LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sport

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Karte

Fussball, FC Basel 

13.7.2012, 00:01 Uhr

Von Hoffnungsträgern und einem Problemlöser

13.7.2012, 00:01 Uhr

Der FC Basel erlebt zur Saison 2012/13 einen Umbruch, er hat so viel wie nie in sein Kader investiert und kann dennoch auf etliche Konstanten setzen. Von

Einen Haufen Geld hat der FC Basel durch die Transfers von Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka eingenommen, mehr als je zuvor, aber er hat auch so viel reinvestiert wie noch nie. Rund zehn Millionen Franken dürfte an Ablöse für fünf der neun neuen Spieler geflossen sein, der Löwenanteil für Marcelo Diaz (rund 4,5 Millionen an Universidad de Chile), für Mohamed Salah (rund 2 Millionen an Arab Con-structors) und für Gastón Sauro (1,5 Millionen an die Boca Juniors).

Bei allem Umbruch, den es gibt, bleibt der FCB eine Mannschaft mit etlichen Konstanten. Yann Sommer im Tor, die Verteidiger Markus Steinhöfer, Aleksandar Dragovic und Joo Ho Park, oder in der Offensive Valentin Stocker, Fabian Frei und vor allem Marco Streller und Alex Frei.

Am Fussballstil wird Trainer Heiko Vogel wenig ändern. Der Ballbesitz wird weiter hohe Bedeutung haben, die Geduld im Spielaufbau ebenso, wenn der rasche, vertikale Gegenstoss gegen tiefstehende Gegner nicht infrage kommt. Mehr Adaption verlangt der Trainer, grössere Aufmerksamkeit für das, was die Mitspieler machen. Hinbekommen muss Vogel eine neue stabile Innenverteidigung ohne David Abraham, ein zentrales Mittelfeld ohne Granit Xhaka auch, und auf dem rechten Flügel wird einer gesucht, der dem FC Basel so viel Freude bereiten soll wie Xherdan Shaqiri dem FC Bayern.

Am spielerischen Potenzial wird es nicht liegen, das darf man jetzt schon mutmassen, auch ohne Zuwanderer wie die beiden Südamerikaner Diaz und Sauro oder auch den Ägypter Salah genauer beurteilen zu können. Einer hat sich seine Meinung schon gemacht. «Es ist noch mehr Qualität und damit mehr Konkurrenz dazugekommen», ist Captain Marco Streller überzeugt.

Yapi und Diaz sind das Herz

In den Idealvorstellungen bilden das Herz im Mittelfeld Diaz und Gilles Yapi. Für Yapi standen die letzten zwölf Monate im Zeichen eines Kreuzbandrisses und einer vergleichsweise reibungslosen Genesung. Es war die erste schwere Verletzung in der Karriere des 30-Jährigen und er sagt über diese Zeit: «Ich habe gelernt, wie glücklich man darüber sein muss, wenn man gesund ist.»

2010 kam er von den Young Boys zum FC Basel, und als ob er die vergangene Spielzeit aus dem Gedächtnis streichen will, sagt er nun: «Es ist die zweite Saison für mich.»

Gilles Yapi hat keinen leichten Stand beim Publikum. Das verhehlt selbst Club-Präsident Bernhard Heusler nicht: «Bei Yapi sind die Fans geteilt.» In die, die ihn nicht mögen, und in jene, die sein Spiel verstehen, das Spiel, das ihm das Vogelsche System vorgibt. Der Trainer lässt sowieso nichts auf Yapi kommen: «Ihn zeichnet eine unglaubliche Dominanz aus. Er ist immer der mit den mit Abstand meisten Ballkontakten.»

Vogel: «Yapi ist unser Problemlöser»

Für das erste Zuspiel von hinten heraus ist Yapi zuständig, für den strategischen Aufbau. Als «grossen Motor für unser Spiel», bezeichnet ihn Vogel. Yapis Aufgabe wird im Verbund mit Diaz noch mehr die hängende Rolle im Zentrum zukommen – wenn nicht alles täuscht. «Gilles ist unser Problemlöser», sagt Vogel, «wenn keiner den Ball will – Gilles bietet sich an und will ihn.»

Yapi, der seine Ambitionen in der Nationalmannschaft der Elfenbeinküste mit der Ausbootung aus dem WM-Kader für 2010 ad acta gelegt hat, bleibt das Murren auf den Rängen nicht verborgen. Er meint dazu nur: «Ich weiss, dass ich mehr Verantwortung übernehmen, dass ich mehr zeigen muss. Aber ich bin Gilles Yapi, der nicht viel redet, sondern kämpfen und sein Talent auf dem Platz sprechen lassen will.»

Was für Yapi gilt, gilt für David Degen mindestens genauso, und damit auch für seinen Zwillingsbruder Philipp: den schweren Stand bei einem Teil der Fans. Eingedenk einer Ausleihe zum FC Aarau zu Beginn seiner Profikarriere ist es bereits seine dritte Rückkehr zum FC Basel. Heute weiss David Degen, dass er 2006 zu früh in die Bundesliga zu Mönchengladbach gewechselt ist, wo er nicht glücklich wurde.

Und nach vier Jahren in Bern (106 Ligaeinsätze/17 Tore) ist er mit 29 Jahren bei dem Club zurück, bei dem die Zwillinge aus Lampenberg grossgezogen wurden. Die Wiedervereinigung begreifen beide als Signal, um noch einmal richtig Gas zu geben.

