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Gotthard 

29.6.2012, 01:00 Uhr

Der Trick mit der halben Röhre

29.6.2012, 01:00 Uhr

Der Bundesrat nimmt einen dritten Anlauf für den Bau eines zweiten Gotthard-Strassentunnels. Der Stau soll aber bestehen bleiben. Von

Hans-Jörg Walter: Halbe Portionen in neuen Röhren: Der Bundesrat will in den Gotthardtunnel nur noch einspurig befahren lassen.

Halbe Portionen in neuen Röhren: Der Bundesrat will in den Gotthardtunnel nur noch einspurig befahren lassen. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Die Schweiz hat halt einfach Berge, die überwunden werden müssen. Früher mithilfe des Teufels (etwa in der Schöllenenschlucht), heute mit Tunnels. Beides prägt. Verhandelt man mit dem Leibhaftigen, muss man die Schlitzohrigkeit verinnerlicht haben. Und hat man erst einmal so viele ­Tunnels – mit der Neat-Röhre von Erstfeld nach Bodio sogar den längsten der Welt –, spielt einer mehr oder weniger eigentlich auch nicht so eine Rolle.

So ist die Schweiz wohl das einzige Land der Welt, dessen Regierung seinem Volk einen neuen, 17 Kilometer langen Tunnel durch den Gotthard aufdrängen will, obwohl dieses Volk schon zwei Mal gesagt hat, es wolle ihn nicht. Weil es keinen zusätzlichen Auto­verkehr möchte. Nun ist aber der Bundesrat so auf Tunnels versessen, dass er einen ganz schlauen Dreh ersonnen hat. Er verspricht eine Röhre zu bauen, die keinen zusätzlichen Verkehr generiert, keine Staus abbaut, keinen Verkehrsfluss erleichtert. Einen überflüssigen Tunnel also.

Tunnel und Alpenschutz

Überflüssig? So argumentieren natürlich Grüne, Linke und umweltbewegte Bürgerliche, die den Alpenschutz­artikel verteidigen. Aber nicht nur sie, sondern auch der Bundesrat. Er will zwar eine zweite Gotthard-Röhre bauen, aber gleichzeitig den Alpenschutz in der Bundesverfassung respektieren, den das Schweizer Volk im Februar 1994 beschlossen hatte. Und der besagt, dass die Strassenkapazitäten im ­Transitverkehr nicht erweitert werden dürfen.

Die Lösung, dem Volk einen Tunnel aufzudrängen, den es nicht will, sieht nun so aus: Falls die zweite Röhre denn einmal gebaut sein sollte, darf sie nur einspurig benutzt werden. Und in der ersten Röhre, die es mit einer Spur in den Süden sowie einer zweiten in den Norden heute schon gibt, dürfte – so plant es der Bundesrat – ebenfalls nur noch einspurig gefahren werden. Aus einer ganzen würde eine halbe Röhre, und trotz eines zweiten Autobahntunnels würde das Nadelöhr am Gotthard nicht grösser, die Staus nicht kürzer.

Ideologie und Legenden

Neue Gotthardröhre Ja oder Nein – diese Frage kann in der Schweiz nicht mehr unvoreingenommen und sachlich diskutiert werden. Zu viel Rhetorik und zu viele Argumente sind im langjährigen Kampf für und gegen den zweiten Tunnel zu Ideologie eingedickt, Anekdoten wie die vom tanzenden Urner Landammann nach dem Ja zur ­Alpenschutz-Initiative sind zu Legenden geworden. Darum hat der Bundesrat zum Buebe-Trickli gegriffen und die zwei einspurigen Röhren erfunden.

Das bundesrätliche Projekt kommt natürlich schon etwas raffinierter daher als hier beschrieben. Die Verschleiss­erscheinungen im bestehenden Tunnel kommen ihm zu Hilfe. Nach 40-jäh­riger Betriebsdauer (Eröffnung 1980) müsste das Bauwerk in abseh­barer Zeit saniert und deshalb gesperrt werden.

