, hätte sie ihre, ansonst blitzgescheite, Rhetorik hervorholen und dem Poltergeist & Provokateur Paroli bieten können. Man wünscht sich in solchen Zeiten Frechdachse, wie Helmut Hubacher und Peter Bodenmann, zurüc... mehrNatürlich hinkt der Vergleich, weil im Parlament keiner gewinnen kann, sondern nur Aufmerksamkeit herstellen will und das ist Köppel, durch die Steilvorlage von Sommaruga, im Nachgang auch gelungen. Hätte Bundesrätin Sommeruga ihre Rolle eher als Sparringpartnerin verstanden, hätte sie ihre, ansonst blitzgescheite, Rhetorik hervorholen und dem Poltergeist & Provokateur Paroli bieten können. Man wünscht sich in solchen Zeiten Frechdachse, wie Helmut Hubacher und Peter Bodenmann, zurück. Frechdachse, welche es bei solchen Gelegenheiten nicht unterlassen hätten, zu einem Gegenangriff überzugehen. Sie hätten auch begriffen, dass man im Parlament nicht zum vermeintlichen Gegner redet und diesen entsprechend auch nicht überzeugen will, sondern man redet zu den möglichen Allianzvertretern, man redet für die Kamera, die Medien. Mit einer gepfefferten Gegenrede hätte sich Sommaruga mehr Aufmerksamkeit für ihr Anliegen verschaffen können. Sie vergisst in solchen Momenten vermutlich, dass auch ihre Sympathisanten bedient werden wollen und die erwarten eine kraftvolle Haltung. Jetzt steht sie als beleidigte Magistratin da und muss aus der Defensive heraus agieren.

    Früher waren es eher die SozialdemokratInnen, welche mit Protestaktionen, Demonstrationen und Provokationen aller Art Politik gemacht haben. Ein paar blitzgescheite Theoretiker haben dazu die nötige Basis geliefert. SP-PolitikerInnen haben die provokanten Thesen in die Räte getragen. Jetzt sind dafür nur noch die Jusos zuständig. Der Rest der Linken ist praktisch auf Tauchstation gegangen. Oder reagiert auf die Volksverhetzer und Brandstifter: Mörgeli, Blocher, Köppel, Somm und Co. mit beleidigtem Wegschauen. Das ist nicht angemessen. Man muss den Tiraden und Beleidigungen etwas entgegenhalten. Man muss eine wohlfeile Gegenrede im Köcher haben, man muss den "Feind" studieren und man muss wissen, wie man Paroli bietet.

    Das Volk wird im Nachgang sehr wohl sehen können, wer konstruktive Lösungen anbietet und wer nur Missstände bewirtschaftet und Hetzreden hält.

    Zum Artikel: Wer davonläuft, kann keinen Kampf gewinnen | Zum Kommentar

  6. Maya Eldorado

    am 30.04.2016, 09:19

    Entscheidend dabei ist einfach, ob da Eigeninteressen und persönliche Interessen oder Allgemeininteressen vertreten werden.

    Zum Artikel: Wer davonläuft, kann keinen Kampf gewinnen | Zum Kommentar

  7. Phil Boesiger

    am 30.04.2016, 09:11

    Interessant, dass eine Bademeisterin ihren kantonalen Arbeitgeber derart öffentlich kritisieren kann. Im Text steht ja nicht, ob sie den Job noch hat oder nicht.

    OK, das Sportamt hat reagiert, die Regeln sind präzisiert - und gut ist. Diese Story hats bis in die deutschen nationalen Medien geschafft. Wäre super, wenn man die Sache jetzt auf sich beruhen lassen könnte.

    Wer die Regeln beachtet, darf ins Fraueli; wer nicht, bleibt draussen. Es ist wie mit jeder Hausordnung.

    Zum Artikel: «Die ganze Sache wird extrem aufgebauscht» | Zum Kommentar

  8. s chröttli

    am 30.04.2016, 08:58

    @ esther

    «full body contact sports»
    ist für mich schlicht keine seriöse parlamentarische disziplin.
    ich perönlich find rein subjektiv seine fratze unausstehlich, eine künstlich vorgeschobene kinnschublade, kieferkrampf, ein hämisches grinsen, das nie so ganz verständlich wird: ist’s nur einfach dümmlich oder zwanghaft blasiert?
    und seine spreche ist so ungeschult wie möglich – völlig naturbelassen. (das liebten die deutschen kanäle ja so an ihm: der zwerg spricht so ulkig)

    das... mehr@ esther

    «full body contact sports»
    ist für mich schlicht keine seriöse parlamentarische disziplin.
    ich perönlich find rein subjektiv seine fratze unausstehlich, eine künstlich vorgeschobene kinnschublade, kieferkrampf, ein hämisches grinsen, das nie so ganz verständlich wird: ist’s nur einfach dümmlich oder zwanghaft blasiert?
    und seine spreche ist so ungeschult wie möglich – völlig naturbelassen. (das liebten die deutschen kanäle ja so an ihm: der zwerg spricht so ulkig)

    das alles ist an sich egal – solange es denn inhaltliche kriterien gäbe – nix in sicht!

    Zum Artikel: Wer davonläuft, kann keinen Kampf gewinnen | Zum Kommentar

  9. s chröttli

    am 30.04.2016, 08:36

    Do not miss next swiss parliaments-fight

    «mafia-sommaruga» meets «dark mc geifer»

    Zum Artikel: Wer davonläuft, kann keinen Kampf gewinnen | Zum Kommentar

  10. Esther

    am 30.04.2016, 08:33

    @chröttli:

    Sozusagen im Fahrwasser? Trübe Aussichten....

    Zum Artikel: Wer davonläuft, kann keinen Kampf gewinnen | Zum Kommentar