LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Leben

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Zeitmessung 

30.6.2012, 14:31 Uhr

Eine einzige Minute von 61 Sekunden Länge

30.6.2012, 14:31 Uhr

Ihr Ausgang am 30. Juni könnte der längste in diesem Jahr werden, ohne dass Sie davon gross etwas mitbekommen. Denn die Minute zwischen 1.59 Uhr und 2 Uhr hat 61 Sekunden. Ganz offiziell angeordnet. Von Alexandra von Ascheraden

Keystone: Heute: Uhren eine Sekunde zurückstellen.

Heute: Uhren eine Sekunde zurückstellen. (Bild: Keystone)

Dieses Jahr schickt sich an, ein besonders langes zu werden. Nicht nur einen Extratag, den 29. Februar, hatte es zu bieten, jetzt kriegen wir sogar noch eine Extrasekunde. Was das soll? Geschenkt kriegen wir die Sekunde sozusagen vom IERS, dem Internationalen Dienst für Erdrotation und Referenzsysteme.

Der hat nachgemessen und festgestellt, dass die Erde „nachgeht“. Und das muss korrigiert werden, wo kämen wir denn da hin. Schaltsekunden sind nämlich eine eher neumodische Angelegenheit, die erste gab es 1972. Was das Ganze soll? Bis in die Sechzigerjahre war die Sekunde an die Rotation der Erde um ihre eigene Achse gebunden: Die Länge eines mittleren Sonnentages wurde auf 86'400 Sekunden festgelegt.

Sekunde ist länger geworden

Allerdings unterliegt die Rotationsgeschwindigkeit der Erde wegen Wind- und Meeresströmungen und Gezeitenkräften gewissen Schwankungen. Mal drehte sie sich schneller, mal langsamer. So änderte sich im Lauf der Zeit auch die Dauer der Sekunde - ohne dass das in jemand gross mitbekam. Mit unserer immer präziser arbeitenden Technik konnte man das aber nicht länger auf sich beruhen lassen.

Seit 1967 haben die Menschen sozusagen zwei Uhren. Die eine orientiert sich am Lauf der Planeten. Die andere zählt ununterbrochen die unbestechlich gleichmässigen Oszillationen eines Cäsium-Atomkerns. Denn seit 1967 orientiert man sich in der offiziellen Zeitmessung an Atomuhren. Seitdem fallen selbst minimale Schwankungen in der Rotationsgeschwindigkeit der Erde plötzlich auf. Im Voraus bestimmen kann man sie aber nicht. Und wenn dann Atomzeit und Astronomische Zeit auseinander zu driften drohen, wird eben schnell eine Schaltsekunde eingefügt.

Die 35. Schaltsekunde

Die vom Sonntag wird die 35. sein und das Gleichmass der Uhren wieder herstellen. Nicht alle sind über die relativ unvorhersehbar eingefügten Extrasekunden wirklich erfreut. Denn das Ganze kann zu Synchronisationsproblemen führen. Das hat wiederum zu einer engagierten Diskussion darüber geführt, ob man die Schaltsekunden nicht bitte einfach wieder abschaffen kann. Man kann ja auch alles etwas zu genau nehmen.

2015 könnte das zuständige Gremium der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) die Abschaffung beschliessen. Dann wäre die heute Nacht eingefügte Sekunde die letzte ihrer Art.

Werbung

Mehr zum Thema

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Zeitumstellung als Visitenkarte Weiterlesen

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

30.6.2012, 14:31 Uhr

Eine einzige Minute von 61 Sekunden Länge

Text

Text: Alexandra von Ascheraden

  • 10.08.2016 um 04:50
    Hans Dunkel hängt sein Hobby an Nägel

    Warum sollte jemand auch Kleiderbügel sammeln, bis es für ein Museum reicht? Ganz einfach: Wegen der Geschichten.

  • 09.04.2015 um 17:33
    Der mit den Nachtigallen tanzt

    Valentin Amrhein erforscht den Gesang von Nachtigallen. Wenn diese im April wieder Nacht für Nacht loslegen, muss er vor allem eines können: im Dunkeln einhändig Velo fahren.

  • 18.02.2015 um 11:14
    Wohin das Fett geht, wenn wir abnehmen

    Heute beginnt die Fastenzeit. Einige werden die Gelegenheit nutzen, um sich wiedermal ihrem Hüftspeck zu widmen. Weg soll das Fett, das ist klar. Doch wohin geht es? Das wusste bislang kaum jemand.

Aktuell

Reuters/John Sibley: Britain Football Soccer - Arsenal v Chelsea - Premier League - Emirates Stadium - 24/9/16 Arsenal's Mesut Ozil celebrates scoring their third goal with team mates Action Images via Reuters / John Sibley Livepic EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or

Premier League 

Arsenal feiert mit Xhaka rauschenden Sieg

London schwelgt nach dem 3:0 von Arsenal gegen Chelsea. Vor dem Duell mit dem FC Basel in der Champions League am Mittwoch präsentieren sich die Gunners in brillanter Form – und Granit Xhaka findet nach einer halben Stunde auch einen Platz bei der unwiderstehlichen Performance.Von Sven Haist. Weiterlesen

Keystone: Erzielt den Ausgleich in St. Gallen und leitet die Wende zum 3:1-Sieg des FC Basel ein: Captain Matias Delgado.

Super League 

Basler Quartalsbilanz mit blütenweisser Weste

Das hat es seit 2003 nicht gegeben: Der FC Basel gewinnt auch sein neuntes Spiel in Serie und beendet das erste Saisonviertel mit makelloser Bilanz. Matias Delgado, Roy Gelmi mit einem umstrittenen Eigentor und Seydou Doumbia mit einem Foulpenalty erzielen die Basler Tore beim 3:1-Sieg in St. Gallen.Von Christoph Kieslich. Weiterlesen

Keystone/GIAN EHRENZELLER: St. Gallens Roy Gelmi, links, gegen Basels Davide Calla, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Basel, am Samstag, 24. September 2016, in der AFG Arena in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

FC Basel, Stimmenvideo 

Eigentor oder nicht? Callà meint: «Klar»!

Renato Steffen und Davide Callà, Assistgeber zum Eigentor des St. Gallers Roy Gelmi (zum 2:1), blicken nach dem Spiel zurück auf die strittigste Szene des Spiels. Für die Frage, ob sich der FC Basel nach neun gespielten Runden schwerer tut als auch schon, hat Callà angesichts der Rekordserie nur ein Lachen übrig.Von Daniel Faulhaber. Weiterlesen