Damit die Touristen trotzdem in den Süden und die Tessiner in die Deutschschweiz fahren können, soll vor der ­Renovation des Tunnels diese zweite Röhre bereit stehen. Durch sie soll dann der Verkehr hindurchfliessen, bis die alte saniert ist. Der Bau des neuen Tunnels dürfte zehn Jahre dauern, die Sanierung des alten weitere zwei- bis dreieinhalb – zu Kosten von etwas mehr als zwei Milliarden Franken.

Autos auf die Bahn

Nun haben aber die Alpenschützer längst eine Lösung dafür, wie der Nord-Süd-Verkehr trotz gesperrtem Auto­bahntunnel durch den Gotthard gelangen kann. In spätestens fünf ­Jahren ist nämlich der Neat-Gotthard-Basistunnel für die Bahn betriebs­bereit, und mit dem rechtzeitigen Bau von Verladestationen im Urnerland und im Tessin können während der Sanierungsphase alle Autofahrer, die nicht über den Gotthardpass fahren wollen (oder im Winter nicht können), per Zug in ähnlich kurzer Zeit durchs Bergmassiv verfrachtet werden. «Das Bundesamt für Verkehr hat diese Variante durchgerechnet und ist zum Schluss gekommen, dass sie eine Milliarde Franken billiger ist als der Bau einer zweiten Röhre und dass sie funk­tioniert», sagt Thomas Bolli von der Alpenschutz-Initiative.

Das hält Ulrich Giezendanner, Gross-Fuhrhalter aus dem Aargau, SVP-Nationalrat und langjähriger, prominenter Verfechter der zweiten Autobahnröhre, für Mumpitz. «Den Neat-Basistunnel brauchen wir, um Jahr für Jahr mindestens 450 000 Lastwagen durch den Berg zu fahren. Da hat es keinen Platz mehr für einen ­Autoverlad.» Noch bevor der erste Zug durch den Neat-Tunnel gefahren ist, soll dieser also bereits verstopft sein. Thomas Bolli weist zwar darauf hin, dass die heute bestehende Eisenbahn-Gotthardstrecke nicht abgerissen wird und für den Lastwagen-Verlad weiterhin zur Verfügung steht. Aber er weiss auch, dass nun vorerst einmal eine epische Debatte darüber losgehen wird, wie viel Kapazitäten die fast 20 Milliarden teuren Neat-Tunnels durch Gotthard und Lötschberg und die alten Linien aufnehmen können.

Im Windschatten dieser Diskussion plant der Bundesrat und befürworten voraussichtlich die bürgerlichen Parteien den Bau einer zweiten, einspurigen Ersatz-Autobahnröhre durch den Gotthard. Das Volk soll nach 1994 und 2004 (Avanti-Vorlage) nicht nochmals befragt werden.

Dem Teufel hat man vor Jahrhunderten einen Ziegenbock geopfert, damit er die Brücke durch die Schöllenen baute. Dem Volk tischt man die Version einer künstlich verengten Röhre auf, um sich seine Zustimmung zu sichern. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt! Etwa dies: Sind dann einmal zwei Röhren da und die Staumeldungen werden immer ärgerlicher, kann man die beiden ­Tunnelröhren immer noch zweispurig freigeben.

Der heilige Volkswille

Ulrich Giezendanner ist empört über eine solche Aussage. «Sie wissen ganz genau», sagt er, «dass ich die Verfassung achte und nie zulassen würde, dass der Volkswille missachtet wird. Wir dürfen die Kapazitäten nicht erhöhen. Technisch ist es kein Problem, einen zweispurigen Tunnel nur einspurig befahren zu lassen. Die Holländer machen das im Tunnel zum Botlek-Hafen auch. Auf der zweiten Spur steht alle sechs Meter ein Pfosten.»

Schön und gut. Aber, Herr Giezendanner, es wird doch ein Einfaches sein, die Verfassung mit einer Volks­abstimmung zu ändern, wenn die zweite Röhre erst einmal gebaut, die erste Röhre saniert sein wird und die Mil­liarden gezahlt sind?  «Wie alt sind Sie?» fragt er zurück. «Jahrgang 1953.» «Genau wie ich», sagt er. «Und wissen Sie was? Eine solche Abstimmung fände frühestens in 20 Jahren statt. Dann wird sie uns nicht mehr gross beissen.» Da allerdings dürfte sich Giezendanner täuschen. Die Alpenschützer werden nicht abwarten, bis sich zeigt, ob der Bundesrat mit seinen einspurig befahrbaren Röhren Wort hält – und das Volk schon in ein, zwei Jahren mit einem Referendum an die Urne rufen.

