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Konsum 

17.7.2012, 19:45 Uhr

Eine Shoppingmeile kämpft um ihren Ruf

17.7.2012, 19:45 Uhr

Die Schliessung der Möbel-Pfister-Filiale in der Stadt ist für das ohnehin schon angekratzte Image der Kleinbasler Shoppingmeile nicht gerade förderlich. Von und

Wie gestern durch Radio Basilisk bekannt wurde, schliesst Möbel Pfister die Basler Filiale an der Greifengasse per Ende Jahr, was so manche Einheimische mit Bedauern zur Kenntnis nehmen. «Schon wieder ein schöner Laden weniger im Kleinbasel», sagt eine Baslerin. Für sie gebe es bald keinen Grund mehr, dort einzukaufen. «In den letzten Jahren haben sich immer mehr Ramschläden ausgebreitet.» Wirklich attraktiv, sagt die Frau, finde sie dann eigentlich nur noch die «Rheinbrücke», wie die Basler das Shoppingcenter von «Manor» heute noch nennen. Und die kürzlich fertiggestellte Totalrenovation des Hauses Manor stimmt sie doch ein wenig hoffnungsvoll, dass der totale Niedergang der Kleinbasler Shoppingmeile nicht unmittelbar bevorsteht.

Die Renovation und Modernisierung von «Manor», direkter Nachbar von Möbel Pfister, «kommt bei den Kunden gut an», sagt «Manor»-Mediensprecherin Elle Steinbrecher. Angst, dass nun durch die Nachfolgemieter von Möbel Pfister eine Abwertung des Angebots stattfinden könnte, hat sie nicht: «Auch mit neuen Anbietern wird es bestimmt wieder ein attraktives Angebot geben.»

Ramschläden prägen das Bild

Sollte Steinbrecher Recht behalten, könnte sich unsere befragte Baslerin zumindest mit diesem Abschnitt der Kleinbasler Shoppingmeile weiterhin zufriedengeben. Denn 200 Meter weiter Richtung Messe präsentiert sie sich tatsächlich seit ein paar Jahren etwas ramschig. Beidseits bestimmen unzählige überladene Kleiderständer und Wühlkörbe das Strassenbild. Die Geschäfte tragen Namen wie Preisparadies, Fashion Outlet.

Im «Marken-Discount» läuft das Angebot unter dem Motto «Plastik statt Holz», Kinderträume in pink und anderen grellen Farben, bei denen das Label «pädagogisch wertvoll» eher Nebensache ist. Koffersets im Wildkatzenlook, Wohnaccessoires und Kleider mit dem Prädikat «pflegeleicht». Erwähnenswert sind auch die Kleider gegenüber, im «Glow&Glory»: Die perfekte Garderobe für lebende Barbies und Kens.

Traditionsgeschäfte überleben

Es gebe nicht nur Ramsch, sagt Peter Winiker, Präsident der IG Kleinbasel (IGK) und Inhaber eines Inneneinrichtungs-Geschäfts an der oberen Clarastrasse. «Die Strasse wird gerne schlechter geredet, als sie tatsächlich ist.» Nach wie vor seien hier einige gute Geschäfte, alteingesessene wie Lachenmeier Farben, Foto Basilisk, Reimann Gravuren oder die Bäckerei Bubeck, «die als eine der besten in der Stadt gilt». Aber auch neuere wie «Jumbo» und das dänische Möbelhaus Jysk hätten offenbar das Potenzial dieser Strasse erkannt.

Tatsächlich zeigt man sich bei «Jysk» zufrieden über den bisherigen Geschäftsgang. In der Filiale an der Clarastrasse sei die Besucherfrequenz gut, sagt Karl Keller, Verkaufsleiter Schweiz, auf Anfrage der TagesWoche: «Die Filiale gehört schweizweit zu den 10 besten.» Auch der Umsatz stimme. Allerdigs kauften die Leute eher Deko-Material und Kleinwaren – Dinge, die einfach zu transportieren sind. Dass «Jysk» einen Kundenzulauf haben wird, wenn es Möbel Pfister nicht mehr gibt, glaubt Keller indes nicht: «Die meisten Pfister-Kunden werden wohl nach Pratteln fahren.»

Auf der anderen Strassenseite hat sich vor gut zwei Jahren «Single Speed Bicycles» niedergelassen, ein kleines, feines Geschäft «für den stilbewussten Radfahrer». Für die beiden Inhaber ist der Ort ideal, wie sie sagen. Sie profitierten auch von den Messebesuchern, denen dieser Shop als eine Besonderheit der Stadt auffällt.

Zu grosse Ladenfläche

In Tat und Wahrheit sei es eben nur eine kurze Strecke, wo sich die Billig-Läden eingenistet haben, sagt IGK-Präsident Peter Winiker. Dafür hat er auch die Erklärung: «Das liegt an den Hauseigentümern.» Die Läden, einst Warenhäuser wie etwa ABM, seien für heutige Verhältnisse viel zu gross, um rentabel geschäften zu können. «Selbst Jumbo und Lidl haben sich einen geteilt, wie sollen denn kleinere Unternehmen sich eines dieser Lokale allein leisten können?» So sei eine Art Zwischennutzungs-Kultur entstanden, bei der ein Billig-Shop dem nächsten folgt. Und sie alle präsentieren ihre Waren auf den Trottoirs, was gemäss Winiker der Clarastrasse nicht gerade zu einem gepflegten Image verhilft.

