LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sport

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Karte
Alles zur Saison 2013/14 des FCB

Fussball, FC Basel 

8.7.2012, 17:21 Uhr

Die beiden Neuen wollen sofort spielen

8.7.2012, 17:21 Uhr

Marcelo Diaz und Gaston Sauro haben bereits miteinander die Leibchen getauscht, bevor sie zum FC Basel gekommen sind. Und es ist nicht ganz einfach herauszufinden, wer aufgeregter ist: Die Spieler, die so schnell als möglich in Europa ihre Qualitäten unter Beweis stellen wollen – oder der Club, weil er sie verpflichten konnte. Von

Sacha Grossenbacher: So sieht es aus, wenn 1,90 Meter neben 1,66 Metern stehen. Die beiden neuen Südamerikaner beim FCB: Innenverteidiger Gaston Sauro (l.) und Mittelfeldspieler Marcelo Diaz.

So sieht es aus, wenn 1,90 Meter neben 1,66 Metern stehen. Die beiden neuen Südamerikaner beim FCB: Innenverteidiger Gaston Sauro (l.) und Mittelfeldspieler Marcelo Diaz. (Bild: Sacha Grossenbacher)

Von zwei alten Bekannten zu sprechen, wäre vielleicht etwas zuviel des Guten. Aber ein klein wenig Kontakt hatten sie schon vor ihrer Ankunft in der Schweiz, Marcelo Diaz und Gaston Sauro, die beiden südamerikanischen Neuzugänge des FC Basel.

Im Halbfinal der Copa Libertadores waren sie aufeinander getroffen. Der Chilene Diaz als Herzstück von Universidad de Chile, der Argentinier Sauro als Ersatzspieler seines Stammclubs Boca Juniors. Da wussten sie schon, dass sie sich demnächst als Kollegen wieder treffen würden. Kurzmitteilungen hätten sie sich deswegen vor den Spielen geschrieben, erzählt Sauro: «Und wir haben die Trikots getauscht.»

Diaz’ ungläubiges Lachen

Ab diesem Sonntag nun werden sie dasselbe Leibchen tragen: Jenes des FCB. Beide haben sie in Basel einen Vertrag bis Juni 2016. Und auch wenn sie eben erst auf einem für sie fremden Kontinent gelandet sind, in einer anderen Alltags- und Fussball-Kultur, in einer Stadt mit fremder Sprache und unbekanntem Lebensrhythmus. Auch wenn sie beide direkt ohne Pause aus ihrer eben abgelaufenen Meisterschaft in der Heimat kommen: Für beide steht fest, dass sie dieses rotblaue Trikot so schnell als möglich tragen wollen.

Diaz muss sogar ungläubig lachen, als er bei seiner Vorstellung gefragt wird, ob er sich nicht eine kurze Auszeit zur Regeneration nach einer strapaziösen Saison gönnen möchte. Dabei hat der 25-Jährige mit Universidad die chilenische Liga erst am 30. Juni siegreich beendet, hat in der Copa Libertadores und zudem in Chiles Nationalmannschaft gespielt.

Es gibt keinen Zeitplan für Diaz und Sauro

Ein Programm, das manchen ermüden könnte. Nicht so Diaz. Der hat kurz nach Ankunft in Basel, so wird es überliefert, gleich zehnmal bei Trainer Heiko Vogel deponiert, dass er so schnell als nur möglich spielen wolle. Da mag Sauro natürlich nicht hinten anstehen: «Ich will mich rasch integrieren und der Mannschaft helfen.»

Wie schnell das geschehen wird? Heiko Vogel hat zwar ebenfalls festgestellt, «dass die beiden auf einen Einsatz brennen». Doch der FCB-Trainer mag sich nicht festlegen, wann er erstmals auf seine Südamerikaner bauen wird: «Aber natürlich will ich sie sehr zeitnah integrieren.»

Wenige Wochen Vorsprung entscheiden für den FCB

Es sind zwei aussergewöhnliche Transfers, die da dem FCB gelungen sind. Bei Mittelfeldspieler Diaz, weil wohl nur wenige Wochen Vorsprung zugunsten der Basler entschieden haben. «Zum Glück war ich bereits Anfangs März in Chile», sagt Chefscout Ruedi Zbinden rückblickend, «Mitte März wären die spanischen und italienischen Clubs zur Stelle gewesen.»

