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Basler Super Connie 

23.7.2012, 12:05 Uhr

Oldtimer-Airliner «Star of Switzerland» hat Motorschaden

23.7.2012, 12:05 Uhr

Obwohl der Basler Oldtimer-Airliner Super Constellation ständig in der Luft sein sollte, steht die «Star of Switzerland» seit Anfang Juni am deutschen Airport Lahr. Grund sind Probleme an einem der vier Triebwerke. Voraussichtlich bis in den August dauern die Reparaturarbeiten an dem 1955 gebauten Passagierflugzeug. Weltweit fliegen noch zwei Exemplare dieses Typs. Von Jürgen Schelling

Jürgen Schelling: Die «Star of Switzerland», ein weltberühmter Oldtimer-Airliner aus den Fünfzigern, wird derzeit im Deutschen Lahr repariert.

Die «Star of Switzerland», ein weltberühmter Oldtimer-Airliner aus den Fünfzigern, wird derzeit im Deutschen Lahr repariert. (Bild: Jürgen Schelling)

Bei Einweisungsflügen für die Piloten der diesjährigen Flugsaison gab es Anfang Juni laut der Super Constellation Flyers Association (SCFA) als Halter der Maschine ein Problem an einem der Triebwerke. Es wurde deshalb im Flug abgestellt. Untersuchungen ergaben, dass der Motor wegen zwei defekter Pleuelstangen komplett ausgetauscht werden muss. Die SCFA hat deshalb entschieden, bei einem amerikanischen Triebwerkspezialisten einen generalüberholten Ersatzmotor zu bestellen. Dieser wird wohl bis etwa Anfang August geliefert und danach am deutschen Airport Lahr, wo das Flugzeug zurzeit stationiert ist, eingebaut. Der Kauf dieses Motors bei dem US-Triebwerksspezialisten plus der anschliessende Einbau wird die SCFA allerdings voraussichtlich eine etwa sechsstellige Summe in Franken kosten.

Geplant ist die Wiederaufnahme des Flugbetriebs im August. Damit ein Teil der ausgefallenen Flüge nachgeholt werden kann, will die SCFA die Flugsaison ausnahmsweise voraussichtlich in den Oktober hinein verlängern. Darauf hoffen nicht nur einheimische Luftfahrtfans: Die Lockheed L-1049 Super Constellation, von ihren Fans Super Connie genannt, hat an jedem Airport der Welt das Zeug zum Publikumsmagneten. Ihre schlanke Silhouette, das hochbeinige Fahrwerk – und dieses Heck. Wo bei anderen Propeller-Airlinern der Fünfzigerjahre ein wuchtiges Seitenleitwerk den Abschluss bildet, sind es bei der Super Connie drei filigran erscheinende Seitenruder, die sie unverwechselbar macht.

Häufig technische Probleme

Ausgestattet mit einer Druckkabine für den Flug in grossen Höhen, etwa 480 Stundenkilometern Reisegeschwindigkeit und mehr als 6000 Kilometern Reichweite konnten bis zu 100 Passagiere einen für die Fünfzigerjahre des letzten Jahrhunderts nicht gekannten Reisekomfort geniessen. Wo viel Licht ist, findet man auch etwas Schatten: Die damals hochmodernen Curtiss-Wright-Cyclone-Triebwerke vom Typ R-3350 der Super Connie galten als ihre Achillesferse. Ziemlich oft mussten die Piloten und der damals noch vorgeschriebene Flugingenieur einen der 3250 PS starken 18-Zylinder wegen technischer Probleme im Flug abstellen. Deshalb bekam sie auch den spöttischen Spitznamen «beste Dreimotorige der Welt» verpasst. Angeblich verzeichnete allein die Lufthansa einst auf jedem dritten Linienflug ein Triebwerksproblem. Dennoch entwickelte sich die 1950 zum Erstflug gestartete Super Connie zu einem Erfolgsmodell: Mehr als 850 Exemplare der Super Connie und ihres kleineren Vorgängermodells Constellation wurden während einer 15-jährigen Bauzeit ausgeliefert.

