LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

International

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Unwetter in Südrussland 

7.7.2012, 13:52 Uhr

Bei Überschwemmungen in Südrussland sterben über 100 Menschen

7.7.2012, 13:52 Uhr

Bei den schweren Überschwemmungen im Süden Russlands infolge heftiger Regenfälle sind über 100 Menschen ums Leben gekommen. Besonders betroffen war der Bezirk Krimsk in der Schwarzmeerregion Krasnodar. Von sda

sda: Rettungskräfte ausserhalb von Krimsk in Südrussland

Rettungskräfte ausserhalb von Krimsk in Südrussland (Bild: sda)

Nach Behördenangaben vom Samstag handelt es sich um die schwersten Überschwemmungen in der Region seit Jahrzehnten. "Das ist ein Schock für uns", erklärte der Gouverneur von Krasnodar, Alexander Tkaschew. "So etwas hat es hier noch nie gegeben."

Die meisten Todesopfer gab es in der Gegend um die Stadt Krimsk rund 300 Kilometer nordwestlich von Sotschi, wo Russland 2014 die Olympischen Winterspiele ausrichten wird. Dort kamen nach Angaben der Polizei 88 Menschen ums Leben, einige durch Stromschläge.

Eine Bewohnerin aus Krimsk sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Behörden hätten keine Warnung ausgegeben, das Unglück sei überraschend gekommen. "Das Wasser stieg sehr schnell, die Erdgeschosse wurden in fünf bis zehn Minuten überflutet, das Wasser riss Bordsteinkanten weg und sogar Stücke vom Asphalt", berichtete sie am Telefon.

Mauern weggespült

Zwei Menschen wurden in Noworossiisk und neun im bei Touristen beliebten Küstenort Gelendschik getötet. "Es gibt eine Menge umgekippter Autos, sogar schwere LKWs. Feste Mauern sind weggespült worden", sagte ein Dorfbewohner in Nowukrainski nahe Krimsk.

Die Menschen hatten kaum eine Chance. Sie wurden im Schlaf von den Wassermassen überrascht. Unter den Todesopfern sind vor allem ältere Menschen. Das russische Staatsfernsehen zeigte, wie Bewohner sich in höhere Stockwerke flüchteten oder mit Schlauchbooten aus überschwemmten Häusern gerettet wurden.

In Gelendschik regnete es in 24 Stunden so viel wie sonst in fünf Monaten. "Die Fluten sind sehr stark", sagte der Polizeisprecher.

Ausnahmezustand ausgerufen

Insgesamt sind in der Region mindestens 13'000 Menschen von den schweren Überschwemmungen betroffen. Fast 1000 Häuser wurden überschwemmt, rund 22'000 Menschen waren ohne Strom. In mehreren Städten wurde der Ausnahmezustand ausgerufen.

Um Plünderungen zu verhindern, verstärkte die Polizei ihre Präsenz in der Katastrophenregion. Russlands grösster Schwarzmeer-Hafen Noworossiisk stoppte wegen des Sturms die Ölverschiffung und schränkte auch den übrigen Betrieb ein. "In der ganzen Region ist der Verkehr zusammengebrochen", sagte ein Sprecher des Ölpipeline-Betreibers Transneft.

Der Regen sorgte auch für Unterbrechungen bei der Bahn. Alle Züge von und nach Noworssiisk wurden vorerst eingestellt. "Die Schienen liegen einen halben Meter unter Wasser", teilte die Bahn mit.

Die Behörden leiteten die Evakuierung von besonders schwer betroffenen Gebieten ein. Der russische Regierungschef Dmitri Medwedew berief eine Regierungskommission ein, um den Menschen in den betroffenen Gebieten zu helfen.

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Russland, Überschwemmungen

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

7.7.2012, 13:52 Uhr

Bei Überschwemmungen in Südrussland sterben über 100 Menschen

Text

Text: sda

Aktuell

sda: Garantierte Aufmerksamkeit: Rachid Nekkaz und die verhüllte Nora Illi auf der Piazza Grande in Locarno.
6

Verhüllungsverbot 

Bereits erste Burka-Busse im Tessin

Kaum ist im Tessin am Freitag das neue Verhüllungsverbot in Kraft getreten, wurde bereits dagegen verstossen. Ein Mann und eine Frau, die mit einem medienwirksamen Auftritt in Locarno gegen das Gesetz protestierten, wurden umgehend gebüsst. Von sda. Weiterlesen6 Kommentare

sda: Die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative bleibt höchst umstritten.
2

Umsetzung MEI 

Noch kein Entscheid zur Zuwanderung

Im September berät der Nationalrat über die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative. Bisher hat die Staatspolitische Kommission (SPK) nicht entschieden, welche Lösung sie dem Rat vorlegen will. Kein Thema ist vorerst ein Gegenvorschlag zur Rasa-Initiative.Von sda. Weiterlesen2 Kommentare