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Reaktionen

  1. Daniel Hage

    am 1.07.2012, 15:29

    ..."und das Volk in ein bis zwei Jahren zu einem REFERENDUM an die Urne zu rufen"... die Ihr diese Möglichkeit HABT, den VOLKSWILLEN Immer und Immer wieder ins Zentrum der Öffentlichen Aufmerksamkeit zu Rammen- und zur Maxime des Politischen Handelns eurer auf Zeit gewählten Exekutiv und Legislativ-Verteter zu ZWINGEN- weil bei Euch DAS VOLK der Souverän ist- einzig und alleine ! Disere Tage denke ich Dreiland-Europäer mit Deutschem Pass noch und nöcher daran dass, -so wie hr keine zweite... ... mehr..."und das Volk in ein bis zwei Jahren zu einem REFERENDUM an die Urne zu rufen"... die Ihr diese Möglichkeit HABT, den VOLKSWILLEN Immer und Immer wieder ins Zentrum der Öffentlichen Aufmerksamkeit zu Rammen- und zur Maxime des Politischen Handelns eurer auf Zeit gewählten Exekutiv und Legislativ-Verteter zu ZWINGEN- weil bei Euch DAS VOLK der Souverän ist- einzig und alleine ! Disere Tage denke ich Dreiland-Europäer mit Deutschem Pass noch und nöcher daran dass, -so wie hr keine zweite Straasenröhre habt noch mehrheitlich haben wollt- WIR bei Identer Einflussnamemöglichkeit keinen Beschiss-Euro hätten geschweige denn Einen "Maastricht-Vertrag" geschweige sdenn ein "Lissabon-Abkommen" geschweige denn einen eklatanten Himmelsschreienden Rechts und Vertragsbruch allerbeider, geschweige denn die die Heftpflästerli EFSF oder gar "ESM"- welches sich noch als Generationenverbrechen herausstellen wird...
    ABER- Euer Privileg die Dinge SELBST aufs einzig Richtige Gleis des Volkswillens zu setzen kann NUR DANN bestand haben, wenn es auch genutzt wird- von einer deutlichen Mehrheit des Wahlberechtigten Volkes Notabene-und nicht von Regelmässig weniger als 50 % der zur Abstimmung aufgerufenen...! Ich bitte gleich wieder um Entschuldigung- ich bin zur Kritik hier höchstens als Interessierte Privatperson -keinesfalls aber als "Volksanghöriger"- berechtigt... wie wenige sich um die Pflicht zur Rechtsetzung bei UNS scheren, sah man ja vor einem Jahr bei uns in Weil am Rhein als nichtmal 40 % sich um so eine Angelegenheit wie das Einkaufszentrum kümmern wollten -SCHANDE !- aber hinterher Krakeelen wenns anders ausgeht als "eigentlich erwartet" - DAS können Sie...
    Vielleicht Vielleicht kommen WIR aus dem Grossen Nordkanton dieses Jahr ja auch nochmal zum Wählen- so Karlsruhe will !- um zu Zeigen dass man
    als Deutscher , geboren in der "Postheroischen" wie "Postkatastrophalen" Zeit (oder sollte ich sagen "PRÄ-Katastrophalen-Zeit"?) Entscheidungen zum guten unseres Kontinentes treffen kann ...Indem man nämlich dem Ganzen EURO und "BRÜSSEL-EU" Wahnsinn die Rote Karte zeigt, um damit unsere Verfassung zu schützen (und damit mindestens 95% Prozent unserer derzeitigen Bundestagsabgeordneten wie Bundesratsverteter mit dem Schandmal "VOLKSVERBRECHER UND VERFASSUNGSBRECHER" zu Kennzeichnen... (und nicht zuletzt um vor allem die Südeuropäer vor sich selbst zu SCHÜTZEN-DAS sage ich mit Vorbedacht und Voller Absicht!)...schliesslich um zu erweisen dass die alte Weisheit "lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende" immer noch, MAL um MAL Richtig IST ...um letztlich dann auch Goethe die Ehre zu erweissen...
    "was du ererbt von deinen Vätern- ERWIRB es um es zu besitzen" !
    und und und ...ALL DAS (und noch viel mehr) geht mir durch den Kopf wenn ich hier lese dass Ihr Glücklichen Schweizer euch Eurer Haut erwehren dürft um ein zweite Strassenröhre, die überflüssiger ist als ein Kropf, ein weiteres mal zu Verhindern - um damit letztlich auch den "Heiligen Sankt MARKT"-Kräften Ihre Grenzen klar aufzuzeigen...
    wie gesagt- IHR GLÜCKLICHEN !