So stellt der rund 4,5 Millionen Franken teure Zuzug von Diaz so etwas wie eine neue Stufe dar, die die Basler im Transferbereich erklommen haben. Einen Leistungsträger eines südamerikanischen Spitzenclubs zu verpflichten, das wäre für den FCB ohne die jüngsten Erfolge in der Champions League undenkbar gewesen.

Sauro ist im Gegenzug der erste Spieler, den die Basler direkt von einem argentinischen Grossclub verpflichten konnten. Früher hätten die Boca Juniors den FCB nicht einmal in ihr Vorzimmer gelassen. Inzwischen aber haben sich die Basler einerseits einen Namen auch in Südamerika erarbeitet. Und andererseits haben die Boca Juniors ihre Geschäftspraktiken überdacht.

Für Zbinden ist Sauro der bessere Abraham

Nun war der 22-jährige Sauro bei Boca zwar bloss Ergänzungsspieler. «Aber», meint Zbinden, «bei Inter Mailand hätte es auch ein paar Ersatzspieler, die wir gerne verpflichten würden.» Und auf vergleichbarer Stufe mit den Norditalienern sieht Zbinden die Boca Juniors: «Spieler, die dort den Nachwuchs durchlaufen, sind taktisch hervorragend geschult. Und wer mit Riquelme in der ersten Mannschaft von Boca trainiert, der muss etwas auf dem Kasten haben.»

Rund 1,5 Millionen Franken hat der FCB in Sauros Wechsel investiert – gut investiert, ist Zbinden überzeugt. Vom Spielertyp her vergleicht er Sauro mit dessen Vorgänger in der Innenverteidigung, David Abraham: «Etwas langsamer zwar, weil er etwas grösser ist, dafür kopfballstärker.» Und: «Mir scheint es, er sei weiter als Abraham, als er vor drei Jahren zum FCB gekommen ist.»

Marcelo Diaz und Gaston Sauro im Kurzinterview

Warum haben Sie sich für den FC Basel entschieden?

Marcelo Diaz: Ich bin vor allem deswegen gekommen, weil mich der Trainer gewollt hat. Zweitens hat sich der Club wirklich um mich bemüht. Drittens ist Basel ein grosser Verein, der immer um Titel und regelmässig in der Champions League spielt. Das ist auch mein erstes grosses Ziel: Das Erreichen der Champions League.
Gaston Sauro: Ich komme vom besten Team Argentiniens in den besten Verein der Schweiz. Und ich will hier Meister werden und in der Champions League spielen. Ich habe in den letzten Jahren mitbekommen, was der FCB geleistet hat, schliesslich haben viele Argentinier in Basel gespielt. Wir schauen viel die Champions League in Argentinien – und Basel war oft dabei.

Was wussten Sie im Vorfeld von Ihrem neuen Club?
Diaz:
Den FCB habe ich erst in der vergangenen Saison verfolgt, vorher habe ich den Club nicht gekannt. Ich bin aber überzeugt, dass Basel der richtige Ort ist, um meine internationale Karriere zu lancieren.
Sauro: Ich habe mich bei David Abraham erkundigt, und er hat mir geraten, nach Basel zu wechseln. Er hat mir erzählt, der FCB sei ein grosser Club, sehr gut organisiert, mit vielen Zuschauern im Stadion – fast schon argentinisch. Und dass Basel sei eine sehr schöne, ruhige Stadt sei.

Wie lange geben Sie sich Zeit, um sich in Basel einzugewöhnen?
Diaz:
Ich möchte so schnell als möglich mit der Mannschaft spielen. Für meine Frau und meinen dreieinhalb-jährigen Sohn wird es wohl schwieriger, sich zurecht zu finden. Ich bin schliesslich beim Fussballspielen eingespannt. In Chile habe ich Englisch-Stunden genommen. Noch bin ich zu schüchtern, um zu sprechen, aber ich will mein Englisch so schnell als möglich verbessern.
Sauro: Ich bin nach Basel gekommen, um regelmässig zu spielen. Das schwierigste wird sein, sich in der neuen Kultur zurecht zu finden. Meine Freundin wird mich nach Basel begleiten. Ich spreche Italienisch, will aber so schnell als möglich Deutsch lernen, um mich integrieren zu können.

