Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Do, 20.06.2013

Basler Bierstreit 

7.7.2012, 10:37 Uhr

Ein Sieg für die Biergiganten

7.7.2012, 10:37 Uhr

Vom «Basler Bierstreit» war im Frühjahr viel die Rede. Von einem «Bierkrieg» sogar. Nun, die erste Schlacht ist geschlagen und sie ging an die Braugiganten: Die Weko entschied, nicht weiter gegen sie zu ermitteln. Die Wirte kämpfen aber weiter. Von Michael Rockenbach

zvg: Den Durst zu löschen, kostet wohl bald auch den Gast im Restaurant mehr.

Den Durst zu löschen, kostet wohl bald auch den Gast im Restaurant mehr. (Bild: zvg)

Der Basler Wirteverband hatte es im Frühjahr vorausgesagt: Nachdem der eine Biergigant im Schweizer Markt seine Preise erhöht hat, zieht der andere bald einmal nach. Vor Kurzem war es soweit: Wie zuvor Feldschlösschen verlangt nun auch Heineken durchschnittlich rund 4 Prozent mehr für seine Biere.

Nach Ansicht von Maurus Ebneter vom Basler Wirteverband ist das ein weiterer Beweis, dass es zwischen den beiden Biergrössen geheime Absprachen oder zumindest ein stillschweigendes Preiskartell gibt. Es ist ein schwerwiegender Vorwurf. Aber nur einer von vielen, den die Beizer den Brauern machen. Die anderen betreffen unter anderem die Währungsgewinne, welche die Feldschlösschen/Carlsberg-Gruppe einerseits und Heineken andererseits bei den Importen erzielen und die langfristigen Lieferverträge, mit denen sie die Wirte an sich binden (mehr dazu in unserem Themenschwerpunkt: «Es schäumt»).

Alles Gründe, warum das Mass bei den Basler Wirten schon im Frühjahr voll war. Darum reichte ihr Verband bei der Wettbewerbskommission (Weko) und dem Preisüberwacher eine Anzeige ein. Diese beiden Institutionen haben seither den Markt beobachtet, dabei aber keine Anzeichen entdeckt, dass die beiden Biergiganten eine marktbeherrschende Stellung haben könnten, die sie auf eine unzulässige Art ausnützen würden. Womit auch kein Verstoss gegen das Kartellgesetz vorliegt, wie Weko-Vizedirektor Patrik Ducrey auf Anfrage der TagesWoche sagte: «Aller Voraussicht nach werden wir auf eine Untersuchung verzichten.»

Die kleinen Beizer machen den grosen Brauern direkt Konkurrenz

Die Basler Beizer wollen aber nicht aufgeben. In den vergangenen Wochen hätten sie dem Wirteverband «einige weitere interessante Hinweise auf fragwürdige Geschäftspraktiken» gegeben, wie Ebneter sagt: «Diese Fakten wollen wir der Wettbewerbskommission und dem Preisüberwacher noch vorlegen.»

Daneben hat der Basler Wirteverband aber auch noch einen anderen Plan: das Bier im Ausland selbst einkaufen, um es danach containerweise zu importieren und den Wirten – zu ebenfalls günstigen Preisen – weiterzuverkaufen. Ein erster Rampenverkauf dieser Art hat in Basel bereits stattgefunden, weitere sollen folgen, wie Ebneter ankündigt: «Nicht nur hier, sondern auch in anderen Regionen.»

  1. kleine Brauereien?

    von Stefan Heimers am 7.07.2012 um 14:06Uhr

    Warum kaufen die Wirte nicht bei den kleineren Brauereien (Unser-, Ueli-, Appenzellerbier etc.)? Sind die noch teurer? Wenn ja, warum beklagt man sich nicht dort?
    Direktlink zum Kommentar

  1. kleine Brauereien?

    von Stefan Heimers um 7.07.2012 um 14:06Uhr

    Warum kaufen die Wirte nicht bei den kleineren Brauereien (Unser-, Ueli-, Appenzellerbier etc.)? Sind die noch teurer? Wenn ja, warum beklagt man sich nicht dort?
    Direktlink zum Kommentar

  2. Selber unterschrieben!

    von Matt um 10.07.2012 um 07:01Uhr

    Wer hat denn die langfristigen Lieferverträge abgeschlossen? Man kann sich nicht erst Zapfanlage und Theke zahlen lassen und einen langfristigen Liefervertrag abschliessen und dann jammern... Selber schuld.
    Ich persönlich meide möglichst Beizen mit "Monokultur" - speziell solche mit Heineken oder Feldschlössli...
    Direktlink zum Kommentar

Kommentieren

Informationen zum Artikel

7.7.2012, 10:37 Uhr

Ein Sieg für die Biergiganten

Text

Text:

  • 19.06.2013 um 12:30
    Wie Pegoraros Direktion das Gesetz umgeht

    Die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) stellt den Sohn des ehemaligen Baudirektors in einer leitenden Funktion ein – ohne dass die Stelle ausgeschrieben worden wäre. Das entspricht «klar nicht den Absichten» des Gesetzgebers, sagt die Präsidentin der Personalkommission.

