LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sport

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Karte
Alles zur Saison 2014/15 des FCB

Fussball, FC Basel 

25.6.2012, 13:37 Uhr

Der FC Basel reist nach Estland

25.6.2012, 13:37 Uhr (aktualisiert: 20:15)

Die 2. Qualifikationsrunde der Champions League führt den FC Basel nach Tallinn. Dort trifft er am 17. oder 18. Juli auf den estnischen Rekordmeister Flora Tallinn. Das Rückspiel in Basel findet am 24. oder 25. Juli statt. Per sofort an Servette ausgeliehen wird Genséric Kusunga. Von

Keystone/Egan Richardson: Grosse Zuschauermassen zieht der FC Flora Tallinn nicht an. Aber ein bengalisches Feuer findet sich offenbar auch unter wenigen hundert Fans.

Grosse Zuschauermassen zieht der FC Flora Tallinn nicht an. Aber ein bengalisches Feuer findet sich offenbar auch unter wenigen hundert Fans. (Bild: Keystone/Egan Richardson)

Ob es daran lag, dass der Europäische Fussballverband gerade in der Ukraine und Polen seinen Vierjahres-Höhepunkt erlebt und darum alle Verantwortlichen auf Reisen sind? Auf jeden Fall fand die Auslosung der ersten Qualifikationsrunden der Champions League in Nyon unter merkwürdigen Umständen statt. Die angekündigte Live-Übertragung auf der Website der Uefa wurde kurzerhand ohne Erklärung gestrichen, die Auslosung fand erst mit Verspätung statt – und wie die Kugeln gerollt waren, wurde danach lange Zeit auch bloss auf der englischen Seite des Verbandes bekannt gegeben.

Wie auch immer. Den FC Basel hat ein Los getroffen, mit dem er sicher gut leben kann. Flora Tallinn heisst der Gegner in der zweiten Qualifikationsrunde zur Champions League. Damit sind die Basler schon einmal die grösste Sorge los: Jene der Reise-Organisation. Die estnische Hauptstadt ist mit dem Flugzeug in weniger als vier Stunden zu erreichen. Kein Vergleich zu den Strapazen, die zum Beispiel ein Aufeinandertreffen mit dem kasachischen Meister Karagandy mit sich gebracht hätte, den 4700 Kilometer Luftlinie von Basel trennen.

Heiko Vogel: «Mit unseren Ansprüchen müssen wir sie schlagen»

Tallinn liegt dem FCB nicht nur 3000 Kilometer näher als Karagandy. Flora ist auch ein Gegner, den die Basler ganz einfach schlagen müssen. Selbst wenn sich die Rotblauen im Hinspiel in Estland am 17. oder 18. Juli und beim Rückspiel eine Woche später noch in der Findungsphase befinden werden. Oder wie es Trainer Heiko Vogel auf der Website des FCB sagt: «Ich kenne diese Mannschaft noch nicht und wage deshalb auch kein vertieftes Urteil. Aber es ist schon so, dass wir mit unseren eigenen Ansprüchen einen Gegner aus Estland schlagen müssen.»

Trotzdem stellt Captain Marco Streller schon einmal klar, dass er den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen will: «Das ist einer dieser Gegner, die dann besonders gefährlich sind, wenn man sie nicht ernst nimmt. Diesen Fehler werden wir nicht machen.»

Erst einmal hat Flora eine Europacuprunde überstanden

Flora ist zwar mit neun Meistertiteln der Rekordmeister des Landes. Doch der Club hat bei seinen 18 Teilnahmen am Europacup erst einmal eine Qualifikationsrunde überstanden. Das war 2006, als in der 1. Qualifikationsrunde des Uefa-Cup Lynn Oslo dank der Auswärtstorregel ausgeschaltet wurde.

Überhaupt spielt Fussball in Estland eine untergeordnete Rolle. Die durchschnittliche Zuschauerzahl der heimischen Liga lag 2011 bei 203. Zu den Heimspielen von Flora kommen im Schnitt 274 Menschen in die knapp 10’000 Zuschauer fassende A. Le Coq Arena, die nach dem grössten estnischen Bierkonzern benannt ist. Floras Zuschauerrekord 2011 lag bei 745 Fans.

Ein ganz spezieller Präsident

Präsident des FC Flora Tallinn ist ein Mann mit einer eigenen Mission: Den Fussball im postsowjetischen Estland wieder aufzubauen. Aivar Pohlak schrieb einst Kinderbücher, er arbeitete als Lehrer (Estnisch, Mathematik) und gründete 1990 mit ein paar Freunden den FC Flora. Er war der erste Trainer der Clubgeschichte, er war kurz Stürmer und von Anfang an Präsident. Heute ist der 49-Jährige auch Präsident des estnischen Fussballverbandes, der selbst bei der Wahl des Fifa-Präsidenten gerne in einer burschikosen Lammfell-Jacke auftritt.