Gute Arbeit! Teilen und mehr lesen.

Teilen und weiterleiten

Mehr zum Thema

FC Basel, Fussball

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Vogel vermisst den roten Faden Weiterlesen

Sauros Transfer unter Dach und Fach Weiterlesen

Die Copa geht an Sauro vorbei Weiterlesen

FCB holt zusätzlichen Verteidiger Weiterlesen

FCB: Diaz chilenischer Meister Weiterlesen

FCB verpflichtet «chilenischen Iniesta» Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

  1. _Ché_

    am 8.07.2012, 21:26

    Ich wünsch den beiden Südamerikanern einen guten Start.
    Quiero un buen comienzo a los dos americanos del Sur.

    Markus

  1. _Ché_

    am 8.07.2012, 21:26

    Ich wünsch den beiden Südamerikanern einen guten Start.
    Quiero un buen comienzo a los dos americanos del Sur.

    Markus

Informationen zum Artikel

8.7.2012, 17:21 Uhr

Die beiden Neuen wollen sofort spielen

Text

Text:

  • 20.07.2014 um 11:13
    Weil Basel Tourismus bis 2015 braucht, bilden wir Taxifahrer selber weiter

    Basel Tourismus will mit einem E-Learning-Tool dafür sorgen, dass Taxifahrer besser über Basel Bescheid wissen. Ab 2015 soll es einsatzbereit sein. Die TagesWoche bietet Soforthilfe: mit dem ultimativen Basel-Quiz für Taxifahrer und solche, die es noch werden wollen.

  • 19.07.2014 um 08:40
    Sieben Antworten vor dem Start der Super League

    Wer ist der grösste Bewunderer des FC Thun, welcher Club geht mit einem Alpsegen in die Saison und wo ausserhalb von Basel tummeln sich die meisten Ex-FCB-Spieler? Fragen über Fragen zum Start der Super League. Wir haben sieben Antworten.

  • 18.07.2014 um 17:31
    Tore, Tore, Tore – so viel Offensivpower hat der FC Basel neu verpflichtet

    Valentin Stocker im Sommer zu Hertha Berlin, Mohamed Salah schon im Winter zu Chelsea – der FC Basel muss auf die neue Saison hin über 50 Skorerpunkte ersetzen. Die Statistiken der Neuzugänge lassen darauf schliessen, dass ihm das gelingen sollte.

  • 11.07.2014 um 12:55
    Zum Artikel: Keine Aufenthaltsbewilligung – der FC Basel sucht für Simic einen Club im Ausland

    Doch, das Gericht nimmt laufend Bezug auf Zeitungsartikel. Und auf die Matchberichte der vereinseigenen Homepage fcb.ch. Vielleicht muss der FCB künftig noch etwas begeisterter über seine jungen Spieler berichten …

  • 10.07.2014 um 16:12
    Zum Artikel: Sieben Antworten zum zweiten Halbfinal

    Lieber Herr Hage, ich kann nur sagen: «Upps, it dit it again!» Jetzt hat der Index auch noch für das Endspiel ein 0:1 gegen Deutschland und für Argentinien voraus gesagt. Trotzdem weise ich wie immer jede Schuld von mir. It was the index!

  • 07.07.2014 um 09:24
    Zum Artikel: Der Frauenfussball sucht seinen Weg

    Vielen Dank, Herr Tanner, für Ihre Anmerkungen. Als Erläuterung: Roman Wipfli kommt in unserer Geschichte vor, weil er der Frauenchef bei OB ist, Herr Rhinisperger war derjenige, der uns sozusagen auf die Geschichte "gelüpft" hat. Sophie...

Aktuell

Alexander Preobrajenski: «Man spürt eine andere Kraft. Ich war Soldat im Krieg.» – Senkrechtstarterin Ira May aus Sissach

Ira May 

«Ich stehe auf Retro, aber wir leben heute»

Seit Ira Mays Album «The Spell» auf Platz 1 der Schweizer Charts war, tourt sie durch das Land. Zugleich plant sie ihr neues Album – weniger Retro soll es sein. Die 27-Jährige spricht im Interview über ihre Affinität zu grauem Wetter, ihr früheres Leben als Soldat und erzählt einen Witz über Jesus.Von Valentin Kimstedt. Weiterlesen