LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Leben

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

  • Bitte beachten Sie unseren Community-Leitfaden.

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Reisen 

13.7.2012, 00:01 Uhr

Wochenendlich im Marais

13.7.2012, 00:01 Uhr

Die Grossstadt im Kleinen erleben: Durch das Marais schlendern, statt durch ganz zu Paris hetzen. Von

Die Crux mit Grossstädten ist, naja, dass sie eben gross sind. Und so endet ein Kurztrip viel öfter als einem lieb ist in plattgelaufenen Füssen und dem Gefühl, mehr verpasst als erlebt zu haben. Warum also nicht mal in die Tiefe statt in die Breite gehen? Und so waren wir beim letzten Besuch in Paris ausschliesslich im Marais, jenem alten jüdischen Viertel am rechten Seine­ufer auf der Höhe der beiden Inseln.

Starten bei Saint-Paul

Wir steigen bei «Saint-Paul» aus der Métro und stürzen uns ins Quartier. Mit seinen kleinen Strassen und engen Gassen eignet es sich hervorragend zum ziellosen Herumschlendern. Bistros, Cafés und Bars wechseln sich ab mit ungezählten kleinen Geschäften und Boutiquen von jungen Designern. Wer bereit ist, das Portemonnaie mehr als einen Spaltbreit zu öffnen, findet hier Kleidung, die man nicht auch in jeder anderen westlichen Stadt kaufen könnte.

Essen bei Marianne

Für Zwischenverpflegung sorgen zahlreiche Imbissstände. Geheimtipp: sich anschliessend im «Sabon» deren Peelings vorführen lassen. Die Hände sind danach nicht nur sauber, sondern sanfter als je zuvor. Ein Erlebnis. Weitere lohnenswerte Fixpunkte beim gemütlichen Schlendern: «De Bouche à Oreille» an der Rue du Roi de Sicile für Wohnungsaccessoires und der «Lomography Gallery Store» an der Rue Sainte Croix de la Bretonnerie.

Eine hervorragende Adresse für das Nachtessen ist «Chez Marianne». Am besten werfen Sie gar keinen Blick in die Karte, sondern bitten den Garçon, Ihnen eine Platte zusammenzustellen mit allen möglichen koscheren Köstlichkeiten.

Versumpfen um Sumpfgebiet

Etwas Historie mit auf die anschliessende Beizentour: Le Marais, das ist eigentlich «der Sumpf». Nicht etwa, weil es das Quartier einem so verführerisch leicht macht, in den zahlreichen Bars (zum Beispiel Les Etages in der Rue Vieille du Temple) zu versumpfen. Nein, das Marais war bis ins 13. Jahrhundert tatsächlich ein Sumpfgebiet vor den Toren von Paris und wurde trockengelegt, als die Stadt mehr Platz benötigte. Als Paris über die Jahrhunderte immer weiter wuchs, drang das Marais ins Herzen der Stadt vor. Bei uns geht das Schneller: Wir haben das Marais längst in unser Herz geschlossen. Und mit ihm das, von aussen unscheinbare und innen schmucke Hotel Bourg Tibourg. Muss man sich leisten wollen. Aber wozu gibt es Jubiläen?

Frühstücken bei den Philosophen

Für ein ausgedehntes Frühstück setzen wir uns am Sonntag vor «Les Philosophes» an der Rue Vieille du Temple. Hier gibt es nicht nur alles, was ein verkaterter Körper braucht (siehe Bild). Man hat auch einen hervorragenden Platz, um den überdurschnittlich chic gekleideten Menschen beim Flanieren zuzuschauen. Im Nu sind so zwei Stunden und ein Kater verflogen.

Ist die Shoppinglaune verflogen, bietet sich noch ein Besuch beim Centre Pompidou an. Wer es nicht so mit Gegenwartskunst hat, kauft sich an den Ständen in der Rue Rambuteau ein paar Früchte und etwas zu Trinken und schaut dem bunten Treiben auf der «Place Georges Pompidou» zu.

Für einen Wochenendtrip ist das Marais geradezu ideal. Am frühen Samstagmorgen hin, am Sonntagabend zurück. Zwei fast komplette Tage im Herzen von Paris, aber nur eine Übernachtung bezahlen. Mehr hätten wir uns im Bourg Tibourg ohnehin nicht leisten können.

Anfassen: Sabon, 32 Rue des Rosiers
Anbeissen: Chez Marianne, 2 Rue Hospitalières St-Gervais.
Abknipsen: Lomography Gallery Store, 17 Rue Sainte Croix de la Bretonnerie
Ausspannen: Hotel Bourg Tibourg, 19 Rue du Bourg Tibourg, DZ 250 Euro.


Wochenendlich auf einer größeren Karte anzeigen

Gute Arbeit! Teilen und mehr lesen.

Teilen und weiterleiten

Mehr zum Thema

Reisen, Frankreich, Konsum, Wochenendlich

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Wochenendlich in Tel Aviv Weiterlesen

Wochenendlich in Paris Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

Kommentieren

Informationen zum Artikel

13.7.2012, 00:01 Uhr

Wochenendlich im Marais

Text

Text:

  • 15.04.2014 um 14:07
    Aesch
    Zum Artikel: Zürich, Kairo, Bagdad: Wo auf der Welt eine Million FCB-Fans leben

    Ein ärgerlicher Fehler, danke Maya Eldorado für den Hinweis. Wir werden das korrigieren. Damit sind die Aescher ihre Rekordmarke natürlich los. Die höchste Fandichte hat Breitenbach/SO, ganz knapp vor Basel.

  • 18.03.2014 um 15:57
    Die Auswahl macht's.
    Zum Artikel: Wir bringen Sie prominenter in die Zeitung

    Margot, Sie bezahlen uns dafür, dass wir ein Thema so recherchieren, dass möglichst alle relevanten Fakten und Perspektiven berücksichtigt werden, richtig? Genau das ist weiterhin unser Anspruch. Aber warum sollte etwas, das wir bei einer ersten Geschi...

  • 18.03.2014 um 15:28
    Gute Geschichten
    Zum Artikel: Wir bringen Sie prominenter in die Zeitung

    Bajass d'Amour, bezüglich Lesermeinungen siehe auch meine Antwort auf Margots Kommentar. Wir sind uns ja einig: Wir wollen gute Geschichten bringen, das ist unser Job, nicht der unserer Leserinnen. Wir glauben aber, dass unsere Geschichten besser...

Aktuell

Adrian Elsener: Pflegen den Schweizer Minderwertigkeitskomplex: Stahlberger.

Stahlberger 

Lachen, wenn man «im Saich hockt»

Am 17. April präsentiert die Mundart-Band Stahlberger ihr neues Album in der Basler Kuppel. Ein Name, den man sich merken sollte, wie die Plattentaufe in St. Gallen zeigte: Ein Abend voller Geschichten, offener Vokale und mit einem Weltuntergang.Von Timo Posselt. Weiterlesen