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Medien 

9.7.2012, 19:02 Uhr

Strafverfahren gegen «Weltwoche» wegen Roma-Bild eingestellt

9.7.2012, 19:02 Uhr

Das Strafverfahren gegen die «Weltwoche» wegen eines umstrittenen Titelbilds zum Thema Roma ist eingestellt worden. Dies sagte die Sprecherin der Zürcher Oberstaatsanwaltschaft, Corinne Bouvard, am Montag gegenüber dem Regionaljournal Zürich/Schaffhausen. Von sda

sda: Mehrere Exemplare der

Mehrere Exemplare der "Weltwoche": Ein Strafverfahren gegen die Weltwoche wurde eingestellt (Symbolbild) (Bild: sda)

Die Wochenzeitung hatte Anfang April einen kleinen Roma-Buben auf dem Titelbild gezeigt, der mit einer Pistole auf den Betrachter zielte. Das Bild mit der Legende «Die Roma kommen: Raubzüge durch die Schweiz» illustrierte einen Bericht über Roma-Kriminalität.

«Das Titelbild zusammen mit dem Inhalt des Artikels setzt die Roma nicht als Volk herab», begründete Bouvard am Montagabend in der Sendung von Radio DRS die Einstellung des Verfahrens. Thematisiert werde damit lediglich der Missbrauch der Kinder durch die Roma-Clans, sagte die Sprecherin der Oberstaatsanwaltschaft.

Das Bild war ursprünglich in einem ganz anderen Zusammenhang aufgenommen worden, wie sich später herausgestellt hatte. Die Pistole war eine Spielzeugwaffe. Nach der Veröffentlichung des Titelbildes hatte es Kritik gehagelt. Es sei rassistisch und verstosse gegen die Rassismus-Strafnorm.

Mehrere Anzeigen wurden eingereicht. Daraufhin leitete die Zürcher Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung ein, um abzuklären, ob die «Weltwoche» mit dem Titelbild gegen die Antirassismus-Strafnorm verstosse.

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. LuSä

    am 9.07.2012, 22:16

    Offensichtlich sieht das die Zürcher Oberstaatsanwaltschaft anders als ich, aber meines Erachtens impliziert das "Die" in der Überschrift eindeutig, das die Romas als homogene Gruppe angesehen werden können, deren Mitglieder sich (fast) alle aufmachen, um Raubzüge in die Schweiz zu unternehmen. Damit wird eine ganze Volksgruppe aufgrund einiger schlechten Beispiele definiert, was für mich klar jenseits der Grenze zum Rassismus ist. Auch falls diese Darstellung im Artikel selbst relativiert... mehrOffensichtlich sieht das die Zürcher Oberstaatsanwaltschaft anders als ich, aber meines Erachtens impliziert das "Die" in der Überschrift eindeutig, das die Romas als homogene Gruppe angesehen werden können, deren Mitglieder sich (fast) alle aufmachen, um Raubzüge in die Schweiz zu unternehmen. Damit wird eine ganze Volksgruppe aufgrund einiger schlechten Beispiele definiert, was für mich klar jenseits der Grenze zum Rassismus ist. Auch falls diese Darstellung im Artikel selbst relativiert wird, wird bei jenen, die die Schlagzeile lesen, jedoch nicht den Artikel, das falsche Bild hinterlassen, dass (fast) alle Romas kriminell seien.

  2. René Reinhard

    am 10.07.2012, 07:26

    Ich bin mir sicher, dass ein Urteil über die Einstellung eines Strafverfahrens anders lauten würde, wenn irgendeine Zeitung einen Artikel samt einem reisserischen Bild publizierte, mit den Titel, "Hilfe, Staatsanwälte betreiben Rechtsbeugungen".