  2. soev

    am 1.07.2012, 19:52

    Hätten wir "ach so glücklichen" Schweizer einen Verfassungsgerichtshof, dann würde dieser den bundesrätlichen Entscheid einfach als verfassungswidrig kassieren und wir könnten uns die Abstimmung und das ganze Theater drumherum sparen.

  3. Chriss Graf

    am 1.07.2012, 22:16

    Welcher Politiker möchte da nicht dabei sein, wenn Milliarden an Bauaufträgen vergeben werden können.

  4. Dänny

    am 2.07.2012, 07:38

    Wer hat's gesagt? Richtig, es war Bundesrat Hans Hürlimann in seiner Rede zur Eröffnung des Gotthard-Strassentunnels 1980. Soviel zur Glaubwürdigkeit von Versprechen unserer Regierung.

  1. Daniel Hage

    am 1.07.2012, 15:29

    ..."und das Volk in ein bis zwei Jahren zu einem REFERENDUM an die Urne zu rufen"... die Ihr diese Möglichkeit HABT, den VOLKSWILLEN Immer und Immer wieder ins Zentrum der Öffentlichen Aufmerksamkeit zu Rammen- und zur Maxime des Politischen Handelns eurer auf Zeit gewählten Exekutiv und Legislativ-Verteter zu ZWINGEN- weil bei Euch DAS VOLK der Souverän ist- einzig und alleine ! Disere Tage denke ich Dreiland-Europäer mit Deutschem Pass noch und nöcher daran dass, -so wie hr keine zweite... mehr..."und das Volk in ein bis zwei Jahren zu einem REFERENDUM an die Urne zu rufen"... die Ihr diese Möglichkeit HABT, den VOLKSWILLEN Immer und Immer wieder ins Zentrum der Öffentlichen Aufmerksamkeit zu Rammen- und zur Maxime des Politischen Handelns eurer auf Zeit gewählten Exekutiv und Legislativ-Verteter zu ZWINGEN- weil bei Euch DAS VOLK der Souverän ist- einzig und alleine ! Disere Tage denke ich Dreiland-Europäer mit Deutschem Pass noch und nöcher daran dass, -so wie hr keine zweite Straasenröhre habt noch mehrheitlich haben wollt- WIR bei Identer Einflussnamemöglichkeit keinen Beschiss-Euro hätten geschweige denn Einen "Maastricht-Vertrag" geschweige sdenn ein "Lissabon-Abkommen" geschweige denn einen eklatanten Himmelsschreienden Rechts und Vertragsbruch allerbeider, geschweige denn die die Heftpflästerli EFSF oder gar "ESM"- welches sich noch als Generationenverbrechen herausstellen wird...
    ABER- Euer Privileg die Dinge SELBST aufs einzig Richtige Gleis des Volkswillens zu setzen kann NUR DANN bestand haben, wenn es auch genutzt wird- von einer deutlichen Mehrheit des Wahlberechtigten Volkes Notabene-und nicht von Regelmässig weniger als 50 % der zur Abstimmung aufgerufenen...! Ich bitte gleich wieder um Entschuldigung- ich bin zur Kritik hier höchstens als Interessierte Privatperson -keinesfalls aber als "Volksanghöriger"- berechtigt... wie wenige sich um die Pflicht zur Rechtsetzung bei UNS scheren, sah man ja vor einem Jahr bei uns in Weil am Rhein als nichtmal 40 % sich um so eine Angelegenheit wie das Einkaufszentrum kümmern wollten -SCHANDE !- aber hinterher Krakeelen wenns anders ausgeht als "eigentlich erwartet" - DAS können Sie...
    Vielleicht Vielleicht kommen WIR aus dem Grossen Nordkanton dieses Jahr ja auch nochmal zum Wählen- so Karlsruhe will !- um zu Zeigen dass man
    als Deutscher , geboren in der "Postheroischen" wie "Postkatastrophalen" Zeit (oder sollte ich sagen "PRÄ-Katastrophalen-Zeit"?) Entscheidungen zum guten unseres Kontinentes treffen kann ...Indem man nämlich dem Ganzen EURO und "BRÜSSEL-EU" Wahnsinn die Rote Karte zeigt, um damit unsere Verfassung zu schützen (und damit mindestens 95% Prozent unserer derzeitigen Bundestagsabgeordneten wie Bundesratsverteter mit dem Schandmal "VOLKSVERBRECHER UND VERFASSUNGSBRECHER" zu Kennzeichnen... (und nicht zuletzt um vor allem die Südeuropäer vor sich selbst zu SCHÜTZEN-DAS sage ich mit Vorbedacht und Voller Absicht!)...schliesslich um zu erweisen dass die alte Weisheit "lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende" immer noch, MAL um MAL Richtig IST ...um letztlich dann auch Goethe die Ehre zu erweissen...
    "was du ererbt von deinen Vätern- ERWIRB es um es zu besitzen" !
    und und und ...ALL DAS (und noch viel mehr) geht mir durch den Kopf wenn ich hier lese dass Ihr Glücklichen Schweizer euch Eurer Haut erwehren dürft um ein zweite Strassenröhre, die überflüssiger ist als ein Kropf, ein weiteres mal zu Verhindern - um damit letztlich auch den "Heiligen Sankt MARKT"-Kräften Ihre Grenzen klar aufzuzeigen...
    wie gesagt- IHR GLÜCKLICHEN !

