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Do, 23.05.2013

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Rotblaulive.ch: Alles zur Saison des FC Basel: Berichte, Tabellen, Tweets, Videos, Statistiken und Spielszenenanalyse.

Fussball, Olympia 

3.7.2012, 12:02 Uhr

Fabian Frei bei Olympia, Tauziehen um Xhaka

3.7.2012, 12:02 Uhr (aktualisiert: 16:40 Uhr)

Fabian Frei ist der einzige Spieler des FC Basel, der im Schweizer Olympia-Aufgebot steht. Überraschend nominierte Trainer Pierluigi Tami auch Granit Xhaka. «Wir wollen um ihn kämpfen», sagt Tami über den ehemaligen Basler, der gerade in Mönchengladbach seinen Dienst aufgenommen hat. Von Christoph Kieslich

Vertritt Basel an den Olympischen Spielen in London: Fabian Frei.

Vertritt Basel an den Olympischen Spielen in London: Fabian Frei. (Bild: Keystone/WALTER BIERI)

Offene Personalie: Um Granit Xhaka (Zweiter von links) will Olympia-Trainer Tami kämpfen.

Offene Personalie: Um Granit Xhaka (Zweiter von links) will Olympia-Trainer Tami kämpfen. (Bild: Keystone/PETER KLAUNZER)

Fabian Frei ist der erwartete Kandidat aus den Reihen des FC Basel, der die Reise an die Olympischen Spiele nach London (27. Juli bis 12. August) mitmachen wird. Nicht im Aufgebot stehen dagegen Yann Sommer und Valentin Stocker, die ebenfalls zu einer Longlist gehörten, die SFV-Selektionär Tami im Frühjahr aufgestellt hatte.

Während den Olympischen Spielen stehen für den FC Basel kapitale Qualifikationspartien zur Champions League an. Deshalb hatte sich früh abgezeichnet, dass die Schweizer Olympiaauswahl aus Rücksicht nicht auf alle möglichen Spieler des FC Basel wird zurückgreifen können.

FCB-Goalie Yann Sommer, der grossen Anteil an der EM-Finalteilnahme der Schweizer U21-Auswahl vor einem Jahr hatte (0:2-Niederlage gegen Spanien) und der damit verbundenen Olympia-Qualifikation, hatte noch letzte Woche im Trainingslager des FCB geäussert, dass er gerne an den Spielen teilnehmen würde: «Aber ich bin Angestellter des FC Basel, und die Qualifikationsspiele zur Champions League in der Zeit von Olympia sind sehr wichtig für den Club.»

Shaqiri abgeschrieben, Xhaka hochgeschätzt

Während die Nominierung von Granit Xhaka irritiert, nachdem vom Spieler selbst und aus Mönchengladbach eher Gegenteiliges verlautet war, ist es keine Überraschung, dass Xherdan Shaqiri fehlt. Der vom FC Basel zum FC Bayern gewechselte Nationalspieler nimmt heute in München das Training auf und hat durchblicken lassen, dass er sich auf seinen neuen Club konzentrieren will.

«Ich habe bei Xherdan Shaqiri nicht gespürt, dass dieses Turnier Priorität bei ihm besitzt», sagte Tami bei der Präsentation der 18 Namen am Dienstag im Haus des Fussballs ins Muri/Be. Dagegen will Tami bei Granit Xhaka («Er ist ein wichtiger Spieler für die Mannschaft») den Drang nach London gespürt haben und bei Xhakas neuem Trainer Lucien Favre die Bereitschaft, den 19-jährigen A-Nationalspieler während der Vorbereitung auf die Bundesliga (Start: 24. August) freizustellen.

Tami räumt aber ein: «Favre ist nicht der Club. Wir hoffen, im Laufe dieser Woche eine Lösung zu finden. Ich will alles probieren und um Granit kämpfen.» Laut einem Ad-Hoc-Beschluss des Fifa-Exekutivkomitees vor wenigen Monaten sind die Vereine verpflichtet, Spieler freizustellen. Ausgenommen davon sind die drei zugelassenen Spieler, die älter als 23 Jahre sind. Für die Schweiz sind dies A-Nationalgoalie Diego Benaglio (28), Valon Behrami (27) und der Ex-Basler Timm Klose (24).

Auch Behrami ist fraglich

Wie im Fall Xhaka, so deutet sich an, dass auch die Personalie Behrami komplizierter werden könnte. Die Fiorentina hat durchblicken lassen, dass sie den Mittelfeldspieler nicht freigeben will, wenn der neue Trainer Vincenzo Montella die Arbeit aufnimmt. Tami deutete ausserdem Missstimmung an, weil es noch im die Verlängerung von Behramis bis 2014 laufenden Vertrag geht.

Im Tauziehen um Xhaka sagt Tami: «Ich bin bereit für einen Kompromiss. Vielleicht ist er am 10. Juli zum Beginn des Trainingslagers nicht zu haben. Aber dafür eine Woche später.» Falls der Olympia-Trainer Absagen hinnehmen muss, kommen laut Tami Oliver Buff (FC Zürich), Vullnet Basha (FC Sion) oder Nzuzi Toko (Grasshoppers) als Ersatz in Frage.

