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Vereine 

16.7.2012, 07:00 Uhr

«Wir sind keine Rocker»

16.7.2012, 07:00 Uhr

Vereine der Kategorie «kleine Spezialitäten» stellen sich vor: Zwölf Fragen an und zwölf Anworten von «Töff Haie BLT» aus Oberwil BL. Von und

Montage: Nils Fisch:

(Bild: Montage: Nils Fisch)

Die Antworten liefert der Vereinspräsident der «Töff Haie BLT», Serge Richterich, genannt «El Presidente». Der 39-Jährige ist von Beruf Wagenführer und Kontrolleur bei den BLT und wohnt in Oberwil BL.

 

Land der Vereine
In der Schweiz gibt es mehr als 100'000 Vereine, eine stattliche Zahl für ein so kleines Land. Manche haben sich der Gemeinnützigkeit verschrieben, andere Freizeit und Hobby. Es gibt grosse und kleine, konventionelle und kuriose, bekannte und unbekannte.
Auffallend ist, dass in der Kategorie Freizeit und Hobby besonders Männer sich gerne zu Vereinen zusammenschliessen, während die Frauen dort eher in der Unterzahl sind. Die weiblich dominierten Vereine finden sich vor allem im gemeinnützigen Bereich – eine Ausnahme bilden die Fasnachtscliquen, von denen es in der Region Basel natürlich unzählige gibt.
Wir haben uns bewusst auf die «kleinen Spezialitäten» konzentriert, um auch diejenigen einmal an die Öffentlichkeit zu bringen, von denen sonst kaum die Rede ist.

Zwölf Fragen

1. Was ist der Zweck Ihres Vereins, und wie wird er umgesetzt?

Gemeinsame Ausfahrten mit Freunden gehören für viele Menschen zu den schönsten Fahrerlebnissen. Auch die Events fördern die Zusammengehörigkeit.

2. Welche Voraussetzungen braucht es, um Mitglied zu werden?

Irgendwelche Aufnahme- oder Ausschlusskriterien von bestimmten Personen oder Motorrädern kennen wir bis jetzt keine. Ausser, dass alle einander so akzeptieren sollen wie sie sind. Wir veranstalten keine Rennen: Riskante Fahrweisen, die die betreffenden Fahrer selbst oder auch die Gruppe gefährden könnten, sollen anderswo ausgelebt werden. Wir fahren nicht allzu schnell – in einem geschlossenen Konvoi. Für fahrerisches Können ist jede(r) Teilnehmer(in) selbst verantwortlich.

Am Anfang war der «Töff Haie BLT»-Club in erster Linie für die BLT (Basellandtransport AG)-Mitarbeiter ins Leben gerufen worden, mittlerweile sind von allen Berufssparten Mitglieder bei uns. Also jeder ist willkommen und muss nicht zwingend bei der BLT arbeiten.

Bis heute kennen wir noch keine Mitgliederbeiträge. Das einzige, was man machen muss, ist das Anmeldeformular für die Mitgliedschaft ausfüllen und an den Präsidenten senden.

3. Welche Pflichten und Privilegien sind mit der Mitgliedschaft verbunden?

Die Pflichten sind, dass man die Statuten und unsere Regeln anerkennt, wie sie auf unserer Homepage beschrieben sind.
Die Privilegien: Man darf an den Motorradtouren und Events teilnehmen. Besonderer Highlight ist das Schweizerische Verkehrs- Betriebs-Töfftreffen, das wir erstmals im Jahr 2014 organisieren werden. Da treffen sich die Motorradclubs der Verkehrs-Betriebe der ganzen Schweiz bei uns bei der BLT AG, da heissen wir sie dann willkommen. Sponsoren, die uns für diesen Gross-Anlass noch unterstützen möchten, sind herzlich willkommen.

4. Wie gross ist der Frauenanteil?

Bei den Motorradfahrer/innen ist der Anteil der Männer schon grösser, aber die Frauen sind bei uns voll integriert und aufgenommen. Wie oben schon erwähnt: Jeder akzeptiert jeden.