«Philipp und ich polarisieren»

Auch David Degen weiss um die Vorbehalte: «Es gibt sicher einige, die mich nicht mit offenen Armen empfangen. Philipp und ich polarisieren.» Warum das so ist, darüber rätselt David Degen. «Wird sind keine Unschuldslämmer», sagt er zwar, und meint damit: «Wir sagen, was wir denken.» Das kann manchmal schon zu viel sein. Und dennoch pocht der ein paar Minuten ältere der Zwillinge darauf: «Ich habe mir doch noch nie einen Skandal auf dem Fussballplatz oder daneben irgendetwas geleistet.»

Eines darf prognostiziert werden: Gilles Yapi im Vollbesitz seiner Kräfte und die Degen-Zwillinge unter Dampf können beim Umbau dieser FCB-Mannschaft elementare Bestandteile sein.

Zugänge Abgänge
David Degen (Young Boys) David Abraham (Getafe/Spanien)
Marcelo Diaz (Universidad de Chile) Roamn Buess (FC Aarau, ausgeliehen)
Simon Grether (FCB, U21) Scott Chipperfield (Karriereende, FC Aesch)
Germano Vailati (FC St. Gallen) Massimo Colomba (Karriereende, Goalietrainer FCB)
Mohamed Salah (Arab Constractors FC, Ägypten) Marcel Herzog (FC St. Gallen)
Mirko Salvi (FCB, U21) Benjamin Huggel (Karriereende, Assistenztrainer FCB U21)
Gaston Sauro (Boca Juniors, Argentinien) Genséric Kusunga (Servette Genf, ausgeliehen)
Fabian Schär (FC Wil) Xherdan Shaqiri (Bayern München)
Stjepan Vuleta (FCB, U21) Granit Xhaka (Borussia Mönchengladbach)
Stand: 12. Juli 2012  

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Sport, FC Basel, Fussball, Swiss Football League SFL

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Der FCB will wieder zum höchsten Punkt Weiterlesen

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

13.7.2012, 00:01 Uhr

Von Hoffnungsträgern und einem Problemlöser

Text

Text:

  • 07.02.2016 um 20:00
    Beginn eines Integrationsprozesses und zweier Abschiedstourneen

    Für Renato Steffen könnte das erste Spiel im Dress des FC Basel kaum besser laufen. Er trifft zum 3:0 gegen den FC Luzern – zum Start in die Rückrunde, die für zwei Rotbaue die Abschiedstournee bedeutet.

  • 07.02.2016 um 12:38
    Beim klaren 3:0-Heimsieg des FCB: Spalten und versöhnen mit Renato Steffen

    Unter Pfiffen betrat er das Spielfeld, und zehn Minuten später traf Debütant Renato Steffen zum ersten Mal für den FC Basel zum 3:0 (0:0)-Endstand gegen den FC Luzern. Birkir Bjarnason hatte nach der Pause den Bann gebrochen und Matias Delgado per Penalty erhöht. Weil die Grasshoppers bei den Young Boys unentschieden spielten, erhöhen die Basler ihren Vorsprung auf zwölf Punkte.

  • 07.02.2016 um 04:50
    «Breel, Breel, Breel!» – Wie bewältigt der Junge bloss diesen Riesen-Rummel?

    Einen Rummel wie um Breel Embolo hat die Fussball-Schweiz noch nicht erlebt. Und man fragt sich, wie der junge Mann sich ab Sonntag wieder auf den FC Basel und den Fussball konzentrieren will. Eine Einsichtnahme bei der grossen Gala der Liga in Luzern.

  • 14.01.2016 um 16:05
    Zum Artikel: Mohamed Elneny ist jetzt auch offiziell ein Gunner

    Tja, werte Frau Grossmann, und genau das stand im Mittelpunkt eines grossen Interviews, das die TaWo vor ziemlich genau einem Jahr mit Mohamed Elneny geführt hat, «zum Schlüsselspieler gereift» hiess es da, aber lesen Sie selbst nach: «Mohamed Elneny ...

  • 14.01.2016 um 13:23
    Zum Artikel: Mohamed Elneny ist jetzt auch offiziell ein Gunner

    Na, Frau Grossmann, da muss ich mich jetzt für die TaWo-FCB-Task-Force schon in die Bresche werfen. Elneny haben wir hoch und runter gelobt, speziell bei den internationeln Spielen, und das schlägt sich auch in unseren Bewertungen nieder, die sie auf ...

  • 08.01.2016 um 01:13
    Zum Artikel: Absage von Guerdat trübt die Vorfreude auf den CSI in Basel nicht

    Hallo Ennis, wenn Sie dazu konkrete Angaben haben – christoph.kieslich@tageswoche.ch nimmt sie gerne entgegen.

Aktuell

Sandra Then: Mann und Frau, Mutter und Sohn: Ödipus küsst Iokaste. (Barbara Horvath und Michael Wächter)

Theater Basel 

Szenen einer Ödipus-Ehe

Der italienische Theatermacher versetzt auf der Bühne des Basler Schauspielhauses den Ödipus-Stoff ins bürgerliche Schlafzimmer. Das funktioniert nicht wirklich.Von Dominique Spirgi. Weiterlesen

ZDF / Ben Knabe: Altes Studio, halbneue Moderation: Schulz und Böhmermann besprechen die nächste Provokation.

Schulz und Böhmermann 

Der Nischentrampel hat vorläufig ausgepöbelt

Drei Jahre nach dem Aus von Roche & Böhmermann wurde dem TV-Format neuer Atem eingehaucht. Dieser trägt den Namen Olli Schulz und nervt durch Selbstinszenierung. Aber auch sonst scheiterte die ZDF-Sendung vor allem an den eigenen Ansprüchen. Bekommt sie noch eine Chance?Von Daniel Faulhaber. Weiterlesen