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Ausstellungen 

10.7.2012, 16:12 Uhr

Fasziniert von Materialität

10.7.2012, 16:12 Uhr

Die Kunsthalle Basel präsentiert zwei Ausstellungen, eine zurückhaltende und eine monumentale. Doch trotz aller Gegensätze findet man in den Werken von Paul Sietsema und Craigie Horsfield auch Gemeinsamkeiten. Von

Gewohnheitsmässig beginnen wir den Rundgang durch die Kunsthalle Basel im Erdgeschoss. Hier finden sich aktuell Werke von Paul Sietsema. Und wie wir es seit Jahren gewohnt sind in diesem Haus, so knallt hier nichts, sondern ist alles schön gedämpft und zurückhaltend.

Der Amerikaner Paul Sietsema mag die Werke anderer Künstler – um sie oder deren Träger umzuarbeiten. Die Rückseiten alter Gemälde haben es ihm angetan, Bilderrahmen oder alte Fotografien. Einige Eigenschaften des originalen Werkes bleiben vorhanden, die Materialität etwa oder das Motiv. Ein allfälliger emotionaler Wert jedoch geht verloren, oder aber er bildet sich erneut für das neu entstandene Werk Sietsemas.

Es ist vor allem der Umgang mit den Materialien, der an Sietsemas Werk fasziniert. Lackfarbe, die er auf Leinwand oder Zeitungspapier aufträgt, erhält eine plastische Komponente und gaukelt uns die unterschiedlichsten Formen vor. Mal ist sie eine Münze, ein andermal ein Hammer. Nie jedoch vollplastisch, sondern immer nur als Relief. Umgekehrt verfährt er mit tatsächlichen Objekten in seinem Film «Encre Chine», in dem er diese in einem See von schwarzer Tinte ertrinken lässt: Die Gegenstände verlieren nicht nur ihre Farbe, sondern ansatzweise auch ihre Form – ihre Identität wird quasi ausgelöscht.

Für einmal monumental

Während Sietsemas Werke vom Betrachter Nähe erwarten, ohne die sie nicht erkennbar sind, geht man im Obergeschoss, vor den Werken von Craigie Horsfield, besser auf Distanz – man tritt zumindest so weit zurück, wie es der Oberlichtsaal zulässt. Anders lassen sie die grossformatigen Werke nicht in ihrer Gänze aufnehmen. Fast wie die Antithese zur Ausstellung im Untergeschoss wirkt diese hier. Gross und gewaltig, ohne Zurückhaltung. Und überraschend.

So weit entfernt sind sie jedoch nicht, Horsfield und Sietsema. Denn wie sein amerikanischer Kollege interessiert sich auch der Brite Horsfield für Materialitäten. Zwei der hier gezeigten Werke hat er mithilfe eines neuen Fresko-Verfahrens produziert: Gips, Tinte, Wachs sind die Bestandteile, die Herstellung jedoch verläuft digital.

Auch die Tapisserien, von denen die längste eine Länge von 20 Metern aufweist, zeigen sein Interesse für eine mögliche Übersetzung alter künstlerischer Verfahren in die heutige Zeit. Und so fühlen wir uns heute von diesen riesigen Teppichen umhüllt wie sich vor Jahrhunderten Könige fühlen mussten von dem Wandschmuck. Die Motive, die Horsfield verwendet, verkommen dabei zur absoluten Nebensache.

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10.7.2012, 16:12 Uhr

Fasziniert von Materialität

Text

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  • 10.07.2014 um 16:23
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    Drinnen oder draussen? Zwei Zäune in der Elisabethenanlage stellen uns vor ein Wahrnehmungsproblem. Sie stammen vom Künstler Erik Steinbrecher.

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    @Domingo
    Zum Artikel: Happy birthday, Donald!

    Guten Morgen, Das ist schade, dass sie enttäuscht sind von meinem Text. Tatsächlich gehört DD seit Jahrzehnten zu meinem Leben, Barks wie Rosa eingeschlossen. Was ich wiedergegeben habe, ist gewiss teilweise ein subjektiver Eindruck. Trotzdem ist Don...

  • 13.05.2014 um 16:58
    @Rookie
    Zum Artikel: Viermal Gerhard Richter für die Sammlung

    Es ist anzunehmen, dass der Ankauf kurzfristiger eingefädelt wurde als die Ausstellung in der Fondation Beyeler geplant. Natürlich entbehrt das Ganze nicht einer gewissen Ironie, da haben Sie Recht. Aber die Fondation und das Kunstmuseum sind beides gr...

  • 27.02.2014 um 09:11
    @K Willi
    Zum Artikel: Gegenvorschlag der Basler Regierung zur Initiative «Wohnen für alle»

    Ups, Herr Willi, da ist mir vor lauter Suchen im Internet der falsche Link reingerutscht - das kommt davon, wenn mehrere Initiativen unter demselben Titel rumschwirren... Jedenfalls ist nun der Basler Initiativtext verlinkt. Entschuldigen Sie, und dank...

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