Weltweit fliegt heute ausser der schweizerisch zugelassenen Connie mit dem Namen «Star of Switzerland» nur noch eine weitere Maschine gleichen Typs in Australien. Die deutsche Lufthansa Berlin Stiftung lässt zwar gerade aus Teilen von drei ausgemusterten Flugzeugen eine «neue» Super Connie wieder auferstehen, um diese als Traditionsmaschine einzusetzen. Bis sie fliegt, wird es aber noch Jahre dauern.

Basler Super-Connie-Verein

Bei der Super Constellation Flyers Association steht aber nicht etwa eine weltweit agierende Airline hinter dem Projekt, sondern sie ist der Courage und dem Einsatz einiger flugbegeisterter eidgenössischer Privatleute zu verdanken: Im Frühjahr 2000 gründeten sie die SCFA in Basel als Verein mit dem Ziel, eine Super Connie zu erwerben, flugfähig zu machen und sie dann in der Schweiz mit Passagieren zu betreiben. Zwölf Jahre, etliche tausend Arbeitsstunden und einen vielstelligen Frankenbetrag später sind aus der kleinen Schar von Enthusiasten heute etwa 2700 Mitglieder geworden, die sich unterstützt von mehreren Sponsoren dem Erhalt ihres aussergewöhnlichen Airliners widmen. Da die 1955 gebaute Super Connie rechtlich gesehen ein Vereinsflugzeug ist, dürfen auch nur Mitglieder der SCFA mitfliegen. Ein Vereinsbeitritt ist für 120 Schweizer Franken aber problemlos zunächst für ein Jahr möglich, anschliessend kann gegen eine je nach Flugdauer entsprechende Gebühr mitgeflogen werden.

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Reaktionen

  1. Christian Burkhardt

    am 23.07.2012, 23:45

    Fly Connie Fly, leider viel zu wenig. Schade aber trotzdem genial, dass es diese Maschine überhaupt noch gibt und erst noch in der Schweiz zugelassen wurde. Vielen Dank an alle Initianten und den vielen Helferinnen und Helfer dieses einmaligen Projektes. Ich drücke euch die Daumen, dass es bald wieder in die Luft geen wird.

  1. Christian Burkhardt

    am 23.07.2012, 23:45

    Fly Connie Fly, leider viel zu wenig. Schade aber trotzdem genial, dass es diese Maschine überhaupt noch gibt und erst noch in der Schweiz zugelassen wurde. Vielen Dank an alle Initianten und den vielen Helferinnen und Helfer dieses einmaligen Projektes. Ich drücke euch die Daumen, dass es bald wieder in die Luft geen wird.

Informationen zum Artikel

23.7.2012, 12:05 Uhr

Oldtimer-Airliner «Star of Switzerland» hat Motorschaden

Text

Text: Jürgen Schelling

  • 08.11.2012 um 09:40
    Super-Connie ist wieder flügge

    Die Basler Super Constellation fliegt wieder: Der historische Airliner konnte nach einer fast halbjährigen Zwangspause vom süddeutschen Flughafen Lahr aus starten und wenig später am Flughafen Zürich-Kloten landen. Dort wird die Maschine über den Winter stationiert sein.

  • 29.08.2012 um 15:12
    Super Connie fliegt 2012 nicht mehr

    Die Basler Super Constellation «Star of Switzerland» bleibt das ganze Jahr 2012 am Boden: Der Austauschmotor für den Flugzeug-Oldtimer ist defekt. Das kostet den Trägerverein viel Geld.

  • 23.07.2012 um 12:05
    Oldtimer-Airliner «Star of Switzerland» hat Motorschaden

    Obwohl der Basler Oldtimer-Airliner Super Constellation ständig in der Luft sein sollte, steht die «Star of Switzerland» seit Anfang Juni am deutschen Airport Lahr. Grund sind Probleme an einem der vier Triebwerke. Voraussichtlich bis in den August dauern die Reparaturarbeiten an dem 1955 gebauten Passagierflugzeug. Weltweit fliegen noch zwei Exemplare dieses Typs.

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