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Krankenkassen-Obligatorium 

16.7.2012, 16:00 Uhr

Basel soll Ausländer kontrollieren

16.7.2012, 16:00 Uhr

In Basel wird sowenig auf die Durchsetzung des Krankenkassen-Obligatoriums gepocht wie in der Schweiz sonst nur im Kanton Bern. Das haben Recherchen des «Tages-Anzeigers» ergeben. Das zuständige Departement stellt nun die Abläufe im Amt für Sozialbeiträge infrage. Von

GAETAN BALLY: In Basel wird bei Zuzügern die fehlende Kranken-Versicherung oft erst im Spital festgestellt, schreibt der «Tages-Anzeiger». Nun muss das Amt für Sozialbeiträge ihre Abläufe überprüfen.

In Basel wird bei Zuzügern die fehlende Kranken-Versicherung oft erst im Spital festgestellt, schreibt der «Tages-Anzeiger». Nun muss das Amt für Sozialbeiträge ihre Abläufe überprüfen. (Bild: GAETAN BALLY)

Das Bundesamt für Gesundheit ist irritiert, wie im Kanton Basel-Stadt mit Personen umgegangen wird, die sich bei keiner Krankenversicherung anmelden. Das schreibt der Zürcher «Tages-Anzeiger» in seiner Ausgabe von Montag. Die Versicherungspflicht soll das Risiko ausschliessen, im Krankheitsfall in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten und zudem dafür sorgen, dass auch Junge, Gesunde Prämien bezahlen und damit einen ausgeglichenen Mix bei den Kassen herstellen.

In Basel-Stadt seien aber in den letzten Jahren nur 20 bis 30 Personen zwangsversichert worden –  im Kanton Zürich sollen es 1200 alleine im letzten Jahr gewesen sein, in Genf gar über 6000. Betroffen von dieser Massnahme sind ausländische Zuzüger, die sich laut Gesetz innerhalb dreier Monate bei einer Krankenkasse anmelden müssen.

Information statt Kontrolle

In Basel werden säumige Zuwanderer aber offenbar nicht kontrolliert. «Der Schwerpunkt in Basel liegt auf der Information und Beratung, wir haben damit gute Erfahrungen gemacht», teilt das zuständige Amt für Sozialbeiträge (ASB) auf Anfrage mit. Nun wird diese Praxis aber laut eigenen Aussagen hinterfragt: «Das ASB hat vom Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt den Auftrag erhalten, das Vorgehen in Ablauf und Kontrolle zu überprüfen und allenfalls anzupassen.» Laut Jacoba Teygeler vom ASB müsse mit einer Praxisänderung auch über zusätzliche Ressourcen gesprochen werden.

Auch GLP-Gesundheitspolitiker David Wüest-Rudin sieht «Handlungsbedarf.» «Meiner Meinung nach handelt es sich um ein Vollzugsdefizit in Basel und Bern», sagt Wüest. SVP-Regierungsratskandidat Lorenz Nägelin schliesst sich Wüests Kritik an: «Ich finde die jetzige Situation in Basel-Stadt heikel. Damit wird die mit dem Krankenversicherungsgesetz initiierte Solidarität mit Füssen getreten.» Nägelin nimmt den Kanton in die Pflicht: «Basel-Stadt sollte proaktiver tätig sein und bei der Anmeldung müsste eine Krankenkassenpolice vorgewiesen werden.»

Einen Zusammenhang mit den überdurchschnittlich hohen Prämien, wie ihn der «Tages-Anzeiger» gemacht hat, weist das ASB von sich. Dieser sei aufgrund der kleinen Zahl der Betroffenen schon rechnerisch nicht möglich.

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Reaktionen

  1. Brigitte Sahin

    am 16.07.2012, 20:24

    Immerhin weiss ich aus meiner näheren Umgebung, dass bei Einreise von Verwandten zu Besuchsaufenthalten, die ein Visum brauchen, dieses nur sehr restriktiv erteilt wird. Es muss zwingend eine Krankenversicherung bestehen und diese darf nur für Notfallsituationen beansprucht werden. Hier betrifft es aber v.a. Menschen aus ärmeren Ländern, die solche Kosten nicht eigenständig bezahlen könnten.
    Bei den Zuzügern geht es wohl eher um Expats resp. Menschen aus dem EU-Raum, die in BS keine... ... mehrImmerhin weiss ich aus meiner näheren Umgebung, dass bei Einreise von Verwandten zu Besuchsaufenthalten, die ein Visum brauchen, dieses nur sehr restriktiv erteilt wird. Es muss zwingend eine Krankenversicherung bestehen und diese darf nur für Notfallsituationen beansprucht werden. Hier betrifft es aber v.a. Menschen aus ärmeren Ländern, die solche Kosten nicht eigenständig bezahlen könnten.
    Bei den Zuzügern geht es wohl eher um Expats resp. Menschen aus dem EU-Raum, die in BS keine Versicherung abschliessen. Welche somit auch solventer sind. Trotzdem sollte das Obligatorium eingehalten werden.
    Und das Amt für Sozialbeiträge möchte bitte diese Lücke schliessen!

