LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Schweiz

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Steuerstreit 

18.7.2012, 06:32 Uhr

Schäuble möchte Kauf von Steuer-CDs aus der Schweiz unterbinden

18.7.2012, 06:32 Uhr

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble hat die SPD-regierten Bundesländer aufgefordert, keine Steuer-CDs von Schweizer Banken mehr zu kaufen. In der Nacht war bekannt geworden, dass Nordrhein-Westfalen eine weitere Steuersünder-Datei einer grossen Schweizer Bank erworben habe. Von sda

sda: Wolfgang Schäuble möchte den Kauf von Steuersünder-CDs unterbinden (Archiv)

Wolfgang Schäuble möchte den Kauf von Steuersünder-CDs unterbinden (Archiv) (Bild: sda)

Die deutsche "Bild"-Zeitung hatte darüber berichtet. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen (NRW) habe die Dateien einer grossen Schweizer Bank in dieser Woche erworben, schrieb "Bild" ohne weitere Angabe von Quellen.

Es handle sich um einen Datenträger mit Bankauszügen von deutschen Staatsbürgern, die ihr Geld in die Schweiz geschafft hätten, berichtete "Bild". Den Ankauf habe die Steuerfahndung Wuppertal erledigt.

Das nordrhein-westfälische Finanzministerium wollte den Bericht wie auch im Fall der Steuer-CD vom vergangenen Wochenende weder bestätigen noch dementieren. "Dem Land NRW werden immer wieder Daten angeboten", zitierte "Bild" die Ministeriums-Sprecherin Ingrid Herden. "Wir prüfen dann, ob die Daten werthaltig sind und entscheiden."

Berlin rechnet mit Steuerabkommen

Schäuble bezweifelte in der "Rheinischen Post" den Wert solcher CD-Daten. "Man rechnet wohl damit, dass das Abkommen kommt und möchte nunmehr wie im Ausverkauf schnell die letzte Chance ergreifen, um noch Geld zu machen", sagte er. "Ob diese Dateien sehr werthaltig sind, da habe ich meine Zweifel."

"Wenn das Abkommen nicht zustande kommt, ändert sich an dem aktuellen, überaus unbefriedigenden Gesetzeszustand nichts", sagte Schäuble. Ihm zufolge würde das Steuerabkommen mit der Schweiz dem deutschen Fiskus für die Vergangenheit rund zehn Milliarden Euro einbringen, von denen wegen der Erbschaftssteuer 70 Prozent an die Länder fliessen würden.

Am Wochenende war berichtet worden, dass Nordrhein-Westfalen eine CD mit Daten von 1000 möglichen deutschen Steuerhinterziehern aus der Schweiz gekauft habe. Dafür sollen 3,5 Millionen Euro geflossen sein. Den Berichten zufolge handelt es sich hierbei um Daten von Kunden der Privatbank Coutts in Zürich, einer Tochter der Royal Bank of Scotland.

Käufe laut Widmer-Schlumpf nicht zulässig

Danach entbrannte ein Streit darüber, ob der Kauf von Bankdaten nach der Unterzeichnung des Steuerabkommens zwischen der Schweiz und Deutschland noch zulässig ist. Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf sagte am Dienstag gegenüber der Sendung "Echo der Zeit" von Schweizer Radio DRS, solche Käufe hätten keine Rechtfertigung mehr.

Widmer-Schlumpf räumte allerdings ein, dass der deutschen Regierung bis zur Ratifizierung und dem Inkrafttreten des Abkommens "die Hände gebunden" seien. Derzeit könne die Bundesregierung den einzelnen Bundesländern den Erwerb von Steuer-CDs noch nicht verbieten.

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Banken, Deutschland, Steuern

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Nordrhein-Westfalen kauft weitere Steuer-CD Weiterlesen

Käufe von Bankdaten-CDs laut Widmer-Schlumpf nicht gerechtfertigt Weiterlesen

Deutsche Regierung setzt weiter auf Steuerabkommen mit der Schweiz Weiterlesen

Oder spenden Sie
einen einmaligen
Betrag

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

18.7.2012, 06:32 Uhr

Schäuble möchte Kauf von Steuer-CDs aus der Schweiz unterbinden

Text

Text: sda

Aktuell

:

Linkempfehlung 

Nepal: Sechs eindrückliche Videos

Eine historische Stadt zerstört, Aufnahmen aus einem Wohnquartier in Kathmandu, Lawine im Basis-Camp: Der «Tages-Anzeiger» hat eine Video-Übersicht von der Erdbebenkatastrophe in Nepal gemacht. Empfohlen von Amir Mustedanagić. Zu den Videos

sda: Rettungsarbeiten in Kathmandu nach dem verheerenden Erdbeben

Erdbeben in Nepal 

Zahl der Opfer steigt auf 3200

Die Zahl der Toten nach dem schweren Erdbeben im Himalaya ist auf mehr als 3400 gestiegen. Für die Rettungs- und Hilfsarbeiten würden alle verfügbaren Kräfte eingesetzt, sagte Laxmi Dhakal vom Innenministerium am Montag.Von sda. Weiterlesen

Roland Schmid: Hoang Thi The: Die 77-Jährige muss noch heute für ihre beiden schwerstbehinderten erwachsenen Kinder sorgen (im Bild: Sohn Tran Duc Nghia).

Vietnamkrieg 

Das Leiden der Vietnamesen nimmt kein Ende

Vor 40 Jahren endete der Vietnamkrieg. Noch heute leiden Hunderttausende von Menschen an den Spätfolgen. Vor allem wegen dem von den USA eingesetzten hochgiftigen Entlaubungsmittel Agent Orange. Es verursacht genetische Schäden über Generationen.Von Peter Jaeggi. Weiterlesen