LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Schweiz

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Krankenpflegeversicherung 

10.7.2012, 11:35 Uhr

Alterung ist nicht Hauptkostentreiberin im Gesundheitswesen

10.7.2012, 11:35 Uhr

Die Ausgaben der Krankenpflegeversicherung sind in den letzten zwölf Jahren um 6,9 Milliarden Franken gestiegen. Kostentreiber sind vor allem die ambulanten Behandlungen sowie die Medikamente, wie eine neue Studie zeigt. Basel-Stadt und in Genf weisen die höchsten Pro-Kopf-Kosten auf. Von

sda: Medikamente und Pflegeartikel in der Intensivstation eines Spitals.

Medikamente und Pflegeartikel in der Intensivstation eines Spitals. (Bild: sda)

Die Gesamtausgaben im Gesundheitswesen der Schweiz beliefen sich laut einer Studie des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) im Jahr 2010 auf 62,5 Milliarden Franken. Knapp ein Drittel dieser Ausgaben wurden durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung gedeckt. Zwischen den Jahren 1998 und 2010 haben die Ausgaben im Rahmen der Krankenpflegeversicherung pro Jahr um 4,6 Prozent zugenommen, stärker als die Gesamtausgaben (+3,8%). Die höchsten Pro-Kopf-Kosten weisen die Kantone Genf und Basel-Stadt auf, die tiefsten die Kantone Appenzell Innerrhoden und Nidwalden.

Stationäre Behandlungen nur wenig teurer

Drei Leistungsbereiche der Krankenversicherungen decken 92 Prozent der Gesamtausgaben ab: die ambulante Behandlung, die stationäre Behandlung sowie die Vergütung von Medikamenten. Am stärksten wuchsen die Ausgaben für Medikamente und Material (+4,9% pro Jahr). Auch die Kosten im Bereich der ambulanten Behandlung stiegen deutlich an (+4,2% pro Jahr). Die stationäre Behandlung in Spitälern dagegen zeigte eine moderate Kostenzunahme (+3,3% pro Jahr).

Kosten steigen weiter an

Interessant ist die Aussage, dass Alterung und Bevölkerungszunahme nur einen Fünftel der Kostensteigerung zwischen 1998 und 2010 ausmachten. Die Studienverfasser gehen davon aus, dass die Gesundheitskosten auch in den kommenden Jahren weiterwachsen werden. Zum einen wird die Alterung zu einer Zunahme chronischer und damit kostenintensiver Krankheiten führen, zum anderen werden technische Fortschritte die Kosten explodieren lassen.

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Pharmaindustrie, Gesundheitswesen

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Comparis rechnet für 2014 mit deutlichem Prämienanstieg Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. achtphasen

    am 10.07.2012, 12:34

    Wie hoch ist der Anteil der Kosten für Psychopharmaka an den Gesamtkosten?

    Ich möchte mit dieser Frage keineswegs insinuieren, dass in einigen Krisensituationen psychopharmakologische Intervention nicht lebensrettend wäre.

    Dass aber ein Grossteil der Bevölkerung regelmässig bewusstseinsverändernde (meist bewusstseinsreduzierende) Medikamente 'braucht', das ist ein Indiz dafür, dass es unserer Gesellschaft (noch) nicht gelungen ist, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen so zu setzen,... mehrWie hoch ist der Anteil der Kosten für Psychopharmaka an den Gesamtkosten?

    Ich möchte mit dieser Frage keineswegs insinuieren, dass in einigen Krisensituationen psychopharmakologische Intervention nicht lebensrettend wäre.

    Dass aber ein Grossteil der Bevölkerung regelmässig bewusstseinsverändernde (meist bewusstseinsreduzierende) Medikamente 'braucht', das ist ein Indiz dafür, dass es unserer Gesellschaft (noch) nicht gelungen ist, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen so zu setzen, dass die Menschen ein glückliches Leben leben dürfen.

  2. Stefan Heimers

    am 10.07.2012, 13:18

    Die genannten Kantone lassen darauf schliessen, dass es eher einen Stadt/Land Unterschied gibt als einen zwischen den Kantonen. Basel-Stadt und Genf kommen deshalb so schlecht weg, weil beide zur Hauptsache aus einer grossen Stadt bestehen, und Städte eben für "Problemfälle" wie ein Magnet wirken.