  1. Urs Engler

    am 16.07.2012, 17:57

    Woher will denn das Amt für Sozialbeiträge ohne Kontrollen wissen, dass nur eine kleine Zahl von Betroffenen nicht krankenversichert ist obwohl dazu eine gesetzliche Pflicht besteht?

  2. Brigitte Sahin

    am 16.07.2012, 20:24

    Immerhin weiss ich aus meiner näheren Umgebung, dass bei Einreise von Verwandten zu Besuchsaufenthalten, die ein Visum brauchen, dieses nur sehr restriktiv erteilt wird. Es muss zwingend eine Krankenversicherung bestehen und diese darf nur für Notfallsituationen beansprucht werden. Hier betrifft es aber v.a. Menschen aus ärmeren Ländern, die solche Kosten nicht eigenständig bezahlen könnten.
    Bei den Zuzügern geht es wohl eher um Expats resp. Menschen aus dem EU-Raum, die in BS keine... mehrImmerhin weiss ich aus meiner näheren Umgebung, dass bei Einreise von Verwandten zu Besuchsaufenthalten, die ein Visum brauchen, dieses nur sehr restriktiv erteilt wird. Es muss zwingend eine Krankenversicherung bestehen und diese darf nur für Notfallsituationen beansprucht werden. Hier betrifft es aber v.a. Menschen aus ärmeren Ländern, die solche Kosten nicht eigenständig bezahlen könnten.
    Bei den Zuzügern geht es wohl eher um Expats resp. Menschen aus dem EU-Raum, die in BS keine Versicherung abschliessen. Welche somit auch solventer sind. Trotzdem sollte das Obligatorium eingehalten werden.
    Und das Amt für Sozialbeiträge möchte bitte diese Lücke schliessen!

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16.7.2012, 16:00 Uhr

Basel soll Ausländer kontrollieren

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Text:

  • 24.10.2014 um 05:00
    Aufbruch in die Gegenwart

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    Die neue Chefredaktorin von Telebasel heisst Karin Müller. Die Chemie habe einfach gepasst, begründet der Sender die Anstellung. Die 49-Jährige tritt ab November die Nachfolge von Willy Surbeck an. Müller wurde in der Schweiz vor allem durch ihre Tätigkeit bei DRS 3 bekannt.

  • 10.10.2014 um 00:34
    Der Vergewaltiger in der Gewalt des Rechtsstaats

    Ein todgeweihter Sexualstraftäter bleibt nach über 20 Jahren Haft weiter eingesperrt. Um jedes Restrisiko zu vermeiden, ignorieren die Vollzugsbehörden auch Gerichtsbeschlüsse.

  • 23.10.2014 um 11:44
    @Tram
    Zum Artikel: Viel Kampf, wenig Fussball und Tomas Vaclik – die Einzelkritik

    Tram: Basler Synonym für den berüchtigten Bus, der zuweilen in Fussballpartien vor dem eigenen Tor geparkt wird. Im Ernst: Danke für den Hinweis, wurde korrigiert.

  • 23.09.2014 um 12:58
    @Lüthi
    Zum Artikel: Abstimmungs-Spickzettel: Alles, was Sie zur Fusionsprüfung wissen müssen

    Es geht um die Bildung eines Verfassungsrats, der die Aufgabe hat, die Voraussetzungen für eine Fusion zu prüfen und zu schaffen. In jedem Fall kann das Volk nochmals darüber befinden, es wird also nichts eingeleitet in der Art und Weise, wie man etwa ...

  • 20.09.2014 um 21:59
    @Hage
    Zum Artikel: Wir brauchen Kühe. Und dazu gehört das Schlachten

    Boah, Herr Hage. Herr Wild hat die Debatte lanciert, Frau Koechlin und zahlreiche gescheite Kommentatoren haben sie weitergeführt. Können Sie Ihren Standpunkt nicht auch kundgeben, ohne beleidigend zu werden?

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