LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

  • Bitte beachten Sie unseren Community-Leitfaden.

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Freizeit 

9.7.2012, 16:03 Uhr

Unbekannte Badeperlen in der Region

9.7.2012, 16:03 Uhr

Genug von überfüllten Badeanstalten voller schreiender Kinder und vom Beckenrand springenden Jugendlichen? Exakt vor einem Jahr haben wir zwei der lauschigsten Gartenbäder der Region rausgesucht und viele andere auf einer Karte eingetragen. Aus aktuellem Anlass – unsere Empfehlungen nochmals. Von

Karte bearbeiten

Freibäder gibt es viele in Basel und Umgebung. Allein in den beiden Halbkantonen 21 Stück. Die meisten werden während der Badesession regelrecht von Wasserratten überrannt. Vorbei ist es dann mit der Gemütlichkeit; im Schwimmbecken muss man um jeden Quadratmeter kämpfen (an Schwimmen ist gar nicht zu denken), auf der Wiese liegend fliegen einem ständig Bälle und Frisbees an die Rübe, und wenn man mal Lust auf ein Eis hat, steht man länger in der Kioskschlange als bei Coop an der Kasse. So kann der entspannende Badiausflug zum Nervenkrieg werden.

Doch es gibt sie noch, die kleinen aber feinen Freibäder. Zwar können sie nicht mit Luxusgütern wie Wasserrutschen und Imbissbuden aufwarten, und fernab von der Stadt sind sie auch noch, doch verströmen sie ein Gefühl von Ruhe und Gemütlichkeit, die einen alle Sorgen über Bord werfen lassen. Und kostenlos sind sie noch obendrein.

Schwimmbad Zunzgen

Spartanischer als dieses Schwimmbad wäre nur noch ein Tümpel. Ein 16 Meter langes Schwimmbecken, unterteilt in drei gleich grosse, doch nicht gleich tiefe Segmente. Daneben eine Holzbaracke, in der man sich umziehen kann, und ein Ping-Pong-Tisch. Die grosszügig angelegte Wiese wird von einem Maschendrahtzaun mit Stacheldraht umzäunt. Gleich neben der Anlage befindet sich die Hauptstrasse, auf der nicht wenige Autos vorbeibrausen, und dahinter ragt die trostlose Fassade einer Firma in den Himmel.

Im Freibad ist kein Mensch zu sehen. Wahrscheinlich liegt das am bewölkten Wetter, sowie der Tageszeit; Donnerstags, 11 Uhr morgens. Doch der Nachbar des Gartenbades, André Weishaupt, bestätigt die tiefe Besucherfrequenz: «Am Wochenende kommen pro Tag etwa 30 Badegäste, doch unter der Woche höchstens eine Handvoll.» Meistens seien es Familien und ältere Leute die hier die Seele baumeln liessen. «Jugendliche kommen kaum. Die gehen lieber nach Sissach ins grosse Freibad», erklärt Weishaupt.

Obwohl er keine 20 Meter vom Schwimmbecken entfernt wohnt, kann er sich nicht über Lärmbelästigungen beklagen: «Die Besucher sind sehr ruhig und zum grossen Teil anständig. Ausnahmen gibt es halt immer wieder. Wir sind unter anderem wegen des Freibades hergezogen, denn für eine Familie ist es hier optimal zum Verweilen und Entspannen.» Ein Freibad also mit einigen Handicaps, doch auch reizvollen Eigenschaften.

Schwimmbad Itingen

Nicht weit entfernt von Zunzgen liegt das Itinger Schwimmbad. Dieses trumpft mit etwas mehr Komfort auf: ein grosses Wasserbecken, unterteilt in einen Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich, ein Plantschbecken für Kinder, inklusive Rutsche, sowie ein Ein-Meter-Sprungbrett, Ping-Pong-Tischen und Umkleidekabinen. Und hier trifft man auch bereits am Mittag ein paar Leute an. Doch so ruhig geht es nicht immer zu, wie Ulrich Barfeld, seit 30 Jahren in Itingen wohnhaft, zu berichten weiss: «Bei schönem Wetter tummeln sich hier am Wochenende bis zu 300 Leute, wobei lediglich etwa 20 Prozent davon Itinger sind. Die Badegäste kommen von überall her, selbst aus dem Aargau reisen sie an.»