5. Aus welchem Grund sind Sie in einem Verein?

Im Verein hat man Strukturen, Statuten, einen Vorstand – es ist alles organisiert. Als ich 2005 den «Töff Haie BLT»-Club ins Leben gerufen habe, hatten wir weder Statuten noch Vorstand; dann wurde es mir fast schon zu viel, alles selber organisieren, die Homepage immer auf den neusten Stand stellen, Sponsoren suchen, Kasse machen usw. Deshalb bin ich schon froh, dass wir uns 5 Jahre später offiziell zu einem Verein zusammengeschlossen, Statuten eingeführt und einen Vorstand bestimmt haben. Jeder von uns macht nun sein Amt, ehrenamtlich, und dafür bin ich der ganzen Haie-Crew sehr dankbar.

6.Was passiert an ihren Vereinsfesten?

Das Gesellige rückt in den Vordergrund, man sieht sich und geniesst das Fest – Zusammengehörigkeit wird vermittelt.

7. Das größte Klischee, das Sie widerlegen möchten?

Dass Motorradfahrer Raser sind. Wenn man eine schnelle Maschine hat, ist der Reiz zwar schon da, mal etwas aufzudrehen. Aber es ist eine Charakterfrage, ob man diesem Reiz schliesslich auch nachgibt und sich und andere damit in Gefahr bringt.
Es sind nicht alle gleich. Das Entscheidende ist doch die Freiheit, die Natur, das Zusammensein in der Gruppe und das gemütliche Dahintuckern. Darum ist es mir ein Anliegen, dass man nicht alle Töfffahrer in einen Topf wirft.

8. Das größte Klischee über Ihren Verein, das tatsächlich zutrifft?

Wir sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen mit verschiedenen Maschinen, die einfach Spass am Töfffahren haben.

9. Mit welchem anderen Verein liegen Sie im Clinch?

Mit keinem. Denn wir konzentrieren uns nur auf uns. «Leben und Leben lassen» ist das Motto. Wir sind keine Rocker, sondern Motorradfreunde.

10. Wurden schon Mitglieder vom Verein ausgeschlossen? Aus welchen Gründen?

Bis jetzt Kann ich mich nicht an einen solchen Fall erinnern.

11. Gäbe es Ihren Verein nicht, wäre die Region Basel dann um etwas ärmer? Um was?

Ich denke schon, wer uns kennt und unsere Events und die Motorradtouren, würde das alles sicher vermissen, wir sind immer bestrebt, etwas Neues, Ausgefalleneres zu machen.

12. Welchen Verein wünschen Sie sich hier im Raum Basel noch?

Schwierig für mich, da fällt mir spontan gerade nichts ein.

Steckbrief des Vereins
Name: «Töff Haie BLT»
Gründungsjahr: 2005/offiziell 2010
Mitgliederzahl: 81 aktive und passive
Standort: Oberwil BL
Website: www.toeffhaieblt.ch

 

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Informationen zum Artikel

16.7.2012, 07:00 Uhr

«Wir sind keine Rocker»

Text

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  • 09.08.2013 um 09:21
    Falsch
    Zum Artikel: Nur nackt sind die Drämmli grün

    @dome2808: Leider ist der betreffende Tagi-Artikel, in dem berichtet wird, dass der Zürcher Stadtrat die dreijährige Versuchsphase mit den Werbetrams bewilligt hat, nicht online. Sonst hätte ich ihn selbstverständlich verlinkt. Als Zürcherin kann ich I...

  • 13.07.2013 um 10:22
    Happyend
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    @eldorado: Sie haben Recht, diese Information fehlt. Man möge mir verzeihen, ich liefere sie hiermit gerne nach: Gemäss Hakim Lahbati reichte seine Frau die Scheidung ein, als er so krank war. Die Situation, die Ungewissheit über die Zukunft, sei für s...

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  • 05.11.2012 um 16:49
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