Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

So, 19.05.2013

Staatsvertrag 

2.7.2012, 19:35 Uhr

«Ruhezeiten» beenden Fluglärmstreit

2.7.2012, 19:35 Uhr

Die Schweiz und Deutschland haben im Fluglärmstreit eine Einigung erzielt. Deutschland verzichtet auf fixe Anflugzahlen auf Kloten. Dafür limitiert die Schweiz die Nordanflüge auf die Zeit von 6 Uhr 30 bis 18 Uhr. Von Niklaus Ramseyer

sda: Bundesrätin Doris Leuthard erklärt den Fluglärm-Kompromiss

Bundesrätin Doris Leuthard erklärt den Fluglärm-Kompromiss (Bild: sda)

«Deutschland verzichtet auf die Festlegung einer zahlenmässigen Begrenzung für Anflüge auf den Flughafen Zürich über deutsches Gebiet.» Dies teilte das Departement Leuthard nach dem Abschluss der Verhandlungen über einen neuen Fluglärmvertrag mit Deutschland mit (Medienmitteilung). Dieser «Vertrag über die Auswirkungen des Betriebs des Flughafens Zürich», wie er genau heisst, regelt hingegen die Zeiten neu, während derer von Norden her über deutsches Gebiet auf Kloten angeflogen werden darf.

Ruhe ab 6 Uhr abends

Bisher landeten pro Jahr 105'000 Grossflieger von Norden her in Kloten. Und dies von morgens 7 Uhr bis abends 21 Uhr. Der neue Vertrag, den die Schweizer Verkehrsministerin Doris Leuthard mit ihrem deutschen Amtskollegen Peter Ramsauer ausgehandelt hat, sieht nun ein Zeitfenster für den Anflug von Norden vor, das schon um 6 Uhr 30 morgens anfängt, dafür aber bereits um 6 Uhr abends endet. An Sonn- und Feiertagen soll zudem erst ab 9 Uhr morgens über Deutschland angeflogen werden dürfen.

An einer Medienkonferenz in Bern betonte Leuthard, dadurch müssten ab 2020, wenn der Vertrag dann gelten soll, pro Jahr 20'000 Landeanflüge von Norden auf Osten oder Süden umgelagert werden. Das sei der Preis gewesen, den die Schweiz für den Verzicht auf starre Obergrenzen bei den Anflugzahlen habe entrichten müssen. «Mit dem neuen Vertrag wird der Flughafen Zürich weiter wachsen können», versicherte die Verkehrsministerin. Die Bevölkerung in Süddeutschland werde vorab abends vom Fluglärm entlastet.

Pilot im Parlament hilft Leuthard

Konkret liegt die Zahl der Bewegungen (An- und Abflüge insgesamt) in Kloten derzeit bei 257'000 pro Jahr. Gemäss Leuthard wäre ein Ausbau auf bis zu jährlich 350'000 Bewegungen möglich. Der neue Vertrag geht noch dieses Jahr in die eidgenössischen Räte. Und wenn diese ihn ratifizieren, wäre dann noch ein Referendum dagegen möglich. Doch die meisten Abgeordneten und ihr Parteien werden vorsichtig sein: Schon 2001 hatte die Schweiz ein ähnliches Abkommen mit Deutschland ausgehandelt. 2003 lehnte das Parlament in Bern dieses ab. Ein eher dummer Entscheid, wie sich danach zeigen sollte.

Den jetzt vorliegenden Vertrag, der Ruhezeiten statt Obergrenzen bei den Anflugzahlen vorsieht, will der einzige Pilot im Parlament, Nationalrat Thomas Hurter (SVP, SH) jedenfalls annehmen und unterstützen (siehe Interview). Hurter sagt: «Die halbe Stunde mehr am Morgen bringt sehr viel».

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

Kommentieren

Informationen zum Artikel

2.7.2012, 19:35 Uhr

«Ruhezeiten» beenden Fluglärmstreit

Text

Text: Niklaus Ramseyer

  • 08.05.2013 um 16:57
    Maurer weiss, was er will – und macht es

    Ueli Maurer (SVP) will seine Armee nicht für die ganze Welt – sondern für eine neutrale Schweiz. Damit unterscheidet er sich von seinen Vorgängern.

  • 26.04.2013 um 15:12
    Maurers Milizarmee wird flexibler

    Wieder eine kürzere RS und insgesamt weniger Diensttage: Das ist die zentrale Botschaft im Bericht über die «Weiterentwicklung der Schweizer Armee (WEA)».

  • 14.04.2013 um 20:06
    Sexistische Prüderie auf SRF TV

    Die Film-Sendung «Box Office» zeigt Geschlechtsteile von Frauen, verdeckt aber jene von Männern. Und mit dem dümmlichen Pfeifton für «wüste Wörter», der uns schon im bigotten US-TV oft nervt, belästigt SRF TV uns nun auch.

Aktuell

sda: Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf und Peter Hegglin
3

Steuerstreit mit EU 

Neue Erleichterungen für Firmen

Bund und Kantone haben am Freitag die Stossrichtung für die Lösung des Steuerstreits mit der EU vorgegeben. Anstelle der kritisierten Privilegien für bestimmte Firmen sollen neue Sonderregelungen wie die Lizenz-Box treten. Die Kantone erwarten Zahlungen vom Bund.Von sda. Weiterlesen3 Kommentare

sda: Neue Vorstandsmitglieder Peter Hegglin und Beatrice Simon

Gewählt 

Finanzdirektoren haben neuen Präsidenten

Die Konferenz der kantonalen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren (FDK) hat an ihrer Plenarversammlung vom Donnerstag den Zuger Regierungsrat Peter Hegglin zum neuen Präsidenten ernannt. Der Vorsteher der Zuger Finanzdirektion galt als Favorit für den Posten. Von sda. Weiterlesen