Klingt, als wolle man hier keine Fremden haben. Ein anderer Itinger Badegast erklärt: «Prinzipiell haben wir nichts gegen Auswärtige. Doch wenn viele Besucher hierher kommen und sich nicht ordentlich benehmen können, so dass man keine Ruhe mehr hat, dann nervt das schon.» Dass beide ihre Badi lieben, betonen sie mehrmals. «Wir wollen das Gartenbad erhalten, es ist ein gemütliches Plätzchen», sagt Ulrich. Und verstehen kann man sie gut, strahlt doch dieses Freibad eine Ruhe und Gelassenheit aus, die anderorts schwer zu finden ist.

Gute Arbeit! Teilen und mehr lesen.

Teilen und weiterleiten

Mehr zum Thema

Lokales, Freizeit, Ausflugstipps

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Tote Badehose Weiterlesen

Swimmingpools können für Kinder zu gefährlichen Fallen werden Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Falsch

    von Nein danke am 9.07.2012 um 18:06Uhr

    Bei Coop steh ich an der Kasse weniger lang an als bei Aldi und Lidl.
    Direktlink zum Kommentar

  2. Für gute Schwimmer

    von pirania1818 am 10.07.2012 um 08:24Uhr

    Ich bin eine Rheinliebhaberin. Ein Rheinschwumm ist ebenfalls gratis, hat eine Strömung (besser als die im Bachgraben), man sieht die ganze Stadt und wenn man immer brav Schwimmschuhe trägt, kann man jederzeit sich wieder ans Ufer begeben.
    Direktlink zum Kommentar

  3. falsch- nein danke...

    von fabio montale am 9.07.2013 um 18:02Uhr

    sorry, ich denke sie haben zu warm.
    Direktlink zum Kommentar

Kommentieren

Informationen zum Artikel

9.7.2012, 16:03 Uhr

Unbekannte Badeperlen in der Region

Text

Text:

  • 05.11.2012 um 16:49
    Der alte Schockrocker und das Soulmädchen

    Eine seltsame Kombination: Am Sonntag sangen Alice Cooper und Stefanie Heinzmann an der AVO Session Basel. Während das Walliser Stimmwunder auf gute Laune setzte, bot der Prinz des Horrors eine theatralische Geisterbahnfahrt.

  • 12.10.2012 um 00:01
    Basels Unterwelt

    Versorgungstunnels, Schutzräume, ein unterirdisches Spital: Direkt unter unseren Füssen versteckt sich eine geheimnisvolle, dunkle Welt, die nur wenige je zu Gesicht bekommen.

  • 27.09.2012 um 15:07
    Affen dürfen an die frische Luft

    Der Zolli Basel eröffnet am Freitag das neue Freiluftgehege der Affen. Die Geigy-Anlage bietet für unseren nächsten Verwandten Spannung, Spiel, und vielerlei Überraschungen.

Aktuell

sda: Kundgebung im Gazastreifen für palästinensische Einheit

Palästina 

Hamas und Fatah einigen sich

Die rivalisierenden Palästinenserorganisationen Hamas und Fatah haben sich auf die Bildung einer gemeinsamen Übergangsregierung und Neuwahlen geeinigt. Die Regierung solle in den kommenden fünf Wochen gebildet werden. Von sda. Weiterlesen

sda: Ein prorussischer Aktivist schwenkt eine russische Fahne in Donezk

Ukraine 

Kein Ende der Gewalt in Sicht

Der Ton zwischen der Ukraine und Russland verschärft sich zusehends. Jetzt wirft die ukrainische Regierung Russland vor, Terroristen und Separatisten zu unterstützen. Die Entwaffnung prorussischer Uniformierter dauert unterdessen an. Von sda. Weiterlesen