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Kunstaustausch 

30.6.2012, 08:13 Uhr

Drei Künstler in einer Wohnung

30.6.2012, 08:13 Uhr

Im Kaskadenkondensator produzieren drei Kunstschaffende eine Ausstellung. Das Publikum ist zur Partizipation eingeladen. Von

Wie entsteht Kunst? Was für eine Frage, beantworten kann man sie kaum. Aber man kann es zumindest versuchen. Andrea Domesle, Sophie Kauffenstein und Caroline Käding haben ein Gefäss geschaffen, in dem dieser Versuch möglich wird. Die drei Kuratorinnen führen drei Kunstschaffende zusammen und begeben sich mit ihnen auf den Weg, verfolgen den Entstehungsprozess einer Ausstellung vom Anfang weg.

«Kompetenzverschiebungen» heisst das Kunstaustauschprojekt, das heuer zum dritten Mal zwischen den drei Partnern Basel, Strasbourg und erstmals Freiburg i. Brsg. stattfindet. Für den dritten Teil haben die Kuratorinnen drei Künstler und Künstlerinnen ausgewählt: Die Französin Judith Deschamps, den Basler Mathias Kaspar und die Freiburgerin Cristina Ohlmer. Die drei bewohnen für zwei Wochen den Kaskadenkondensator.

Keine Ahnung, was passieren wird

Dort haben sie ein provisorisches Künstlerappartement eingerichtet, in dem sie schlafen, arbeiten und auch Gäste empfangen. Der Ort fungiert als Schnittstelle zwischen realem Leben und Kunstschaffen. «Was passieren wird, wissen wir nicht», sagt Andrea Domesle. Die Künstler können dort arbeiten, sich austauschen. Man werde gemeinsam essen und brainstormen. All jenes tun, was im Vorfeld einer Ausstellung getan werden muss. Verfolgen kann man das Geschehen entweder während der Öffnungszeiten vor Ort – oder via Facebook. Dort werden die drei Protagonisten Einladungen posten oder auch einfach das, was sie am Tag gemacht haben, vom Sightseeing über den täglichen Einkauf und die Arbeit bis zum Rheinschwimmen.

Nach den zwei Wochen ist das Projekt nicht zu Ende. Im Gegenteil: Diese 14 Tage sind erst der Startschuss. Im November werden im Kunstverein Freiburg erste Resultate gezeigt, im Januar dann gibt es im Accelerateur de particules in Strasbourg die Schlussausstellung.

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30.6.2012, 08:13 Uhr

Drei Künstler in einer Wohnung

Text

Text:

  • 24.10.2014 um 15:42
    Der Roche-Turm ist nötig, aber nicht schön

    Der Roche-Turm war nötig für die Entwicklung der Stadt Basel. Er steht für ein positives Zeichen des Pharmaunternehmens, für ein Bekenntnis zur Stadt. Das ist schön. Der Turm aber ist es nicht.

  • 23.10.2014 um 11:16
    Der Basler Kunstkredit verteilt 353'200 Franken

    Der städtische Kunstkredit empfiehlt zwei Kunst-am-Bau-Projekte zur Ausführung und vergibt fünf Beiträge im Bereich «Freies Kunstprojekt».

  • 02.10.2014 um 10:33
    Der Stoff, aus dem die Filme sind

    Literaturverfilmungen gab es schon immer. Im Moment jedoch erleben sie einen neuen Höhenflug. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von der Hollywoodkrise bis zum Marketing.

  • 25.10.2014 um 10:34
    Zum Artikel: Der Roche-Turm ist nötig, aber nicht schön

    Lieber Herr Schneider, tatsächlich ist Geschmack subjektiv. Ihrer wie meiner. In einem Kommentar bzw. einem Debattenbeitrag, wie dieser Artikel einer ist, habe ich deshalb meine subjektive Meinung kundgetan. Ich bin übrigens sehr gespannt darauf, wie ...

  • 25.10.2014 um 10:30
    Zum Artikel: Der Roche-Turm ist nötig, aber nicht schön

    Lieber Herr Frisch, Nein, neue Gebäude müssen gar nicht aussehen wie die alten. Ich mag neue Architektur, sehr sogar. Ich hätte mir beispielsweise auch den Zaha-Hadid-Bau an den Barfüsserplatz gewünscht. Was mich am Roche-Turm stört, ist seine Grösse...

  • 29.09.2014 um 10:02
    Zum Artikel: Dubrovnik ist schön – überlaufen

    ...ein in der Tat doofer Fehler :) Ist drum korrigiert, danke für den Hinweis! Karen N. Gerig

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