  2. soev

    am 1.07.2012, 19:52

    Hätten wir "ach so glücklichen" Schweizer einen Verfassungsgerichtshof, dann würde dieser den bundesrätlichen Entscheid einfach als verfassungswidrig kassieren und wir könnten uns die Abstimmung und das ganze Theater drumherum sparen.

  3. Kulturbetrachter Basel

    am 1.07.2012, 21:20
  4. Chriss Graf

    am 1.07.2012, 22:16

    Welcher Politiker möchte da nicht dabei sein, wenn Milliarden an Bauaufträgen vergeben werden können.

  5. Maya Eldorado

    am 1.07.2012, 22:52

    Genau, sie haben recht! Das kurbelt die Wirtschaft an. Und über nichts sprechen die Politiker lieber als über das. Das lässt uns dann im internationalen Wettbewerb sehr gut dastehen.

  6. Dänny

    am 2.07.2012, 07:38

    Wer hat's gesagt? Richtig, es war Bundesrat Hans Hürlimann in seiner Rede zur Eröffnung des Gotthard-Strassentunnels 1980. Soviel zur Glaubwürdigkeit von Versprechen unserer Regierung.

  7. Gaby Burgermeister

    am 2.07.2012, 13:44

    So wollen uns unsere Politiker (Bundes- und Nationalräte und -rätinnen) für dumm verkaufen: Spediteur und SVP-Nationalrat Giezendanner und Co. politisieren nach dem Motto "nach mir die Sintflut". Und Verkehrsministerin Leuthard weiss ganz genau, dass irgendwann, wenn wahrscheinlich andere Bundesrätinnen und -räte und ein anderes Parlament in Amt und Würden (!?) sind, dem "Sachzwang" nachgegeben wird und halt die beiden anderen Spuren (eine in der alten und eine in der neuen Röhre) auch für... mehrSo wollen uns unsere Politiker (Bundes- und Nationalräte und -rätinnen) für dumm verkaufen: Spediteur und SVP-Nationalrat Giezendanner und Co. politisieren nach dem Motto "nach mir die Sintflut". Und Verkehrsministerin Leuthard weiss ganz genau, dass irgendwann, wenn wahrscheinlich andere Bundesrätinnen und -räte und ein anderes Parlament in Amt und Würden (!?) sind, dem "Sachzwang" nachgegeben wird und halt die beiden anderen Spuren (eine in der alten und eine in der neuen Röhre) auch für den Verkehr freigegeben werden. Sie wissen es nicht nur genau, sie spekulieren sogar darauf. Anders kann man sich die Unverfrorenheit nicht erklären, mit der hier dem Stimmbürger weisgemacht werden soll, dass er der Souverän ist, die Verfassung und die Alpenschutz-Initiative eingehalten werden und eine solche zweite Gotthard-Röhre das Ei des Kolumbus ist. Frau Leuthard und die gegenwärtigen Bundesräte waschen dann ihre Hände in Unschuld, wenn Politikerinnen kommender Generationen das künstliche Nadelöhr scheinbar öffnen, indem sie beide Spuren in jeder Richtung für