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Krankenpflegeversicherung 

10.7.2012, 11:35 Uhr

Alterung ist nicht Hauptkostentreiberin im Gesundheitswesen

10.7.2012, 11:35 Uhr

Die Ausgaben der Krankenpflegeversicherung sind in den letzten zwölf Jahren um 6,9 Milliarden Franken gestiegen. Kostentreiber sind vor allem die ambulanten Behandlungen sowie die Medikamente, wie eine neue Studie zeigt. Basel-Stadt und in Genf weisen die höchsten Pro-Kopf-Kosten auf. Von

sda: Medikamente und Pflegeartikel in der Intensivstation eines Spitals.

Medikamente und Pflegeartikel in der Intensivstation eines Spitals. (Bild: sda)

Die Gesamtausgaben im Gesundheitswesen der Schweiz beliefen sich laut einer Studie des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) im Jahr 2010 auf 62,5 Milliarden Franken. Knapp ein Drittel dieser Ausgaben wurden durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung gedeckt. Zwischen den Jahren 1998 und 2010 haben die Ausgaben im Rahmen der Krankenpflegeversicherung pro Jahr um 4,6 Prozent zugenommen, stärker als die Gesamtausgaben (+3,8%). Die höchsten Pro-Kopf-Kosten weisen die Kantone Genf und Basel-Stadt auf, die tiefsten die Kantone Appenzell Innerrhoden und Nidwalden.

Stationäre Behandlungen nur wenig teurer

Drei Leistungsbereiche der Krankenversicherungen decken 92 Prozent der Gesamtausgaben ab: die ambulante Behandlung, die stationäre Behandlung sowie die Vergütung von Medikamenten. Am stärksten wuchsen die Ausgaben für Medikamente und Material (+4,9% pro Jahr). Auch die Kosten im Bereich der ambulanten Behandlung stiegen deutlich an (+4,2% pro Jahr). Die stationäre Behandlung in Spitälern dagegen zeigte eine moderate Kostenzunahme (+3,3% pro Jahr).

Kosten steigen weiter an

Interessant ist die Aussage, dass Alterung und Bevölkerungszunahme nur einen Fünftel der Kostensteigerung zwischen 1998 und 2010 ausmachten. Die Studienverfasser gehen davon aus, dass die Gesundheitskosten auch in den kommenden Jahren weiterwachsen werden. Zum einen wird die Alterung zu einer Zunahme chronischer und damit kostenintensiver Krankheiten führen, zum anderen werden technische Fortschritte die Kosten explodieren lassen.

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. achtphasen

    am 10.07.2012, 12:34

    Wie hoch ist der Anteil der Kosten für Psychopharmaka an den Gesamtkosten?

    Ich möchte mit dieser Frage keineswegs insinuieren, dass in einigen Krisensituationen psychopharmakologische Intervention nicht lebensrettend wäre.

    Dass aber ein Grossteil der Bevölkerung regelmässig bewusstseinsverändernde (meist bewusstseinsreduzierende) Medikamente 'braucht', das ist ein Indiz dafür, dass es unserer Gesellschaft (noch) nicht gelungen ist, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen so zu setzen,... mehrWie hoch ist der Anteil der Kosten für Psychopharmaka an den Gesamtkosten?

    Ich möchte mit dieser Frage keineswegs insinuieren, dass in einigen Krisensituationen psychopharmakologische Intervention nicht lebensrettend wäre.

    Dass aber ein Grossteil der Bevölkerung regelmässig bewusstseinsverändernde (meist bewusstseinsreduzierende) Medikamente 'braucht', das ist ein Indiz dafür, dass es unserer Gesellschaft (noch) nicht gelungen ist, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen so zu setzen, dass die Menschen ein glückliches Leben leben dürfen.

  2. Stefan Heimers

    am 10.07.2012, 13:18

    Die genannten Kantone lassen darauf schliessen, dass es eher einen Stadt/Land Unterschied gibt als einen zwischen den Kantonen. Basel-Stadt und Genf kommen deshalb so schlecht weg, weil beide zur Hauptsache aus einer grossen Stadt bestehen, und Städte eben für "Problemfälle" wie ein Magnet wirken.

  3. Henri Ginther

    am 15.07.2012, 11:19

    die Preistreiberei wird von den jährlichen Kassenwechsel hervorgerufen. Was passiert eigentlich mit dem Geld welches in Reserve liegt nach dem Abgang der Versicherten? Warum wurde im Krankenvericherungs Gesetz nicht Verankert dass die Reserve mit den Abgängen der neuen Versicherung GUTGESCHRIEBEN wird, DAS IST DER GRUNG DER JAEHRLICHEN AUFSCHLAEGEN DER PRAEMIEN UND NICHT DIE ALTERUNG DER BEVOELKERUNG.

  4. Maya Eldorado

    am 20.07.2012, 19:29

    Kommt denn da niemand drauf?
    Die Hauptkostentreiber sind einerseits die immer bessere und aufwendigere Spitzenmedizin, andererseits die immer teureren Medikamente mit zum Teil katastrophalen Nebenwirkungen, die Folgekrankheiten generieren.

Informationen zum Artikel

10.7.2012, 11:35 Uhr

Alterung ist nicht Hauptkostentreiberin im Gesundheitswesen

Text

Text:

  • 18.09.2014 um 17:04
    Eva Herzog: «Wir sind Musterschüler»

    Basel-Stadt budgetiert im kommenden Jahr erstmals seit 2010 wieder rote Zahlen. Für 2015 rechnet Finanzdirektorin Eva Herzog mit einem Defizit von rund 31 Millionen Franken. Grund dafür sind Steuereffekte sowie hohe Investitionen im Bau-, Verkehrs- und Sozialbereich. Ab 2015 soll konsequent gespart werden.

  • 18.09.2014 um 15:32
    Basler Krämpfe

    Fusion, nein Danke! Aber was sonst? Viele vergessen, dass die Partnerschaftsstrategie der beiden Basel am Ende ist.

  • 18.09.2014 um 14:36
    Basler Partnerschafts-Krämpfe

    Von vielen Gegnern wird die Fusionsinitiative als Eliteprojekt wahrgenommen, das mit dem Lebensalltag nichts zu tun hat. Leicht geht dabei unter, dass die bisherige Partnerschaftsstrategie der beiden Basel am Ende ist.

  • 04.09.2014 um 09:20
    Zum Artikel: Soldaten sind keine Hilfspolizisten

    Vielen Dank für Ihr Feedback. Ich lege gerne nochmals meinen Standpunkt dar: Ich bin nicht gegen eine Armee. Ich bin auch nicht gegen eine schnell mobilisierbare Armee. Mir fehlt aber ein Konzept, das die reale Bedrohungslage berücksichtigt. Und ich bi...

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    Herr Buschweiler, vielen Dank! Ich fühle mich sehr geehrt, dass Sie mich als jung einschätzen.

  • 22.07.2014 um 17:11
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    Lieber Andres. Unser Autor hat Recht. Mehr zur Trinkwasserproblematik rund um die Langen Erlen liest Du etwa in diesem Artikel, wo es – in einem anderen Zusammenhang – ebenfalls um Sondermüll im Raum Grenzach-Wyhlen ging: http://www.badische-zeitung.de...

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