  3. Roger Borer

    am 10.07.2012, 16:33

    Ein Skandal! Dieser kleine Junge hat überhaupt nichts mit den Romabanden zu tun. Warum hat Herr Köppel nicht seinem Sohn eine Spielzeugpistole in die Hand gedrückt? Ein Foto gemacht und in seiner Zeitung veröffentlicht? Herr Mancini (Fotograf) dieses Bildes, war entsetzt und seine Agentur Laif hat interveniert.Ich dürfte jetzt, laut OberStawa ZH, ein Bild von Herrn Köppel, als Titelbild, über eine Räuber oder Vergewaltigerstory veröffentlichen? Das Verfahren würde dann bestimmt eingestellt,... mehrEin Skandal! Dieser kleine Junge hat überhaupt nichts mit den Romabanden zu tun. Warum hat Herr Köppel nicht seinem Sohn eine Spielzeugpistole in die Hand gedrückt? Ein Foto gemacht und in seiner Zeitung veröffentlicht? Herr Mancini (Fotograf) dieses Bildes, war entsetzt und seine Agentur Laif hat interveniert.Ich dürfte jetzt, laut OberStawa ZH, ein Bild von Herrn Köppel, als Titelbild, über eine Räuber oder Vergewaltigerstory veröffentlichen? Das Verfahren würde dann bestimmt eingestellt, oder? Pikant, eine Bekannte von mir hat Anzeige erstattet, sie hat die Einstellungsurkunde noch nicht erhalten, obwohl sie Einsprache erheben kann. Warum hat sie Herr Köppel gestern schon erhalten? Eine ganz dubiose Angelegenheit.

  4. Roger Borer

    am 10.07.2012, 16:39

    LAIF-POSITION ON "WELTWOCHE"
    The Swiss „Weltwoche“ has misused a feature photograph by our photographer Livio Mancini/Redux about the inhumane life of Roma children on a waste disposal site in Kosovo for an illustration of an article about alleged raids of Roma children in Switzerland in its current issue. This use is distorting, altered the truth and reversed the meaning of the photograph in its opposite.
    laif appeals to all picture departments to use documentary photographs not for... mehrLAIF-POSITION ON "WELTWOCHE"
    The Swiss „Weltwoche“ has misused a feature photograph by our photographer Livio Mancini/Redux about the inhumane life of Roma children on a waste disposal site in Kosovo for an illustration of an article about alleged raids of Roma children in Switzerland in its current issue. This use is distorting, altered the truth and reversed the meaning of the photograph in its opposite.
    laif appeals to all picture departments to use documentary photographs not for illustrative purposes outside their context as this could lead to distorting uses. We live in a world that is more and more visual oriented. Therefor, we need visual ethics, that is obligated to express the real meaning of the photographs and the intention of the photographer.
    www.laif.de/index.php?14858036793906414760.0000576905301951421219410042012150706&ARTICLE=70309&LCID=1

  5. Roger Borer

    am 10.07.2012, 16:46

    Dear Roger,

    The picture in question is part of a documentary story I realized in Kosovo in 2008, in the outskirts of the Kosovar city of Gjakova. As the caption describes, the series is about a group of Roma kids living with their families in a slum built over a garbage dump. Moved after the war, they survive by sorting through and selling recyclable trash. Neither Kosovar nor Serbian, this ethnic group has always been shunned. These Roma children only know life in the dump, a poisoned and... mehrDear Roger,

    The picture in question is part of a documentary story I realized in Kosovo in 2008, in the outskirts of the Kosovar city of Gjakova. As the caption describes, the series is about a group of Roma kids living with their families in a slum built over a garbage dump. Moved after the war, they survive by sorting through and selling recyclable trash. Neither Kosovar nor Serbian, this ethnic group has always been shunned. These Roma children only know life in the dump, a poisoned and diseased playground.
    At that time I was told that the local authorities were trying to relocate these families because of the poisoned land where they were living on.
    The whole series is distributed by the agency Redux Pictures and through the agent Laif in the German speaking countries in Europe. I heard about the publication of my photo after having received a number of emails about the article published in Switzerland. I asked Redux to check how the publication got the image, since I do not have any contact with this magazine and I have no control on the context on what they used it for.
    Best regards,
    Livio Mancini

    -----Original Message-----
    From: roger borer
    Sent: venerdì 6 aprile 2012 07:42
    To: liviomancini
    Subject: Photo from a little boychild with weapon

