LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sport

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Karte
Alles zur Saison 2014/15 des FCB

Fussball, FC Basel 

14.7.2012, 03:27 Uhr

Mister 98,9 Prozent

14.7.2012, 03:27 Uhr

Wunschgemäss war vor allem eines: das Ergebnis. Der Langsamstarter FC Basel gewinnt mal wieder ein Auftaktspiel, erzielt in Genf ein prächtiges Tor zum 1:0-Sieg, hat aber auch noch einige Luft nach oben. Von

98,9 Prozent hat David Degen hinterher vorgerechnet. Mit so grosser Wahrscheinlichkeit sei er davon ausgegangen, dass Marco Streller den Ball von der Grundlinie zurückspielen würde. «Nein, eigentlich bin ich mir zu 100 Prozent sicher gewesen, dass er den Ball genau dahin spielen wird. Ich kenne Marco jetzt schon so viele Jahre. Ich hab's genau gewusst, und deshalb bin ich auch dahin gelaufen.»

Diaz im Büsserhemd
Etwas irritierend war, das Marcelo Diaz am Freitagend als für das Spiel in Genf gesperrt gemeldet wurde. Er hatte im letzten Spiel für seinen Club Universidad de Chile eine Verwarnung und damit eine Gelbsperre kassiert. Seit die Fifa im Oktober 2010 das onlinebasierte Transferabgleichungssystem (TMS) eingeführt hat, bleiben bei einem Vereinswechsel solche Details nicht verborgen. Wichtig war für den FCB, dass der ohnehin höchstens für die Bank in Genf vorgesehene Diaz bereits für die erste Runde ordentlich für die Super League qualifiziert war. Ansonsten hätte er diese Spielsperre kommenden Samstag im Heimspiel gegen Luzern (19.45 Uhr) absitzen müssen. (cok)

Dass David Degen diesen Ball dann auch noch prächtig im Genfer Tor untergebracht hat, vollendete diese Episode. Zum dritten Mal ist der Lampenberger nun zum FCB zurückgekehrt, nach einem unglücklich verlaufenen Abstecher in die Bundesliga hat er die letzten vier Jahre bei den Young Boys zugebracht, um nun, 29-jährig, in Basel wieder mit seinem Zwillingsbruder Philipp vereint zu sein.

Riesenstolz

Geniessen solle er dieses Comeback, hatte ihm der Trainer mit auf den Weg gegeben. Degen stand als einziger von neun neuen Spielern in der Startelf des FCB und machte zusammen mit Streller in einem der dünn gesäten lichten Momente das Richtige. «Das sind Geschichten, die der Fussball schreibt», sagt Heiko Vogel, «und solche Geschichten lese ich gerne. Jetzt kann er nicht nur sein erste Spiel für den FC Basel geniessen, sondern auch noch sein erstes entscheidendes Tor.»

Und Degen genoss. Er erzählte zwar brav die Floskel, dass es nicht wichtig sei, wer die Tore schiesse, sondern dass die Mannschaft gewinne, aber dann sprudelte es doch noch aus ihm heraus: «Wieder daheim zu sein, beim FCB, und das Tor zu machen – das macht mich riesenstolz.»

Damit ist der FC Basel im vorgezogenen Spiel als erster Sieger in die neue Saison gestartet. Der Titelverteidiger hat noch einige Wünsche offen gelassen, aber die Automatismen haben zumindest in einem Moment geklappt. «Ich wusste, dass bei uns im Rückraum immer einer steht», erklärte Streller den Weg zum Tor des Abends. Und der Captain erinnerte daran, dass der FCB zuletzt ein Langsamstarter war: «In den letzten vier Jahren konnten wir nur einmal das Startspiel gewinnen. Deshalb haben wir uns zur Pause gesagt: Es reicht uns auch ein 1:0, wichtig sind die drei Punkte»

Den Adressaten nicht gefunden

In der Vorwärtsbewegung war der FCB gegen die Servettien, gegen die er vergangene Saison 3:0, 4:0 und 5:0 gewonnen hatte (bei einer 1:2-Niederlage in der für ihn bedeutungslosen 35. Runde) oft zu statisch. Auch deshalb, weil Spieler wie Gilles Yapi oder Valentin Stocker nicht die erhoffte Wirkung erzielen konnten. Da wurde gegen ein hoch und geschickt verteidigendes Servette der lange Ball probiert, aber die Adressaten selten gefunden. Da fehlte die Präzision und auch die Spritzigkeit, um Lücken zu reissen.

«Wir müssen noch einiges korrigieren, an der Abstimmung arbeiten, aber das ist normal», meint Yann Sommer, «es kommen noch zwei, drei neue Spieler in die Mannschaft, und ich habe ein gutes Gefühl: Das kommt gut.»