«Es wäre doch schön, die Stadtverwaltung würde mit Richtlinien zu einer besseren Optik verhelfen, so wie sie sich einst gegen Plastikstühle in Gartenbeizen ausgesprochen hat.»

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Reaktionen

  1. Wahrsager

    am 18.07.2012, 05:14

    Die Lösung der Absatzprobleme heisst Innovation, Qualität und das preisgünstig. Es wird zuviel Haafekääs beschrieben, angeboten und verkauft. Weil das Ersteres fehlt. Noch hat Basel 18 Monate Zeit das zu ändern, wenn die Deutschen dann mit derm 8er und dem Bus Basel überfallen und immer noch Hochpreise vorfinden dann wird sich nichts ändern. Alles ist zu teuer und die Reichen wissen nicht wohin mit dem Geld. Arme Innovationsfreie Schweiz rsp Basel!
    btw: Die Pfister-Matratze war DIE... ... mehrDie Lösung der Absatzprobleme heisst Innovation, Qualität und das preisgünstig. Es wird zuviel Haafekääs beschrieben, angeboten und verkauft. Weil das Ersteres fehlt. Noch hat Basel 18 Monate Zeit das zu ändern, wenn die Deutschen dann mit derm 8er und dem Bus Basel überfallen und immer noch Hochpreise vorfinden dann wird sich nichts ändern. Alles ist zu teuer und die Reichen wissen nicht wohin mit dem Geld. Arme Innovationsfreie Schweiz rsp Basel!
    btw: Die Pfister-Matratze war DIE Investition für Leben!

  1. Wahrsager

    am 18.07.2012, 05:14

    Die Lösung der Absatzprobleme heisst Innovation, Qualität und das preisgünstig. Es wird zuviel Haafekääs beschrieben, angeboten und verkauft. Weil das Ersteres fehlt. Noch hat Basel 18 Monate Zeit das zu ändern, wenn die Deutschen dann mit derm 8er und dem Bus Basel überfallen und immer noch Hochpreise vorfinden dann wird sich nichts ändern. Alles ist zu teuer und die Reichen wissen nicht wohin mit dem Geld. Arme Innovationsfreie Schweiz rsp Basel!
    btw: Die Pfister-Matratze war DIE... mehrDie Lösung der Absatzprobleme heisst Innovation, Qualität und das preisgünstig. Es wird zuviel Haafekääs beschrieben, angeboten und verkauft. Weil das Ersteres fehlt. Noch hat Basel 18 Monate Zeit das zu ändern, wenn die Deutschen dann mit derm 8er und dem Bus Basel überfallen und immer noch Hochpreise vorfinden dann wird sich nichts ändern. Alles ist zu teuer und die Reichen wissen nicht wohin mit dem Geld. Arme Innovationsfreie Schweiz rsp Basel!
    btw: Die Pfister-Matratze war DIE Investition für Leben!

Informationen zum Artikel

17.7.2012, 19:45 Uhr

Eine Shoppingmeile kämpft um ihren Ruf

Text

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  • 31.12.2012 um 15:56
    «Ein bisschen klöpfen muss es schon»

    «The same procedure as every year» fordert nicht nur die alte Miss Sopie von ihrem Butler James im Sketch «Dinner for one». Auch wir haben alle unsere jahrelangen Silvesterbräuche und -rituale. Das zeigt ein Besuch im Zauberlädeli.

  • 24.12.2012 um 15:00
    Machs doch selber!

    Die Kreativ-Abteilung der TagesWoche ist auch am Heiligabend aktiv. Hans-Jörg «Fonzi» Walter hat Geschenkpapier designt. Verwenden kann es jeder, der einen Drucker zur Verfügung hat.

  • 21.12.2012 um 20:19
    O du fröhliche Heilsarmee

    Die Heilsarmee ist wieder unterwegs. Anders als ihre Berner ESC-Kollegen haben die Basler weniger Hürden zu überwinden, damit sie singen dürfen.

  • 16.08.2012 um 09:26
    Korrektur
    Zum Artikel: Andere Uni, andere Sitten

    Liebe Frau Bockemühl, ihr Kommentar hat mich auf einen Fehler im Text aufmerksam gemacht: Es handelt sich um eine Zunahme der Möbilität um durchschnttlich 1,4 Prozent pro Jahr seit 2005. Viel ist das freilich auch dann nicht... Selbstverständli...

  • 03.08.2012 um 09:49
    Kein Velofahrerbashing
    Zum Artikel: Ein Schild für die Katz

    Guten Tag Herr Boesiger, um Velofahrerbashing geht es der TagesWoche keineswegs. (Ich bin selber Velofahrerin und finde solche Verkehrssituationen lästig.) Es ging uns vor allem darum, einen Augenschein von der Siuation am Blumenrain zu nehmen und die...

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    @frank lorenz: Für Gewerkschafter und Arbeitnehmervertreter gibt es einen Kündigungsschutz. Das heisst, sie dürfen nicht wegen ihrer Tätigkeit in einer Personalkommission oder wegen ihres gewerkschaftlichen Engagements gekündigt werden. Allerdings ist ...

  • 09.08.2013 um 09:21
    Falsch
    Zum Artikel: Nur nackt sind die Drämmli grün

    @dome2808: Leider ist der betreffende Tagi-Artikel, in dem berichtet wird, dass der Zürcher Stadtrat die dreijährige Versuchsphase mit den Werbetrams bewilligt hat, nicht online. Sonst hätte ich ihn selbstverständlich verlinkt. Als Zürcherin kann ich I...

  • 13.07.2013 um 10:22
    Happyend
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