  3. Henri Ginther

    am 15.07.2012, 11:19

    die Preistreiberei wird von den jährlichen Kassenwechsel hervorgerufen. Was passiert eigentlich mit dem Geld welches in Reserve liegt nach dem Abgang der Versicherten? Warum wurde im Krankenvericherungs Gesetz nicht Verankert dass die Reserve mit den Abgängen der neuen Versicherung GUTGESCHRIEBEN wird, DAS IST DER GRUNG DER JAEHRLICHEN AUFSCHLAEGEN DER PRAEMIEN UND NICHT DIE ALTERUNG DER BEVOELKERUNG.

  4. Maya Eldorado

    am 20.07.2012, 19:29

    Kommt denn da niemand drauf?
    Die Hauptkostentreiber sind einerseits die immer bessere und aufwendigere Spitzenmedizin, andererseits die immer teureren Medikamente mit zum Teil katastrophalen Nebenwirkungen, die Folgekrankheiten generieren.

Informationen zum Artikel

10.7.2012, 11:35 Uhr

Alterung ist nicht Hauptkostentreiberin im Gesundheitswesen

Text

Text:

  • 20.11.2014 um 14:50
    So viel Angst macht Angst

    Abschottung, Abwehr und Angst vor dem Fremden bestimmen zunehmend die Politagenda – das ist gefährlich für die Schweiz.

  • 05.11.2014 um 12:14
    Das Debakel der Demokraten – eine Presseschau

    Kaum war die Niederlage der Demokraten klar, erschienen am frühen Mittwochmorgen erste Analysen und Kommentare. Wird die an Ort tretende US-Politik durch die neue Mehrheit der Republikaner vorwärtskommen – oder bleibt sie weiterhin blockiert? Wie immer gibt es verschiedene Ansichten. Eine Auswahl.

  • 30.10.2014 um 16:56
    Geschenke und eine neue Stimme

    Basel profitiert nur vom Milliardengeschenk der Roche, wenn das Quartier rund um die Türme entwickelt wird.

  • 04.11.2014 um 15:51
    Zum Artikel: Kunst kennt keine nationalen Grenzen

    Vielen Dank für Ihren Hinweis. Gerne veröffentliche ich mein Antwort-Mail an Sie von heute Nachmittag auch noch hier auf der Site: «Sehr geehrter Herr de Pubol. Es handelte sich hierbei um ein technisches Problem, das nun behoben sein sollte. Wir entsc...

  • 03.11.2014 um 16:04
    Zum Artikel: Soll Suizid aus «Alterssattheit» gestattet werden?

    Ich freue mich auf Ihr Kommen zur Veranstaltung vom nächsten Donnerstag. Da lassen sich sicher noch ein paar Dinge klären.

  • 03.11.2014 um 14:40
    Zum Artikel: Soll Suizid aus «Alterssattheit» gestattet werden?

    Vielen Dank für Ihr kritisches Feedback. Die Rechtslage in der Schweiz sieht so aus: Damit eine Person in den Tod begleitet werden darf, muss sie laut Gesetz eindeutig nachweisen können, dass sie urteilsfähig ist, sich eigenständig zu diesem Schritt en...

Aktuell

Claes Tingval: Diese Woche viel verlinkt im Netz: eine eindrückliche Visualisierung, wie viel öffentlichen Raum wir Motorfahrzeugen überlassen.

Digital 

Netz der Woche: Schweinereien und Sicherheit

Was war los im Netz in dieser Woche? Ein schockierendes Video zur Schweinehaltung kam in die Medien, ein Hacker gab zu, dass er bei der Passwortsicherheit geschlampt hat, Facebook will ins Büro und WhatsApp wird sicher – oder doch nicht? Wir haben wieder die besten Links der Woche für Sie zusammengefasst.Von Daniela Gschweng. Weiterlesen

Nils Fisch: Nach dem Festland die Weltmeere: Auch da liegen grosse Datenschätze für Google.
1

Big Data 

Google sticht in See

Illegale Fischerei ist ein Milliardengeschäft und führt zur Überfischung der Weltmeere. Mithilfe von Satellitentechnik sollen die Fangschiffe nun aufgespürt werden. Den dadurch produzierten Datenschatz will Google ausheben.Von Adrian Lobe. Weiterlesen1 Kommentar