Derzeit liegt der MTÜ Jalgpalliklubi FC Flora, wie der volle Clubname lautet, mit drei Punkten Rückstand auf Leader Kalju auf Platz drei der estnischen Meistriliiga.

Kusunga zurück nach Genf

Dass er keine Zukunft beim FC Basel haben würde, war schon lange klar. Nun hat Genséric Kusunga einen Verein gefunden, bei dem er die kommende Spielzeit absolvieren wird: Es ist – wie seit Ende letzter Saison vermutet – Servette Genf. Vorerst wird Kusunga ausgeliehen, Servette erhält jedoch eine Option, ihn definitiv zu übernehmen. Sein Vertrag mit dem FCB läuft noch bis Juni 2014.
Der 24-jährige Innenverteidiger kehrt also zu seinem Stammclub zurück, von dem er im Sommer 2010 nach Basel gekommen war. Beim FCB konnte sich Kusunga, auch wegen häufiger Verletzungen, nie durchsetzen. In seinen zwei Saisons in Rotblau kam er nur auf 13 Einsätze in der Super League.

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

FC Basel, Fussball

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Der FCB erfährt seinen Gegner Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

25.6.2012, 13:37 Uhr

Der FC Basel reist nach Estland

Text

Text:

  • 29.09.2014 um 11:44
    Der FC Basel im Spiegel der Weltliteratur (IX) – «Die gefallenen Mächtigen»

    In unserer Serie lesen wir die Saison des FC Basel in hochwertigen Literatur-Erzeugnissen nach. Teil 9: Commander Sousa und seine Crew werden im Jahr 1893 der Neuen Galaktischen Zeitrechnung im Letzigrund von Strangeness-Effekten überrumpelt. Die Zukunft der Milchstrasse sieht düster aus.

  • 27.09.2014 um 23:41
    Jetzt mit Büsi – die Einzelkritiken zum 1:1 des FCB gegen Thun

    Der eine muss sich wie der unbeliebte, dicke Junge mit der Hornbrille fühlen, beim anderen herrscht dringender Tinitus-Verdacht – die Einzelkritiken der Basler Spieler nach dem 1:1 gegen Thun.

  • 27.09.2014 um 18:30
    Ein uninspirierter FCB vergibt Arbeitssieg gegen Thun

    Im Angriff fehlen die Lösungen, in der Verteidigung lässt Paulo Sousa einmal mehr in veränderter Formation agieren. Der FC Basel spielt in der 10. Runde der Super League zum ersten Mal unentschieden – 1:1 gegen den FC Thun. Nach Taulant Xhakas Führungstor gleicht Berat Sadik in der 90. Minute aus.

  • 29.09.2014 um 08:41
    Zum Artikel: Jetzt mit Büsi – die Einzelkritiken zum 1:1 des FCB gegen Thun

    Natürlich hat das Resultat immer einen gewissen Einfluss auf die Bewertung eines Spiels, da können wir uns nicht ganz entziehen. Trotzdem wage ich zu behaupten, dass unsere Bewertungen auch bei einem 1:0 nicht wesentlich anders ausgesehen hätten. Wob...

  • 20.09.2014 um 11:24
    Zum Artikel: Fusions-Initiative: Leben an der Demarkationslinie

    Elo Peregrino, da haben Sie mich erwischt. Tatsächlich hatte ich die Grenzsperre im Fall der Bebbi-Säcke tatsächlich in meinem Kopf. Denn immer, wenn mir in der Migros oder im Coop in Allschwil in den Sinn kam, dass ich noch Säcke benötige, dachte ich:...

  • 20.09.2014 um 09:38
    Zum Artikel: Paulo Sousa verteidigt sich vor dem Cupspiel in Winterthur

    Ganz grundsätzlich zeigt sich beim FCB derzeit ein Phänomen, das eigentlich nur Grossclubs kennen: Es wird nach jedem Spiel abgerechnet.

Aktuell

zVg: Mit einer neuen Lüftungsanlage soll Strom für rund 230 Einfamilienhäuser eingespart werden.

Theater Basel 

Regierung bewilligt Gelder für Sanierung

Die Basler Regierung hat für die Sanierung und Erneuerung des Theaters Basel weitere 10 Millionen Franken bewilligt. Diese werden für den Ersatz der Lüftungsanlage und damit fürs Energiesparen verwendet, wie aus einer Mitteilung vom Dienstag hervorgeht. Von sda. Weiterlesen

Serge Hasenböhler: Toon Verhoef: «Schau dir diese Bilder an, sie nehmen so viel Platz ein, sie brauchen Raum.»

Kunsthaus Baselland 

Hinter der Geheimtür

Der holländische Künstler Toon Verhoef zeigt im Kunsthaus Baselland Malerei in Übergrösse. Das ist anstrengend – für Aussteller und Betrachter. Und gerade deshalb besonders sehenswert.Von Naomi Gregoris. Weiterlesen