  • 18.06.2013 um 14:57
    Ein gefährlicher Entscheid, auch für Basel

    Der Nationalrat will schon gar nicht erst auf die «Lex USA» eintreten. Nun könnte es für mehrere Schweizer Banken bald einmal eng werden – unter anderem für die Basler Kantonalbank.

  • 18.06.2013 um 06:36
    Richter Rosa steht plötzlich selbst in der Kritik

    Die Staatsanwaltschaft zu weich, die Strafen zu tief: Bis jetzt urteilte der Baselbieter Strafgerichtspräsident Enrico Rosa immer nur über andere. Nun gerät er selbst unter Druck, wegen der GPK.

  • 29.05.2013 um 10:51
    @lukasromer
    Zum Artikel: Mann in Rhein gestossen – Zeugen gesucht

    Lieber Lukas Romer. Ich danke für den durchaus berechtigten Hinweis. Wir verfahren in solchen Fällen so, dass wir die Artikel aktualisieren und das auch kenntlich machen, sobald sich etwas Neues ergibt. Auf diese Weise kann auch verhindert werden, dass...

  • 13.05.2013 um 14:46
    Werter Guschti Goldknopf
    Zum Artikel: Dreist, dieser Sonnenbrillenraub – aber kaum sehr schlau

    Danke für die interessante Meinungsäusserung. Ich persönlich bin der Ansicht, dass wir auch in den vergangenen Tagen einige interessante Berichte und Reportagen zu politisch, gesellschaftlich und kulturell relevanten Themen hatten. Und auch aus dem Ber...

  • 01.05.2013 um 13:44
    Zu leicht?
    Zum Artikel: Angriff auf die UBS und ihre Lohnpolitik

    Liebe Frau Känzig. Eine sehr berechtigte Frage. Für eine Revolution wird es jedenfalls nicht reichen - bei weitem nicht. Aber vielleicht für eine interessante Diskussion?

Aktuell

Facebook-Gruppe, «Rettet die Kunsti Sissach»: Ohne Eis kein Hockey: In Sissach steht wegen einem Rechtsstreit zwischen Gemeinde und der Baufirma des Dachs auf der Kunsteisbahn die Zukunft des EHC Zunzgen-Sissach auf dem Spiel.

Kunsteisbahn Sissach 

Komitee geht an die Öffentlichkeit

Sie wollen die Kunsteisbahn Sissach retten, doch der Gemeinderat stellt sich quer: Das Komitee «Eis 13/14» beklagt, dass die Gemeinde eine Hinhalte-Taktik fährt und Informationen vorenthält.Von Amir Mustedanagić. Weiterlesen

Hans Jörg Walter: Das BASF-Gebäude an der Klybeckstrasse, hier im schönen Frühling, zur Zeit mit Leck.

Feuerwehreinsatz 

Undichtes Gebinde in Basler Chemiebetrieb – Strassen gesperrt

Auf dem Werkareal Klybeck des Chemiekonzerns BASF in Basel hat ein Mitarbeiter am Mittwoch bei einer Routinekontrolle ein undichtes Gebinde entdeckt, weshalb die Feuerwehr aufgeboten wurde. Um jede Gefährdung auszuschliessen, sperrte die Polizei vorsorglich diverse Strassen in der Umgebung. Von sda. Weiterlesen

Keystone: Alte und neue Verbindungen: Jörg Krähenbühl (SVP) und Sabine Pegoraro (FDP) sind zwei wichtige Figuren in der bürgerlichen Allianz. Und neu wird sie Chefin seines Sohnes.
9

Umstrittene Anstellung 

Wie Pegoraros Direktion das Gesetz umgeht

Die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) stellt den Sohn des ehemaligen Baudirektors in einer leitenden Funktion ein – ohne dass die Stelle ausgeschrieben worden wäre. Das entspricht «klar nicht den Absichten» des Gesetzgebers, sagt die Präsidentin der Personalkommission.Von Michael Rockenbach. Weiterlesen9 Kommentare

1