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Rotblaulive.ch: Alles zur Saison des FC Basel: Berichte, Tabellen, Tweets, Videos, Statistiken und Spielszenenanalyse.

Fussball, Olympia 

9.7.2012, 23:02 Uhr

Salahs Olympia-Trip steht auf der Kippe

9.7.2012, 23:02 Uhr

Fabian Frei und Fabian Schär rücken am Dienstag zur Schweizer Auswahl für das olympische Fussballturnier ein. Mohamed Salah, der dritte Olympiakandidat des FC Basel, hat sich verletzt. Seine Olympiateilnahme ist ungewiss. Von

Eine Schulterverletzung, die sich Mohamed Salah im jüngsten A-Länderspiel zugezogen hat, könnte dem neuen Offensivspieler des FC Basel die Olympiateilnahme kosten. Der 20-Jährige Ägypter steht zwar im Aufgebot seines Heimatverbandes, im Umfeld des FCB heisst es aber, dass die Genesung sich bis Ende des Monats hinziehen wird.

FCB-Sportdirektor Georg Heitz ist zurückhaltend: «Ich kann im Moment nichts dazu sagen. Wir sind dabei, Abklärungen zu treffen.» Salah kehrte Anfang vergangener Woche vom Spiel in der Zentralafrikanischen Republik (1:1) zurück, wo die Ägypter nach einer überraschenden 2:3-Heimniederlage in der Afrika-Cup-Qualifikation ausgeschieden sind.

Olympia geniesst in Ägypten hohen Stellenwert

Für den FC Basel wäre ein mehrwöchiges Fehlen Salah – ob nun verletzungsbedingt oder durch Abstellung zur Olympiaauswahl – zwar nicht schön, der Club wusste aber seit der Verpflichtung des Spielers, dass er in der frühen Saisonphase (Start am Freitag in Genf) mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht zu Verfügung stehen würde.

Salah geniesst in Ägypten mit seinen 20 Jahren Starstatus, er kommt auf 40 Länderspiele (17 Tore) von der U20 an und hat bereits 13 A-Länderspiele auf dem Buckel. Die Olympiateilnahme hat in Ägypten einen hohen Stellenwert. Zwar sind die «Pharaonen», wie die Nationalmannschaft genannt wird, nach 22-jähriger Unterbrechung erstmals wieder dabei. Mehr als insgesamt elf Teilnahmen an olympischen Fussballturnieren (zwei vierte Ränge als beste Platzierungen) hat aber kein anderes Land auf dieser Welt vorzuweisen.

Ausserdem haben die Ägypter eine attraktive Gruppe bekommen: Sie eröffnen das Turnier am Donnerstag, 26. Juli – einen Tag vor der offiziellen Eröffnungsfeier – im Millenium Stadium von Cardiff mit der Partie gegen die hochkarätig besetzten Brasilianer.

Fabian Frei und Schär rücken heute ein

Auf Seiten der Schweiz wurde gestern die letzte Personalie geklärt: Nach dem Ex-Basler Granit Xhaka, der die Vorbereitung bei seinem neuen Club Borussia Mönchengladbach dem Olympia-Abenteuer vorzieht, bekam der SFV auch von Valon Behrami eine Absage, weil sein Club, die Fiorentina, ihm keine Freigabe erteilt hat. Behrami war neben Diego Benaglio und Timm Klose, einem weiteren ehemaligen FCB-Spieler, als einer von drei Akteuren vorgesehen, die älter als 23 Jahre alt sein dürfen.

Behramis Platz erbt Xavier Hochstrasser. Mit der Nominierung des 24-jährigen Mittelfeldspielers vom FC Luzern ist das 18-köpfige Schweizer Kader für die Olympischen Spiele komplett. «Xavier Hochstrasser hat die Nomination auch mehr als verdient, er trug vor einem Jahr an der U21-EM viel zur Final- und Olympia-Qualifikation bei», sagt Olympiacoach Pierluigi Tami.

Tami erwartet seine Spieler heute in Saillon, wo der erste Durchgang der Vorbereitung beginnt. Einrücken im Wallis werden auch Fabian Frei und Fabian Schär, den der FC Basel erst Mitte vergangener Woche vom FC Wil verpflichtet hat. Entgegen ursprünglichen Überlegungen nicht mehr vorgesehen ist, dass Fabian Frei vor Beginn des Turniers (am 26. Juli im St. James‘ Park von Newcastle gegen Gabun) noch einmal zu einem Pflichtspiel des FCB zurückkehrt.