den Verkehr freigeben – und so einen neuerlichen Verkehrskollaps heraufbeschwören. Denn dass neue Strassen/Spuren mehr Verkehr anziehen, dürfte sich inzwischen auch in Bundes-Bern herumgesprochen haben. Weitsichtige Politik sieht anders aus. Der Zeitpunkt der Eröffnung des Basistunnels passt gut, um einen grossen Teil des Strassenverkehrs durch den Gotthard auf die Schiene zu verlagern, wenn er saniert werden muss. Wer stattdessen auf eine zweite Röhre setzt, schafft einen falschen Anreiz. Das Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass Verkehrsministerin Leuthard offenbar wirklich meint, wir riechen den Braten nicht und haben vergessen, dass Doris Leuthard schon für eine zweite Gotthard-Röhre war, als noch Moritz Leuenberger unser Verkehrsminister war. Jetzt versteckt sie sich hinter dem Gesamtbundesrat und zaubert mit ihm zusammen eine salomonische Lösung aus dem Hut, wie man den Volkswillen doch noch umdrippeln kann.

Informationen zum Artikel

29.6.2012, 01:00 Uhr

Der Trick mit der halben Röhre

Text

Text:

  • 10.10.2013 um 15:12
    Eine Welt mit anderen Regeln

    Verstreut über ganz Europa leben 300 Menschen die Utopie, dass es weder Hierarchien noch Lohnarbeit braucht. Und zwar in der Kooperative Longo maï. Sie feiert nun ihr 40-jähriges Bestehen mit einer Ausstellung in Basel. Eröffnet werden die Jubiläumsfeierlichkeiten heute Abend. Andreas Schwab stellt sein neues Buch «Longo maï – Pioniere einer gelebten Utopie» vor.

  • 26.09.2013 um 14:56
    Ein politisch frühreifes Mädchen

    Schon als Teenager wollte Maya Graf wissen, wie Politik funktioniert.

  • 12.09.2013 um 12:00
    «Ich musste mir die Schweiz erarbeiten»

    Peer Teuwsen, Leiter des Schweizer Büros der «Zeit», versucht zu ergründen, was das Land in seinem Innersten zusammenhält.

  • 28.07.2013 um 22:55
    Herr Buess
    Zum Artikel: Machts doch selber!

    Lieber Herr Holzapfel, Reden wir doch einfach bei einem Kaffee über Ihre Probleme. Es bleibz absolut anonym und meine Adresse ist: urs.buess@tageswoche.ch Mit freundlichem Gruss Urs Buess

  • 28.07.2013 um 21:11
    Souverän ist anders …
    Zum Artikel: Machts doch selber!

    @Holzapfel Ich würde Sie gerne zu einem persönlichen Gespräch treffen. Melden Sie sich bitte unter urs.buess@tageswoche.ch Mit freundlichem Gruss Urs Buess Pubizistischer Leiter, TagesWoche

  • 27.09.2012 um 21:26
    Fonzi trainiert
    Zum Artikel: Fonzi trainiert

    Heute Abend ist der Helikopter schon sehr zielgerichtet geflogen.

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