Die Genfer, der Überraschungs-Vierte der Vorsaison, besassen zwei, drei Möglichkeiten, bei denen ihr auffälligster Spieler, Geoffrey Tréand (ex Xamax und Sion) seine flinken Beine im Spiel hatte. Und in der Schlussphase, als die Gastgeber wild und ungestüm auf den Ausgleich drängten, geriet die Basler Abwehrarbeit bisweilen konfus.

Steinhöfer in Manchester-Manier

Markus Steinhöfer rettete einmal in höchster Not in Manchester-Manier vor dem einschussbereiten Karanovic, traf dieses Mal nicht die Lattenunterkante sondern knapp übers Tor, was der Trainer mit dem Bonmot quittierte: «Diese Bälle hat er auch schon mal besser getroffen.»

Weitere glasklare Chancen schauten für Servette jedoch nicht heraus. «Wir haben gut gespielt – und Basel hat getroffen», stellte Servette-Coach Joao Alves lapidar fest. Was Cabral, einer der besten, wenn nicht der beste Basler an diesem Abend am Genfer See, ebenso trocken konterte: «Keine Verletzten, drei Punkte – was wollen wir mehr?»

Heiko Vogel hatte eigentlich nur eines zu bemängeln: «Servette hat uns nach der Führung Räume für Konter gegeben, und diese Konter haben wir katastrophal schlecht ausgespielt.» Ansonsten freute sich der Meistertrainer über ein «tolles Ergebnis»: «Die Null steht, sie hat zwar gewackelt, aber wir haben gewonnen und haben den Vorteil gegenüber anderen Mannschaften, dass wir am Dienstag gleich weitermachen dürfen.» Dann geht es in Tallinn ins Hinspiel der Champions-League-Qualifikation.

Zum Telegramm und zur Tabelle

Das Video zum Spiel (die Termine aller Livesspiel bei SRF)

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Sport, FC Basel, Fussball, Swiss Football League SFL, Servette Genf

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Die FCB-Spieler in der Einzelkritik Weiterlesen

Degens Tor bringt den Sieg Weiterlesen

FCB: Hoffnungsträger und Problemlöser Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

  1. Wouti

    am 14.07.2012, 10:20

    Der Start in die neue Saison macht Spass. Keine Super-Leistung, aber dennoch gewonnen. Genau sollte man in die neue Saison starten. Die Gegner sind jetzt schon irgendwie in Zugzwang. Nicht wegen den drei Punkten, welche der FCB nun schon auswärts ergattert hat. Eher, weil sie sehen, dass der FCB auch in dieser Saison und ohne die ausländischen Neuverpflichtungen "da ist".
    Und Steini, na, an einem guten Tag schiesst er den schon mal an die Latte, statt einen Corner zu verschulden.

  1. Wouti

    am 14.07.2012, 10:20

    Der Start in die neue Saison macht Spass. Keine Super-Leistung, aber dennoch gewonnen. Genau sollte man in die neue Saison starten. Die Gegner sind jetzt schon irgendwie in Zugzwang. Nicht wegen den drei Punkten, welche der FCB nun schon auswärts ergattert hat. Eher, weil sie sehen, dass der FCB auch in dieser Saison und ohne die ausländischen Neuverpflichtungen "da ist".
    Und Steini, na, an einem guten Tag schiesst er den schon mal an die Latte, statt einen Corner zu verschulden.

  2. Bammi

    am 15.07.2012, 15:29

    Marcelo Diaz hatte im letzten Ligaspiel in Chile eine gelbe Karte erhalten; weil es die fünfte war, und weil der chilenische Verband die Verwarnung an den selbigen in der Schweiz meldete, figurierte Diaz auf dem letzten Matchblatt in der Spalte «gesperrt». Wie wär’s mit einer roten Karte für Sepp Blatter? Oder wo müssen wir seine vielen gelben Karten melden?

Informationen zum Artikel

14.7.2012, 03:27 Uhr

Mister 98,9 Prozent

Text

Text:

Aktuell

sda: Schnee oberhalb vom Walensee

Wetter 

Schweiz hat stürmische Nacht hinter sich

Ausläufer des Hurrikans «Gonzalo» haben in der Nacht auf Mittwoch schweizweit zu rund 1000 Feuerwehr- und Polizeieinsätzen gesorgt. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Die Windböen fegten mit bis zu 185 Stundenkilometern übers Land und brachten den Bergen Schnee.Von sda. Weiterlesen

sda: Joaquín Almunia, Vizepräsident der EU-Kommission (Archiv)

Banken 

Geldstrafe für UBS und Credit Suisse

Millionenbusse der EU für die vier Grossbanken JPMorgan, Royal Bank of Scotland, UBS und Credit Suisse: Die Geldstrafe von insgesamt 94 Millionen Euro steht im Zusammenhang mit Preisabsprachen bei Zinsderivaten respektive der Manipulation des Schweizer-Franken-Libors.Von sda. Weiterlesen