Zum Auftakt des olympischen Fussballturniers trifft die Schweiz am 26. Juli in Newcastle auf Gabun. Die weiteren Vorrundengegner sind Mexiko und Südkorea.

Das 18 Spieler umfassende Aufgebot
Torhüter: Diego Benaglio (28 Jahre/VfL Wolfsburg), Benjamin Siegrist (20/Aston Villa).
Verteidiger: Francois Affolter (21/Werder Bremen), Fabio Daprela (21/Brescia), Timm Klose (24/1.FC Nürnberg), Michel Morganella (23/US Palermo, zuletzt an Novara ausgeliehen), Ricardo Rodriguez (19/VfL Wolfsburg), Fabian Schär (20/FC Wil).
Mittelfeld und Angriff: Amir Abrashi (22/Grasshoppers), Valon Behrami (27/Fiorentina), Josip Drmic (19/FC Zürich), Innocent Emegahra (23/FC Lorient), Fabian Frei (23/FC Basel), Pajtim Kasami (20/FC Fulham), Admir Mehmedi (21/Dynamo Kiew), Alain Wiss (21/FC Luzern), Granit Xhaka (19/Borussia Mönchengladbach), Steven Zuber (20/Grasshoppers).
Trainer: Pierluigi Tami (50).

Das Olympia-Programm der SFV-Auswahl

Trainingslager I: 10. bis 13. Juli in Saillon/VS
Trainingslager II: 15. bis 19. Juli in Magglingen
Testspiel: 17. Juli, 18.15 Uhr in Solothurn gegen Olympiaauswahl Senegal
Abreise nach England: 21. Juli

Gruppenspiele bei Olympia
Do, 26. Juli (18.15 Uhr) in Newcastle gegen Gabun
So, 29. Juli (18.15 Uhr) in Coventry gegen Südkorea
Mi, 1. August (18.00 Uhr) in Cardiff gegen Mexiko

Die Teilnehmer des Olympiaturniers
Gruppe A:
Grossbritannien, Uruguay, Vereinigte Arabische Emirate, Senegal
Gruppe B:
Mexiko, Schweiz, Südkorea, Gabun
Gruppe C:
Brasilien, Weissrussland, Neusseeland, Ägypten
Gruppe D:
Spanien, Honduras, Japan, Marokko
Die jeweils zwei Gruppenersten erreichen die Viertelfinals; die beiden Ersten aus der «Schweizer» Gruppe B dabei auf die der Gruppe A.

 

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Informationen zum Artikel

3.7.2012, 12:02 Uhr

Fabian Frei bei Olympia, Tauziehen um Xhaka

Text

Text:

  • 23.05.2013 um 15:00
    Schottische Verhältnisse in der Schweiz

    Zum vierten Mal in Folge kann der FC Basel Meister werden - und damit seine sportliche wie wirtschaftliche Dominanz zementieren. Ein Blick auf die Super League, die Finanzen und den Solidareffekt bei de Ausschüttung der Vermarktungseinnahmen.

  • 22.05.2013 um 14:03
    Randale gab es dort, wo sie erwartet wurden

    Von einem «schwarzen Tag» ist die Rede nach Ausschreitungen in der Berner Innenstadt im Vorfeld des Cupfinals. Eine Aufarbeitung des Pfingstmontags und ein Augenzeugenbericht.

  • 20.05.2013 um 07:05
    Der vergessene Cup-Sieg

    Cup, Cupfinal, Cupsieg – der Pfingstmontag naht, wenn der Rekord-Titelhalter GC und der elfmalige Cupgewinner FC Basel aufeinandertreffen. 100 Jahre nachdem der FCB seinen ersten Cup gewonnen hat, ein Erfolg den heute niemand mehr auf der Rechnung hat.

  • 17.04.2013 um 17:47
    Josef Zindel
    Zum Artikel: Sion gegen FCB – mehr Kompetenz im Cup geht fast nicht

    Wir werden unser Möglichstes tun. Versprochen.

  • 15.04.2013 um 12:20
    Die englischen Wochen, die auch an der TagesWoche nicht spurlos vorbeigehen
    Zum Artikel: Eine bemerkenswerte Assistquote – die FCB-Einzelkritik

    In der Tat, so ist, da muss man gar nicht lange drum herum reden. Danke der aufmerksamen Leserschaft. Der Einwechselkuddelmuddel ist korrigiert – das ist halt schon eine feine Sache an diesem Internet.

  • 11.04.2013 um 12:22
    Basel geht in M unten
    Zum Artikel: Wie ich mich in Middlesbrough mitschuldig gemacht habe

    Ich möchte meinen geschätzten Wegbegleiter und damaligen BaZ-Kollegen Raz daran erinnern, dass in dunkler Vorahnung schon nach dem 3:1 für M. der Titel angepasst wurde in «Basel geht in Middlesbrough unter». Sollte ich dabei tatsächlich etwas Unflätige...

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