  6. Alois Karl Hürlimann

    am 11.07.2012, 13:23

    Herr Köppels Meinungsfreiheit ist also wieder einmal "gerettet". Er darf meinen, was er will. Er darf stellvertretend für eine bestimmte Form des alltäglichen Rassismus Bilder einsetzen, deren Zustandekommen mit dem, was er eigentlich "meinen", sprich "unterstellen" will, nichts zu tun hat. Es fällt natürlich auf, dass seit geraumer Zeit jene nationalistische, oft rassistisch argumentierende oder auf Ausschliesslichkeit einer Nation und deren "echtes" Volk beharrende "Stimmung" auf der... mehrHerr Köppels Meinungsfreiheit ist also wieder einmal "gerettet". Er darf meinen, was er will. Er darf stellvertretend für eine bestimmte Form des alltäglichen Rassismus Bilder einsetzen, deren Zustandekommen mit dem, was er eigentlich "meinen", sprich "unterstellen" will, nichts zu tun hat. Es fällt natürlich auf, dass seit geraumer Zeit jene nationalistische, oft rassistisch argumentierende oder auf Ausschliesslichkeit einer Nation und deren "echtes" Volk beharrende "Stimmung" auf der absoluten "Meinungsfreiheit" besteht.
    Natürlich drückt das Bild des angeblich bewaffneten Romajungen die Absicht aus, mindestens zu verallgemeinern. Ein Junge = alle Romajungen. Alle Romajungen = "die" Roma". Sich dabei auf angebliche "Fakten" - genau betrachtet sind es im konkreten Fall zusammengeschnorrte Verallgemeinerungen ohne jeden Ansatz einer Differenzierung - zu berufen, passt ins Bild des Biedermeier, der als Brandstifter durch die Lande zieht. Herr Köppel biedermeiert so, wie seine politischen Kumpane in der SVP biedermeiern.
    Nur zur Unterrichtung schweizerischer Selbstgenügsamkeit in Sachen Kritik an solcherlei Unappetitlichem: Das so genannte Ausland, namentlich das deutschsprachige, nimmt in seinen veröffentlichten redaktionellen Meinungsäusserungen Herrn Köppels Hetzjournalismus sehr wohl wahr. Anders gesagt:
    Köppel macht sich um die reihenweise Schaffung von Vorurteilen gegenüber Schweizerischem sehr verdient. Als Beispiel mag die Berliner taz dienen, die heute wie folgt kommentiert hat:
    www.taz.de/Romafeindliches-Cover-der-Weltwoche/!97059/

  7. Henri Lapin

    am 11.07.2012, 17:00
  8. Nein danke

    am 11.07.2012, 23:04

    Alois Karl Hürlimann: Tageswoche-Journalist Renato Beck darf in Bulgarien nach Sex mit einem Zehnjährigen fragen und wird dafür nicht bestraft, obwohl er sich wie die gestellten Pädos in der Sendung "To catch a predator" benimmt.

  9. Standbye

    am 12.07.2012, 10:51

    Jetzt hat die Kuscheljustiz ausnahmsweise gut schweizerisch Standfestigkeit gezeigt! Rassissten sind die, die wegen jeder Kleinigkeit gerade aufheulen und Herr Köppel ins Gefängnis stecken wollen! Wenn einer die WAHRHEIT sagt stellen die Gutmenschen ihn an den Pranger. Wer weiss, vielleicht wird der Romajunge in ein paar Jahren wirklich unbescholtene Schweizer mit Betteln und Stehlen TERRORISIEREN und unsere FREIHEIT bedrohen. Alles schon erlebt! Viele Bürger trauen sich jetzt schon nicht... mehrJetzt hat die Kuscheljustiz ausnahmsweise gut schweizerisch Standfestigkeit gezeigt! Rassissten sind die, die wegen jeder Kleinigkeit gerade aufheulen und Herr Köppel ins Gefängnis stecken wollen! Wenn einer die WAHRHEIT sagt stellen die Gutmenschen ihn an den Pranger. Wer weiss, vielleicht wird der Romajunge in ein paar Jahren wirklich unbescholtene Schweizer mit Betteln und Stehlen TERRORISIEREN und unsere FREIHEIT bedrohen. Alles schon erlebt! Viele Bürger trauen sich jetzt schon nicht mehr aus dem Haus!

Informationen zum Artikel

9.7.2012, 19:02 Uhr

Strafverfahren gegen «Weltwoche» wegen Roma-Bild eingestellt

Text

Text: sda

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