Das 18 Spieler umfassende Schweizer Aufgebot

Torhüter: Diego Benaglio (28 Jahre/VfL Wolfsburg), Benjamin Siegrist (20/Aston Villa).
Verteidiger: Francois Affolter (21/Werder Bremen), Fabio Daprela (21/Brescia), Timm Klose (24/1.FC Nürnberg), Michel Morganella (23/US Palermo, zuletzt an Novara ausgeliehen), Ricardo Rodriguez (19/VfL Wolfsburg), Fabian Schär (20/FC Wil).
Mittelfeld und Angriff: Amir Abrashi (22/Grasshoppers), Xavier Hochstrasser (24/Luzern), Josip Drmic (19/FC Zürich), Innocent Emegahra (23/FC Lorient), Fabian Frei (23/FC Basel), Pajtim Kasami (20/FC Fulham), Admir Mehmedi (21/Dynamo Kiew), Alain Wiss (21/FC Luzern), Oliver Buff (19/FC Zürich), Steven Zuber (20/Grasshoppers).
Auf Pikett, Tor: Roman Bürki (Grasshoppers), Verteidigung: Silvan Widmer (Aarau), Mittelfeld: Vullnet Basha (Sion), Angriff: Haris Seferovic (Fiorentina).
Trainer: Pierluigi Tami (50).

Das Olympia-Programm der SFV-Auswahl


Trainingslager I: 10. bis 13. Juli in Saillon/VS
Trainingslager II: 15. bis 19. Juli in Magglingen
Testspiel: 17. Juli, 18.15 Uhr in Solothurn gegen Olympiaauswahl Senegal
Abreise nach England: 21. Juli

Gruppenspiele bei Olympia
Do, 26. Juli (18.15 Uhr) in Newcastle gegen Gabun
So, 29. Juli (18.15 Uhr) in Coventry gegen Südkorea
Mi, 1. August (18.00 Uhr) in Cardiff gegen Mexiko

Die Teilnehmer des Olympiaturniers
Gruppe A:
Grossbritannien, Uruguay, Vereinigte Arabische Emirate, Senegal
Gruppe B:
Mexiko, Schweiz, Südkorea, Gabun
Gruppe C:
Brasilien, Weissrussland, Neusseeland, Ägypten
Gruppe D:
Spanien, Honduras, Japan, Marokko
Die jeweils zwei Gruppenersten erreichen die Viertelfinals; die beiden Ersten aus der «Schweizer» Gruppe B dabei auf die der Gruppe A.

Mehr zur Schweizer Olympia-Mission bei football.ch

 

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Informationen zum Artikel

9.7.2012, 23:02 Uhr

Salahs Olympia-Trip steht auf der Kippe

Text

Text:

  • 24.04.2014 um 17:11
    Zurück in die Sackgasse

    Unter dem Brennglas medialer Beachtung geht der Aufmarsch zwei der grössten Fanszenen beim Schweizer Cupfinal in Bern nicht ohne Auswüchse über die Bühne – mit den üblich gewordenen Übertreibungen anschliessend, Schuldzuweisungen und Drohgebärden. Die Stadt Bern mag den Final nun nicht mehr – vielleicht ist andernorts auch ein Endspiel mit weniger Aufregung im Vorfeld möglich.

  • 21.04.2014 um 10:48
    FCB muss krassen Fehlentscheid einstecken und verliert den Cupfinal

    Der FC Zürich gewinnt den 89. Cupfinal gegen einen FC Basel in doppelter Überzahl mit 2:0 in der Verlängerung. Dem entscheidenden Treffer zum 1:0 von Doppeltorschütze Mario Gavranovic in der 100. Minute geht unmittelbar davor eine krasse Fehlentscheidung des Schiedsrichters voraus, der Giovanni Sio für eine angebliche Schwalbe vom Platz stellt, statt Penalty für den FCB zu geben.

  • 20.04.2014 um 10:15
    Helmut Benthaus und der Makel im Schönschreibheft

    41 Jahre ist es her, seit der FC Basel und der FC Zürich letztmals in einem Final des Schweizer Cup aufeinandergetroffen sind. Helmut Benthaus, der Trainer der grossen FCB-Ära, schaut auf die drei verlorenen Endspiele 1970, ’72 und ’73 zurück und sagt, das sei nur das eine Ärgernis. Und: «Ich hoffe, dass die Finalserie am Ostermontag ad acta gelegt wird.»

  • 27.03.2014 um 09:31
    Der doppelte Schär...
    Zum Artikel: Calla schiesst den FCB in Cupfinal gegen Zürich

    ...war einmal Stocker. Danke für den Hinweis, Peter Epstein. Es ist korrigiert.

  • 02.03.2014 um 23:07
    Sommer | Lächerlich
    Zum Artikel: Der untröstliche Ajeti – die Einzelkritiken zum FCB

    Nö, eine 2 für Sommer finde ich ungemessen. Für ihn gilt wie für den grossen Teil seiner Mitspieler: Ein paar kleinere Unsauberkeiten, wie das richtig angemerkt wird, und die Gesamtleistung der Mannschaft war ohne Frage alles andere als spielerisch bef...

  • 26.02.2014 um 20:36
    Sechs lange Jahre waren es, werter Georg,
    Zum Artikel: Der EHC schafft den Durchbruch

    danke für den Hinweis. Man müsste eben nicht nur Eishockey spielen können, sondern auch Rechnen oder Schreiben – oder am besten beides. Also: 2006 ist ein schlichter (Tipp-)Fehler. Sechs Jahre dagegen stimmen schon: Letzter Sieg des EHC am 1.3.2008 ...

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